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Sunday, October 11, 2026

Top 7: Der beste 4K-Beamer bis 2000 Euro – Preis-Leistungs-Sieger kostet 420 €

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Filme und Serien machen auf der großen Leinwand noch mehr Spaß als am TV. Wir haben uns 4K-Beamer bis 2000 Euro angeschaut und zeigen hier unsere Top 7.

4K-Beamer fürs Wohnzimmer sind mittlerweile hell, smart und bezahlbar. Zunehmend ersetzen Laser die herkömmlichen, teuren und umweltschädlichen Beamer-Lampen sowie LED-Lichtquellen. Je nach Beamer kommt Laser auch zusätzlich zu anderen Techniken zum Einsatz. In jedem Fall: Laser-Beamer sind im Kommen und inzwischen auch ziemlich bezahlbar.

Wir konzentrieren uns in dieser Bestenliste auf 4K-Beamer fürs Wohnzimmer, die zum Testzeitpunkt maximal 2000 Euro kosten. Ultra-Kurzdistanz- oder Nahbereichsbeamer haben wir dabei außer Acht gelassen. Die meisten Modelle erreichen die 4K-Auflösung „nur“ per Pixel-Shift, ihr DLP-Chip beherrscht nativ Full-HD. Nativ in 4K löst etwa der Projestar Cine4K auf, er nutzt dafür ein LCD-Panel. In der Praxis macht das nur einen geringen Unterschied.

Welcher ist der beste 4K-Beamer?

Der Xgimi Horizon 20 Pro für 1699 Euro (Amazon) ist unser Testsieger. Er bietet im Testfeld die höchste Helligkeit, verlustfreie Anpassungen wie optischer Zoom und mechanischer Lens Shift, HDR-Formate und Google TV.

Der Dangbei MP1 Max für 1400 Euro (Amazon) ist unser Technologiesieger. Die Triple-Laser-LED-Hybridlichtquelle mit 3100 ISO-Lumen liefert eines der besten und hellsten Bilder in seiner Preisklasse. Dazu kommen Gimbal-Ständer, Google TV, zuverlässiger Autofokus und tolle 24-Watt-Lautsprecher.

Der Projestar Cine4K ab 417 Euro (Banggood, Gutscheincode: BGe48f80) ist unser Preis-Leistungs-Sieger. Er löst per LCD-Panel nativ in 4K auf, zeigt ein über die ganze Fläche gleichmäßig scharfes Bild und richtet es per Autofokus, Trapezkorrektur und Hindernisvermeidung zuverlässig aus. Im Modus „ruhig“ stört der Lüfter nicht. Allerdings ist er dunkler als beworben, Netflix und Prime Video lassen sich nur per Maus bedienen.

Rangliste

  1. Xgimi Horizon 20 Pro für 1699 Euro
  2. Dangbei MP1 Max für 1400 Euro
  3. Projestar Cine4K ab 422 Euro (Gutscheincode: BGe48f80)
  4. Xiaomi Laser Projector 3 4K ab 729 Euro
  5. Xgimi Horizon Ultra ab 1399 Euro
  6. Acer H6815BD ab 710 Euro
  7. Hisense C1 für 1200 Euro

KURZÜBERSICHT

Xgimi Horizon 20 Pro

Der Xgimi Horizon 20 Pro ist ein richtig guter Wohnzimmerprojektor. Die Technik mit RGB-Triple-Laser sorgt für hohe Helligkeitsreserven auch abseits des lauten Leistungsmodus und ermöglicht satte Farbdarstellung, scharfes 4K-Bild und gute Kontraste. Aktuell kostet der Xgimi Horizon 20 Pro 1699 Euro (Amazon).

VORTEILE

  • hohe Helligkeit für Wohnzimmerbetrieb
  • optischer Zoom und mechanischer Lens Shift
  • HDR-Formte inklusive Dolby Vision und HDR10+
  • Google TV
  • hoher Bildrate, VRR und ALLM

NACHTEILE

  • Lens Shift schaltet Automatikfunktionen ab
  • Leistungsmodus ist laut
  • kein 4K/120

Dangbei MP1 Max

Der Dangbei MP1 Max überzeugt mit einem hellen, farbstarken 4K-Bild, flexiblem Gimbal-Ständer und Google TV mit Netflix. Die Lautsprecher reichen für Serien, für Filme empfehlen wir externe Audiogeräte. Optischer Zoom und Lens-Shift fehlen. Für 1400 Euro (Amazon) ein starker 4K-Beamer für Räume mit Restlicht.

VORTEILE

  • helles 4K-Bild mit 3100 ISO-Lumen
  • hohe Farbgenauigkeit
  • Gimbal-Ständer
  • Google TV
  • EPP-Tragekoffer

NACHTEILE

  • kein optischer Zoom
  • Fernbedienung ohne Beleuchtung
  • Lautsprecher bei Filmen zu dumpf
  • Regenbogeneffekt sichtbar

Projestar Cine4K

Der Projestar Cine4K bringt natives 4K per LCD-Panel ab 417 Euro (Gutscheincode: BGe48f80) ins heimische Wohnzimmer. Das Bild ist detailreich und gleichmäßig scharf, die Automatik arbeitet zuverlässig. Im ruhigen Modus bleibt der Lüfter angenehm leise. Für Netflix und Prime Video empfiehlt sich ein Streaming-Stick.

VORTEILE

  • natives 4K mit gleichmäßiger Schärfe
  • zuverlässige Automatik mit Hindernisvermeidung
  • leiser Lüfter im Modus „ruhig“
  • sehr günstiger Preis

NACHTEILE

  • Netflix und Prime Video nur per Maus bedienbar
  • deutlich dunkler als beworben
  • hoher Stromverbrauch
  • groß und schwer

Ratgeber

Worauf kommt es bei einem 4K-Beamer an?

Diese Frage ist nicht allgemeingültig zu beantworten. Für uns ist das Bild am wichtigsten, Ton und vorinstallierte Streaming-Dienste hingegen kaum. Denn im Wohnzimmer dürfte es immer Lautsprecher (Bestenliste) oder Soundbars (Bestenliste) geben, die deutlich besser als der beste Speaker in einem Beamer sind. Das gilt gerade im Zusammenspiel mit einem kräftigen Subwoofer (Ratgeber). Da zumindest Lautsprecher und Subwoofer im Normalfall über einen AV-Receiver (Ratgeber) gesteuert werden dürften, ist die Nutzung von Streaming-Sticks oder -Boxen (Bestenliste) gut und günstig möglich. Direkt am Beamer funktioniert das natürlich genauso.

Für andere Nutzer mag zudem Technik zur automatischen verzerrungsfreien Projektion wie Trapezkorrektur, Lens Shift oder Autofokus wichtig sein, da der Beamer nicht mittig vor der Leinwand oder in der richtigen Höhe stehen kann. Das ist zwar definitiv praktisch, wir finden hingegen, dass das im Normalfall auch manuell ausreicht. Denn ein Heimkino-Beamer wird selten umgestellt. Ist einmal alles eingerichtet, muss der Nutzer daran normalerweise nie wieder Hand anlegen. Wie so oft entscheiden also persönliche Vorlieben und Anwendungswünsche.

4K-Laser garantiert gutes Bild wie beim Hisense C1 |

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Was ist der Vorteil von Laser-Beamern?

Laser-Beamer sind oft so hell, sodass selbst in nicht oder nur leicht abgedunkelten Räumen ein gutes Bild erreicht wird. Hinzu kommt, dass sie weniger Kühlung benötigen und dadurch normalerweise recht leise sind. Ein echter Vorteil im Vergleich zu herkömmlichen Beamern mit UHP-Lampe (Ultra High Pressure) ist die hohe Lebensdauer. Während UHP-Lampen schon nach wenigen 100 Stunden bis zu 30 Prozent ihrer Leuchtkraft verlieren und auch danach zunehmend dunkler werden, schaffen Laser-Beamer selbst nach 20.000 Stunden noch viel der ursprünglichen Leuchtkraft. Nur LED-Beamer sind theoretisch noch langlebiger, allerdings verlieren auch sie Leuchtkraft, sodass die LEDs nach einigen Jahren ausgetauscht werden sollten.

Bei den meisten Laser-Modellen wird eine Lebenserwartung von bis zu 30.000 Stunden angegeben. Das entspricht einem Dauerbetrieb von rund 3,5 Jahren. Wer täglich 3 Stunden den Beamer nutzt, dürfte das statistisch über 27 Jahre machen, bevor das Leuchtmittel ausgetauscht werden müsste. Damit sind sie ähnlich haltbar wie Flachbildfernseher. Laser-Beamer sind besonders im Vergleich zu UHP-Lampen-Beamern zudem robuster und erlauben daher eine mobile Nutzung.

Haben Laser-Beamer ein besseres Bild?

Für den Betrachter ist der Unterschied beim Bild zwischen einem Beamer mit Lampe, LED oder einem mit Laser-Technik nicht zu erkennen, sofern beide Modelle auf einer ähnlichen Qualitätsstufe spielen. Triple-RGB-Laser sind etwa so farbrein, dass sie den DCI-P3-Kino-Farbraum abdecken. Laser-Beamer mit weniger Lasern müssen mit Phosphorschichten tricksen und sind daher nicht ganz so farbrein – allerdings dürfte das vielen Nutzern kaum auffallen. Insgesamt gelten Laser-Beamer als farbintensiv und kontraststark – zu einem bezahlbaren Preis. Hinzu kommt die durchschnittliche höhere Helligkeit, wodurch sie bedingt auch in hellerer Umgebung zum Einsatz kommen können.

Natives 4K oder Pixel-Shift?

Die meisten 4K-Beamer bis 2000 Euro arbeiten mit einem DLP-Chip, der nativ Full-HD auflöst. Per Pixel-Shift verschiebt der Beamer das Bild blitzschnell und erreicht so 3840 × 2160 Bildpunkte auf der Leinwand. Nativ in 4K löst etwa der Projestar Cine4K (Testbericht) auf, er nutzt dafür ein LCD-Panel. Mehr Schärfe garantiert das nicht: Im Test war der Xiaomi Laser Projector 3 4K (Testbericht) mit Pixel-Shift etwas schärfer als der Projestar.

Alternativen zu Laser-Beamern

Es muss nicht immer Laser als Lichtbringer sein, auch LCD- oder LED-Beamer können richtig gute Bilder auf die Leinwand zaubern. Beim Projestar Cine4K (Testbericht) beleuchtet eine weiße LED ein LCD-Panel, das nativ in 4K auflöst. Er ist deutlich günstiger als die Laser-Modelle, braucht aber einen abgedunkelten Raum. Auch die klassische UHP-Lampe hat nicht ausgedient: Der Acer H6815BD (Testbericht) holt aus ihr besonders viel Licht. Dafür verliert die Lampe mit der Zeit an Leuchtkraft und muss irgendwann getauscht werden.

Fazit

Keiner der in dieser Bestenliste aufgezeigten 4K-Beamer bis 2000 Euro ist schlecht – das ist die gute Nachricht. Allerdings sind nicht alle universell einsetzbar und für jeden geeignet. Als Stand-alone-Lösung eignen sich vor allem Modelle mit vollwertigem Smart-TV-System samt Netflix sowie ordentlichem Ton. Fehlt das Betriebssystem oder laufen Streaming-Apps nur umständlich, ist der Beamer eher als typischer Wohnzimmer-Beamer gedacht. Er entfaltet seine Faszination dann vorwiegend in Verbindung mit Lautsprecher (Bestenliste) oder Soundbars (Bestenliste), Subwoofer (Ratgeber), AV-Receiver (Ratgeber) und Streaming-Sticks oder -Boxen (Bestenliste). Wer mit Abstrichen bei Helligkeit und Auflösung leben kann und ein schmales Budget hat, kommt unter Umständen auch mit einem Full-HD-Beamer (Bestenliste) zurecht.

BESTENLISTE

Xgimi Horizon 20 Pro

RGB-Triple-Laser, 4100 Iso-Lumen, Google TV, Game-Modus, optischer Zoom und Auto-Keystone: Wir testen den 4K-Beamer Xgimi Horizon 20 Pro.

