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Saturday, September 12, 2026

Top 10: Mähroboter für kleine Flächen im Test – kabellos, kompakt, ab 475 Euro

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Zehn Mähroboter ohne Begrenzungskabel für kleine Gärten im Test: Modelle bis 500 m² – von günstiger Kamera- und RTK-Navigation bis LiDAR.

Mähroboter ohne Begrenzungskabel ersparen das Verlegen eines Drahts und lassen sich bei Änderungen im Garten flexibler anpassen. Für kleine Rasenflächen sind dabei nicht nur Preis und maximale Flächenangabe entscheidend: Auch die Gartenstruktur, schmale Durchfahrten, Rasenkanten sowie Gebäude und Bäume spielen eine wichtige Rolle.

Wie sehr die Gartenstruktur über die Technikwahl entscheidet, zeigte sich im Test an einer 70 cm schmalen Durchfahrt zwischen zwei Gebäuden: Sie hat kein einziger RTK-Roboter gemeistert, wohl aber die meisten LiDAR-Modelle.

Diese Bestenliste versammelt zehn Mähroboter, die wir für Gärten bis etwa 500 m² als geeignet ansehen. Dazu zählen auch Geräte, die der Hersteller für 1000 m² und mehr freigibt – entscheidend ist nicht die Zahl auf dem Datenblatt, sondern ob ein Modell mit kleinen, verwinkelten Flächen zurechtkommt. Alle Kandidaten sollen einfach einzurichten, kompakt und bezahlbar sein. Wer ein großes, hängiges oder stark verwinkeltes Grundstück hat, findet leistungsstärkere Geräte in unserer Bestenliste Top 10: Mähroboter ohne Begrenzungskabel im Test – der beste navigiert mit LiDAR.

Welcher Mähroboter ohne Begrenzungskabel ist der beste für kleine Gärten?

Testsieger ist der Mova Viax 500. Der kompakte Mähroboter kombiniert LiDAR mit Kameras zur Navigation, bewältigt schmale Passagen zuverlässig und kommt ohne RTK-Antenne aus. Damit eignet er sich besonders für kleine, verwinkelte Gärten, in denen Gebäude oder Bäume den Satellitenempfang beeinträchtigen. Der Hersteller gibt eine Flächenleistung von [Wert prüfen – Datenblatt/Testbericht] an. Derzeit kostet er rund 549 Euro.

Preis-Leistungs-Sieger ist der Ecovacs Goat O600 RTK. Er ist für Flächen bis 600 m² freigegeben und kostet aktuell knapp 475 Euro bei eBay. Für seine präzise Navigation benötigt er allerdings eine RTK-Referenzantenne. Das passt primär zu offenen Gärten mit möglichst freiem Blick zum Himmel.

Technologiesieger ist der Ecovacs Goat O1200 LiDAR Pro mit der umfangreichsten Ausstattung im Testfeld. Er findet auch durch die Engstelle zwischen zwei Rasenzonen im Testgarten und verbessert den Randschnitt mit seinem integrierten Trimmer. Die Flächenfreigabe bis 1200 m² ist für kleine Gärten nicht nötig, bietet aber Reserven bei verwinkelten Flächen oder starkem Rasenwachstum. Mit 849 Euro ist er allerdings deutlich teurer als der Testsieger aber erheblich günstiger als zuletzt mit 1000 Euro.

Eine günstige Alternative für klar strukturierte Grundstücke ist der Roboup Racoon 2SE. Der kamerabasierte Mähroboter kostet zum Testzeitpunkt knapp 499 Euro, benötigt aber klar erkennbare Rasengrenzen. Bei offenen Übergängen zu Beeten oder anderen Flächen kann seine Navigation an Grenzen stoßen.

KURZÜBERSICHT

Mova Viax 500

Der Mova Viax 500 ist ein erstaunlich günstiger und trotzdem ausgereifter Mähroboter für Nutzer, die einen modernen, kabellosen Einstieg für eine überschaubare Rasenfläche suchen. Aktuell ist er für 549 Euro erhältlich.

VORTEILE

  • genaue Navigation und Bahnen ohne RTK
  • gute Hinderniserkennung dank Kameras und LiDAR mit 360 Grad
  • übersichtliche App mit Zonen, Sperrflächen, Zeitplänen und zwei Karten

NACHTEILE

  • Randschnitt mäßig
  • keine Integration ins Smart Home
  • keine lokale Ansteuerung

Ecovacs Goat O1200 LiDAR Pro

Ecovacs bietet mit dem Goat O1200 LiDAR Pro einen Mähroboter, der dank LiDAR auch in schwierigen Situationen wie unter Bäumen und zwischen hohen Gebäuden präzise navigiert. Er meistert auch Engstellen und liefert mit dem integrierten Trimmer zwar keine perfekte, aber eine brauchbare Lösung für den Randschnitt an befestigten Rasengrenzen. Aktuell ist er für 1000 Euro im Angebot.

VORTEILE

  • preiswert
  • dank Trimmer wenig Nacharbeit an Kanten
  • passiert 70 Zentimeter breite Engstelle problemlos
  • Integration für Home Assistant

NACHTEILE

  • Mähgeschwindigkeit nur Durchschnitt, aber klassentypisch
  • überwindet keine Hindernisse wie Randsteine, die höher als 3 Zentimeter sind
  • steile Bereiche und Kantenschnitt bei Sperrzonen problematisch
  • Trimmereinheit sehr laut

Ecovacs Goat O600 RTK

Der Ecovacs Goat O600 RTK ist ein solider Einsteiger-Mähroboter für überschaubare Gärten mit klaren Grenzen und gutem Satellitenempfang. Wer einen ebenen Rasen bis etwa 300 m² hat, bekommt für 475 Euro bei eBay einen RTK-Mäher mit ordentlicher Mähleistung pro Akkuladung, schwingendem Mähdeck und brauchbarer Hinderniserkennung.

VORTEILE

  • günstiger RTK-Mäher mit solider Mähleistung pro Akkuladung
  • sauberes Schnittbild
  • drahtlose Einrichtung in wenigen Minuten dank gutem App-Assistenten

NACHTEILE

  • beworbene 600 m² in der Praxis unrealistisch – sinnvoll nur bis etwa 300 m²
  • schwacher Kantenschnitt – bis zu 20 cm Reststreifen an festen Rändern
  • Schnitthöhe nur manuell am Gerät verstellbar

Ratgeber

Was ist bei Mährobotern für kleine Gärten wichtig?

Kleine Rasenflächen stellen andere Anforderungen als große Grundstücke: Statt Flächenleistung und Akkukapazität entscheiden Wendigkeit, Navigation und der Umgang mit Engstellen darüber, ob ein Mähroboter im Alltag überzeugt. Die folgenden Kriterien sind bei der Auswahl am wichtigsten.

Welche Flächenangabe passt zum Garten?

Die Zeile „Empfohlene Rasenfläche“ ist das prominenteste Feld auf jedem Datenblatt – und das am wenigsten hilfreiche. Sie beschreibt vor allem eine softwareseitige Obergrenze: Bis zu dieser Fläche lässt sich eine Karte anlegen, darüber verweigert das Gerät den Dienst. Über die tatsächliche Arbeitsgeschwindigkeit sagt die Zahl kaum etwas aus.

Wie klar der Zusammenhang fehlt, zeigt ein Blick in unsere Vergleichstabelle. Die drei Modelle Ecovacs Goat O600 RTK, O800 RTK und O1200 LiDAR Pro arbeiten alle mit 22 cm Arbeitsbreite und derselben Schnitthöhe von 30 bis 80 mm. Freigegeben sind sie für 600, 800 und 1200 m². Am Mähwerk liegt dieser Unterschied also nicht, sondern an Akku, Ausstattung und Software.

Umgekehrt funktioniert es genauso: Der Sunseeker S4 hat mit 18 cm die schmalste Arbeitsbreite im Testfeld, ist aber für 1000 m² zugelassen. Unser Testsieger Mova Viax 500 mäht mit 20 cm und ist offiziell auf 500 m² begrenzt. Wer sich allein an Quadratmetern orientiert, landet hier beim langsameren Gerät.

Praktisch heißt das: Ein Modell mit hoher Flächenfreigabe ist auf 300 m² nicht automatisch schneller fertig. Es hat lediglich Luft nach oben und meist den größeren Akku, schafft die Fläche also womöglich ohne Ladepause. Für die Auswahl sind Arbeitsbreite, Wendigkeit und die zur Gartenstruktur passende Navigation die besseren Anhaltspunkte. Die Flächenangabe muss lediglich über der eigenen Rasengröße liegen – mehr Aussagekraft hat sie nicht.

Kameranavigation, RTK oder LiDAR – welche Technik passt zum Garten?

Statt eines im Boden verlegten Drahts nutzen kabellose Mähroboter Kameras, RTK-Satellitennavigation oder LiDAR-Laserabtastung, um den Rasen zu erfassen. Die Mähfläche wird bei der Ersteinrichtung einmal manuell abgefahren und als digitale Karte gespeichert. Grenzen, Sperrzonen und getrennte Rasenbereiche lassen sich danach jederzeit in der App anpassen.

Entscheidend ist, worauf sich der Roboter stützt, wenn er seine Position bestimmt. Das übernehmen RTK oder LiDAR – sie liefern das Koordinatensystem, in dem sich das Gerät bewegt. Eine Kamera ist bei praktisch allen Modellen zusätzlich an Bord, sie erkennt Hindernisse und korrigiert die Position im Detail. Nur bei den günstigsten Geräten fehlt ein Hauptnavigationssystem ganz, dann muss die Kamera diese Aufgabe allein übernehmen.

