PunchKano begins diphtheria immunisation in five Kano LGsRTP DesportoFrancisco Cabral na final de pares em HangzhouESPN DeportesGrecia derrotó a Alemania por primera vez en la historia y golpeó a Klopp en su debut ante su públicoThe Jerusalem PostIsrair awaits final approval for Tokyo, Miami flights, adds new European destinations for 2027Daily MaverickWe worried AI would make things up, we should also worry when it doesn’tInquirerRains to continue in Visayas, Mindanao due to ITCZ until Sept. 30Bollywood HungamaVinod Kapri's Pyre to release in theaters on October 23, 2026BlickNächstes Amt abgelegt: Jens Spahn zieht sich aus Haushaltsausschuss zurückRapplerPhilippines should fix tax gaps and procurement, not raise tax rates – WBSportstarIndia in Athletics LIVE Updates, Asian Games 2026: Vithya Ramraj breaks National Record to win 400m hurdles bronze; Javelin throw final at 4:45 PM ISTIl Fatto QuotidianoMorto Stefano Milani, il tifoso del Milan diventato famoso su X. Da Bertolucci a Valenti: “Ha lottato come nessuno, mai un passo indietro”7sur7“Pourquoi je perds toujours?”: quand André Agassi taquine Alexander Zverev
The Daily Newsstand · Free, Always
Monday, September 28, 2026

Zentimetergenau: Kleiner Roboter kann so hoch springen, wie ihm vorgegeben wird

Translate

Er ist 50 Millimeter breit, wiegt ein Gramm und kann mit einer kleinen Rampe als Starthilfe eine Treppenstufe in gängiger Höhe überspringen. Ein Team von Ingenieurswissenschaftlerinnen und Ingenieurswissenschaftlern der University of Washington hat in einer Pressemeldung einen kleinen Hüpfroboter namens DirectHop vorgestellt. Am 30. September soll er bei der „International Conference on Intelligent Robots and Systems“ in Aktion präsentiert werden.

Der Roboter besteht aus einem kleinen Elektromotor und drei klappbaren Beinen. Damit kann er sich laut der Mitteilung mit einer Genauigkeit von einem Zentimeter auf eine vorgegebene Sprunghöhe katapultieren.

Bei bisherigen Hüpfrobotern war es eines der Hauptprobleme, den Sprung genau zu kalibrieren. Sie waren meist nach dem Vorbild eines Flohs modelliert. Ihre Sprungfedern und Einrastvorrichtungen waren dem Bewegungsablauf der Insekten nachgebildet.

Doch bei diesem Mechanismus ließ sich die Sprungweite kaum kalibrieren: Eine Feder entlädt sich nach dem Alles-oder-nichts-Prinzip. Außerdem seien Federn und Verriegelungen in kleinem Maßstab schwer zu bauen, heißt es in der Pressemitteilung.

Dieses Problem löste das Team, indem sie bei DirectHop auf Sprungfedern verzichten. „Wir haben festgestellt, dass ein sehr kleiner Elektromotor schnell genug beschleunigen kann, um einen Sprung direkt anzutreiben – so wie die Beinmuskeln eines Frosches dessen Sprung direkt antreiben“, so Hanquan Wang, einer der Autoren der dazugehörigen Studie. 

Der Motor ist mit einer Angelschnur an einer Art Turm befestigt. Wenn er beschleunigt, spult er die Schnur auf und zieht sich damit an dem Turm empor. Dabei reißt er den Rest des Roboters nach oben. Indem man den Strom für den Motor verändert, passt man die Sprunghöhe an.

Während des Flugs kippt der Roboter oft in der Luft und landet auf der Seite. Doch da ihn die Forschenden mit einem Überrollkäfig ausgestattet haben, kann er sich selbst wieder aufrichten.

Dies gelingt DirectHop, indem der Motor den Turm hinunterfährt. Dies verlagert den Schwerpunkt des Roboters, er gerät so wieder in seine Ausgangsposition. So ist er für den nächsten Sprung bereit. Dieser Bewegungsablauf ist wiederum von einem Tier inspiriert, diesmal von der Dosenschildkröte.

Noch hat der Hüpfroboter ein paar Einschränkungen. So muss der Prototyp über ein Kabel mit Strom versorgt werden. Außerdem kann er sich noch nicht autonom neu ausrichten, wohin er als Nächstes springt.

Langfristig soll er Solarzellen eingebaut bekommen, ein Vibrationsmotor soll ihn künftig an Ort und Stelle drehen können. Eine integrierte Kamera und Elektronik sollen ihm erlauben, selbstständig zu navigieren.

„Eines unserer Ziele ist das vollständig autonome Treppensteigen“, sagte Studienautor Sawyer Fuller. „Eine Kamera erfasst die Treppe, der Prozessor berechnet, wie hoch der Roboter springen muss, er steuert sich selbst in Position, springt, richtet sich wieder auf, steuert erneut und wiederholt den Vorgang.“

Laut den Forschenden könnten Roboter wie DirectHop künftig eingesetzt werden, um etwa Gaslecks aufzuspüren. Außerdem könnten sie auf einem Bauernhof den Wasser- oder Düngemittelverbrauch überwachen – und sogar Planeten erkunden.

Bei diesen Aufgaben sind sie laut der Studie fast um zwei Größenordnungen energieeffizienter als Drohnen. Auch dies erklären die Forschenden mit einem Vergleich aus der Tierwelt. Während ein Moskito permanent Energie aufbringen muss, um sich in der Luft zu halten, springt ein Floh nur dann, wenn er muss. Ansonsten kann er Energie sparen.

View the original on heise online →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.