VORTEILE

  • hohe Helligkeit für Wohnzimmerbetrieb
  • optischer Zoom und mechanischer Lens Shift
  • HDR-Formte inklusive Dolby Vision und HDR10+
  • Google TV
  • hoher Bildrate, VRR und ALLM

NACHTEILE

  • Lens Shift schaltet Automatikfunktionen ab
  • Leistungsmodus ist laut
  • kein 4K/120

Xgimi Horizon 20 Pro im Test: 4K-Beamer mit erstklassigem Bild und Triple-Laser

RGB-Triple-Laser, 4100 Iso-Lumen, Google TV, Game-Modus, optischer Zoom und Auto-Keystone: Wir testen den 4K-Beamer Xgimi Horizon 20 Pro.

Der Xgimi Horizon 20 Pro ist ein 4K-Heimprojektor mit RGB-Triple-Laser, Google TV und unkomplizierter Aufstellung dank Autofokus und Auto-Keystone. Auffällig sind zudem optischer Zoom und mechanischer Lens Shift, was in dieser Klasse nicht selbstverständlich ist. Dazu kommen moderne HDR-Formate wie Dolby Vision und HDR10+ sowie Gaming-Funktionen wie VRR, ALLM und hohe Bildraten.

Gleichzeitig bleiben typische Grenzen der Projektion: Kontrast und Schwarzwert hängen stark von Raum, Umgebungshelligkeit und Leinwand ab. Wir haben im Test zusammengefasst, wie gut sich der schicke Beamer im Alltag schlägt.

Design und Verarbeitung

Der Horizon 20 Pro wirkt fast wie ein Dekogegenstand und nicht wie ein klassischer Wohnzimmer-Beamer. Das nahezu würfelförmige Gehäuse besteht aus einer Mischung aus schickem Kunstleder, erstaunlich elegantem Kunststoff, Glas vor der Linse und Metall als Lautsprechergitter. Die gedämpften Brauntöne lassen das Gerät eher organisch als technisch wirken – hochwertig und schick!

Das Gehäuse an sich ist für die gebotene Lichtleistung eher kompakt, ein Leichtgewicht ist der Beamer aber nicht. Xgimi nennt als Maße 249 x 298 x 190 Millimeter und 4,9 Kilogramm Gewicht. Einen motorisierten Linsenschutz wie bei anderen Beamern des Herstellers hat der 20 Pro nicht, stattdessen kommt eine fest installierte Glasplatte vor der Linse zum Einsatz.

Auffällig ist der integrierte Standfuß, der sowohl seitliche Drehung um 360 Grad als auch vertikale Neigung um 135 Grad erlaubt. Das erleichtert die schnelle Ausrichtung bei wechselnden Einsatzorten. Durch die Bauform mit dem Standfuß ist der Beamer deutlich höher als typische Beamer. Da sich der Stromanschluss am Standfuß befindet und dieser entsprechend nicht abgenommen werden kann, sollten Interessenten gut prüfen, ob der Beamer an – oder in – den geplanten Aufstellort passt. In einem Beamerlift kann es da schon mal eng werden und bei geplanter Deckenmontage mittels des unter dem Standfuß angebrachten 1/4-Zoll-Gewindes sollte die Größe des Geräts ebenfalls bedacht werden.

Xgimi Horizon 20 Pro Bilder

Xgimi Horizon 20 Pro

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Xgimi Horizon 20 Pro

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Xgimi Horizon 20 Pro

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Xgimi Horizon 20 Pro

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Xgimi Horizon 20 Pro

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Xgimi Horizon 20 Pro

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Xgimi Horizon 20 Pro

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Xgimi Horizon 20 Pro

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Xgimi Horizon 20 Pro

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Xgimi Horizon 20 Pro

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Xgimi Horizon 20 Pro

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Xgimi Horizon 20 Pro

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Xgimi Horizon 20 Pro

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Xgimi Horizon 20 Pro

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Xgimi Horizon 20 Pro

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Ausstattung und Technik

Als Lichtquelle dient im Horizon 20 Pro ein RGB-Triple-Laser-System. Die Projektion basiert dabei auf DLP-Technik (Digital Light Processing) mit zahllosen beweglichen Mikrospiegeln. Mehr dazu haben wir in unserem Ratgeber zu Beamern erklärt. Xgimi nennt für die Serie einen DMD-Chip (Digital Micromirror Device) mit 0,47 Zoll, die Ausgabeauflösung wird mit 3840 × 2160 Pixeln angegeben. Sie wird wie in dieser Preisklasse typisch vermutlich durch Pixel Shift statt nativer Auflösung erreicht.

Xgimi gibt eine Nennhelligkeit von 4100 Iso-Lumen an. Zur besseren Vergleichbarkeit: Das dürfte etwa 5000 Ansi-Lumen entsprechen, was ein sehr guter Wert ist. Dabei sollte aber beachtet werden, dass dieser eher unter Laborbedingungen, im Performance-Modus und punktuell erreicht wird.

Praktisch für eine möglichst freie Aufstellung sind optischer Zoom und mechanischer Lens Shift. Xgimi nennt ein Projektionsverhältnis von 1,2 bis 1,5 zu 1. Bedeutet: Der Abstand zur Leinwand kann von der 1,2-fachen bis zu 1,5-fachen Bildbreite (nicht Diagonale!) variieren und ausgeglichen werden. Außerdem muss der Beamer nicht gerade und mittig vor der Leinwand stehen. Stattdessen kann der Horizon 20 Pro das Bild vertikal mit +/- 120 Prozent und horizontal um +/- 45 Prozent ohne Qualitätsverlust so „entzerren“, dass es die richtige rechteckige Form hat. Schade: Bei aktivem Lens Shift werden mehrere automatische Bildanpassungen deaktiviert, darunter Auto-Keystone (automatische Trapezkorrektur) und Autofokus. Das ist technisch nachvollziehbar, weil das Gerät dann nicht mehr von einer standardisierten Geometrie ausgehen kann. Im Alltag stellt das Nutzer allerdings vor die Wahl: Entweder maximale Bildqualität per manueller Optik oder maximale Bequemlichkeit dank Automatik. Gerade, wenn der Beamer immer im Wohnzimmer auf dem gleichen Platz steht, ist das kein Beinbruch.

Xgimi Horizon 20 Pro

Xgimi Horizon 20 Pro heise bestenlisten

Bei HDR (High Dynamic Range) setzt Xgimi auf die Formate Dolby Vision, HDR10+ und Imax Enhanced. Damit sind sowohl dynamische HDR-Metadaten als auch ein Wiedergabepfad für kompatible Inhalte abgedeckt. Zusätzlich gibt es einen Filmmaker-Mode und ein Pro-Tuning-Menü für manuelle Bildanpassungen. Damit lassen sich Hauttöne, Gamma und Spitzlichter an den eigenen Geschmack anpassen. Bei Anschlüssen setzt der Projektor auf ein überschaubares, aber zeitgemäßes Paket. Dazu gehören zwei HDMI-Eingänge – davon einer mit eARC – sowie zwei USB-A-Anschlüsse. Für Ton verfügt er zusätzlich über einen optischen Digitalausgang und 3,5-Millimeter-Klinke. Drahtlos bietet der Beamer Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.2. Ein LAN-Anschluss fehlt.

Als Antrieb dient dem Xgimi-Beamer zur Bildverarbeitung der Mediatek-Chipsatz MT9679, dessen vier Kerne auf 4K-Wiedergabe getrimmt sind. Als Arbeitsspeicher gibt es 4 GB, zudem integriert der Hersteller 128 GB internen Speicher. Das ist mehr als bei vielen anderen smarten Projektoren und hilft, wenn viele Apps oder große Offline-Inhalte geplant sind oder ausladende Updates anstehen.

Als Betriebssystem kommt Google TV zum Einsatz. Das bringt etwa eine Profilverwaltung und vor allem den Zugriff auf Apps aus dem Google-Play-Umfeld. Der Horizon 20 Pro unterstützt zudem Netflix nativ.

Für Gamer ist der Horizon 20 Pro mit einer Einschränkung sehr gut geeignet. Die Reaktionsgeschwindigkeit ist hoch, Xgimi nennt eine Reaktionszeit von einer Millisekunde im Spielemodus und 240 Hertz bei 1080p. Außerdem bietet der 20 Pro VRR (Variable Refresh Rate) und ALLM (Auto Low Latency Mode). Leider fehlt mangels HDMI 2.1 4K/120, stattdessen ist bei 1440p/120 oder 4K/60 Schluss. Gerade für Next-Gen-Konsolen ist das nicht optimal.

Bildqualität

Der Horizon 20 Pro liefert dank RGB-Triple-Laser hohe Farbreinheit, weil Grundfarben direkt erzeugt und nicht gemischt werden. Das ermöglicht kräftige, saubere Farben, ohne dass ein Farbrad wie bei vielen DLP-Geräten mit (LED-) Lampen dazwischengeschaltet ist. Xgimi wirbt mit großem Farbraum, unter anderem 96,9 Prozent von BT.2020 und 93,5 Prozent von UHDA P3. Im Alltag wirken Farben damit je nach Einstellung schön knackig, aber immer noch natürlich.

Xgimi Horizon 20 Pro Screenshot

Xgimi Horizon 20 Pro Screenshot

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Xgimi Horizon 20 Pro Screenshot

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Xgimi Horizon 20 Pro Screenshot

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Die Schärfe ist im Alltag eines der stärksten Argumente für den Xgimi Horizon 20 Pro. Das Bild ist knackig und wirkt dadurch einfach immer brillant. Dank optischem Zoom und mechanischem Lens Shift gilt das auch für ungünstige Aufstellung, da deren Ausgleich keine digitale Neuberechnung und entsprechende Verschlechterung nach sich zieht.

Auch die Helligkeit des 20 Pro überzeugt, 4100 Iso-Lumen sind eine echte Ansage für ein Wohnzimmergerät. Im Alltag bedeutet das, dass der Beamer auch ohne Abdunklung des Zimmers ein ausreichend kontrastreiches Bild erzeugt – wenn er nicht gerade gegen direktes Sonnenlicht ankämpfen muss.

Das hat aber wie bei jedem Projektor Grenzen: Je heller der Raum, desto stärker leidet der wahrgenommene Kontrast. Schwarze Flächen werden dann eher zu dunklem Grau, obwohl der Beamer nominell einen hohen nativen Kontrastwert von 20.000:1 bietet. Hilfreich ist es dann, die projizierte Diagonale bis zu 3 Metern nicht voll auszureizen. Wem das nicht reicht, der sollte sich den teureren Xgimi Horizon 20 Max mit noch mehr Helligkeit anschauen.

Wer will, kann das Beamer-Bild umfangreich anpassen. Xgimi nennt Features wie dynamische Tonwertanpassung und weitere KI-basierte Optimierung. Damit sollen dunkle Bereiche verbessert oder Highlights hervorgehoben werden. Weitere Menüs erlauben Zugriff auf Einstellungen wie Gamma, Farbtemperatur und weiteren Parameter. Das erlaubt viel Kontrolle nach persönlichem Geschmack. Wichtig ist die MEMC-Funktion (Motion Estimation, Motion Compensation), also Zwischenbildberechnung. Damit wirken bewegte Aufnahmen wie Sportereignisse flüssiger. Filme können aber unnatürlich wirken, wenn MEMC zu stark eingreift. Im Test hat uns diese Funktion je nach Zuspielmaterial sehr gut gefallen, da sie kaum sichtbare Artefakte produziert. Zur Not darf sie aber auch deaktiviert werden.

Bedienung und App

Dank Google TV bietet die Nutzeroberfläche nicht nur umfangreiche Eingriffe auf die Beamer-Eigenschaften, sondern zudem die Möglichkeit zum Download von Apps direkt über den Google Play Store. Damit ist das System modern und näher am Smart-TV als an klassischen Beamern, die oft nur ein paar Basisapps mitbringen. Die mitgelieferte Bluetooth-Fernbedienung mit Hintergrundbeleuchtung bietet einige Direktwahltasten für Streaming-Dienste wie Netflix und Amazon Prime Video, außerdem eine eigene Google-Assistant-Taste.