RTK-Navigation: RTK steht für Real Time Kinematic (Echtzeitkinematik). Das Verfahren wertet Satellitensignale zusammen mit Korrekturdaten einer ortsfesten Referenzantenne aus und erreicht so eine Positionsgenauigkeit im Zentimeterbereich. Es bildet die Navigationsgrundlage, während die Kamera Hindernisse erkennt und die Position im Nahbereich verfeinert. Voraussetzung ist freie Sicht zum Himmel – für den Roboter wie für die Antenne. Hohe Gebäude, dichte Baumkronen und enge Grundstücke beeinträchtigen den Empfang, Positionsabweichungen oder Startverweigerungen sind dann möglich.

Für kleine Flächen ist die Antenne der praktische Knackpunkt: Sie benötigt einen festen Montageort mit Stromanschluss, typischerweise an der Hauswand oder auf einem mitgelieferten Mast. Auf beengten Grundstücken ist eine Position mit ausreichend freiem Himmel nicht immer zu finden. Ist der Garten dagegen offen und übersichtlich, arbeitet RTK verlässlich und legt saubere, parallele Bahnen – darin steht die Technik der LiDAR-Konkurrenz weder voraus noch nach. Ihr Vorzug liegt woanders: RTK benötigt keine baulichen Strukturen zur Orientierung und bleibt deshalb auch auf weiten, offenen Flächen ohne markante Bezugspunkte genau. Vier Modelle dieser Liste setzen darauf: der Ecovacs Goat O600 RTK und sein größerer Bruder O800 RTK, der Roborock RockNeo Q1 sowie der Anthbot M9 Pro – letzterer wahlweise auch ohne Antenne, dazu gleich mehr.

Die Kehrseite zeigte sich im Testgarten an der 70 cm schmalen Engstelle zwischen zwei Rasenzonen. Sie liegt zwischen hohen Gebäuden, die den Satellitenempfang stören. Kein einziger RTK-Roboter hat sie bewältigt – durchgekommen sind ausschließlich Geräte mit LiDAR, wenn auch nicht alle davon. Ob das an der grundsätzlich höheren Präzision des Laserscanners liegt oder allein an der Abschattung, lässt sich mit unserem Aufbau nicht trennen. Für die Praxis läuft es aufs Gleiche hinaus: Wer eine vergleichbar enge Passage zwischen Mauern oder Gebäuden hat, sollte zu einem LiDAR-Modell greifen – und vor dem Kauf prüfen, ob es diese Aufgabe im Test tatsächlich gelöst hat.

Eine Sonderform ist Net RTK: Hier kommen die Korrekturdaten nicht von einer eigenen Antenne, sondern über Mobilfunk von einem Netz überregionaler Referenzstationen. In dieser Liste beherrscht das nur der Anthbot M9 Pro. Bei ihm sind beide Wege gleichwertig nutzbar – wer den mitgelieferten Mobilfunktarif aktiviert, kann auf die Montage der RTK-Antenne verzichten. Der Tarif ist ab Inbetriebnahme drei Jahre lang kostenlos enthalten, danach benötigt man entweder einen kostenpflichtigen Anschlusstarif oder installiert die Antenne nach. Sie sollte deshalb auch dann aufbewahrt werden, wenn man sie zunächst nicht nutzt. Laut Anthbot arbeitet der Roboter mit beiden Varianten gleich präzise; wir haben die beiden Betriebsarten nicht gegeneinander getestet. Wie Net RTK technisch funktioniert und worauf bei Datentarifen zu achten ist, erklären wir in unserer Bestenliste [Link: Mähroboter mit Allradantrieb für große Grundstücke], in der die Technik weiter verbreitet ist.

LiDAR-Navigation: LiDAR tastet die Umgebung per Laser ab und erstellt daraus eine räumliche Karte. Der Roboter orientiert sich dabei an genau den Strukturen, die den Satellitenempfang stören: Mauern, Hecken, Gebäudekanten und Bäume. Auch hier steuert die Kamera Hinderniserkennung und Feinkorrektur bei, die grundlegende Verortung übernimmt jedoch der Laserscanner. Für kleine, verwinkelte oder dicht bebaute Grundstücke ist das meist die robustere Wahl – und eine Referenzantenne entfällt, was die Einrichtung vereinfacht. In unserem Testgarten war es sogar die einzige funktionierende: Nur LiDAR-Geräte haben die 70 cm schmale Verbindung zwischen zwei Rasenzonen gefunden und durchfahren. Allerdings längst nicht alle – die Sensorik allein garantiert nichts. Umgekehrt fehlen LiDAR auf großen, offenen Flächen ohne markante Strukturen die Orientierungspunkte; für Rasenflächen bis 500 m² spielt dieser Nachteil kaum eine Rolle. Vier Modelle dieser Liste navigieren per LiDAR: unser Testsieger Mova Viax 500, der Ecovacs Goat O1200 LiDAR Pro, der Sunseeker S4 und der Segway i208 LiDAR.

Rein kamerabasierte Navigation: Diesen Modellen fehlt ein eigenes Positionierungssystem, die Kamera muss beides leisten – Verortung und Hinderniserkennung. Sie bestimmen ihre Position ausschließlich optisch, anhand von Rasenkanten, Kontrasten und markanten Objekten. Solche Geräte sind die günstigsten im Feld, stellen dafür aber die höchsten Anforderungen an den Garten: Der Rasen muss klar von Beeten, Wegen und anderen Flächen abgegrenzt sein. Schwierig wird es bei offenen Übergängen, schwachen Kontrasten, Gegenlicht und wechselnden Lichtverhältnissen. In dieser Liste arbeiten der Natural Expressions Performance 7 und der Roboup Raccoon 2 SE nach diesem Prinzip.

Wie gut die Navigation funktioniert, hängt am Ende nicht am einzelnen Sensor, sondern am Zusammenspiel von Hardware, Software, Kartierung und Gartenstruktur. Wie groß der Software-Anteil ausfällt, zeigte ein Vergleich in unserer Bestenliste für große Grundstücke: Dort scheiterte der Mova Lidax Ultra AWD zunächst an der Engstelle, während der nahezu baugleiche Dreame A3 AWD sie passierte. Erst ein Firmware-Update brachte auch den Mova durch. Datenblattvergleiche stoßen hier an ihre Grenzen – und ein Modell, das heute an einer Aufgabe scheitert, kann sie nach dem nächsten Update lösen.

Randschnitt: Warum bleibt ein Streifen stehen?

Entscheidend für den Randschnitt ist der Abstand zwischen dem Messerkreis und der Gehäusekante. Er liegt bei den meisten Modellen dieser Bestenliste zwischen etwa 5 und 12 cm – genau dieser Streifen bleibt an festen Begrenzungen stehen.

Auf kleinen Rasenflächen wiegt das schwerer als auf großen Grundstücken: je kleiner die Fläche, desto höher der Anteil des Randbereichs am Gesamtrasen. Ein 200 m² großer Garten hat im Verhältnis erheblich mehr Kantenmeter als eine offene 1000-m²-Wiese.

An ebenerdigen, überfahrbaren Kanten wie bündig verlegten Terrassenplatten oder Mähkanten aus Stein fällt der Effekt kaum auf, weil der Roboter über die Grenze hinausfahren kann. An Mauern, Zäunen, Hochbeeten oder Bäumen ist dagegen bei den meisten Geräten Nacharbeit mit einem Handtrimmer nötig. Die Ausnahme im Testfeld ist der Ecovacs Goat O1200 LiDAR Pro mit integrierter Trimmeinheit. Wer möglichst wenig nacharbeiten will, sollte deshalb gezielt auf die Position des Mähwerks und auf zusätzliche Randschnittfunktionen achten – und beim Anlegen des Gartens ebenerdige Mähkanten einplanen.

Weitere Kaufkriterien im Überblick

Arbeitsbreite und Mähtempo: Wie schnell ein Roboter eine Fläche abarbeitet, hängt an Arbeitsbreite, Fahrgeschwindigkeit und Navigationsstrategie. Die Modelle dieser Bestenliste mähen mit 18 bis 22 cm – große Geräte für weitläufige Grundstücke schaffen bis zu 40 cm und damit in derselben Zeit annähernd die doppelte Fläche. Innerhalb dieses Testfelds sind die Unterschiede kleiner, aber spürbar: Zwischen 18 und 22 cm liegen gut 20 Prozent Flächenleistung.

In unseren Messungen streut die tatsächliche Leistung je nach Zone ohnehin stark: Steigungen und schmale, zerklüftete Bereiche kosten mehr Zeit als eine offene Fläche mit einzelnen Hindernissen. In einem Garten, den nur eine Familie nutzt, ist die Mähdauer nebensächlich – der Roboter kann vormittags laufen, wenn niemand draußen ist. Anders sieht es aus, wenn sich mehrere Haushalte eine Rasenfläche teilen oder Kinder den Garten täglich nutzen: Dann bestimmt sie, wie lange die Fläche blockiert ist. Wer in dieser Situation ist, sollte die gemessenen Mähzeiten in den Testberichten vergleichen.

Schnitthöhe: Hier zerfällt das Testfeld in zwei Gruppen. Modelle wie der Mova Viax 500, der Sunseeker S4 oder der Roboup Raccoon 2 SE schneiden ab 20 mm und damit kurz genug für einen englischen Zierrasen. Die Ecovacs-Goat-Reihe und der Anthbot M9 Pro beginnen erst bei 30 mm, reichen dafür bis 80 mm. Das ist im Hochsommer von Vorteil: Längeres Gras beschattet den Boden, trocknet langsamer aus und übersteht Hitzeperioden besser. Wer beides möchte – kurzen Rasen im Frühjahr, hohen Schnitt im Sommer –, sollte auf einen möglichst großen Verstellbereich achten.

Handling: Einrichtung, Kartierung, App-Bedienung und Wartung prägen den Alltag stärker als viele technische Daten. Eine verständliche App, einfach anpassbare Sperrzonen und gut zugängliche Messer erleichtern die Nutzung merklich. Geräte ohne RTK-Antenne wie der Mova Viax 500, der Sunseeker S4 oder der Segway i208 LiDAR sind hier im Vorteil, weil ein kompletter Installationsschritt entfällt.

