Stirling PDF 3.1: Gruppenunterschrift verlässt die Alpha-Phase
Mit Version 3.1 des Werkzeugs Stirling PDF verlässt die „Stirling Sign“ genannte Funktion der Gruppenunterschrift die Alpha-Phase und wird für die Nutzer standardmäßig aktiviert. Damit lassen sich PDF-Dateien organisationsweit freigeben, nachverfolgen und unterschreiben. Zudem verspricht das Projekt ein besseres Nutzererlebnis dank neuer Bedienoberfläche für das Unterschreiben. Auch das allgemeine Signierwerkzeug wurde überarbeitet: Es nutzt nun eine gespeicherte Unterschrift.
Noch in Beta-Version ist ein neues, integriertes Konvertierungstool für Office-Dokumente namens „Stirling Office Convert“. Dieses soll schnellere und bessere Konvertierungsergebnisse bei geringerem Speicherbedarf liefern. Die Projektmacher rufen die Nutzer auf, das neue Tool zu testen und die Ergebnisse mit dem bisherigen Konverter zu vergleichen. Das Beta-Tool lässt sich unter „Advanced“ > „Feature Flags“ aktivieren.
Verbesserungen für Texteditor und PDF-Anhänge
Auch der Texteditor hat Verbesserungen erhalten. So unterstützt er nun die Bearbeitung von Tabellen direkt in der Datei sowie die Bearbeitung von gescannten PDF-Dateien, die per OCR ausgelesen wurden. Bei der Arbeit mit Objekten können Nutzer unter anderem Objekte durch Ziehen auswählen sowie Textfelder und Formen in der Größe ändern.
Auch der Umgang mit eingebetteten PDF-Anhängen wurde erweitert: Über die Oberfläche lassen sie sich hinzufügen, umbenennen, extrahieren und löschen. Hinzu kommen laut den Release Notes Fehlerkorrekturen, unter anderem bei Übersetzungen, der Kontoverknüpfung und Desktop-Updates, sowie aktualisierte Abhängigkeiten.
Stirling PDF ist ein quelloffenes PDF-Werkzeug für Einzelanwender und Teams. Es lässt sich im Browser auf einem eigenen Server oder als Desktop-Anwendung nutzen, enthält aber auch kostenpflichtige Team- und Enterprise-Funktionen. Die Software bietet wichtige Funktionen für den Umgang mit PDF, darunter etwa das Zusammenführen, Konvertieren und Bearbeiten von Dokumenten. Version 3.0 erschien Ende September.
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