Für die Ersteinrichtung gibt es bei Xgimi traditionell Automatikfunktionen. Der Hersteller nennt das in der Horizon-20-Serie ISA 5.0. Diese Funktion bietet unter anderem automatische Fokussierung, Trapezkorrektur, Objekterkennung, Personenerkennung, Bildausrichtung und Wandfarbanpassung. Das macht den Start sehr einfach, besonders wenn der Projektor oft bewegt wird. Wie oben beschrieben, kann mechanisches Lens Shift diese Automatiken zugunsten besserer Bildqualität teilweise aushebeln.

Xgimi Horizon 20 Pro

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Zur App-Steuerung gibt es zusätzlich die Xgimi Assistant App. Damit dient das Smartphone als Backup, wenn etwa die Fernbedienung verlegt ist. Außerdem ist sie dank voller Onscreen-Tastatur praktisch, wenn man Eingaben wie Websites, Youtube-Videos oder Accounts schneller und komfortabler eintippen möchte.

Sound

Xgimi setzt auf integrierte Lautsprecher von Harman Kardon. Das soll einen Betrieb ohne externe Sound-Anlage ermöglichen, hat im Alltag aber wie gewohnt Grenzen. Für Nachrichten, Serien und YouTube reicht das erstaunlich gut aus, weil der Klang für so kleine Lautsprecher angenehm voll und gut verständlich ist. Besonders Sprache profitiert dabei von der Klarheit der eingebauten Boxen. Für richtiges Heimkino-Feeling fehlt es aber wenig verwunderlich an kräftigem, tiefem Bass. Für permanente Aufstellung an einem Ort sollten Interessenten daher zweifelsfrei über den Anschluss an Soundbar oder AV-Receiver nachdenken – am besten per HDMI mit eARC.

Bei der Lüfterlautstärke zeigt sich ein zweigeteiltes Bild. Der Hersteller nennt ≤ 28 Dezibel in einem Meter Abstand. Gemessen haben wir im Normalbetrieb keine 30 Dezibel, das passt also. Im Leistungsmodus steigt die Lautstärke aber auf über 60 Dezibel und wird damit unangenehm hoch. Gerade bei Heimkino-Anwendungen sollte daher auf diesen Modus am besten verzichtet werden, was wegen der auch so hohen Helligkeit normalerweise kein Problem darstellen sollte.

Preis

Aktuell kostet der Xgimi Horizon 20 Pro 1699 Euro (Amazon).

Fazit

Der Xgimi Horizon 20 Pro ist ein richtig guter Wohnzimmerprojektor. Die Technik mit RGB-Triple-Laser sorgt für hohe Helligkeitsreserven auch abseits des lauten Leistungsmodus und ermöglicht satte Farbdarstellung, scharfes 4K-Bild und gute Kontraste. Optischer Zoom und mechanisches Lens Shift erlauben zudem eine flexible Aufstellung ohne Qualitätsverlust beim Bild. Ein weiterer Pluspunkt ist Google TV, das den Projektor im Alltag einfach bedienbar dank Apps umfangreich wie einen smarten Fernseher macht. Dazu kommen native Netflix-Unterstützung, Fernbedienung mit Hintergrundbeleuchtung und ein richtig schickes Design, das den Beamer auch offen sichtbar im Wohnzimmer nicht deplatziert wirken lässt.

Für ordentliche Bildqualität braucht der Horizon 20 Pro nicht zwingend Abdunklung, ohne die und ohne Leinwand kommt er aber trotz aller Technik-Spielereien nicht an den hohen Kontrast eines ordentlichen Fernsehers. Dafür erreicht er theoretisch Bilddiagonalen bis 300 cm und bleibt bezahlbar. Auf den Leistungsmodus für maximale Helligkeit würden wir allerdings eher verzichten, denn dabei wird der Xgimi-Beamer einfach zu laut.

Dangbei MP1 Max

Der Dangbei MP1 Max bringt eine Triple-Laser-LED-Hybridlichtquelle mit 3100 ISO-Lumen, 4K per Pixel-Shifting sowie Google TV mit Netflix.

VORTEILE

  • helles 4K-Bild mit 3100 ISO-Lumen
  • hohe Farbgenauigkeit
  • Gimbal-Ständer
  • Google TV
  • EPP-Tragekoffer

NACHTEILE

  • kein optischer Zoom
  • Fernbedienung ohne Beleuchtung
  • Lautsprecher bei Filmen zu dumpf
  • Regenbogeneffekt sichtbar

4K-Beamer Dangbei MP1 Max im Test: Der Traum vom Heimkino bei Tageslicht

Der Dangbei MP1 Max bringt eine Triple-Laser-LED-Hybridlichtquelle mit 3100 ISO-Lumen, 4K per Pixel-Shifting sowie Google TV mit Netflix.

Helligkeit ist die größte Schwäche vieler Beamer. Sobald Restlicht im Raum ist, wirken Farben blass und Kontraste flach. Der Dangbei MP1 Max will genau dieses Problem lösen. Seine Triple-Laser-LED-Hybridlichtquelle (Dual Light 2.0 mit NICHIA-QuaLas-Technologie) liefert 3100 ISO-Lumen – genug, um auch in Räumen mit Stimmungsbeleuchtung ein brauchbares Bild zu erzeugen. Die 4K-UHD-Auflösung erreicht der Beamer per Pixel-Shifting über einen 0,47-Zoll-DLP-Chip. Ob sich die Investition lohnt, klären wir im Test.

Design und die Verarbeitung

Der Dangbei MP1 Max ist ein matt-schwarzer Block. Minimalistisch, zurückhaltend, nicht protzig. Die Abmessungen von etwa 25 × 30 × 23 cm und das Gewicht von 5,6 kg wirken recht wuchtig. Für einen 4K-Beamer dieser Leistungsklasse ist er dennoch verhältnismäßig kompakt.

Die Front ist in Klavierlackoptik gehalten. Das sieht elegant aus, zieht aber Fingerabdrücke an. Die restlichen Oberflächen bleiben dank matter Beschichtung unauffällig. Optisch wirkt der MP1 Max modern und dezent – ein Lifestyle-Hingucker ist er allerdings nicht.

Der integrierte Gimbal-Ständer sitzt auf einem Drehteller und ermöglicht eine 360-Grad-Drehung in der Horizontalen sowie eine vertikale Neigung von bis zu 135 Grad. Deckenprojektion funktioniert damit problemlos. Die Konstruktion arbeitet im Test einwandfrei, nichts wackelt oder verrutscht.

Dangbei MP1 Max Bilder

Dangbei MP1 Max

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Dangbei MP1 Max

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Die Verarbeitung überzeugt. Das Gehäuse fühlt sich stabil und langlebig an. Keine Klappergeräusche, keine sichtbaren Schwachstellen, saubere Spaltmaße. Ein echtes Highlight im Lieferumfang ist der massive, stoßfeste EPP-Tragekoffer. Er nimmt Beamer, Fernbedienung und Kabel auf und schützt das Gerät beim Transport zuverlässig. Das Stromkabel sitzt auf der Rückseite und erschwert eine wandnahe Aufstellung.

Was kann die Hardware?

Der Dangbei MP1 Max basiert auf DLP-Technologie mit einem 0,47-Zoll-TI-Chip. Die 4K-UHD-Auflösung (3840 × 2160 Pixel) entsteht per Pixel-Shifting. Der Beamer unterstützt HDR10+, HLG und deckt 110 Prozent des BT.2020-Farbraums ab. Die Farbgenauigkeit gibt Dangbei mit ΔE < 1 (D65-Wert) an. MEMC-Technologie sorgt für flüssige Bewegungsdarstellung. 3D-Wiedergabe in Full-HD und Blu-ray-3D-Kompatibilität sind ebenfalls an Bord.

An Anschlüssen bietet der MP1 Max zwei HDMI-2.1-Ports (einer davon mit eARC), USB-A 2.0 und einen 3,5-mm-Audio-Ausgang. Drahtlos verbindet sich der Beamer über Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.2. Die Throw Ratio beträgt 1,2:1, die Projektionsgröße reicht von 40 bis 300 Zoll. Ein digitaler Zoom (50–100 %) ist vorhanden. Optischer Zoom und Lens-Shift fehlen.

Dangbei MP1 Max heise bestenlisten

Für Gamer: Der MP1 Max unterstützt 240 Hz bei 1080p. Im Game-Modus liegt der Input-Lag bei etwa 35 ms (60 Hz). ALLM (Auto Low Latency Mode) ist integriert. Der Stromverbrauch beträgt 150 bis 200 Watt. Eine Eye-Protection-Funktion dimmt die Lichtquelle bei Annäherung an die Linse.

Wie gut ist das Bild?

Hier spielt der Dangbei MP1 Max seine größte Stärke aus. In abgedunkelten Räumen liefert er ein cineastisches Bild: scharf, detailreich, mit guten Schwarzwerten und feinen Texturen. Die 4K-Auflösung per Pixel-Shifting zeigt sich bei Nahaufnahmen und detailreichen Szenen deutlich gegenüber Full-HD-Beamern. Die Schärfeverteilung ist gleichmäßig.

Dangbei MP1 Max heise bestenlisten

Mit 3100 ISO-Lumen ist der MP1 Max erheblich heller als die meisten Konkurrenten in seiner Preisklasse. Das macht sich bemerkbar. In Räumen mit Stimmungsbeleuchtung bleibt das Bild gut brauchbar – besonders bei hellen Inhalten wie Sport oder Naturdokumentationen. Sehr dunkle Filmszenen verlieren bei Restlicht allerdings Kontrast. Für optimale Ergebnisse empfehlen wir eine Leinwand.

Die Farben überzeugen. In den Modi Standard, Movie und Natural wirken sie lebendig und natürlich. Die hohe Farbraum-Abdeckung (110 % BT.2020) und die Farbgenauigkeit von ΔE < 1 machen sich im direkten Vergleich mit günstigeren Beamern sofort bemerkbar. HDR10+ bringt zusätzliche Details in hellen und dunklen Bildbereichen. In extrem hellen Bereichen zeigt sich minimales Clipping – im Alltag fällt das kaum auf.

MEMC glättet Bewegungen spürbar. Sport und Action wirken flüssig, Texturen bleiben auch bei schnellen Szenen scharf. Ein Hinweis: Bei schnellen Augenbewegungen kann der DLP-typische Regenbogeneffekt sichtbar werden. Das betrifft nicht jeden Betrachter. Empfindliche Personen sollten den Beamer vorab testen.

Dangbei MP1 Max heise bestenlisten

Das automatische Bildanpassungssystem InstanPro AI 2.0 gehört zu den Stärken des MP1 Max. Autofokus, horizontale und vertikale Trapezkorrektur, Screen-Fit, Hinderniserkennung und Helligkeitsanpassung justieren das Bild in Sekunden. Der 4K-Beamer erkennt Bewegungen und aktiviert die Automatik selbstständig. Auch bei schräger Aufstellung liefert das System zuverlässige Ergebnisse. Insgesamt eines der besten Bilder in dieser Klasse – ideal für Streaming, Blu-ray und Casual-Gaming.

Wie gut ist die Software und ihre Bedienung?

Auf dem Dangbei MP1 Max läuft Google TV. Netflix, Prime Video, Disney+, YouTube und weitere Streaming-Dienste sind nativ verfügbar. Über den Google Play Store lassen sich zusätzliche Apps installieren. Google Cast ermöglicht kabelloses Streamen vom Smartphone oder Tablet. Die Steuerung über die Google Home App funktioniert ebenfalls.

Als Prozessor arbeitet ein Quad-Core (Cortex-A55). Die Navigation läuft insgesamt flüssig. Nach dem Start zeigt sich gelegentlich minimales Menü-Stottern, das sich aber schnell legt. Im Alltag reagiert das System responsiv genug.

Dangbei MP1 Max Screenshot

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Die Bluetooth-Fernbedienung bietet Kurztasten für Netflix, Prime Video und YouTube. Seitlich sitzen Tasten für automatischen oder manuellen Fokus – eine praktische Lösung. Eine Hintergrundbeleuchtung fehlt allerdings. In dunklen Räumen erschwert das die Bedienung. Der Google Assistant ermöglicht Sprachsteuerung über das integrierte Mikrofon. Am Gerät selbst gibt es nur einen Ein-/Ausschalter, weitere physische Tasten fehlen. Die Fernbedienung ist damit unverzichtbar.