Lautstärke: Mähroboter arbeiten erheblich leiser als Benzinmäher, sind aber nicht lautlos. Werte unter 60 dB(A) in einem Meter Abstand gelten im Mähbetrieb als vergleichsweise leise. Sonderfunktionen können hörbarer sein: Beim Ecovacs Goat O1200 LiDAR Pro ist insbesondere der Trimmer beim Randschnitt klar wahrnehmbar.

Steigfähigkeit und Absätze: Keines der hier gelisteten Modelle hat Allradantrieb. Die Hersteller geben typischerweise 30 bis 45 Prozent maximale Steigung an, in der Praxis wird es bei nassem Gras und Hangkanten oft schon früher kritisch. Für ebene bis moderat geneigte Rasenflächen genügt das. Ein oft übersehener Punkt sind Randsteine und Absätze: Viele kompakte Geräte überwinden nur 3 bis 4 cm. Liegt eine Rasenzone hinter einer höheren Kante, ist sie für den Roboter schlicht nicht erreichbar. Für steile oder mehrstufige Grundstücke sind Allradmodelle die bessere Wahl.

Regensensor: Technisch können die meisten Mähroboter bei Regen mähen, sie sind spritzwassergeschützt. Sinnvoll ist es trotzdem nicht: Nasses Gras verklebt Messer und Gehäuse, das Schnittbild wird ausgefranst, und die Traktion sinkt gerade an Hängen. Ein Regensensor unterbricht den Mähvorgang automatisch und schickt den Roboter zurück zur Station. Achten sollte man darauf, ob sich Empfindlichkeit und Wartezeit bis zur Wiederaufnahme in der App einstellen lassen – manche Geräte pausieren sonst schon bei leichtem Nieselregen ganze Mähtage.

Konnektivität: Die Ladestation muss zwingend im Empfangsbereich des heimischen WLANs stehen – über sie laufen Ersteinrichtung, Firmware-Updates und die Synchronisation mit der App. Auf der Rasenfläche selbst benötigt der Roboter dagegen keine dauerhafte Verbindung: RTK-Modelle funken direkt zu ihrer Referenzantenne, LiDAR- und Kameramodelle arbeiten ohnehin autonom. Ein eingebautes Mobilfunkmodul mit SIM-Karte wird erst in zwei Fällen interessant: bei Net RTK, wo die Korrekturdaten während der Fahrt aus dem Netz kommen, und wenn man den Mähvorgang live in der App verfolgen möchte, während sich das Gerät außerhalb der WLAN-Reichweite bewegt.

Die Konditionen unterscheiden sich dabei stark. Beim Anthbot M9 Pro etwa sind drei Jahre Mobilfunk kostenlos enthalten, andere Hersteller berechnen früher. Nach Ablauf der Freiphase liegen die Verlängerungskosten derzeit je nach Anbieter zwischen 30 und 50 Euro im Jahr. Wer auf Net RTK setzt, sollte das in die Kalkulation einbeziehen – über eine typische Nutzungsdauer von acht bis zehn Jahren summiert sich der Betrag auf mehrere Hundert Euro.

Diebstahlschutz: Mähroboter ohne Begrenzungskabel stehen frei im Garten und sind schnell mitgenommen. Der wirksamste Schutz ist die Kontobindung: Ohne Verknüpfung mit der Hersteller-App lässt sich ein Mähroboter gar nicht betreiben – und ist das Gerät bereits einem Konto zugeordnet, kann ein Dieb es nicht erneut koppeln. Damit ist der Roboter für ihn wertlos. PIN-Sperre und Alarmton beim Anheben wirken vor allem abschreckend. Praktischen Nutzen hat darüber hinaus eine GPS- oder Mobilfunk-Ortung, weil sie hilft, ein entwendetes Gerät wiederzufinden. Umgekehrt gilt beim Gebrauchtkauf: Der Verkäufer muss den Roboter zuvor aus seinem Konto entfernen, sonst lässt sich das Gerät nicht in Betrieb nehmen.

Sicherheit für Igel, Kinder und Haustiere

Der schlechte Ruf, den Mähroboter beim Tierschutz haben, stammt überwiegend von Geräten mit Begrenzungsdraht: Sie fahren ihre Bahnen ohne optische oder physische Hinderniserkennung ab und überrollen dabei, was im Weg liegt. Die Modelle dieser Bestenliste arbeiten anders. Sie erkennen Hindernisse per Kamera, LiDAR oder RTK-gestützter Kartierung und umfahren auch kleinere Objekte in aller Regel verlässlich.

Auch wenn die Sensorik ausfällt oder für das Mähen unter tief hängenden Ästen bewusst abgeschaltet wurde, greift eine zweite Ebene: Ein physischer Kontakt löst den Bumper aus und stoppt das Gerät. Für Kinder und Haustiere geht davon im Alltag keine Gefahr aus. An seine Grenzen kommt der Bumper nur bei sehr flachen oder leichten Gegenständen wie Bällen und Gartenschläuchen, die er nicht auslöst.

Trotzdem bleibt es sinnvoll, den Mähplan auf den Tag zu legen. Igel sind in der Dämmerung und nachts aktiv, und mehrere Bundesländer und Kommunen schränken den nächtlichen Betrieb inzwischen ohnehin ein oder verbieten ihn.

Unabhängig davon sollte der Rasen vor dem Mähen von Spielzeug, Gartenschlauch und Ästen befreit werden. Das schützt Messer und Gehäuse und verhindert weggeschleuderte Teile. Nebenbei verkürzt ein freier Rasen die Mähzeit, weil jedes Hindernis Ausweichmanöver auslöst und eine ungemähte Grasinsel hinterlässt.

Ruhezeiten: Wann darf der Mähroboter mähen?

Für Mähroboter gelten dieselben Regeln wie für andere Gartengeräte. Die 32. Bundes-Immissionsschutzverordnung (Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung) untersagt in Wohngebieten den Betrieb an Sonn- und Feiertagen ganztägig sowie werktags zwischen 20 und 7 Uhr. Kommunen und Gemeinden können zusätzliche Mittagsruhezeiten festlegen, Hausordnungen und Nachbarschaftsvereinbarungen weitere Einschränkungen enthalten. Ein Mähplan, der werktags vormittags oder am späten Nachmittag läuft, ist in aller Regel unproblematisch.

Wartung und Winterlagerung

Die Klingen sind Verschleißteile, wie schnell sie stumpf werden, hängt aber stark von den Bedingungen ab. Sandiger Boden, Wurzeln, Randsteine oder häufiges Überfahren harter Kanten setzen ihnen deutlich mehr zu als ein weicher, hindernisfreier Rasen. Eine pauschale Wechselempfehlung ist deshalb wenig hilfreich.

Aussagekräftiger ist das Schnittbild: Reißen die Halme aus, statt sauber getrennt zu werden, zeigen sich braune, ausgefranste Grasspitzen und der Rasen wirkt insgesamt fahl – dann lohnt der Blick auf die Klingen. Auch die Erinnerungen in der App sollte man kritisch prüfen. Sie richten sich in der Regel nach Betriebsstunden und nicht nach dem tatsächlichen Zustand. Wer nach Bedarf statt nach Intervall wechselt, spart Geld und produziert weniger Abfall. Ersatzklingen kosten wenige Euro, der Wechsel dauert bei gut zugänglichen Schrauben nur Minuten.

Gehäuse, Sensoren und Kameralinsen sollten dagegen regelmäßig von Grasresten befreit werden, weil Verschmutzungen die Navigation unmittelbar stören – bei kamerabasierten Modellen am stärksten.

Vor dem Winter empfiehlt sich eine gründliche Reinigung. Der Akku sollte bei etwa 50 bis 80 Prozent Ladung frostfrei gelagert werden. Die Ladestation kann meist im Garten bleiben, sollte aber stromlos geschaltet werden.

So testen wir Mähroboter für kleine Flächen

Wir testen die Modelle in echten Gärten, nicht auf einer Normfläche. Dabei kamen zwei Grundstücke zum Einsatz, die sich in ihren Anforderungen stark ähneln: Beide haben eine schmale Engstelle von rund 70 cm, steile Abschnitte, feste Rasenbegrenzungen mit etwa 5 cm hohen Randsteinen sowie Hindernisse wie Bäume, Hecken und Beete mit teils in die Rasenfläche ragenden Ästen. Die Bewertungen sind dadurch untereinander vergleichbar. In welchem Garten ein Gerät angetreten ist, steht im jeweiligen Testbericht.

Vier Aufgaben sind für kompakte Mähroboter besonders aussagekräftig:

Engstelle mit rund 70 cm Breite: Sie ist die einzige Verbindung zwischen zwei Grundstücksteilen. Wer hier nicht durchkommt, mäht nur einen Teil des Gartens.

Feste Randsteine als Rasenbegrenzung: An ihnen beurteilen wir den Kantenschnitt und messen, wie breit der ungemähte Streifen ausfällt. Gleichzeitig sind die etwa 5 cm hohen Randsteine eine Hürde für sich – manche Zonen sind nur erreichbar, wenn der Roboter sie überwindet.

Hindernisse im Rasen: Bäume mit hervorstehenden Wurzeln, Hecken und Beete mit überhängenden Ästen zeigen, wie zuverlässig die Erkennung arbeitet und wie eng ein Gerät um Hindernisse herumfährt.

Rasen mit eingelassenen Terrassenplatten: Im Hauptgarten wechseln sich rund um drei fest installierte Wäscheständer Gras und befestigte Flächen ab. Diese Mischung brachte mehrere Geräte durcheinander, ließ sich aber durch Firmware-Updates während des Testzeitraums beheben.

Beide Grundstücke haben zudem steile Abschnitte mit bis zu 30 Grad Neigung. Das liegt oberhalb dessen, wofür kompakte Mähroboter freigegeben sind – wir halten deshalb nur fest, welche Geräte solche Zonen überhaupt erreichen und bewältigen, ohne das in die Gesamtwertung einfließen zu lassen.

