Nochmals 28 Grad und Sonnenschein – dann kommt Kaltfront zu uns

- Der trockenste September seit Jahrzehnten endet mit einem letzten Spätsommerhoch, bevor eine Kaltfront die Schweiz erfasst.
- Vielerorts fielen im September nur 10 bis 20 Prozent der üblichen Niederschlagsmenge – eine längere Landregenphase ist nicht in Sicht.
- Am Wochenende beruhigt sich das Wetter wieder bei rund 20 bis 21 Grad und zeitweisem Sonnenschein.
Am Dienstag und Mittwoch zeigt sich der Spätsommer nochmals von seiner besten Seite. Im Flachland liegen die Höchstwerte meist zwischen 25 und 28 Grad, lokal ist sogar etwas mehr möglich. Das sind laut Wick rund 10 Grad mehr, als für Ende September üblich wäre. «Wir beenden damit einen ohnehin ausserordentlich warmen und knochentrockenen September mit einem kräftigen spätsommerlichen Ausrufezeichen», sagt Wick.
Ab Donnerstag kommt dann Bewegung in die Wetterküche. Hinter einer Kaltfront gelangt kühlere Luft in die Schweiz, der Luftmassenwechsel sei klar erkennbar. Auf der Alpennordseite gehen die Temperaturen deutlich zurück, der Westwind frischt auf und regional gibt es Regengüsse. Nach den sommerlichen Tagen fühlen sich 20 bis 23 Grad deutlich herbstlicher an. Doch: «Wir stürzen keineswegs in den Winter», so Wick. Selbst Temperaturen um 20 Grad wären Anfang Oktober noch leicht überdurchschnittlich.
Angenehm mildes Wochenende
Interessanter ist laut Wick der Regen. Im September fielen vielerorts lediglich 10 bis 20 Prozent der üblichen Niederschlagsmenge. Damit gehört er zu den trockensten, die je registriert wurden. Nötig wäre eigentlich eine längere Landregenphase, danach sieht es vorderhand aber nicht aus. Die Front bringt zwar endlich wieder etwas Wasser, die Mengen dürften aber regional sehr unterschiedlich und nicht erheblich ausfallen. «Für die ausgetrockneten Böden, Flüsse und Grundwasserstände ist das eher ein Tropfen auf den heissen – oder besser gesagt staubtrockenen – Stein.»
«Nach den vielen Überstunden des Sommers stempelt nun langsam auch der Herbst zur Arbeit ein»
Am Freitag bleibt es voraussichtlich wechselhaft und etwas kühler, mit wenig Sonne und einzelnen Regengüssen, vor allem Richtung Alpen. Einen Absturz in nasskaltes Herbstwetter sieht Wick aber auch Richtung Wochenende nicht. Das Wetter dürfte sich wieder beruhigen. Mit rund 20 bis 21 Grad bleibt es tagsüber angenehm mild, zeitweise scheint auch die Sonne. Stürmisches Herbstwetter ist vorerst also kein Thema. «Aber ja: Nach den vielen Überstunden des Sommers stempelt nun langsam auch der Herbst zur Arbeit ein», sagt Wick.
Welche Wetterphase passt dir am besten für den Start in den Oktober?
Florian Osterwalder (fos) arbeitet seit 2021 für 20 Minuten und ist stellvertretender Co-Leiter des Newsdesks.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.