Wie gut ist der Klang und wie laut ist der Lüfter?

Der Dangbei MP1 Max bringt zwei 12-Watt-Lautsprecher mit einer 750-ccm-Bass-Reflex-Kammer mit. Bass reicht laut Hersteller bis 45 Hz hinab. Dolby Audio und DTS Virtual:X sind integriert.

Für einen Beamer klingt der MP1 Max überraschend raumfüllend. Dialoge sind gut verständlich, besonders in den Modi Music und Standard entfaltet sich der Klang ordentlich. Die Abstimmung tendiert allerdings ins Dumpfe und Basslastige. Für Serien und Sportsendungen reicht das. Für echtes Heimkino-Gefühl empfehlen wir eine externe Soundbar (Bestenliste) über den eARC-Anschluss oder eine Bluetooth-Verbindung zu hochwertigen Lautsprechern.

Dangbei MP1 Max heise bestenlisten

Der Lüfter bleibt im Eco-Modus bei normaler Sitzentfernung kaum hörbar. Dangbei gibt 24 dB an. Im High-Performance-Modus steigt die Lautstärke spürbar. Das tieffrequente Lüftergeräusch stört dabei weniger als ein hohes Schnarren. Im Film wird der Lüfter schnell überhört.

Wie teuer ist der Beamer?

Der Dangbei MP1 Max kostet 1400 Euro (Amazon).

Fazit

Der Dangbei MP1 Max liefert eines der besten Bilder in seiner Preisklasse. Die Triple-Laser-LED-Hybridlichtquelle mit 3100 ISO-Lumen macht ihn hell genug für Räume mit Restlicht. Die 4K-Auflösung per Pixel-Shifting, HDR10+ und die hohe Farbraum-Abdeckung sorgen für ein scharfes, farbintensives Bild.

Der Gimbal-Ständer ermöglicht eine flexible Aufstellung inklusive Deckenprojektion. Google TV mit nativer Netflix-Unterstützung und der zuverlässige Autofokus runden das Paket ab. Die 24-Watt-Lautsprecher klingen raumfüllend, für Filme empfehlen wir aber externe Audiogeräte. Der Lüfter bleibt im Eco-Modus leise. Der mitgelieferte Tragekoffer schützt den Beamer beim Transport.

Schwächen zeigt der MP1 Max beim fehlenden optischen Zoom und Lens-Shift, der nicht beleuchteten Fernbedienung und der fingerabdruckanfälligen Klavierlack-Front. Der Preis von 1400 Euro (Amazon) ist angesichts der Ausstattung angemessen. Wer einen hellen 4K-Beamer mit flexibler Aufstellung und smartem Betriebssystem sucht, findet im Dangbei MP1 Max eine starke Option.

Projestar Cine4K

Der Projestar Cine4K bietet natives 4K per LCD-Panel, LED-Licht und Android 13 unter 420 Euro. Wir testen den günstigen 4K-Beamer.

VORTEILE

  • natives 4K mit gleichmäßiger Schärfe
  • zuverlässige Automatik mit Hindernisvermeidung
  • leiser Lüfter im Modus „ruhig“
  • sehr günstiger Preis

NACHTEILE

  • Netflix und Prime Video nur per Maus bedienbar
  • deutlich dunkler als beworben
  • hoher Stromverbrauch
  • groß und schwer

Preisrekord! Dieser 4K-Beamer kostet unter 420 Euro: Projestar Cine4K im Test

Der Projestar Cine4K bietet natives 4K per LCD-Panel, LED-Licht und Android 13 unter 420 Euro. Wir testen den günstigen 4K-Beamer.

Der Projestar Cine4K geht einen anderen Weg als die meisten günstigen 4K-Beamer. Statt per Pixel-Shift auf einem DLP-Chip erzeugt er seine Auflösung mit einem LCD-Panel, das nativ 3840 × 2160 Pixel zeigt. Eine weiße LED beleuchtet das Panel. Softwareseitig läuft Android 13 mit eigenem App-Store auf dem Gerät.

Mit dem exklusiven Gutscheincode BGe48f80 kostet der Beamer bei Banggood 417 Euro. Damit ist er deutlich günstiger als der Xiaomi Laser Projector 3 4K (Testbericht), der mit Triple-Laser arbeitet, aber keine Apps zulässt. Ganz ohne smartes Betriebssystem kommt der Acer H6815BD (Testbericht) mit seiner klassischen Lampe aus.

Das Cine4K-Testgerät hat uns Banggood zur Verfügung gestellt. Ob natives 4K zum kleinen Preis gegen die Konkurrenz besteht, klärt unser Test.

Wie ist das Design und die Verarbeitung?

Der Projestar Cine4K ist ein massiver Kasten. Mit 30 × 26,4 × 18 cm, plus 1 cm für die Füße, fällt er größer aus als die meisten Konkurrenten seiner Preisklasse. Er wiegt 5,1 kg und damit deutlich mehr als der knapp 3 kg schwere Xiaomi Laser Projector 3 4K. Zum Mitnehmen taugt die schwere Kiste nicht.

Das Design bleibt unaufgeregt und passt ins Wohnzimmer. Die Front glänzt in Hochglanz-Weiß, ein roter Zierring umrahmt die Linse. Der Rest des Gehäuses ist matt dunkelgrau, an den Seiten verlaufen Kühlrippen. Neben der Linse sitzt ein Sensorfenster mit Kamera und Abstandssensor. Eine Kappe oder Abdeckung für die Linse gibt es nicht.

Anschlüsse und Ein-/Ausschalter liegen an der Seite, auf der auch die Abluft austritt. Auf der Rückseite sitzt mittig der Stromanschluss für das eingebaute Netzteil. Hinter einer verschraubten Klappe erreicht man dort die Optik, um sie zu reinigen. Unten trägt der Beamer vier Füße, ein Stativgewinde in der Mitte und vorn einen Klappfuß. Zwei Lufteinlässe auf der Unterseite haben herausnehmbare Staubfilter. Der Cine4K ist einfach verarbeitet, das Gehäuse besteht zu großen Teilen aus Kunststoff.

Im Karton liegen Fernbedienung, Netzkabel, eine englische Kurzanleitung und ein Reinigungstuch. Ein HDMI-Kabel fehlt ebenso wie Batterien für die Fernbedienung.

Projestar Cine4K Bilder

Projestar Cine4K

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Was kann die Hardware?

Die weiße LED soll über 20.000 Stunden halten. Projestar wirbt mit 2000 ANSI-Lumen. Das eigene Datenblatt nennt dagegen 1000 Lumen typisch und 1100 Lumen maximal, ohne eine Norm anzugeben. Der native Kontrast liegt bei 1500:1. Auf der Front steht HDR10+, außerdem bewirbt der Hersteller eine Zwischenbildberechnung per MEMC.

Das Projektionsverhältnis beträgt 1,37:1, die Bilddiagonale reicht von 50 bis 300 Zoll. Optischen Zoom und Lens Shift gibt es nicht. Der Beamer projiziert ohne Versatz geradeaus, die Bildmitte liegt also auf Höhe der Linse. Das Bild lässt sich nur digital skalieren.

Im Inneren des 4K-Beamers arbeitet ein Mediatek MTK9660 mit vier Cortex-A55-Kernen. Ihm stehen 2 GB RAM und 32 GB Speicher zur Seite, von denen 24,6 GB frei sind. An Anschlüssen gibt es einmal HDMI, zweimal USB-A, LAN und einen 3,5-mm-Audioausgang. Drahtlos funkt der Cine4K per Dual-Band-WLAN (Wi-Fi 6) und Bluetooth 5.0. Auf Wunsch arbeitet er auch als Bluetooth-Lautsprecher. Für Spieler gibt es den Modus „Low Latency for Game“.

Beim Strom langt der Cine4K kräftig zu. Im Leistungsmodus messen wir 275,6 W, das Datenblatt nennt maximal 295 W. Der sparsame Xiaomi Laser Projector 3 4K (Testbericht) kommt mit 63 bis 72 W aus. Das Gehäuse wird entsprechend ordentlich warm.

Projestar Cine4K

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Wie gut ist das Bild?

Für die Helligkeit stehen die Stufen „ruhig“ und „Leistung“ zur Wahl. Im Leistungsmodus wird das Bild sichtbar heller, der Beamer aber auch lauter. Die beworbene Helligkeit halten wir trotzdem für unrealistisch, nach unserem Eindruck liegt der Cine4K eher bei den 1000 Lumen des Datenblatts. Ab Werk ist außerdem ein Sparmodus mit dem missglückt übersetzten Namen „Hinterblitzeinsparmodus“ aktiv. Neben mehreren Bildmodi gibt es einen Benutzermodus, in dem sich auch die Farbtemperatur einstellen lässt.

Der Beamer zeigt 4K-Inhalte deutlich detailreicher als Full HD. An die Schärfe des Xiaomi Laser Projector 3 4K (Testbericht) reicht er nicht ganz heran, doch zumindest verteilt sich die Schärfe gleichmäßig über das ganze Bild. Auch das Licht ist bis in die Ecken gleichmäßig verteilt, einen Lichthof sehen wir nicht. In dunklen Szenen verschluckt der Cine4K Details. Helle Szenen sehen schön aus, wirken aber nicht spektakulär. HDR-Material bringt sichtbar mehr Dynamik, große Helligkeitsspitzen bleiben aber aus. Gegen Sonnenlicht ist der 4K-Beamer chancenlos – er braucht einen abgedunkelten Raum. Die LCD-Technik lässt keinen Regenbogeneffekt wie bei DLP-Geräten erwarten.

Die Automatik arbeitet zuverlässig. Der Autofokus stellt das Bild auf Wunsch schon beim Einschalten scharf. Die automatische Trapezkorrektur trifft den Rahmen der Leinwand fast exakt. Auch an die Leinwand passt der Beamer das Bild selbstständig an. Die Hindernisvermeidung funktioniert sehr gut. Trapezkorrektur und Hindernisvermeidung sind ab Werk allerdings ausgeschaltet. Wer von Hand nachjustieren will, greift zur 4-Seiten- oder 4-Punkt-Korrektur. Für den Fokus gibt es eine Taste auf der Fernbedienung. Alle digitalen Korrekturen kosten Schärfe.

Projestar Cine4K Screenshots

Projestar Cine4K Screenshot

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Wie gut ist die Software und ihre Bedienung?

Auf dem 4K-Beamer läuft Android 13 mit eigener Oberfläche, Google TV gibt es nicht. Statt des Play Stores bringt er einen eigenen App-Store mit. Dort finden sich unter anderem VLC, Kodi, Disney+, Max, Spotify und Tidal. Youtube liegt als TV-Version vor und lässt sich mit der Fernbedienung steuern.

Netflix und Prime Video gibt es im Store dagegen nur als Smartphone-Version, erkennbar am Maussymbol. Beide Apps lassen sich nur im Mausmodus bedienen, mit der Fernbedienung ist das sehr umständlich. Eine per Bluetooth gekoppelte Maus schafft Abhilfe, für die Passworteingabe eventuell auch eine Tastatur. Bequemer ist ein externer TV-Stick (Bestenliste) am HDMI-Eingang.

Eine Ersteinrichtung entfällt, ein Konto braucht der Beamer nicht. Die Oberfläche reagiert flott, Apps laden schnell. Deutsch lässt sich als Sprache wählen, die Übersetzung bleibt aber lückenhaft. Im Menü stehen Begriffe wie „Omnidirectional Trapezoid“ oder „Projetor“. Der Cine4K spiegelt Smartphone-Inhalte per Transcreen-App, Airplay, Miracast, Huawei Cast und DLNA. Der Projektionsmodus lässt sich auf Tisch oder Decke sowie Front- oder Rückprojektion umstellen.