Bewertet werden Einrichtung und Kartierung, die Verlässlichkeit der Navigation und der virtuellen Grenzen, das Verhalten an Engstellen und Hindernissen, die Qualität des Schnittbilds, einschließlich Kantenschnitt und die App-Bedienung. Zusätzlich erfassen wir das Mähtempo.

Fazit

Mähroboter ohne Begrenzungskabel erleichtern die Einrichtung und erlauben es, Mähflächen bei Änderungen im Garten flexibel anzupassen. Für kleine Rasenflächen bis 500 m² sind sie eine praktische Alternative zu klassischen Modellen mit Begrenzungsdraht – sofern die Navigation zur Gartenstruktur passt.

Für verwinkelte oder dicht bebaute Grundstücke eignen sich LiDAR-Modelle am besten, weil sie nicht auf Satellitenempfang angewiesen sind und ohne Referenzantenne auskommen. RTK-Roboter passen zu offenen Flächen mit freiem Himmel, liefern dort aber die präzisesten Bahnen. Rein kamerabasierte Modelle sind die günstigste Lösung und funktionieren gut, solange Rasen, Beete und Wege klar voneinander abgegrenzt sind. Auf die Quadratmeterangabe der Hersteller sollte man sich bei der Auswahl dagegen nicht verlassen – sie beschreibt eine Softwaregrenze, keine Leistungsfähigkeit.

Der Mova Viax 500 bietet im Test das beste Gesamtpaket für kleine Flächen. Der Ecovacs Goat O600 RTK ist die interessantere Preis-Leistungs-Wahl, wenn der Garten gute Bedingungen für RTK-Navigation bietet. Wer einen integrierten Trimmer und damit weniger Nacharbeit am Rand sucht, findet im Ecovacs Goat O1200 LiDAR Pro die umfangreichere, aber teurere Alternative.

Weitere zum Thema passende Artikel sind unter anderem:

BESTENLISTE

Testsieger

Mova Viax 500

Der Mova Viax 500 mäht ohne Begrenzungsdraht und RTK-Station. Zudem ist er kompakt und vergleichsweise günstig. Wir überprüfen, was er taugt.

VORTEILE

  • genaue Navigation und Bahnen ohne RTK
  • gute Hinderniserkennung dank Kameras und LiDAR mit 360 Grad
  • übersichtliche App mit Zonen, Sperrflächen, Zeitplänen und zwei Karten

NACHTEILE

  • Randschnitt mäßig
  • keine Integration ins Smart Home
  • keine lokale Ansteuerung

Der Mova Viax 500 mäht ohne Begrenzungsdraht und RTK-Station. Zudem ist er kompakt und vergleichsweise günstig. Wir überprüfen, was er taugt.

Der Mova Viax 500 ist ein kabelloser Mähroboter für kleine bis mittlere Gärten. Er arbeitet ohne Begrenzungsdraht und benötigt keine separate RTK-Station. Die Navigation übernimmt das sogenannte UltraEyes 2.0. Gemeint ist eine Kombination aus zwei Kameras und 360-Grad-LiDAR. Lidar bietet gegenüber der RTK-Technik, die häufig unter Bäumen und Verschattungen durch hohe Gebäude nicht ausreichend Satellitensignale für eine zuverlässige Navigation erhält, klare Vorteile. Ein Randschnittmodul gibt es allerdings nicht – ist der Mova-Mäher trotzdem gut?

Bilder: Mova Viax 500

Der Mähroboter Mova Viax 500 navigiert mithilfe von LiDAR und Kameras. Er bietet eine Schnittbreite von 20 cm und mäht Flächen bis zu 600 m².

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Der Mähroboter Mova Viax 500 navigiert mithilfe von LiDAR und Kameras. Er bietet eine Schnittbreite von 20 cm und mäht Flächen bis zu 600 m².

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Der Mähroboter Mova Viax 500 navigiert mithilfe von LiDAR und Kameras. Er bietet eine Schnittbreite von 20 cm und mäht Flächen bis zu 600 m².

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Der Mähroboter Mova Viax 500 navigiert mithilfe von LiDAR und Kameras. Er bietet eine Schnittbreite von 20 cm und mäht Flächen bis zu 600 m².

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Der Mähroboter Mova Viax 500 navigiert mithilfe von LiDAR und Kameras. Er bietet eine Schnittbreite von 20 cm und mäht Flächen bis zu 600 m².

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Der Mähroboter Mova Viax 500 navigiert mithilfe von LiDAR und Kameras. Er bietet eine Schnittbreite von 20 cm und mäht Flächen bis zu 600 m².

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Der Mähroboter Mova Viax 500 navigiert mithilfe von LiDAR und Kameras. Er bietet eine Schnittbreite von 20 cm und mäht Flächen bis zu 600 m².

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Der Mähroboter Mova Viax 500 navigiert mithilfe von LiDAR und Kameras. Er bietet eine Schnittbreite von 20 cm und mäht Flächen bis zu 600 m².

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Der Mähroboter Mova Viax 500 navigiert mithilfe von LiDAR und Kameras. Er bietet eine Schnittbreite von 20 cm und mäht Flächen bis zu 600 m².

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Der Mähroboter Mova Viax 500 navigiert mithilfe von LiDAR und Kameras. Er bietet eine Schnittbreite von 20 cm und mäht Flächen bis zu 600 m².

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Der Mähroboter Mova Viax 500 navigiert mithilfe von LiDAR und Kameras. Er bietet eine Schnittbreite von 20 cm und mäht Flächen bis zu 600 m².

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Der Mähroboter Mova Viax 500 navigiert mithilfe von LiDAR und Kameras. Er bietet eine Schnittbreite von 20 cm und mäht Flächen bis zu 600 m².

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Der Mähroboter Mova Viax 500 navigiert mithilfe von LiDAR und Kameras. Er bietet eine Schnittbreite von 20 cm und mäht Flächen bis zu 600 m².

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Über die Movahome-App lässt sich der Viax 500 steuern. Sie ist übersichtlich und lässt sich leicht bedienen.

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Über die Movahome-App lässt sich der Viax 500 steuern. Sie ist übersichtlich und lässt sich leicht bedienen.

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Über die Movahome-App lässt sich der Viax 500 steuern. Sie ist übersichtlich und lässt sich leicht bedienen.

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Über die Movahome-App lässt sich der Viax 500 steuern. Sie ist übersichtlich und lässt sich leicht bedienen.

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Über die Movahome-App lässt sich der Viax 500 steuern. Sie ist übersichtlich und lässt sich leicht bedienen.

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Über die Movahome-App lässt sich der Viax 500 steuern. Sie ist übersichtlich und lässt sich leicht bedienen.

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Über die Movahome-App lässt sich der Viax 500 steuern. Sie ist übersichtlich und lässt sich leicht bedienen.

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Über die Movahome-App hat man auch Zugriff auf den Livestream der im Viax 500 integrierten Kamera.

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Design und Verarbeitung

Der Mova Viax 500 wirkt auf den ersten Blick deutlich kompakter als viele Mähroboter mit LiDAR-Kuppel. Statt einer Halbkugel oben auf dem Chassis platziert Mova auf einer schrägen Fläche vorn am Mäher einen kleinen, flachen Zylinder, in dem die LiDAR-Technik steckt. Dadurch bleibt der Roboter insgesamt niedrig: Er misst etwa 38 × 60 × 27 cm (B × T × H) und wiegt rund 9,4 kg. Ein Schwergewicht ist der Viax 500 damit nicht, und er lässt sich bei Bedarf noch bequem tragen, etwa zur Reinigung oder Wintereinlagerung.

Die Materialanmutung ist eher schlicht. Das Gehäuse besteht aus grauem und schwarzem Kunststoff mit einer dunklen, teiltransparenten Abdeckung, unter der sich auf der Oberseite verschiedene Bedienelemente befinden. Damit sieht der Viax 500 nicht billig aus, erreicht aber auch nicht die wertige Anmutung größerer Premium-Mäher mit massiveren Karosserieteilen. Dass der Viax 500 eher zur günstigen Sorte gehört, zeigt etwa die Abdeckung oben. Sie wird nicht per Scharnier aufgeklappt, sondern für die Bedienung der Elemente darunter komplett abgenommen.

Der Mähroboter Mova Viax 500 navigiert mithilfe von LiDAR und Kameras. Er bietet eine Schnittbreite von 20 cm und mäht bis zu 600 m² große Flächen.

Der Mähroboter Mova Viax 500 navigiert mithilfe von LiDAR und Kameras. Er bietet eine Schnittbreite von 20 cm und mäht bis zu 600 m² große Flächen. heise bestenlisten

Ein weiterer Hinweis auf den günstigen Preis: Der Viax 500 setzt bei der Schnitthöhe nicht auf die Einstellung per App, stattdessen wird sie über einen mechanischen Drehregler unter der bereits erwähnten Abdeckung eingestellt. Die Schnitthöhe reicht von 2 bis 6 cm, die Schnittbreite beträgt 20 cm. Das Schneidwerk arbeitet mit drei kleinen, frei beweglichen Klingen. Im Lieferumfang liegen 9 Ersatzmesser samt Schrauben, damit sind mehrere Messerwechsel möglich, ohne sofort Zubehör nachkaufen zu müssen. Einen seitlich ausfahrbaren Mähteller oder ein Randschnittmodul besitzt der Viax 500 nicht.

Die großen Vorderräder sind enorm grob profiliert, hinzu kommt ein nicht angetriebenes Stützrad hinten. Mova nennt eine maximale Steigung von 40 Prozent, was etwa 22 Grad entspricht. Gegen Feuchtigkeit ist das Modell nach IPX6 geschützt und daher gegen Strahlwasser gesichert. Für die Reinigung ist das hilfreich, weil der Mäher außen und unten vorsichtig mit dem Gartenschlauch abgespült werden kann.

