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Monday, October 26, 2026

Längst kein Zufall mehr: So ist Viktoria Köln ein ernst zu nehmender Titelkandidat

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Rückstand gedreht, Platz 2 verteidigt: Viktoria Köln erweitert nicht nur von Woche zu Woche die Palette seiner Tugenden, sondern auch seine Ungeschlagen-Serie auf nun bereits sieben Spiele.

Kilian Jakob (Mitte) sorgte beim 3:1 gegen Verl für die Vorentscheidung - und wurde dafür von seinen Kollegen gefeiert.

Kilian Jakob (Mitte) sorgte beim 3:1 gegen Verl für die Vorentscheidung - und wurde dafür von seinen Kollegen gefeiert. IMAGO/Beautiful Sports International

Der FC Viktoria Köln sorgt weiter für Furore. Mit dem 3:1-Heimsieg gegen den SC Verl festigte die Überraschungsmannschaft der 3. Liga Tabellenplatz 2 und verkürzte den Rückstand auf Spitzenreiter Duisburg auf nur noch zwei Punkte.

Dass dieser Höhenflug längst kein Zufall mehr ist, machte Trainer Marian Wilhelm deutlich: "23 Punkte nach elf Spieltagen bedeuten mir unglaublich viel, weil das einfach zeigt, wie viel wir in den letzten Wochen richtig gemacht haben", sagte der 38-Jährige angesichts der stetig wachsenden Palette von Tugenden. Am Samstag traten besonders diese drei in den Vordergrund.

Die Überzeugung

Wie schon beim letztwöchigen Topspiel in Duisburg (1:1) ließen sich die Kölner auch gegen Verl von einem Pausenrückstand nicht aus der Bahn werfen, sondern blieben ihrem Ballbesitzfußball treu und warteten geduldig auf ihre Chancen. Es war eine reife Leistung, wie man sie von Spitzenteams kennt.

"Wir haben weiter unseren Fußball gespielt. Mich freut, dass wir in unserer Entwicklung an diesem Punkt angelangt sind", erklärte Wilhelm. Der Glaube an das System und an die eigene Stärke ist fest in den Köpfen der Spieler verankert. "Wir hatten die Überzeugung, das Spiel auch in den letzten zehn Minuten noch zu drehen. Das macht mich stolz", so Wilhelm weiter.

Die Kadertiefe

Am Samstag wurde einmal mehr deutlich, dass die Viktoria über eine sehr gute Kaderbreite verfügt. Nach den frühzeitigen verletzungsbedingten Auswechslungen von Yannick Tonye und Lucas Wolf sorgten Kilian Jakob und Niklas Jahn dafür, dass die Kölner ohne großartigen Qualitätsverlust weiterspielen konnten.

Wir haben nahtlos gewechselt.

Trainer Marian Wilhelm

"Wir haben nahtlos gewechselt", stellte Wilhelm zufrieden fest und verteilte ein Sonderlob an die Einwechselspieler: "Mich freut es, dass wir Jungs haben, die dabei helfen, das Spiel zu Ende zu bringen. Man hat auch heute wieder gesehen, wie extrem wichtig es ist, dass wir nicht nur die elf Mann sind, die auf dem Platz stehen."

Die Bodenständigkeit

Durch das siebte ungeschlagene Spiel in Folge hat sich die Viktoria in der Spitzengruppe etabliert. Vom Aufstieg redet in Köln-Höhenberg trotzdem niemand. "Die Tabelle interessiert uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht großartig", stellte Wilhelm klar. Stattdessen richtete er den Blick bereits auf die kommenden Aufgaben: "Die nächsten Punkte müssen wir uns ab jetzt erarbeiten."

Die kommenden Aufgaben

Diese Bodenständigkeit wird auch von seiner Mannschaft gelebt. "Es ist wichtig, dass wir uns durch nichts von unserem Fokus ablenken lassen", betonte Viktorias Trainer und lobte nochmals: "Die Jungs haben auch gegen Verl unter Beweis gestellt, wie klar sie in diesem Gedanken sind."

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