Die Infrarot-Fernbedienung reagiert schnell. Weil Empfänger vorn und hinten sitzen, muss man kaum zielen. Sie trägt Tasten für Fokus, Quelle, Menü, Einstellungen, Home und Stummschaltung. App-Direkttasten und eine Beleuchtung fehlen. Auch eine Mikrofontaste gibt es nicht, obwohl der Shop mit einer Sprachfernbedienung wirbt. Eine Bluetooth-Fernbedienung wäre uns lieber gewesen.

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Wie gut ist der Klang und wie laut ist der Lüfter?

Zwei Lautsprecher mit je 10 W und Dolby Audio strahlen von der Rückseite nach hinten ab. Der Klang ist gut und klar, etwas Bass ist vorhanden. Bei hoher Lautstärke verzerrt er allerdings. Für Serien und Nachrichten reicht der Ton des 4K-Beamers. Wer im Heimkino mehr will, schließt eine Soundbar (Bestenliste) per 3,5-mm-Klinke oder Bluetooth an.

Wie laut der Lüfter ist, hängt vom Modus ab. Im Modus „ruhig“ arbeitet er tatsächlich angenehm leise. Er bleibt hörbar, stört aber nicht, weil er in einer tiefen, angenehmen Frequenz rauscht. Im Modus „Leistung“ dreht er richtig auf, darauf weist auch das Menü hin. Erträglich ist das nur, wenn man weiter weg sitzt und den Ton laut stellt.

Wie teuer ist der Projestar Cine4K?

Der Projestar Cine4K ist nur bei Banggood erhältlich, der Versand aus Tschechien ist kostenfrei. Regulär kostet er 489 Euro, Mit dem exklusiven Gutscheincode BGe48f80 zahlen Käufer nur 417 Euro.

Fazit

Der Projestar Cine4K bringt natives 4K per LCD-Panel zu einem sehr niedrigen Preis. Das Bild ist detailreich und gleichmäßig scharf. Autofokus, Trapezkorrektur und Hindernisvermeidung arbeiten zuverlässig. Im Modus „ruhig“ bleibt der Lüfter angenehm leise, der Klang reicht für Serien.

Die Kompromisse liegen bei Helligkeit, Software und Gehäuse. Von den beworbenen 2000 ANSI-Lumen ist der Beamer weit entfernt, er braucht einen abgedunkelten Raum und verschluckt in dunklen Szenen Details. Optischen Zoom und Lens Shift gibt es nicht. Netflix und Prime Video lassen sich nur per Maus bedienen, ein TV-Stick (Bestenliste) gehört deshalb fast zur Pflicht. Die Kiste ist mit 5,1 kg schwer und zieht im Leistungsmodus über 275 W.

Der schärfere und sparsamere Xiaomi Laser Projector 3 4K (Testbericht) kostet deutlich mehr und braucht ebenfalls einen Stick. Wer auf Schärfe und einen sparsamen Betrieb Wert legt, ist mit ihm besser bedient. Wer einen günstigen 4K-Beamer für den abgedunkelten Raum sucht und einen Stick ohnehin einplant, bekommt mit dem Projestar Cine4K ab 422 Euro (Banggood) viel Bild fürs Geld.

Xiaomi Laser Projector 3 4K

Günstig, leise, scharf: Xiaomi Laser Projector 3 4K für unter 800 Euro im Test

Der Xiaomi Laser Projector 3 4K bringt Triple-Laser-Technik für unter 800 Euro ins Heimkino. Wir zeigen, ob der kompakte 4K-Beamer überzeugt.

VORTEILE

  • 4K mit Triple-Laser und 110 Prozent BT.2020
  • flüsterleiser Betrieb
  • schnelle automatische Bildanpassung
  • guter Sound
  • fairer Preis

NACHTEILE

  • Betriebssystem Hyper OS Connect kaum nutzbar
  • keine App-Installation möglich
  • Helligkeit & Kontrast nicht auf High-End-Niveau
  • nur ein HDMI-Anschluss

Günstig, leise, scharf: Xiaomi Laser Projector 3 4K für unter 800 Euro im Test

Der Xiaomi Laser Projector 3 4K bringt Triple-Laser-Technik für unter 800 Euro ins Heimkino. Wir zeigen, ob der kompakte 4K-Beamer überzeugt.

Der Xiaomi Laser Projector 3 4K ist ein kompakter 4K-Laser-Beamer mit Triple-Laser-Technik für das Heimkino. Triple-Laser bedeutet: Drei separate Laser in Rot, Grün und Blau erzeugen das Bild. Das sorgt für präzisere Farben als bei Single-Laser-Systemen. Mit einem aktuellen Preis ab 729 Euro (Banggood) ist der Xiaomi ein erschwinglicher Einstieg in diese Technologie.

Der Beamer erschien Mitte 2025 als Nachfolger des Xiaomi Mi Laser Projector 150 Zoll (Testbericht). Anders als sein Vorgänger nutzt der Projector 3 kein Kurzdistanz-System mehr, sondern ein Standard-Projektionsverhältnis von 1,2:1. Das bedeutet: Der Beamer benötigt mehr Abstand zur Wand.

Design & Verarbeitung

Der Xiaomi Laser Projector 3 4K ist ein kompakter Kubus in mattem Anthrazitgrau. Mit Maßen von 24 × 20 × 17 cm und einem Gewicht von knapp 3 kg ist er deutlich portabler als viele andere 4K-Laser-Beamer. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff in Metalloptik. Die Verarbeitung wirkt hochwertig, die matte Oberfläche zeigt aber Fingerabdrücke.

Die zentrale Linse sitzt leicht nach innen versetzt. Direkt darunter befinden sich Sensoren für die automatische Bildanpassung.

Der integrierte Standfuß erlaubt eine Rotation von 130 Grad. So lässt sich der Beamer ohne zusätzliche Halterungen für Front- oder Deckenprojektion ausrichten. Der Mechanismus arbeitet ohne Spiel und bleibt in jeder Position stabil. Clever: Der Stromanschluss sitzt im Fuß. So steht das Kabel nicht unschön ab.

Xiaomi Laser Projector 3 4K Bilder

Xiaomi Laser Projector 3 4K

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Auf der Rückseite finden sich die Anschlüsse für HDMI 2.1, USB-A und ein 3,5-Millimeter-Klinkenstecker für Audio-Out. Perforierungen an den Seiten und der Rückwand verbergen das Audiosystem. Die Gesamtoptik wirkt unauffällig und fügt sich gut in Wohnräume ein.

Die Verarbeitung überzeugt mit einer Monoblock-Konstruktion aus Kunststoff, die robust gefertigt ist. Der Gimbal-Mechanismus funktioniert reibungslos und ohne Vibrationen. Die Kühlung arbeitet effizient: Auch nach längerer Laufzeit wird der Beamer kaum warm. Die Laserquelle hält laut Hersteller über 20.000 Stunden.

Hardware-Ausstattung

Der Xiaomi Laser Projector 3 4K nutzt eine Triple-Laser-Lichtquelle mit RGB-Lasern. Das Herzstück bildet ein 0,47-Zoll-DMD-Chip von Texas Instruments, der per Pixel-Shift 4K-Auflösung (3840 × 2160 Pixel) erzeugt. Die Helligkeit liegt bei 1000 CVIA-Lumen, zertifiziert von CESI. Der Beamer deckt 110 Prozent des BT.2020-Farbraums ab und zeigt 1,07 Milliarden Farben. Der Kontrast liegt bei 1600:1. HDR10 und HDR10+ werden unterstützt.

Ein ToF-Laser-Sensor mit 8×8‑Messfeldern arbeitet mit einer HD-Kamera und KI-Algorithmen. Diese Kombination ermöglicht Echtzeit-Korrekturen: Autofokus funktioniert berührungslos oder manuell. Die Keystone-Korrektur gleicht Verzerrungen bis ±35 Grad horizontal und vertikal aus, inklusive Eckanpassung. Eine Hindernisvermeidung erkennt Objekte, die Bildausrichtung erfolgt automatisch.

Xiaomi Laser Projector 3 4K

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MEMC-Technik (Motion Estimation, Motion Compensation) reduziert Bewegungsunschärfe in Action-Filmen und Sport. Die Funktion lässt sich in drei Stufen anpassen. Der Projektor eignet sich für Bildgrößen von 50 bis 120 Zoll bei einem Abstand von 1,3 bis 3,3 Metern. Das Projektionsverhältnis beträgt 1,2:1.

Für die Steuerung sorgt ein Quad-Core-MediaTek-MT9667-Prozessor mit ARM-Cortex-A73-Kernen bei 1,3 Gigahertz und Mali-G52-GPU. Dazu kommen 3 Gigabyte DDR4-RAM und 64 Gigabyte eMMC-Speicher. Das reicht für verzögerungsfreie Nutzung aller Menüs und 4K-Decodierung.

Xiaomi Laser Projector 3 4K

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Die Anschlüsse umfassen HDMI 2.1 mit eARC für 4K bei 120 Hertz und HDR-Signale sowie Audio-Return. Ein USB-2.0-Port dient für externe Medien. Der USB-A-Port neben dem HDMI-Anschluss liefert Strom für Streaming-Sticks. Ein weiterer HDMI-Port wäre wünschenswert gewesen. Eine 3,5-mm-Klinkenbuchse ermöglicht den Anschluss von Kopfhörern oder externen Soundsystemen. Der DC-Stromanschluss benötigt 24 V bei 3,75 A. Der Verbrauch liegt im normalen Modus bei 63 W, im super hellen Modus bei 72 W. Im Standby sind es unter 0,5 W.

Dual-Band-WLAN (2,4/5 Gigahertz, IEEE 802.11 a/b/g/n/ac) und Bluetooth 5.1 sorgen für drahtlose Verbindungen. Screen-Mirroring funktioniert im Test mit Android, Windows und iPhone problemlos.

Die Bluetooth-Fernbedienung wirkt etwas billig, eher als würde sie einem 100-Euro-Beamer beiliegen.

Xiaomi Laser Projector 3 4K Fernbedienung

Xiaomi Laser Projector 3 4K Fernbedienung heise bestenlisten

Bildqualität

Das Bild des Xiaomi Laser Projector 3 4K überzeugt mit fantastischer Schärfe. Details werden präzise dargestellt. Die Schärfeverteilung ist gleichmäßig über die gesamte Bildfläche. Günstige Beamer zeigen oft unscharfe Ränder bei scharfer Bildmitte. Hier nicht.

Die 110-Prozent-Abdeckung des BT.2020-Farbraums sorgt für lebendige, natürliche Farben, allerdings mit einem leichten, im Menü korrigierbaren Rotstich. Gradienten verlaufen sanft, ohne Streifenbildung. Die Farbwiedergabe ist größtenteils akkurat.

Xiaomi Laser Projector 3 4K

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Der Kontrast von 1600:1 ist solide. Schattige Szenen zeigen gute Schichtung. Allerdings erreicht der Xiaomi nicht das Niveau teurer High-End-Modelle. Tiefe Schwarztöne wirken bei hellem Umgebungslicht etwas verwaschen.

Die Helligkeit von 1000 CVIA-Lumens reicht für abgedunkelte Räume bei Bildgrößen von 50 bis 120 Zoll. Bei direktem Sonnenlicht leidet das Bild deutlich. In komplett dunklen Räumen entfaltet der Projektor seine Stärke. Dann ist das Bild fast schon Kinoreif.

MEMC minimiert Bewegungsunschärfe in dynamischen Inhalten. Die Funktion lässt sich in drei Stufen einstellen. HDR10 und HDR10+ erweitern die Dynamik. Bei schnellen Augenbewegungen zeigt sich ein leichter Regenbogeneffekt. Im normalen Betrieb stört das kaum.

Xiaomi Laser Projector 3 4K Screenshot

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Der Autofokus und die Keystone-Korrektur funktionieren blitzschnell, schon steht ein scharfes und perfekt ausgerichtetes Bild. Manuelle Anpassungen sind über das Menü möglich, aber selten nötig. Die automatische Kalibrierung spart Zeit und Nerven.

Der Modus „super hell“ erhöht die Helligkeit minimal. Dabei dreht der Lüfter jedoch voll auf und die Farben kippen ins Blaue. Der normale Modus ist für die meisten Situationen die bessere Wahl.