Im Vergleich zum günstigeren Viax 250 bietet das größere Modell mehr Fläche, einen stärkeren Akku und die Verwaltung von zwei Karten. Außerdem hat nur der 500er das besagte LiDAR-System.

Nach der Kartierung zeigt die App die Rasenfläche an. Dort lassen sich Mähbereiche, Sperrzonen und Verbindungswege anlegen. Sperrzonen sind wichtig für Teiche, Pools, frisch eingesäte Flächen, Blumenbeete oder Bereiche mit Spielzeug.

Nach der Kartierung zeigt die App die Rasenfläche an. Dort lassen sich Mähbereiche, Sperrzonen und Verbindungswege anlegen. Sperrzonen sind wichtig für Teiche, Pools, frisch eingesäte Flächen, Blumenbeete oder Bereiche mit Spielzeug. heise bestenlisten

Inbetriebnahme und App

Begrenzungskabel oder RTK-Antenne benötigt der Mova Viax 500 nicht. Die Verbindung mit dem Smartphone erfolgt über die Movahome-App, über die auch die Saugroboter des Herstellers eingebunden sind. Der Roboter benötigt im Betrieb für Funktionen wie Steuerung oder Live-Video 2,4-GHz-WLAN, für die Einrichtung wird Bluetooth genutzt. Zur Kopplung muss in der App der QR-Code am Gerät eingelesen werden, alternativ klappt das über die manuelle Auswahl des Modells. Anschließend kann der Viax 500 eine Karte automatisch erstellen, alternativ lässt er sich manuell entlang der Rasengrenzen steuern.

Bei der automatischen Kartierung umfährt er in die Mähfläche hängende Zweige weitläufig, wodurch die Karte immer etwas „angefressen“ aussieht. Die manuelle Kartierung klappt grundsätzlich dank der feinfühligen Steuerung gut, auch wenn die komplette Bedienung nur über einen virtuellen Stick statt über zwei funktioniert. Wer nun hofft, den Mäher so auch unter überhängendes Gebüsch fahren zu können, der irrt. Versuche dieser Art brechen die Kartenerstellung immer wieder mit dem Hinweis ab, dass die Kamera verdeckt sei – ärgerlich, wenn man zuvor bereits minutenlang hinter dem Roboter hergelaufen ist.

Die automatische Kartierung benötigt klar erkennbare Rasengrenzen, ansonsten kommt man um ein manuelles Anlernen ohnehin nicht herum. Nervig ist dabei, dass vor dem Start der Aufzeichnung immer erst eine langsame 360-Grad-Drehung absolviert wird – obwohl der Mäher dabei bereits am Rand steht und dann auch mal den „Hintern“ in die Botanik drückt. Außerdem muss die Ladestation mittels manuell erstelltem Weg zugänglich gemacht werden – der bei uns im Test geschätzte 15 cm lang war … Seltsam.

Nach der Kartierung zeigt die App die Rasenfläche an. Dort lassen sich Mähbereiche, Sperrzonen und Verbindungswege anlegen. Sperrzonen sind wichtig für Teiche, Pools, frisch eingesäte Flächen, Blumenbeete oder Bereiche mit Spielzeug. Der Viax 500 unterstützt die Verwaltung von zwei Karten. Das kann praktisch sein, wenn getrennte Rasenflächen vorhanden sind – etwa eine vor und eine hinter dem Haus ohne Verbindung untereinander. Komfortabel wird dieses Feature aber erst mit einer zusätzlichen Ladestation.

Die App bietet mehrere Mähmodi wie Flächenmähen, Zonenmähen, Kantenmähen, Punktmähen und manuelles Mähen. Im normalen Betrieb wird die ganze Fläche gemäht. Für Problemstellen oder einzelne Bereiche kann ein Zonenauftrag sinnvoll sein. Der Punktmodus ist nützlich, wenn nur eine kleine Fläche nachbearbeitet werden soll. Zeitpläne lassen sich ebenfalls erstellen, sogar für Frühling/Sommer und Herbst/Winter getrennt. Zur App gehören außerdem diverse Mähparameter. Dazu zählen etwa Mähintensität und Mähmuster, die in den Rasen gemäht werden können.

Über die Movahome-App hat man auch Zugriff auf den Livestream der im Viax 500 integrierten Kamera.

Über die Movahome-App hat man auch Zugriff auf den Livestream der im Viax 500 integrierten Kamera. heise bestenlisten

Der Viax 500 bietet zusätzlich die sogenannte TrueGuard-Funktionen. Dazu zählen Live-Video, Sprachmeldungen, Personenerkennung und Patrouillen. Damit kann der Mäher mit seinen FHD-Kameras theoretisch auch als bewegliche Überwachungskamera dienen. Das klingt interessant, macht aber auch offensichtlich, dass der Roboter unter Umständen auch öffentliche Bereiche neben dem Grundstück aufnehmen könnte – was datenschutzrechtlich problematisch ist. Eine direkte Integration in Home Assistant gibt es derzeit nicht, auch Matter-Unterstützung und Apple Home fehlt. Grundlegende Steuerung per, Google Home und Alexa sind immerhin möglich.

Die App ist ausreichend übersichtlich. Wer im Garten keinen flächendeckenden WLAN-Empfang hat, sollte das optionale Link-Modul zur Ortung bei Diebstahl und für eine 4G-Verbindung dazukaufen. Ansonsten muss man damit rechnen, nicht immer Zugriff auf den Status des Roboters zu haben und ihm auch nicht immer neue Befehle senden zu können. Das passende Modul für den Viax 500 kostet 249 Euro in der UVP.

Über die Movahome-App lässt sich der Viax 500 steuern. Sie ist übersichtlich und lässt sich leicht bedienen.

Über die Movahome-App lässt sich der Viax 500 steuern. Sie ist übersichtlich und lässt sich leicht bedienen. heise bestenlisten

Navigation und Hindernisvermeidung

Dank UltraEyes 2.0 ist der Mäher nicht auf eine stabile Verbindung zu einer Referenzstation oder Satelliten angewiesen. Stattdessen sind ausreichendes Licht und eine saubere Kamera Grundvoraussetzung. Ist das gegeben, ist die Navigation grundsätzlich optimal. Flächen werden geordnet in Bahnen abgefahren und so effizient bewältigt. Probleme gibt es nur am Rand. Der Viax 500 weigert sich beharrlich, unter Büsche oder sonstige Zweige zu fahren. Abstellen kann man diese Weigerung nicht. Auch die Konfiguration einer „Zuverlässigen Zone“ half nicht, dieses Problem zu lösen.

Praktisch ist – zumindest theoretisch – hingegen ein Feature in der App, mit dem man dem Mäher sagen kann, wie viele Zentimeter er von der angelernten Grenze nach außen abweichen darf, wenn er neben dem Rasen befahrbare Bereiche wie einen Weg oder Randsteine erkennt. Das setzt aber erneut einen sehr ordentlichen Garten voraus. Wir würden dieses Feature daher nicht verwenden und stattdessen die Grenzen an solchen Stellen so anlernen, wie der Mäher später auch wirklich fahren soll.

Der Mova Viax 500 wirkt auf den ersten Blick deutlich kompakter als viele Mähroboter mit LiDAR-Kuppel. Statt einer Halbkugel oben auf dem Chassis platziert Mova auf einer schrägen Fläche vorn am Mäher einen kleinen, flachen Zylinder, in dem die LiDAR-Technik steckt.

Der Mova Viax 500 wirkt auf den ersten Blick deutlich kompakter als viele Mähroboter mit LiDAR-Kuppel. Statt einer Halbkugel oben auf dem Chassis platziert Mova auf einer schrägen Fläche vorn am Mäher einen kleinen, flachen Zylinder, in dem die LiDAR-Technik steckt. heise bestenlisten

Im Test fand er immer zuverlässig zur Station zurück – auch, wenn er dafür eine schmale Passage durchqueren musste. Mova gibt eine Mindestdurchfahrtsbreite von 60 cm an. Im Test absolvierte er eine etwa 70 cm breite Durchfahrt folgerichtig problemlos. Die maximale vertikale Hindernishöhe wird mit 4 cm angegeben und auch das bewies der Roboter anhand einer 3,6 cm hohen Dachlatte, die er ohne Murren überfuhr.

Bei der Hindernisvermeidung spricht Mova von mehr als 300 erkennbaren Objekten. Dazu zählen unter anderem Spielzeug, Gartenwerkzeug, Haustiere und Kleintiere. Im Test wurden Gartenschlauch, Kunststofftiere und ein Gartenschuh erkannt und umfahren. Bei schlechtem Licht sinkt die Erkennungsrate, weshalb wir wie immer bei Mährobotern von Nacht- oder Dämmerungsfahrten abraten, um die Fauna im Garten zu schützen.

Mähleistung im Alltag

Die Mähleistung des Mova Viax 500 ist auf regelmäßiges Kürzen ausgelegt. Mit hohem Gras kommt er wie die meisten Mähroboter mit kleinen Klingen als Schnittwerkzeug nicht klar. Bei regelmäßigen Fahrten ist das Schnittbild gleichmäßig und gut, dank des vergleichsweise niedrigen Gewichts des Viax 500 sieht man beim Mähen zudem Bahnen weniger stark. Auffällig ist, dass die angedachte Mähfläche entgegen der Bezeichnung „Viax 500“ auf 600 m² ausgelegt zu sein scheint. Die 600 m² schafft er dann laut Hersteller im Effizienzmodus innerhalb von 24 Stunden, sonst sollen es nur 400 m² sein. Grund dürfte die eher gemächliche Fahr- und Mähgeschwindigkeit sein. Im Gegenzug ist der Mova-Mäher angenehm leise – schon wenige Meter neben dem arbeitenden Roboter gehen dessen Geräusche in typischen Umgebungsgeräuschen unter.

