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Monday, October 26, 2026

«Wir waren nicht gut» – Croci-Torti nach Thun-Auftritt selbstkritisch

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Zehnter Sieg im elften Ligaspiel

«Wir waren nicht gut» – Croci-Torti nach Thun-Auftritt selbstkritisch

Beim 2:3 gegen Lugano bringen sich die Thuner mit Fehlern einmal mehr um die Punkte. Trainer Gian-Luca Privitelli erklärt, ob er weiterhin entspannt bleibt.

Publiziert: vor 15 Minuten

  • Lugano schlägt Thun 3:2 und holt den zehnten Sieg im elften Spiel
  • Thun macht Fehler; Albian Ajeti trifft nach Patzer von Nicolas Bürgy Patzer zum 3:1
  • Thun-Trainer Gian-Luca Privitelli lobt Energie, fordert aber Mut und Pressing
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Benjamin GwerderRedaktor Sport

Lugano gewinnt auch dann, wenn es nicht glänzt. Beim 3:2 in Thun braucht der Tabellenleader weder eine Gala noch einen perfekten Nachmittag – fast wie Thun vor einem Jahr.

Ein paar entschlossene Aktionen reichen, um den Meister zu bezwingen. Der zehnte Sieg im elften Ligaspiel ist Tatsache. Und Trainer Mattia Croci-Torti sagt danach einen Satz, der die Konkurrenz kaum beruhigen dürfte: «Wir waren nicht gut.»

1:35

«Tut extrem weh»:Die Thun-Stimmen zur Niederlage gegen Lugano

Der Leader findet derzeit immer wieder einen Weg – fast wie Thun vor einem Jahr. Die Tessiner haben einen kräftezehrenden Europacup-Abend gegen Getafe hinter sich. Nun wartete in Thun ein Gegner, der sie mit seinem Pressing fordert.

Croci-Torti lobt den Willen der Berner Oberländer und sieht eine Mannschaft, die immer mehr an die Idee ihres Trainers glaubt. Umso lieber nimmt er die drei Punkte mit.

1:17

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Ajeti bleibt auf seinem Höhenflug

Für den Unterschied sorgt auch diesmal Albian Ajeti. Drei Minuten nach seiner Einwechslung nutzt er in der 76. Minute einen Fehler von Nicolas Bürgy. Der Thun-Verteidiger schlägt nach einem langen Ball von Lars Lukas Mai über die Kugel. Ajeti zieht alleine auf Niklas Steffen los und trifft zum 3:1. Es ist die Vorentscheidung.

Zuvor haben Dereck Moncada und Uran Bislimi Lugano zweimal in Führung gebracht. Auf den ersten Rückstand kann Thun durch Nassim Zoukit noch reagieren. Nach Bislimis Distanzschuss kurz nach der Pause laufen die Gastgeber aber erneut hinterher. Riccardo Braschis später Penalty reicht nur noch zum Anschluss.

Bleibt der Thun-Trainer weiter entspannt?

Während Lugano seine Siegesserie fortsetzt, sucht Thun nach dem Lohn für seine Fortschritte. Trainer Gian-Luca Privitelli findet: «Ein gutes Spiel von uns, gute Energie.»

Trotzdem ärgern ihn die einfachen Gegentore. Bürgy macht er nach dessen Patzer aber keine Vorwürfe. Stattdessen fordert er mehr Mut im Spielaufbau und konsequentes Pressing.

Ob Privitelli angesichts der Resultate trotzdem entspannt bleibt? «Nein, so vor einer Viertelstunde war ich nicht relaxed», sagt der Thun-Trainer an der Pressekonferenz nach dem Spiel. Inzwischen könne er die Partie aber einordnen – das Spielglück fehlt. Lugano zeigt derweil, wie wertvoll es ist, genau das auf seiner Seite zu haben.

Mannschaft

SP

TD

PT

1

FC Lugano

FC Lugano

11

25

31

2

BSC Young Boys

BSC Young Boys

11

17

25

3

FC Sion

FC Sion

11

7

22

4

FC Zürich

FC Zürich

11

-3

17

5

Servette FC

Servette FC

11

2

16

6

FC St. Gallen

FC St. Gallen

11

-4

16

7

FC Basel

FC Basel

11

-3

14

8

FC Luzern

FC Luzern

11

-6

12

9

FC Thun

FC Thun

11

-11

10

10

FC Vaduz

FC Vaduz

11

-1

9

11

Grasshopper Club Zürich

Grasshopper Club Zürich

11

-13

9

12

FC Lausanne-Sport

FC Lausanne-Sport

11

-10

6

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