Software & Bedienung

Auf dem Xiaomi Laser Projector 3 4K läuft Hyper OS Connect, basierend auf Android 11. Der Startbildschirm zeigt chinesische Inhalte. Viele Filme und Serien werden vorgeschlagen, die in Deutschland nicht nutzbar sind. Das System richtet sich primär an den chinesischen Markt. Selbst nach Anlegen eines Accounts bleibt der Content unzugänglich. Wir haben keine Möglichkeit gefunden, Apps zu installieren.

Xiaomi Laser Projector 3 4K Screenshot

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Das Einstellungsmenü ist neben Chinesisch auch auf Englisch verfügbar. Dort finden sich viele Anpassungsmöglichkeiten für Helligkeit, Kontrast, Sättigung und Farbtemperatur. Das Bild lässt sich spiegeln und künstlich verkleinern.

Wir empfehlen die Nutzung eines Streaming-Sticks (Bestenliste) über den HDMI-2.1-Port. Strom kommt direkt vom USB-A-Port daneben. So lassen sich Netflix, Amazon Prime Video, Disney+ und andere Dienste problemlos nutzen.

Xiaomi Laser Projector 3 4K Screenshot

Xiaomi Laser Projector 3 4K Screenshot heise bestenlisten

Screen-Mirroring mit Android, Windows und iPhone funktioniert zuverlässig. Das System ist kompatibel mit IoT-Geräten via Hyper OS. Die WLAN-Verbindung läuft stabil. Gelegentlich berichten Nutzer vergleichbarer Modelle von Instabilität bei 5-Gigahertz-Netzen.

Der Quad-Core-MediaTek-Prozessor mit 3 Gigabyte RAM sorgt für verzögerungsfreie Bedienung. Die 64 Gigabyte Speicher reichen für Apps und Medien. Das System reagiert flott, ruckelt nicht.

Sound

Auf der Rückseite sitzen zwei 8-Watt-Lautsprecher mit vier passiven Radiatoren. Eine rückseitige Klangkammer verstärkt den Sound. Dolby-Audio-Processing mit digitalem Verstärker sorgt für räumlichen Klang.

Für die Größe des Beamers ist der Klang überraschend gut. Die Lautsprecher sind laut genug für Filme und Serien. Etwas Bass ist vorhanden, allerdings kein tieffrequenter Subwoofer-Effekt. Für Action-Szenen mit donnerndem Bass empfehlen wir externe Lautsprecher.

Xiaomi Laser Projector 3 4K

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Der Anschluss externer Systeme gelingt über eARC, die 3,5-Millimeter-Klinke oder Bluetooth. Wer den ultimativen Sound will, greift zu einer Soundbar. Mehr dazu in unserer Bestenliste: Die beste Soundbar mit Subwoofer im Test.

Wie laut ist der Lüfter?

Der Lüfter arbeitet im normalen Betrieb flüsterleise. Man muss schon mit dem Ohr an den Beamer gehen, um überhaupt etwas wahrzunehmen. Auch nach langer Laufzeit bleibt die Lautstärke gering. Nur im Modus „super hell“ dreht der Lüfter voll auf. Dann ist er deutlich hörbar.

Preis

Banggood verlangt für den Xiaomi Laser Projector 3 4K regulär 890 Euro. Bis etwa 12. Oktober 2026 läuft ein Flash-Angebot für 752 Euro, Neukunden zahlen 729 Euro.

Für das Gebotene ist der Preis fair. 4K-Auflösung, Triple-Laser-Technik, 110 Prozent BT.2020-Farbraumabdeckung und automatische Bildanpassung gibt es sonst nicht für unter 1000 Euro.

Fazit

Der Xiaomi Laser Projector 3 4K überzeugt als günstiger Einstieg in die Triple-Laser-Welt. 4K-Auflösung, 110 Prozent BT.2020-Farbraumabdeckung und blitzschnelle automatische Bildanpassung bieten sonst nur deutlich teurere Modelle. Das Bild ist scharf, farbenfroh und gleichmäßig fokussiert. Der flüsterleise Betrieb beeindruckt. Mit knapp 3 kg ist er portabel.

Das Betriebssystem Hyper OS Connect enttäuscht. Chinesische Inhalte dominieren, Apps kann man nicht installieren. Wir empfehlen einen Streaming-Stick. Die Helligkeit von 1000 CVIA-Lumen reicht für abgedunkelte Räume. Bei Tageslicht wirkt das Bild verwaschen. Der Kontrast von 1600:1 ist solide, erreicht aber nicht das High-End-Niveau.

Wer einen günstigen 4K-Laser-Beamer mit exzellenter Farbwiedergabe sucht und auf ein ausgereiftes Betriebssystem verzichten kann, findet im Xiaomi Laser Projector 3 4K ein verlockendes Angebot. Ab 729 Euro (Banggood) gibt es aktuell keine bessere Triple-Laser-Alternative.

Xgimi Horizon Ultra

Xgimi Horizon Ultra im Test: 4K-Beamer mit Dolby Vision und Top-Bildqualität

Der Xgimi Horizon Ultra setzt Maßstäbe im Heimkino-Segment. Der 4K-Laser-Beamer überzeugt mit brillantem Bild, Dolby Vision, automatischer Bildanpassung und sattem Sound von Harman/Kardon.

VORTEILE

  • 4K-Bildqualität mit hoher Schärfe und Plastizität
  • Dolby Vision und 3D-Unterstützung mit 144 Hz
  • automatische Bildanpassung mit optischem Zoom
  • hochwertiger Sound von Harman/Kardon
  • motorisierte Linsenabdeckung

NACHTEILE

  • Netflix nicht direkt unterstützt
  • großes und schweres externes Netzteil
  • Lüfter im Betrieb hörbar

Xgimi Horizon Ultra im Test: 4K-Beamer mit Dolby Vision und Top-Bildqualität

Der Xgimi Horizon Ultra setzt Maßstäbe im Heimkino-Segment. Der 4K-Laser-Beamer überzeugt mit brillantem Bild, Dolby Vision, automatischer Bildanpassung und sattem Sound von Harman/Kardon.

Der Markt für Heimkino-Beamer wächst. Immer mehr Nutzer entscheiden sich für einen Projektor statt eines großen Fernsehers. Der Xgimi Horizon Ultra positioniert sich dabei im Premium-Segment und will mit 4K-Auflösung, Laser-Lichtquelle und Dolby Vision punkten.

Mit einem Preis ab 1399 Euro richtet sich der Horizon Ultra an anspruchsvolle Heimkino-Fans. Ob sich die Investition lohnt, zeigt unser ausführlicher Test.

Design und Verarbeitung

Der Xgimi Horizon Ultra kommt in einem kompakten Kasten-Design daher. Die Maße betragen etwa 24,5 × 22 × 18 Zentimeter bei einem Gewicht von knapp 5 Kilogramm. Das Gehäuse ist in einem eleganten Beige-Farbton gehalten. Auf der Oberseite befindet sich eine schicke Kunstlederoberfläche.

Besonders auffällig ist die Frontgestaltung. Im deaktivierten Zustand zeigt der Beamer nur ein feines Lochgitter im unteren Bereich. Darüber sitzt ein Stoffbezug mit Harman/Kardon-Schriftzug. Dieser Stoff ist auf einer per Motor beweglichen Platte montiert. Beim Einschalten fährt die Platte automatisch herunter und gibt die Linse sowie Sensoren frei. Das sieht nicht nur elegant aus, sondern schützt die empfindlichen Komponenten vor Staub.

Die Verarbeitung wirkt hochwertig und beinahe filigran. Xgimi legt eine schlanke Fernbedienung aus Metall bei. Zusätzlich gibt es eine kleine Leuchthilfe in Form einer Kombination aus Taschenlampe und Laserpointer. Auch diese besteht aus Aluminium. Bedienelemente am Beamer selbst fehlen komplett.

Ein Wermutstropfen ist das externe Netzteil. Es fällt enorm groß und schwer aus. Zwar passt der Beige-Farbton zum Beamer, doch das klobige Design wirkt im Kontrast zum eleganten Projektor weniger stimmig.

Was kann die Hardware?

Bei den Anschlüssen zeigt sich der Xgimi Horizon Ultra gut ausgestattet. Ein optischer Audio-Ausgang ermöglicht die Verbindung zu externen Soundsystemen. Der LAN-Anschluss sorgt für eine stabile Netzwerkverbindung. Zwei HDMI-Eingänge stehen zur Verfügung. Der zweite HDMI-Port arbeitet in Version 2.0b und unterstützt eARC für die Audioübertragung an Soundbars oder AV-Receiver. Zusätzlich gibt es einen USB-A-Anschluss.

Der Beamer nutzt eine Laser-Lichtquelle. Diese Technik bietet gegenüber herkömmlichen LED-Projektoren eine höhere Helligkeit und längere Lebensdauer. Die native Auflösung beträgt 3840 × 2160 Pixel (4K UHD), Xgimi gibt 2300 Iso-Lumen an. Dolby Vision wird unterstützt. Das erweitert den Kontrastumfang und die Farbdarstellung bei kompatiblen Inhalten.

Für 3D-Inhalte setzt der Horizon Ultra auf die Shutter-Brillen-Technologie mit 144 Hz. Die hohe Bildwiederholrate sorgt für ein flimmerfreies 3D-Erlebnis. Entsprechende Brillen müssen separat erworben werden.

Wie gut ist das Bild?

Das Bild des Xgimi Horizon Ultra überzeugt. Die 4K-Auflösung liefert gestochen scharfe Details. Die Darstellung wirkt plastisch und lebendig. Farben erscheinen kräftig und natürlich. Helligkeit und Kontrast erreichen hervorragende Werte.

Der Beamer justiert auf Wunsch Bildschärfe, optischen Zoom und Trapezkorrektur selbstständig. Anders als bei vielen Konkurrenten arbeitet der Zoom optisch statt digital. Das bedeutet: keine Qualitätsverluste bei der Größenanpassung. Nur die horizontale Bildverschiebung funktioniert eingeschränkt. Bei der Aufstellhöhe gibt es daher leichte Einschränkungen.

Die Zwischenbildberechnung arbeitet effektiv. Selbst Blu-ray-Aufnahmen in 24p zeigen bei Schwenks oder langsamen Zoomfahrten keine Ruckler. Das Bild bleibt stets flüssig. Bei hellerer Umgebung passt der Beamer Helligkeit und Bildeinstellungen automatisch an. Dadurch eignet sich der Horizon Ultra auch für Serien zwischendurch oder lineares Fernsehen ohne komplette Verdunklung. Direktes Sonnenlicht sollte dennoch vermieden werden. Für optimale Farben und Kontraste empfehlen wir zumindest eine Teilverdunklung des Raumes.

Die Schärfeverteilung ist gleichmäßig. Auch an den Bildrändern bleibt die Darstellung knackig. Farbsäume oder Unschärfen treten nicht auf. HDR-Inhalte profitieren von der Dolby-Vision-Unterstützung. Der erweiterte Dynamikumfang sorgt für tiefere Schwarzwerte und leuchtendere Spitzlichter.

Wie gut ist die Software und ihre Bedienung?

Als Betriebssystem kommt Android TV zum Einsatz. Die Einrichtung gelingt einfach und schnell. Mit wenigen Klicks lässt sich der Beamer auch über das Smartphone konfigurieren. Das spart die lästige Eingabe von Passwörtern über die Fernbedienung.

Die Menüführung ist übersichtlich und flüssig. Android TV bietet Zugang zum Google Play Store mit einer großen App-Auswahl. YouTube, Amazon Prime Video, Disney+ und viele weitere Streaming-Dienste stehen zur Verfügung. Google Assistant ermöglicht die Sprachsteuerung.

Ein Manko gibt es bei der App-Unterstützung: Netflix fehlt. Die App lässt sich auch nicht aus dem Play Store herunterladen. Wer Netflix nutzen möchte, muss auf einen externen Streaming-Stick wie den Amazon Fire TV oder Google Chromecast zurückgreifen. Gute Alternativen zeigt unsere Bestenliste der besten 4K-Streaming-Sticks und Boxen.