Der Randschnitt ist die größte Schwäche des Viax-Modells. Mova spricht zwar von optimiertem Kantenschnitt, das klappt aber nur, wenn der Rasen ebenerdig an eine Terrasse, Randsteine oder einen Weg angrenzt. An Mauern, Hochbeeten, Randsteine mit Absatz oder gar unter Büschen bleibt ein gut 10 Zentimeter breiter Rand stehen – und unter überhängenden Zweigen auch deutlich mehr. Von „perfekt“ ist das Modell beim Randschnitt also weit entfernt. Schade, denn sonst macht er in Relation zum Preis einen wirklich guten Job!

Eine elektronische Schnitthöhenregelung bietet der Mova Viax 500 nicht. Stattdessen stellt man die Schnitthöhe (20–60 mm) über einen Drehknauf manuell ein.

Eine elektronische Schnitthöhenregelung bietet der Mova Viax 500 nicht. Stattdessen stellt man die Schnitthöhe (20–60 mm) über einen Drehknauf manuell ein. heise bestenlisten

Akku

Der Akku des Mova Viax 500 reicht im Alltag für rund 120 Minuten Mähen am Stück und 200 m². Das überrascht, denn Mova nennt 120 m² pro Aufladung im Standardmodus und 150 m² pro Aufladung im Power-Modus. Gleichzeitig wird die tägliche Mäheffizienz mit 400 m² im Standardmodus und 600 m² im effizienten Modus angegeben – innerhalb von 24 Stunden wohlgemerkt.

Die Ladezeit benennt der Hersteller auf der deutschen Produktseite allerdings mit nur 45 Minuten, in der Praxis kommt das auch grob hin – zumindest von etwa 15 bis 100 Prozent. Entsprechend lädt er ziemlich schnell und kann daher mehrere Zyklen am Tag absolvieren, sodass die angedachten 600 m² auch problemlos über Tag statt in vollen 24 Stunden erreicht werden.

Preis

Die unverbindliche Preisempfehlung des Viax 500 für Deutschland liegt bei 699 Euro. Aktuell muss man etwa 549 Euro für den Mähroboter ohne Begrenzungsdraht bezahlen. Er war aber auch schon für 486 Euro im Angebot. Das 4G-Modul kostet 249 Euro in der UVP und ab 186 Euro im freien Handel (Stand: 08/2026).

Fazit

Der Mova Viax 500 ist ein erstaunlich günstiger und trotzdem ausgereifter Mähroboter für Nutzer, die einen modernen, kabellosen Einstieg für eine überschaubare Rasenfläche suchen. Er ist kompakt, kommt selbst in schmale Bereiche, navigiert dank LiDAR und Kameras genau und unabhängig von GPS, bietet eine ordentliche App und insgesamt einfach gute Leistung für überschaubares Geld – wenn man mit den Einschränkungen leben kann.

Die betreffen in erster Linie das Randmähen. Können angrenzende Flächen wie Terrassen oder Randsteine nicht überfahren werden, bleibt an höheren Begrenzungen ein gut 10 Zentimeter breiter Streifen stehen, der entsprechende Nacharbeit benötigt. Unter Büsche oder in die Mähfläche hängende Zweige will er zudem partout nicht fahren, wodurch der Rasen dort ungehindert wächst und wächst. Davon abgesehen ist der Viax 500 ein ziemlich guter Mäher für wenig Geld.

Historie:

  • Veröffentlichung des Artikels am 19.7.2026
  • Letztes Preis-Update siehe Artikeldatum

Technologiesieger

Ecovacs Goat O1200 LiDAR Pro

Der Goat O1200 LiDAR Pro ist der günstigste Ecovacs-Mähroboter mit integriertem Trimmer. Wie gut das LiDAR-Modell in der Praxis funktioniert, zeigt der Test.

VORTEILE

  • preiswert
  • dank Trimmer wenig Nacharbeit an Kanten
  • passiert 70 Zentimeter breite Engstelle problemlos
  • Integration für Home Assistant

NACHTEILE

  • Mähgeschwindigkeit nur Durchschnitt, aber klassentypisch
  • überwindet keine Hindernisse wie Randsteine, die höher als 3 Zentimeter sind
  • steile Bereiche und Kantenschnitt bei Sperrzonen problematisch
  • Trimmereinheit sehr laut

Der Goat O1200 LiDAR Pro ist der günstigste Ecovacs-Mähroboter mit integriertem Trimmer. Wie gut das LiDAR-Modell in der Praxis funktioniert, zeigt der Test.

Aktuelle Mähroboter setzen für die Navigation vermehrt auf LiDAR. Die Technik bietet in kleinen und mittelgroßen Gärten Vorteile gegenüber der Satelliten-Navigation (RTK), da LiDAR auch unter Bäumen oder zwischen Gebäuden zuverlässig funktioniert und nicht von Empfangsproblemen der Satellitendaten betroffen ist.

Auch beim Kantenschnitt gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen. Manche Hersteller verwenden ein Schnittsystem, das wie beim Dreame A3 AWD Pro beim Kantenschnitt nach außen fährt, sodass nur noch wenig Rasen am Rand stehen bleibt. Bei anderen Modellen, etwa dem Mammotion Luba Mini 2 AWD, kommt ein zweites Schnittsystem nah am Gehäuserand zum Einsatz, das ebenfalls für einen sauberen Randschnitt sorgt. Mit den Modellen Goat A3000, A1600 und O1200 LiDAR Pro integriert Ecovacs einen Trimmer, der Nacharbeiten am Rasenrand reduzieren soll.

Getestet wurde der 13 kg schwere Ecovacs Goat O1200 LiDAR Pro in einem anspruchsvollen Garten mit drei Rasenzonen und einer Gesamtfläche von knapp 500 m². Eine Zone weist eine Steigung von rund 30° auf, zwischen den Zonen liegen 4 bis 5 Zentimeter hohe Randsteine, und eine weitere Zone ist nur über eine 70 Zentimeter breite Engstelle erreichbar. Die Mähgeschwindigkeit wurde auf einer flachen, 240 m² großen Referenzfläche gemessen.

Bilder Ecovacs O1200 LiDAR Pro

Ecovacs O1200 LiDAR Pro: Mähroboter für Flächen bis 1200 m² mit integriertem Kantentrimmer

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Ecovacs O1200 LiDAR Pro: Mähroboter für Flächen bis 1200 m² mit integriertem Kantentrimmer

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Ecovacs O1200 LiDAR Pro: Mähroboter für Flächen bis 1200 m² mit integriertem Kantentrimmer

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Ecovacs O1200 LiDAR Pro: Mähroboter für Flächen bis 1200 m² mit integriertem Kantentrimmer

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Für Home Assistant gibt es eine Community-Integration, die den Ecovacs Goat O1200 LiDAR unterstützt und viele Konfigurationsmöglichkeiten bietet. Außerdem liefert sie viele Betriebsdaten wie den Akkustand. Damit lassen sich Automatisierungen erstellen, etwa für eine Benachrichtigung über das Laden des Akkus.

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Für Home Assistant gibt es eine Community-Integration, die den Ecovacs Goat O1200 LiDAR unterstützt und viele Konfigurationsmöglichkeiten bietet. Außerdem liefert sie viele Betriebsdaten wie den Akkustand. Damit lassen sich Automatisierungen erstellen, etwa für eine Benachrichtigung über das Laden des Akkus.

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Die Ecovacs-App ist übersichtlich und einfach zu bedienen. Sie erlaubt die Einstellung wichtiger Mäh-Parameter und bietet viele Hilfestellungen, etwa für die Kartierung.

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Die Ecovacs-App ist übersichtlich und einfach zu bedienen. Sie erlaubt die Einstellung wichtiger Mäh-Parameter und bietet viele Hilfestellungen, etwa für die Kartierung.

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Die Ecovacs-App ist übersichtlich und einfach zu bedienen. Sie erlaubt die Einstellung wichtiger Mäh-Parameter und bietet viele Hilfestellungen, etwa für die Kartierung.

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Die Ecovacs-App ist übersichtlich und einfach zu bedienen. Sie erlaubt die Einstellung wichtiger Mäh-Parameter und bietet viele Hilfestellungen, etwa für die Kartierung.

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Die Ecovacs-App ist übersichtlich und einfach zu bedienen. Sie erlaubt die Einstellung wichtiger Mäh-Parameter und bietet viele Hilfestellungen, etwa für die Kartierung.

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Die 3D-Karte gibt interessante Einblicke, wie der Mähroboter seine Umwelt wahrnimmt.

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Das manuelle Kartieren ist präziser als eine automatische Kartierung. Letztere funktioniert zufriedenstellend nur bei Rasenflächen mit festen Grenzen. Eine Aufteilung in Zonen unterstützt die App nach der Kartierung. Damit kann man pro Zone nicht nur die optimale Mährichtung einstellen, sondern auch andere Mähparameter wie Schnitthöhe und Hinderniserkennung.

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Die App ist übersichtlich und unterstützt auch ein manuelles Mähen, bei dem der Nutzer den Mähroboter wie bei der Kartierung per Cursor-Taste steuert. Mäheinstellungen lassen sich pro Zone festlegen.

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Über Zeitpläne lässt sich der Einsatz des Mähroboters automatisieren. Soll auch der Trimmer verwendet werden, muss für diesen ein zusätzlicher Zeitplan erstellt werden. Zuvor markiert man den Bereich auf der Karte, der von der Trimmeinheit bearbeitet werden soll. Nützlich ist auch die Möglichkeit, Zonen mit geringer Hinderniserkennung festzulegen. Dadurch mäht der O1200 LiDAR Pro auch unter Büschen.

