ESPNFollow live: Dream dominating Valkyries as they look to force Game 7The Jerusalem PostIsrael’s exit polls may have ‘fundamental problem’ after Netanyahu bloc surprise, pollster saysESPN DeportesSigue en vivo – Dream sueña con el Juego 7 tras una impresionante primera mitadInquirerPoll favoring defense team done before VP financial evidence shownZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFBillboardLatto Explains Why She Loves When People ‘Hate on’ Her: ‘Thank You for Putting That Battery in My Back’The South AfricanBig Blow! Orlando Pirates key defender to miss the Kaizer Chiefs matchBellaNaijaAWIEF and Open Society Foundations Champion Women-Led Enterprises for Peace and Security in Africa at AWIEF 20263DNewsПодаренный «навсегда» 1 Тбайт в облаке Mail.ru прожил 13 лет — в ноябре от него останется 8 ГбайтPremium TimesExperts call for wider adoption of proven health innovations in Nigeriaسكاي نيوز عربيةكيف استفاد قراصنة الصومال من حرب إيران؟Daily MaverickWhat it takes to fight increasingly sophisticated, AI-powered disinformation campaigns
The Daily Newsstand · Free, Always
Thursday, October 29, 2026

Autohersteller in der Krise – Europas Autoindustrie krankt auch aus eigenem Verschulden

Translate

Die Autobranche ist im Umbruch: Seit der Corona-Pandemie sind die Autos teurer als vorher, ausserdem ist der Umstieg auf Elektroantrieb in vollem Gange. Beides lässt Kunden zögern, einen neuen Wagen zu kaufen. Und dann ist da noch die massive Konkurrenz aus China. Folge: VW etwa schreibt einen Quartalsverlust von fast sechs Milliarden Euro. Erläuterungen von Wirtschaftsredaktor Matthias Heim.

Matthias Heim

Wirtschaftsredaktor

Matthias Heim hat in Bern und Stockholm Wirtschaftsgeschichte studiert. Seit 2007 arbeitet er für Radio SRF, seit 2016 ist er Wirtschaftsredaktor. Seine Spezialgebiete sind Energie, Mobilität, Tourismus und Detailhandel.

Warum schreibt VW einen solch grossen Verlust?

Derzeit ist Skoda innerhalb des VW-Konzerns die einzige Marke, die noch einigermassen Gewinn schreibt. Bei den anderen Marken wie VW, Audi oder Porsche bleibt kaum etwas in der Kasse übrig. Für einen Konzern mit gut 300 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr ist das natürlich alarmierend. Und: Skoda kann den VW-Konzern nicht retten, dazu ist die Marke viel zu klein im Vergleich zu VW und Audi. Doch Skoda zeigt, wo der VW-Konzern ansetzen muss: Die erfolgreiche Modellpalette von Skoda wird in Tschechien, in der Slowakei und in Spanien gefertigt, wo die Produktionskosten weniger hoch sind als in Deutschland. Hinzu kommen geopolitische Umstände: ein Nachfrageeinbruch in China und der Zollstreit mit den USA.

Hat nur Deutschland dieses Hochpreis-Problem?

Grundsätzlich stecken fast alle europäischen Hersteller momentan in einer Krise. So teilte etwa Volvo gerade erst mit, das Geschäft laufe schwieriger als erwartet. Gleiches gilt für Renault. Folge: Viele europäische Autohersteller haben Sparprogramme aufgelegt – sie bauen europaweit zehntausende Stellen ab. Zudem konzentrieren sie ihre Produktion auf die effizientesten und die tendenziell günstigeren Standorte. So produziert etwa VW die neuen elektrischen Kleinwagen für VW, Skoda und Cupra allesamt in Spanien. Deutschland hat das Nachsehen.

Draufsicht auf einen vollgeparkten Parkplatz mit Autos in verschiedenen Farben.
Legende: Europäische Autos sind nicht mehr so nachgefragt wie auch schon. Reuters/Yves Hermann

Was kann Europa gegen die chinesischen E-Autos tun?

Die europäischen Autokonzerne sind durchaus daran, das Steuer herumzureissen. Doch das ist nicht ganz so einfach, weil vielerorts die Politik mitreden will – vor allem wenn es um den Abbau von Arbeitsplätzen geht. Allerdings haben sich die Europäer auch selber ein Bein gestellt, indem sie weiterhin neben E-Autos auch auf Benzin- und Dieselmotoren setzen. Man produziert und entwickelt also drei verschiedene Antriebsarten weiter. Das wiederum macht die Produktion komplexer und teurer. Die chinesischen Hersteller dagegen setzen weitgehend auf E-Autos und Hybridfahrzeuge. Das ergibt für China auch einen strukturellen Vorteil gegenüber den Europäern.

Wie entwickelt sich der E-Auto-Verkauf in Europa?

Das ist so etwas wie ein Lichtblick für Europas Konzerne: In den letzten Monaten hat der Absatz von E-Autos deutlich zugenommen: Bei VW sind inzwischen 40 Prozent aller neu bestellten Neuwagen in Europa vollelektrisch, bei Volvo sind es sogar 45 Prozent. Allerdings verdienen die europäischen Hersteller mit den E-Autos aktuell noch nicht so viel, wie sie es mit den Benzin- und Dieselautos getan haben. Das wiederum hat auch damit zu tun, dass die Zellfertigung für die Batterien der E-Autos in den Händen chinesischer und südkoreanischer Anbieter ist – und damit auch der Haupt-Profit aus der Batterieproduktion.

View the original on SRF News →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.