Die Bedienung über die mitgelieferte Metallfernbedienung funktioniert zuverlässig. Alle Eingaben werden ohne Verzögerung verarbeitet. Die Tasten sind gut erreichbar und bieten einen angenehmen Druckpunkt.

Wie gut ist der Klang und wie laut ist der Lüfter?

Die Zusammenarbeit mit Harman/Kardon macht sich bezahlt. Der Klang ist ausreichend voll und klar. Die Lautsprecher werden auf Wunsch ziemlich laut. Mit der Einstellung DTS Virtual X kommt sogar etwas Raumklang auf. Das ersetzt natürlich keine echte Surround-Anlage. Für Serien oder auch mal einen Film reicht die Qualität aber locker aus.

Beim Start arbeitet der Lüfter nahezu unhörbar. Selbst das leise Auffahren der Frontblende ist minimal lauter als das Kühlsystem. Im laufenden Betrieb ändert sich das Bild. Nach einigen Minuten steigt die Lautstärke leicht an. Der Horizon Ultra liegt damit im Mittelfeld. Der Lüfter ist deutlich wahrnehmbar, aber nicht störend laut. In ruhigen Filmszenen fällt er kaum auf.

Wer höhere Ansprüche an den Sound hat, sollte externe Lautsprecher anschließen. Der optische Audio-Ausgang und HDMI mit eARC ermöglichen die Verbindung zu Soundbars oder AV-Receivern. Auch Bluetooth steht für kabellose Lautsprecher oder Kopfhörer zur Verfügung.

Wie teuer ist der Beamer?

Der Xgimi Horizon Ultra kostet ab 1399 Euro. Nur noch wenige Händler führen ihn.

Fazit

Der Xgimi Horizon Ultra liefert ein sehr gutes Gesamtpaket im Premium-Segment. Das Bild überzeugt mit Schärfe, Plastizität und hervorragenden Farben. Die 4K-Auflösung und Dolby-Vision-Unterstützung setzen Maßstäbe. Die automatische Bildanpassung mit optischem Zoom funktioniert zuverlässig. Der Sound der Harman/Kardon-Lautsprecher reicht für die meisten Anwendungen aus.

Das elegante Design mit der motorisierten Frontblende wirkt durchdacht und hochwertig. Die Verarbeitung stimmt. Android TV bietet eine solide Softwarebasis mit großer App-Auswahl. Die fehlende Netflix-Unterstützung lässt sich mit einem Streaming-Stick umgehen.

Für etwa 1400 Euro erhalten Käufer einen erstklassigen Heimkino-Beamer. Wer das Budget hat und Wert auf hohe Bildqualität legt, macht mit dem Xgimi Horizon Ultra nichts falsch.

Acer H6815BD

Acer H6815BD im Test: sehr heller und scharfer 4K-Beamer ab 710 Euro

4000 ANSI-Lumen, 4K-Auflösung und ein Gaming-Modus mit nur 4,2 ms Input-Lag: Der Acer H6815BD will als heller Einsteiger-4K-Beamer zum Kampfpreis überzeugen.

VORTEILE

  • sehr hohe Helligkeit
  • scharfes 4K-Bild
  • extrem niedriger Input-Lag
  • günstiger Preis

NACHTEILE

  • kein Smart-OS
  • schwacher Mono-Lautsprecher
  • Lüfter hörbar
  • begrenzte Lampenlebensdauer

Acer H6815BD im Test: sehr heller und scharfer 4K-Beamer ab 710 Euro

4000 ANSI-Lumen, 4K-Auflösung und ein Gaming-Modus mit nur 4,2 ms Input-Lag: Der Acer H6815BD will als heller Einsteiger-4K-Beamer zum Kampfpreis überzeugen.

Die Beamer-Welt verschiebt sich seit Jahren in Richtung Laser und LED. Acer geht beim H6815BD bewusst den anderen Weg. Der 4K-UHD-DLP-Projektor setzt auf eine klassische UHP-Lampe und liefert dafür beachtliche 4000 ANSI-Lumen. Den Gegenwert gibt es schon ab 710 Euro (Playox).

Doch smarte Funktionen, WLAN oder ein integrierter Akku fehlen. Der H6815BD ist ein reiner Projektor ohne Apps. Für wen das Konzept aufgeht, klärt unser Test.

Design des Acer H6815BD

Der Acer H6815BD trägt klassisches DLP-Gewand. Das weiße Kunststoffgehäuse misst 322 × 225 × 94 Millimeter und wiegt rund 2,9 Kilogramm. Damit fällt er flacher und leichter aus als moderne Beamer mit integriertem Gimbal wie der Dangbei MP1 Max. Das macht den Projektor interessant für Montagen mit knappem Platzangebot.

Das Objektiv sitzt links versetzt im Gehäuse. Direkt darüber finden sich die manuellen Drehregler für Zoom und Fokus – elektrische Verstellung gibt es nicht. Seitliche Luftschlitze führen die Wärme der Lampe ab. An der Front lässt sich über einen ausklappbaren Fuß die Höhe anpassen.

Acer H6815BD Bilder

Acer H6815BD

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Der Lieferumfang fällt großzügig aus. Acer legt eine Tragetasche, eine Linsenkappe und ein HDMI-Kabel bei.

Verarbeitung des Acer H6815BD

Die Verarbeitung bewegt sich auf solidem Niveau. Das Kunststoffgehäuse fühlt sich robust an und vermeidet jede Billig-Anmutung. Die Eleganz eines Xgimi Horizon Ultra erreicht der H6815BD aber bei Weitem nicht.

Spaltmaße sind sauber gearbeitet. Nichts klappert, nichts knarzt. Auf dem Tisch oder an der Decke steht der Projektor stabil und vibrationsfrei.

Besonders durchdacht ist das Top-Loading-Lampensystem. Der Wechsel funktioniert ähnlich unkompliziert wie der Tausch einer Energiesparlampe. Bei Konkurrenzmodellen muss oft das halbe Gehäuse zerlegt werden.

Acer gewährt fünf Jahre Garantie auf den DLP-Chip. Ein wichtiges Detail. Bei langjährigem Betrieb gehört der DMD-Chip zu den kritischsten Bauteilen eines DLP-Beamers. Insgesamt liefert Acer eine ehrliche, zweckmäßige Verarbeitung ohne Lifestyle-Anspruch.

Wie gut ist das Bild des Acer H6815BD?

Hier liegt die Kernkompetenz des Beamers. Der 0,47-Zoll-UHD-DMD-Chip erreicht via Pixel-Shift eine Auflösung von 3840 × 2160 Pixeln. Das Verfahren ist in dieser Preisklasse Standard. Es liefert ein knackig scharfes Bild mit feinen Details, die Schärfe verteilt sich gleichmäßig bis in die Bildecken.

Die eigentliche Sensation ist die Helligkeit. 4000 ANSI-Lumen übertreffen die meisten Laser-Konkurrenten in dieser Preisklasse deutlich. In nicht abgedunkelten Räumen bleibt das Bild brillant und kontrastreich. Selbst Leinwandbreiten bis 4 Meter füllt der H6815BD problemlos.

Acer H6815BD heise bestenlisten

Die Farben wirken natürlich und satt. Acer deckt rund 90 Prozent des Rec.709-Farbraums ab. Das ist kein Vergleich zu den 110 Prozent BT.2020 eines Hisense C1 oder Dangbei MP1 Max. Für klassische SDR-Inhalte reicht es trotzdem völlig aus. HDR10 wird unterstützt, das Tone-Mapping arbeitet von 0,005 bis 1000 Nits. HDR-Inhalte gewinnen sichtbar an Dynamik und wirken poppig.

Sport-Fans erhalten einen eigenen Fußball-Modus. Er betont Grüntöne und Hautfarben gezielt. Spieler heben sich klar vom Rasen ab, Trikotnummern bleiben gut lesbar. Für Kinofilme bietet der H6815BD eine native 24p-Wiedergabe. Das reduziert Ruckler bei Kameraschwenks spürbar. Eine Zwischenbildberechnung wie MEMC fehlt allerdings.

Eine typische DLP-Schwäche bleibt: Der Schwarzwert wirkt eher grau, in dunklen Szenen schimmert ein milchiger Schleier durch das Bild. Im hellen Wohnzimmer fällt das kaum auf. Wer aber im abgedunkelten Heimkino sitzt und cineastische Schwarzwerte erwartet, stößt hier an die Grenzen der Lampen-DLP-Technik. Auch der typische Regenbogeneffekt ist hier sichtbar. Der Beamer beherrscht 3D-Inhalte. Passende Shutter-Brillen sind separat erhältlich.

Wie gut ist die Software und ihre Bedienung?

Der H6815BD verzichtet auf ein smartes Betriebssystem. Kein Android TV, kein Google TV, keine vorinstallierten Apps. Auch WLAN und Bluetooth fehlen. Er ist ein reiner Projektor.

Das hat auch Vorteile: Die Bedienung ist radikal einfach. Das Gerät bleibt zukunftssicher. Wenn ein Streaming-Stick veraltet, wird er einfach ausgetauscht. Bei smarten Beamern verliert dagegen oft das ganze Gerät an Wert, sobald der Hersteller die Software-Pflege einstellt. Wer einen modernen Streaming-Stick anschließt, erhält ein deutlich besseres Streaming-Erlebnis als mit den oft trägen integrierten Systemen vieler Konkurrenten.

Das On-Screen-Menü ist übersichtlich strukturiert und logisch aufgebaut. Die mitgelieferte Fernbedienung ist klein, übersichtlich und mit allen wichtigen Tasten ausgestattet. Eine Hintergrundbeleuchtung fehlt allerdings.

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Trotz fehlender Smart-Funktionen bringt der H6815BD praktische Automatiken mit. HDMI Power On schaltet den Beamer ein, sobald ein Signal anliegt. AC Power On startet das Gerät direkt mit der Stromversorgung. Ein Auto-Shutdown spart am Ende des Films Energie. Die vertikale Trapezkorrektur arbeitet automatisch bis ±40 Grad. Die horizontale Korrektur muss manuell eingestellt werden, ebenfalls bis ±40 Grad. Eine 4-Ecken-Korrektur sorgt für saubere Geometrie auch bei schräger Aufstellung.

Wie gut ist der Klang und wie laut ist der Lüfter?

Der integrierte Mono-Lautsprecher mit 3 Watt ist die größte Schwäche. Für Notfälle oder kurze Präsentationen reicht er aus. Mehr aber nicht. Der Klang ist dünn, blechern und ohne jeden Bass. Bei Filmen, Sport oder Gaming wirkt der Ton wie aus einem alten Transistorradio. Kein Stereo, keine Räumlichkeit, keine Immersion. Eine externe Soundlösung ist Pflicht. Da kein optischer Ausgang vorhanden ist, läuft die Anbindung über die 3,5-mm-Klinke oder über das HDMI-Streaming-Gerät.

Beim Lüfter gibt Acer 33 dB im Standardbetrieb und 30 dB im Eco-Modus an. Im Test ist der Lüfter deutlich hörbar, vor allem im hellen Modus. Hinzu kommt das typische hochfrequente DLP-Farbrad-Geräusch. Bei Sitzabständen unter drei bis vier Metern oder in ruhigen Filmszenen fällt das auf. Im Eco-Modus arbeitet der H6815BD hörbar leiser und für den Alltag ausreichend ruhig.

Konnektivität und technische Eigenschaften des Acer H6815BD

Bei den Anschlüssen zeigt sich der Acer H6815BD minimalistisch. Zwei HDMI-Eingänge mit HDCP-Unterstützung verarbeiten 4K bei 60 Hz inklusive HDR10. Dazu gesellen sich ein 3,5-Millimeter-Audio-Ausgang und ein USB-A-Port. Letzterer dient ausschließlich zur Stromversorgung externer Geräte wie eines Fire TV Sticks. Daten lassen sich darüber nicht abspielen. Ein VGA-Anschluss, ein optischer Audio-Ausgang sowie integriertes WLAN und Bluetooth fehlen.

