ESPNBoston sports nostalgia headlines NFL Week 5's best arrivalsInquirerNPA rebel linked to fatal ambush on soldier nabbed in Surigao townESPN DeportesRodgers pasa a Peyton Manning por tercer lugar en pases de TD en victoria de SteelersRTP DesportoVicente Pereira sonha em participar nos Jogos ParalímpicosThe Jerusalem PostSaudi Arabia needs allies against the Houthis, but will it turn to Israel? - analysisDaily MaverickTALK IS CHEAP: Morero vows transparency, but Joburg withholds release of R4bn misconduct recordsBusiness AMVerenigde Staten rusten B-52-bommenwerpers uit met langeafstands-antischiprakettenZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFRFI 中文一移民船在吉布提外海倾覆 109人死亡 116人失踪Variety‘Animals’ Star Luis Gerardo Méndez on Working With Ben Affleck and Speaking Out About Immigration: ‘You Could Be Next’ColliderPeacock’s Twisty 8-Episode Mystery Thriller Remains a Great Weekend BingeThe GuardianJaguars stun Eagles in wild finish; Packers thrash Bears; 49ers v Seahawks: NFL week five – live
The Daily Newsstand · Free, Always
Sunday, October 11, 2026

Kretschmer an SPD: "Mitliefern" statt "große Sprüche"

Translate

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) fordert im ZDF-Interview, dass die SPD in Zukunft in der Koalition "mitliefern" müsse. Es reiche nicht, "große Sprüche" zu machen.

11.10.2026 | 6:01 min

In Berlin trifft sich seit Sonntagabend das CDU-Präsidium, um in einer Krisensitzung über die Folgen der vergangenen Wahlniederlagen zu beraten. Auch dabei: Sachsens Ministerpräsident und stellvertretender Parteichef Michael Kretschmer (CDU).

Er wolle nicht dabei "zuschauen", wie "dieses Land an Rechtsextreme übergeht", sondern Themen wie hohe Energiepreise und Lebenshaltungskosten "aus der Mitte" klären, sagte er in der ZDF-Sendung "Berlin direkt". Das funktioniere aber nur, "wenn die SPD mitmacht".

Die SPD, die kann hier nicht in Berlin demonstrieren gehen und große Sprüche machen, sondern die muss mitliefern in dieser Koalition.

Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen

Nach der Wahl des ersten AfD-Landtagspräsidenten stellt sich besonders in der CDU die Frage: Wie umgehen mit dieser immer stärker werdenden Partei? Teile der Partei fordern einen Kurswechsel.

11.10.2026 | 3:07 min

Kretschmer lehnt Minderheitsregierung ab

Kretschmer spielt damit auf eine spontane Demonstration der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin an. Zahlreiche Abgeordnete waren am Dienstagabend durch das Brandenburger Tor bis zum Bebelplatz gelaufen, um gegen die Wahl des ersten AfD-Landtagspräsidenten zu protestieren.

Im Bund gebe es jetzt "verschiedene Optionen", wie es weitergehen könnte, so der CDU-Ministerpräsident. Eine Minderheitsregierung, wie es gerüchteweise Teile der Partei vorschlagen, lehnt Kretschmer aber ab.

Ein klares Nein zu einer Minderheitsregierung. Aber auch ein klares Ja zur Einforderung von Verantwortung.

Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen

Brandmauer-Diskussion "bringt uns keinen Meter weiter"

Angesprochen auf seine Meinung zur "Brandmauer", also der Abgrenzung seiner Partei von der AfD, sagte Kretschmer, dass diese Diskussion "uns keinen Meter weiter" bringe. Man dürfe "nicht auf andere schauen, sondern selber handeln". In diesem Zusammenhang stimmte er auch einer Aussage der Grünen-Fraktionschefin Britta Hasselmann zu, die im ZDF forderte, die "Lebenslagen" von Menschen zu "sehen" und Lösungen anzubieten.

Ich glaube, wir haben aus christlicher Sicht auch Lösungen für schwierige Themen und deswegen sollten wir die Themen klären und nicht warten, bis andere die Macht übernommen haben.

Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen

Sächsischer Abgeordneter gegen "Unvereinbarkeitsbeschlüsse"

Ausgerechnet ein sächsischer Bundestagsabgeordneter der CDU forderte in der "Welt am Sonntag" das Ende von strikten Abgrenzungen. "Die starren Unvereinbarkeitsbeschlüsse bringen uns nicht voran", sagte Florian Oest. Leitplanken für Entscheidungen sollten unter anderem das christliche Menschenbild und die soziale Marktwirtschaft sein.

Unter anderem die CDU-Familienministerin Karin Prien beharrt dagegen auf einer klaren Grenze zur AfD. "Sonst wird es die CDU, wird es die Union in dieser Form auf Dauer nicht mehr geben", so Prien.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat angekündigt, die Sozialreformen schnell umzusetzen. Mittlerweile stellt sich nur die Frage: Zieht die eigene Partei da noch mit?

11.10.2026 | 4:03 min

Kretschmer: Wichtige Themen sind "nicht angegangen worden"

Ein Problem der schwarz-roten Koalition ist laut Kretschmer, dass sie sich zu lange mit "Nebenthemen" beschäftigt hat. Die für ihn entscheidenden Themen wie Wettbewerbsfähigkeit, Energie, Bürokratie und Arbeitsmarkt seien "nicht angegangen worden".

Das sei auch der Grund, warum Deutschland aktuell "in keinem guten Zustand" sei. Entsprechend "ernsthaft" sei auch die Stimmung im Parteipräsidium um Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), das sich in der CDU-Zentrale trifft.

Was uns eint, ist das gemeinsame Verständnis: Es geht nur mit wirtschaftlichem Wachstum.

Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen

Über das Thema berichtet das ZDF am 11.10.2026 um 19:10 Uhr in der Sendung "Berlin direkt".

View the original on ZDF heute →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.