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Design & Lieferumfang

Mit Abmessungen von 60,0 × 47,9 × 30,4 Zentimeter fällt der Goat O1200 LiDAR Pro kompakt und mit einem Gewicht von 13 Kilogramm vergleichsweise leicht aus. Das Gehäuse besteht aus mattem Kunststoff in Weiß und Schwarz und entspricht im Wesentlichen dem Design der Vorjahresmodelle. Eine Ausnahme bildet der an der linken Geräteseite angebrachte Tru-Edge-Trimmer, der wie ein herkömmlicher Trimmer mithilfe eines Fadens den Kantenschnitt verbessern soll. Dieser muss zunächst an den Mäher geschraubt werden, was mit dem mitgelieferten Inbusschlüssel schnell erledigt ist. Eine seitliche Bürste schirmt den Trimmer nach außen ab und schützt Bordsteine, Mauern sowie Zäune vor Kontakt mit dem rotierenden Faden.

Ecovacs O1200 LiDAR Pro: Mähroboter für Flächen bis 1200 m² mit integriertem Kantentrimmer

Ecovacs O1200 LiDAR Pro: Mähroboter für Flächen bis 1200 m² mit integriertem Kantentrimmer heise bestenlisten

Der umlaufende Stoßfänger aus schwarzem Kunststoff ist federnd gelagert und dient zusammen mit einem integrierten Sensor als Kollisionsdetektor (Bumper). Bei Kontakt mit einem Gegenstand stoppt der Mähroboter.

Das Gehäuse reicht fast bis zum Boden, sodass der Mäher nur Hindernisse von bis zu drei Zentimetern Höhe überwinden kann. Die durch 4 bis 5 Zentimeter hohe Randsteine abgegrenzte Rasenzone des Testgartens erreicht er damit ebenso wenig wie das Schwestermodell Goat A3000 LiDAR Pro (Testbericht).

Die breiten, tief profilierten hinteren Antriebsräder sorgen für ausreichende Traktion. Mit der Schutzklasse IPX6 ist das Gehäuse gegen Strahlwasser aus allen Richtungen geschützt, sodass die Unterseite mit einem Gartenschlauch, nicht aber mit einem Hochdruckreiniger gesäubert werden kann.

Die Ladestation fällt kompakt aus, benötigt wenig Raum und lässt sich dank des zehn Meter langen Netzkabels flexibel positionieren. Die Verarbeitung des Mähroboters ist insgesamt solide.

Das Mähwerk verfügt über eine einzelne Klingenscheibe mit drei Wechselmessern und einer Schnittbreite von 22 Zentimetern. Die Schnitthöhe lässt sich elektrisch in 0,5-Zentimeter-Schritten von drei bis acht Zentimetern einstellen, und das zonenweise über die App.

Das Mähwerk verfügt über eine einzelne Klingenscheibe mit drei Wechselmessern und einer Schnittbreite von 22 Zentimetern. Die Schnitthöhe lässt sich elektrisch in 0,5-Zentimeter-Schritten von drei bis acht Zentimetern einstellen, und das zonenweise über die App. heise bestenlisten

Ausstattung

Zur Navigation verwendet der O1200 LiDAR Pro ein 360-Grad-LiDAR, das wie bei den Schwestermodellen A1600 und A3000 LiDAR Pro an der Glaskuppel an der vorderen Gehäuseoberseite zu erkennen ist. Hinzu kommt ein 3D-ToF-Solid-State-LiDAR, ergänzt durch eine KI-Kamera. Zusammen ermöglichen die drei Sensoren eine kontinuierliche dreidimensionale Erfassung der Umgebung mit einer Positioniergenauigkeit von rund zwei Zentimetern. Mithilfe von KI dient das System auch zur Erkennung von Hindernissen. Laut Hersteller identifiziert die Technik mehr als 200 verschiedene Objekte wie Menschen, Tiere, Gartenschläuche und Spielzeug.

Das Mähwerk verfügt über eine einzelne Klingenscheibe mit drei Wechselmessern und einer Schnittbreite von 22 Zentimetern. Die Schnitthöhe lässt sich elektrisch in 0,5-Zentimeter-Schritten von drei bis acht Zentimetern einstellen, und das Zonenweise über die App. Die Flächenleistung liegt laut Hersteller bei 180 m² pro Stunde. In der Praxis fällt sie deutlich niedriger aus (siehe Abschnitt Mähleistung im Praxistest).

Inbetriebnahme und Kartierung

Die Einrichtung über die Ecovacs-App ist gelungen. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Bildern führt durch Bluetooth-Kopplung, QR-Code-Scan und WLAN-Verbindung über 2,4 GHz. Auch in gemischten Netzen traten keine Probleme auf. Nach einem obligatorischen Firmware-Update war der Roboter in etwa 30 Minuten startklar. Lediglich die Montage des Trimmermoduls erfordert etwas Geduld und einen Kreuzschlitzschraubendreher mit langer Klinge von mindestens 10 Zentimeter, da eine Schraube tief im Gehäuse sitzt.

Die Ecovacs-App ist übersichtlich und einfach zu bedienen. Sie erlaubt die Einstellung wichtiger Mäh-Parameter und bietet viele Hilfestellungen, etwa für die Kartierung. heise bestenlisten

Kartierung: Die automatische Kartierung funktioniert nur bei klaren Rasenkanten wie Randsteinen oder Mauern. Da der Testgarten offene Grenzen hat und nur teilweise mit Randsteinen umgeben ist, ließ sich die automatische Kartierung nicht sinnvoll überprüfen. Für komplexe Gärten ist die manuelle Kartierung ohnehin die bessere Wahl: Dabei läuft der Nutzer in Bluetooth-Reichweite hinter dem Roboter her und steuert ihn per App entlang der Rasengrenzen. Das ist präziser, zuverlässiger und wird von der App gut unterstützt. Mehrere Zonen und Verbindungspfade lassen sich nach der Kartierung der Gesamtfläche bequem über die App anlegen.

Die Mindestdurchfahrtsbreite gibt Ecovacs mit 80 Zentimeter an. Dennoch passierte der O1200 LiDAR Pro die nur 70 Zentimeter breite Engstelle im Testgarten problemlos, während das größere Modell, der Ecovacs Goat A3000 LiDAR Pro, daran gescheitert ist.

Das manuelle Kartieren ist präziser als eine automatische Kartierung. Letztere funktioniert zufriedenstellend nur bei Rasenflächen mit festen Grenzen. Eine Aufteilung in Zonen unterstützt die App nach der Kartierung. Damit kann man pro Zone nicht nur die optimale Mährichtung einstellen, sondern auch andere Mähparameter wie Schnitthöhe und Hinderniserkennung. heise bestenlisten

Mähleistung im Praxistest

Der Ecovacs Goat O1200 LiDAR Pro mäht in geraden, parallelen Bahnen und liefert ein sauberes Schnittbild. Pro Zone lassen sich die Mährichtung gradgenau und die Mähgeschwindigkeit zwischen 0,35 und 0,5 m/s festlegen. Die Mähgeschwindigkeit sollte allerdings nur erhöht werden, wenn die Rasenfläche kaum Hindernisse wie Bäume oder Büsche aufweist – bei höherem Tempo navigiert der Roboter etwas unpräziser, was grundsätzlich für alle Mähroboter gilt.

Auf dem 240 m² großen Teststück mit einigen Hindernissen benötigte der O1200 LiDAR Pro 3 Stunden und 7 Minuten, was einer Stundenleistung von 77 m² entspricht. Da er diese Fläche nicht am Stück schafft, sondern zwischendurch zur Ladestation muss, dauert das Mähen der 240 m² inklusive Ladezeiten 4 Stunden und 26 Minuten. Damit liegt die Bruttomähleistung bei 54 m² pro Stunde. Für die vom Hersteller spezifizierte Rasengröße von 1200 m² benötigt der Goat O1200 LiDAR Pro mehr als 22 Stunden.

Über Zeitpläne lässt sich der Einsatz des Mähroboters automatisieren. Soll auch der Trimmer verwendet werden, muss für diesen ein zusätzlicher Zeitplan erstellt werden. Zuvor markiert man den Bereich auf der Karte, der von der Trimmeinheit bearbeitet werden soll. Nützlich ist auch die Möglichkeit, Zonen mit geringer Hinderniserkennung festzulegen. Dadurch mäht der O1200 LiDAR Pro auch unter Büschen. heise bestenlisten

Die vom Hersteller angegebene Stundenleistung von bis zu 180 m² gilt vermutlich nur für Flächen ohne Hindernisse bei maximaler Geschwindigkeit. Zum Vergleich: Der Dreame A3 AWD Pro 3500 ist aufgrund seiner Schnittbreite von 40 Zentimetern mit 186 m²/h auf derselben Testfläche deutlich schneller, kostet jedoch mehr als doppelt so viel.

Die wesentliche Neuerung des Ecovacs Goat O1200 LiDAR Pro ist der integrierte Fadentrimmer. Er wird separat über die App gestartet, nachdem die zu bearbeitenden Kanten markiert wurden. Der Roboter fährt diese ab und beginnt mit dem Trimmen.

An den Außengrenzen des Gartens funktioniert das Trimmen zufriedenstellend, sodass deutlich weniger Nacharbeit anfällt als bei Mährobotern ohne Trimmer. Im Praxistest zeigten sich jedoch mehrere Schwächen: Der Roboter verliert gelegentlich ohne erkennbaren Grund den Kontakt zum Rasenrand, navigiert ins Flächeninnere oder stoppt den Trimmer während der Fahrt. An Sperrflächen hält er einen Abstand von 10 bis 20 Zentimetern, obwohl diese auf 1 bis 2 Zentimeter genau kartiert waren – der Trimmer ist dort wirkungslos. Zudem kann die feste Bauhöhe des Trimmers von 6 Zentimeter dazu führen, dass dieser an Randsteinen aufsetzt, wenn der Rasen tiefer als die angrenzende Fläche liegt.

Ecovacs weist in den FAQ darauf hin, dass dichtes Gras mehrere Trimmsitzungen erfordern kann und die Personenerkennung den Trimmvorgang unterbricht. Beides bestätigte sich im Test. Nach zwei Durchläufen war das Ergebnis an den Außenkanten gut, die Sperrflächen-Problematik bleibt jedoch bestehen. Insgesamt ist der Trimmer eine vielversprechende Innovation, die in der aktuellen Softwareversion noch nicht ganz ihr volles Potenzial entfaltet.