Acer H6815BD

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Als Lichtquelle arbeitet eine 240-Watt-Philips-UHP-Lampe. Hier liegen die größten Vor- und Nachteile des gesamten Konzepts. Die Lampentechnik ermöglicht die hohe Helligkeit von 4000 ANSI-Lumen zu einem sehr günstigen Anschaffungspreis. Anfangs liefert sie brillante, natürliche Farben. Ersatzlampen sind vergleichsweise erschwinglich – kompatible Modelle starten bei etwa 90 Euro, das Original kostet rund 175 Euro.

Doch die Lebensdauer ist begrenzt. Acer gibt zwar 5000 Stunden bei voller Helligkeit an. In der Praxis sind bei intensiver Nutzung oft nur 2000 bis 3000 Stunden realistisch. Die Lampe erzeugt zudem spürbare Wärme und entsprechende Lüftergeräusche. Über die Zeit kann sich eine leichte Farbverschiebung einstellen. Die fünfjährige DLP-Chip-Garantie und Acer ColorSafe II mildern das jedoch ab.

Für Gamer ist der H6815BD eine ernstzunehmende Option. Der Input-Lag liegt bei nur 4,2 bis 8,4 Millisekunden im Gaming-Modus. Damit unterbietet er sogar viele Top-Gaming-Beamer. Bei 1080p sind 240 Hz möglich.

Was kostet der Acer H6815BD?

Der Acer H6815BD ist aktuell für etwa 710 Euro (Playox) erhältlich. Damit unterbietet er die meisten 4K-Laser-Beamer am Markt. Nur der günstige Xiaomi Laser Projector 3 4K (Testbericht) kostet vergleichbar viel – bei deutlich geringerer Helligkeit.

Fazit

Der Acer H6815BD ist ein erfrischend ehrlicher 4K-Beamer ohne Schnickschnack. Er konzentriert sich auf die Kerndisziplinen: ein helles, scharfes 4K-Bild mit guten Farben und HDR10-Unterstützung. Die 4000 ANSI-Lumen sind für die Preisklasse beeindruckend und ermöglichen den Einsatz auch in nicht abgedunkelten Räumen oder auf großen Leinwänden bis 4 Meter Breite. Gamer schätzen den extrem niedrigen Input-Lag und 240 Hz bei 1080p.

Im Gegenzug fehlen smarte Funktionen, WLAN, Bluetooth und ein brauchbarer Lautsprecher. Wer einen All-in-One-Beamer wie den Xgimi Horizon Ultra oder den Dangbei MP1 Max sucht, ist hier falsch. Wer aber bereits einen Streaming-Stick oder eine Soundanlage besitzt und einfach einen hellen, scharfen 4K-Projektor zum kleinen Preis braucht, bekommt mit dem H6815BD einen hervorragenden Kandidaten.

Hisense C1

Hisense C1 im Test: 4K-Beamer mit JBL-Sound und Dolby Vision

Der 4K-Beamer Hisense C1 setzt auf JBL-Sound, Dolby Vision und drei Laser für perfekte Farben und liefert so ein knackig scharfes 4K-Bild.

VORTEILE

  • sehr gute Farbwiedergabe
  • scharfes 4K-Bild mit guten Kontrasten
  • JBL-Sound mit Dolby-Atmos-Unterstützung
  • Flüssiges Betriebssystem mit den wichtigsten Apps
  • HDR-Unterstützung inklusive Dolby Vision

NACHTEILE

  • Störender Brummton durch Gehäuseresonanz
  • Keine 3D-Unterstützung
  • Bild nicht ganz so hell wie bei der Konkurrenz

Hisense C1 im Test: 4K-Beamer mit JBL-Sound und Dolby Vision

Der 4K-Beamer Hisense C1 setzt auf JBL-Sound, Dolby Vision und drei Laser für perfekte Farben und liefert so ein knackig scharfes 4K-Bild.

Immer mehr Hersteller setzen auf Laser-Technologie statt klassischer Lampen. Der Hisense C1 gehört zur Oberklasse und will mit seiner TriChroma-Triple-Laser-Technik punkten. Dabei erzeugen drei separate Laser in Rot, Grün und Blau das Licht. Das verspricht eine besonders präzise Farbwiedergabe.

Mit einem Preis von 1200 Euro (Amazon) gehört der C1 zum gehobenen Segment. Dort konkurriert er mit Modellen wie dem Xgimi Horizon Ultra (Testbericht). Beide Beamer richten sich an Heimkino-Fans, die Wert auf hohe Bildqualität und einfache Bedienung legen. Der Hisense bringt zusätzlich JBL-Lautsprecher und das hauseigene Vidaa-Betriebssystem mit.

Wie ist das Design und die Verarbeitung?

Der Hisense C1 kommt in einem kompakten, quaderförmigen Gehäuse daher. Die Maße betragen 22 × 25 × 18 Zentimeter bei einem Gewicht von unter 5 Kilogramm. Damit lässt er sich problemlos im Wohnzimmer aufstellen oder bei Bedarf umpositionieren.

Die Farbgebung in dunklem Anthrazit wirkt elegant und zurückhaltend. An der Vorderseite schützt eine Kunststoffplatte in Aluminium-Optik die Linse und die Sensoren. Ein hochkant verlaufendes Lufteinlassgitter verleiht dem Beamer einen gewissen Retro-Charme. Insgesamt gefällt uns das Design.

Die Verarbeitung ist überwiegend solide. Allerdings fiel bei unserem Testgerät ein störender Brummton auf. Dieser entsteht offenbar durch eine Resonanz-Schwingung des Gehäuses. Berührt man das Chassis oder legt die Fernbedienung darauf, wird der Ton leiser. Das passt nicht ganz zur ansonsten ordentlichen Qualität.

Auf der Oberseite befinden sich einige elementare Bedientasten für Grundfunktionen. Die vollständige Steuerung erfolgt über die mitgelieferte Fernbedienung. Diese bietet viele Schnellzugriffe für häufig genutzte Funktionen.

Was kann die Hardware?

Der Hisense C1 bietet eine solide Anschlussausstattung. Vorhanden sind ein HDMI-2.1-Port mit eARC-Unterstützung sowie ein weiterer HDMI-2.0-Anschluss. Dazu kommen zwei USB-Ports, ein LAN-Anschluss und ein Audio-Ausgang. Kabellos verbindet sich der Beamer per WLAN und Bluetooth.

Als Lichtquelle dient ein Triple-Laser-System. Drei separate Laser in Rot, Grün und Blau erzeugen das Licht. Die Helligkeit gibt Hisense mit 1600 Ansi-Lumen an. Ein 0,47-Zoll-DLP-Chip mit Pixel-Shifting-Technologie erzeugt die 4K-Auflösung von 3840 × 2160 Pixeln.

Der Beamer unterstützt Bilddiagonalen zwischen 65 und 300 Zoll. Automatische Funktionen wie Keystone-Korrektur, Autofokus und Hinderniserkennung erleichtern die Einrichtung. Der Game-Mode verspricht einen niedrigen Input-Lag von etwa 35 ms bei 4K und 60 Hz.

Wie gut ist das Bild?

Das Bild des Hisense C1 überzeugt. Die Darstellung ist knackig scharf mit sehr guter Farbwiedergabe. Der Farbraum deckt 110 Prozent des BT.2020-Standards ab. Das entspricht über einer Milliarde darstellbarer Farben.

Die Kontraste fallen ordentlich aus. Hisense gibt ein dynamisches Kontrastverhältnis von bis zu 2.000.000:1 an. Der native Kontrast liegt bei etwa 1600:1. In der Praxis zeigt sich ein plastisches Bild mit guter Durchzeichnung in dunklen und hellen Bereichen.

HDR-Inhalte profitieren von der Unterstützung für Dolby Vision, HDR10, HDR10+ und HLG. Die MEMC-Technologie sorgt für eine flüssige Zwischenbildberechnung. Bewegungen in Filmen und Sportübertragungen wirken dadurch geschmeidig.

Bei Tageslicht liefert der C1 noch ein brauchbares Bild. Seine volle Stärke spielt er aber in abgedunkelten Räumen aus. Dort entfalten Farben und Kontraste ihre beste Wirkung. Eine 3D-Unterstützung fehlt dem Beamer allerdings.

Im direkten Vergleich mit dem Xgimi Horizon Ultra ist das Bild des Hisense nicht ganz so hell und klar. Die Unterschiede sind aber gering und fallen nur im direkten Vergleich auf.

Wie gut ist die Software und ihre Bedienung?

Anders als bei vielen Konkurrenten kommt hier kein Android zum Einsatz, der Hisense C1 läuft mit dem hauseigenen Vidaa-Betriebssystem. Die Bedienung ist schnell und flüssig, Menüs reagieren ohne spürbare Verzögerung.

Die App-Auswahl deckt alle wichtigen Streaming-Dienste ab. Netflix, Amazon Prime Video, Disney+ und YouTube sind verfügbar. Wir haben im Test keine wichtige App vermisst. Die Installation weiterer Anwendungen ist über den integrierten App-Store möglich.

Die Einrichtung per Smartphone wollte bei unserem Testgerät allerdings nicht klappen. Stattdessen mussten wir die Ersteinrichtung manuell über die Fernbedienung vornehmen. Das funktionierte problemlos, dauerte aber etwas länger.

Die Fernbedienung liegt gut in der Hand und bietet übersichtlich angeordnete Tasten. Schnellzugriffe für wichtige Funktionen erleichtern die Bedienung im Alltag.

Wie gut ist der Klang und wie laut ist der Lüfter?

Beim Sound setzt Hisense auf integrierte JBL-Lautsprecher. Zwei Treiber mit je 10 Watt liefern zusammen 20 Watt Ausgangsleistung. Der Klang ist voluminös und für einen Beamer überraschend gut. Dolby Atmos wird unterstützt.

Für gelegentliche Filmabende reichen die eingebauten Lautsprecher aus. Wer mehr Tiefgang und Raumklang wünscht, sollte dennoch eine externe Soundbar oder ein Surround-System anschließen. Die Verbindung erfolgt wahlweise per HDMI-eARC, Audio-Ausgang oder Bluetooth.

Die Lüfterlautstärke liegt bei etwa 31 dB(A). Das ist für einen Laser-Beamer ein guter Wert. Allerdings störte bei unserem Testgerät der oben erwähnte Brummton.

Wie teuer ist der Beamer?

Der Hisense C1 kostet aktuell etwa 1200 Euro bei Amazon.

Fazit

Der Hisense C1 liefert ein überzeugendes Gesamtpaket für anspruchsvolle Heimkino-Fans. Die Triple-Laser-Technologie sorgt für tolle Farben und ein knackig scharfes 4K-Bild. Die Unterstützung für Dolby Vision und weitere HDR-Formate wertet das Bilderlebnis zusätzlich auf.

Der integrierte JBL-Sound überzeugt und macht externe Lautsprecher nicht zwingend erforderlich. Das Vidaa-Betriebssystem läuft flüssig und bietet alle wichtigen Streaming-Apps. Einzig der störende Brummton bei unserem Testgerät und die fehlende 3D-Unterstützung trüben das positive Bild leicht.

Wer einen hochwertigen 4K-Laser-Beamer mit exzellenter Farbwiedergabe sucht, macht mit dem Hisense C1 wenig falsch. Für rund 1200 Euro bekommt man ein Gerät, das auch bei Tageslicht noch brauchbare Ergebnisse liefert.

Im Rahmen dieses Beitrags haben wir die Beamer mit Filmen, Serien und Spielen in abgedunkelten Räumen und bei Restlicht getestet. Langfristige Probleme, die eventuell bei monate- oder jahrelanger Nutzung auftreten, können wir auf diese Weise nicht erfassen. Finden wir nach Veröffentlichung unseres Testberichts noch Fehler oder werden von unseren Lesern auf etwas hingewiesen, tragen wir das nach.

Wer bei einem chinesischen Händler kauft, bezahlt in vielen Fällen weniger. Allerdings besteht im Gewährleistungs- oder Garantiefall die Gefahr eines schlechteren Service. Außerdem ist das Einfordern von Verbraucherrechten (Rückgabe, Gewährleistung) mit Hürden versehen oder nicht möglich. Wir verlinken hier Händler, mit denen wir im Allgemeinen gute Erfahrungen gemacht haben.

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