Die 3D-Karte gibt interessante Einblicke, wie der Mähroboter seine Umwelt wahrnimmt. heise bestenlisten

Navigation und Hinderniserkennung

Die Hinderniserkennung mittels LiDAR und KI-Kamera arbeitet im Test zuverlässig: Schläuche, kleine Bälle, Spielzeug und Igelattrappen werden sicher umfahren. Dunkle Bereiche oder schlechter Satellitenempfang stellen dank LiDAR kein Problem für eine präzise Navigation dar, was einen Vorteil gegenüber RTK-basierten Systemen darstellt.

Die Navigation weist jedoch einige Kritikpunkte auf. Die Hinderniserkennung reagiert mitunter übervorsichtig auf hohes Gras, was die Mähzeit verlängert. Hier hilft die Anpassung des Vermeidungsmodus in der App, der sich auf 10, 15 oder 20 Zentimeter konfigurieren lässt. Auch die Überlappung der Mähbahnen schwankt stellenweise, was den Gesamteindruck etwas trübt.

Akkulaufzeit und Lautstärke

Der Ecovacs Goat O1200 LiDAR Pro ist mit einem 5.200-mAh-Akku bei 18 V ausgestattet, was einer Kapazität von rund 94 Wh entspricht. Damit mäht er im Test auf flachem Grund etwa zwei Stunden, bevor er bei einem Akkustand von 15 % zur Ladestation zurückkehrt. Das Laden von 15 auf 80 Prozent dauert im Test 1 Stunde und 16 Minuten. Bei 80 Prozent Ladung setzt der O1200 LiDAR Pro seine Arbeit fort. Eine vollständige Ladung von 15 auf 100 Prozent dauert 1 Stunde und 51 Minuten. Zum Vergleich: Der A3000 LiDAR Pro benötigt dafür 1 Stunde und 25 Minuten.

Bei einem Strompreis von 35 Cent pro kWh kostet eine Vollladung rund 5 Cent. Die Betriebskosten sind damit vernachlässigbar.

Im normalen Mähbetrieb bleibt der Ecovacs Goat O1200 LiDAR Pro mit 61 dB(A) angenehm leise. Sobald die Trimmeinheit aktiv ist, steigt der Lärmpegel auf unangenehme 81 dB(A). Allerdings ist der Trimmer nur während des relativ kurzen Randschnitts aktiv.

Sicherheit und Diebstahlschutz

Der Ecovacs Goat O1200 LiDAR Pro verfügt über einen PIN-Code, der beim Einschalten oder Verlassen der Mähkarte abgefragt wird. Selbst mit Kenntnis der PIN können Diebe mit dem Gerät wenig anfangen: Solange der Roboter mit einem Nutzerkonto verknüpft ist, lässt er sich nicht erneut mit der Ecovacs-App verbinden. Wird das Gerät angehoben, löst es einen Alarm aus.

Die Kombination aus LiDAR, Kamera und ToF-Sensor erkennt auch kleine Gegenstände zuverlässig, eine hundertprozentige Garantie gibt es dennoch nicht. Zum Schutz nachtaktiver Tiere wie Igel sollte der Mähroboter ausschließlich tagsüber betrieben werden. In einigen Kommunen gibt es bereits Nachtfahrverbote mit empfindlichen Geldbußen, in Leipzig beispielsweise bis zu 50.000 Euro. Geht es nach dem Deutschen Städtetag, könnte ein solches Verbot bald bundesweit gelten. In der Ecovacs-App lassen sich entsprechende Tierschutz-Zeiten definieren, die standardmäßig auf 19:00 bis 7:00 Uhr eingestellt sind.

Für Home Assistant gibt es eine Community-Integration, die den Ecovacs Goat O1200 LiDAR unterstützt und viele Konfigurationsmöglichkeiten bietet. Außerdem liefert sie viele Betriebsdaten wie den Akkustand. Damit lassen sich Automatisierungen erstellen, etwa für eine Benachrichtigung über das Laden des Akkus. heise bestenlisten

App und Smart-Home-Integration

Die Ecovacs-App ist funktional und übersichtlich gestaltet. Sie bietet zonenbasierte Einstellungen für Mährichtung, Geschwindigkeit, Schnitthöhe und Hindernisvermeidungshöhe. Zeitpläne lassen sich ebenso konfigurieren wie Tierschutz-Zeiten und eine Regenverzögerung von 3 bis 5 Stunden. Die Kartenbearbeitung erlaubt das Teilen und Zusammenführen von Zonen, das Anlegen von Sperrflächen und Verbindungspfaden sowie die gezielte Auswahl der Kanten für den Trimmereinsatz. Hinzu kommen eine manuelle Steuerung und ein Livestream der integrierten Kamera. Für Tablets wie das iPad ist die App nicht optimiert; die Darstellung lässt sich lediglich vergrößert zoomen.

Der Ecovacs Goat O1200 LiDAR Pro unterstützt Sprachsteuerung über Amazon Alexa und Google Assistant sowie Siri-Kurzbefehle für grundlegende Kommandos wie Start, Stopp und Rückkehr zur Ladestation. Auch eine Einbindung in Smart Home by Hornbach ist möglich, bietet jedoch nur rudimentäre Funktionen. Selbst das Auslesen von Betriebsdaten wie dem Akkustatus fehlt.

Die Community-basierte Home-Assistant-Integration bietet mehr Steuerungsmöglichkeiten und Statusabfragen. Sie ist allerdings an die Hersteller-Cloud gekoppelt; ein rein lokaler Zugriff auf das Gerät ist nicht möglich. Eine native Anbindung an Apple Home besteht nicht.

Preis

Regulär kostet der Ecovacs Goat O1200 LiDAR 1049 Euro. Aktuell ist er für 849 Euro erhältlich (- 19 %).

Fazit

Ecovacs bietet mit dem Goat O1200 LiDAR Pro einen Mähroboter, der dank LiDAR auch in schwierigen Situationen wie unter Bäumen und zwischen hohen Gebäuden präzise navigiert. Er meistert die Engstelle zwischen zwei Rasenzonen im Testgarten und liefert mit dem integrierten Trimmer zwar keine perfekte, aber eine brauchbare Lösung für den Randschnitt an befestigten Rasengrenzen.

Schwächen zeigt das Gerät im steilen Gelände und bei Rasenzonen, die von höheren Randsteinen umgeben sind, denn Hindernisse über 3 Zentimetern Höhe überwindet er nicht. Die Mähgeschwindigkeit liegt aufgrund der Schnittbreite von 22 Zentimetern im Mittelfeld, was für diese Preisklasse üblich ist.

Die Leistung des aktuell für 849 Euro erhältlichen Ecovacs Goat O1200 LiDAR Pro ist insgesamt angemessen. Für flache, leicht zugängliche Gärten mit engen Übergängen sowie um einen guten Randschnitt zu erreichen, ist das Modell eine sinnvolle Wahl. Für steilere Gärten und Rasenzonen, die mit Randsteinen bis 5 Zentimeter Höhe eingefasst sind, eignen sich Allradmodelle wie der Dreame A3 AWD Pro (Testbericht) oder der Mammotion Luba Mini AWD LiDAR (Testbericht) besser. Allerdings sind diese deutlich teurer.

  • Historie:
  • Veröffentlichung des Artikels am 7.5.2026
  • Letztes Preis-Update siehe Artikeldatum
Natural Expressions Performance 7 im Test: Guter Mähroboter für kleine Flächen

Der Mähroboter Natural Expressions Performance 7 navigiert nur mit Kameras. Wie gut er sich in einem klar strukturierten Garten schlägt, zeigt der Test.

VORTEILE

  • dank Kamera-Navigation und Autokartierung einfache Inbetriebnahme
  • App bietet zahlreiche Funktionen für ein optimales Mäherlebnis
  • systematische Mähbahnen und gleichmäßiges Schnittbild
  • tolle Hinderniserkennung auch bei kleinen Objekten

NACHTEILE

  • Nacharbeit an Rändern mit festen Grenzen nötig
  • Fährt nicht unter Büsche
  • Schnitthöhe nur direkt am Gerät einstellbar
  • begrenzte Eignung bei größeren Unebenheiten oder Hanglagen

Der Mähroboter Natural Expressions Performance 7 navigiert nur mit Kameras. Wie gut er sich in einem klar strukturierten Garten schlägt, zeigt der Test.

Natural Expressions liefert mit dem Performance 7 einen Mähroboter, der für Rasenflächen bis 500 m² ausgelegt ist. Aufgrund der rein kamerabasierten Navigation benötigt er keine RTK-Station oder einen wie bei älteren Modellen üblichen Begrenzungsdraht. Dadurch lässt er sich schnell und dank automatischer Kartierung auch bequem einrichten.

Aufgrund der rein kamerabasierten Navigation benötigt er allerdings einen Garten mit klaren Strukturen. Der Rasen muss klar von seiner Umgebung abgegrenzt sein – etwa durch Steine, Mauern oder bündig verlaufende Steinplatten. Vergleichbare Modelle liefern auch Eufy, Robup oder Terramow. Wie gut der Mähroboter in der Praxis funktioniert, zeigt unser Testbericht.

Design und Verarbeitung

Der Natural Expressions Performance 7 fällt mit 61,7 × 36,5 × 29,3 cm relativ kompakt und mit einem Gewicht von 10,2 kg ziemlich leicht aus. Das funktional gestaltete Gehäuse zeigt eine Mischung aus runden und klaren Kanten. Prägendes Element der Seitenlinie sind die großen Hinterräder, während die Front durch mehrere Kameras und eine spezielle Leuchte für die Umgebungserfassung besticht.

Das aus mattem Kunststoff gefertigte in Schwarz und Dunkelgrau lackierte Gehäuse wirkt zweckmäßig und hinreichend stabil. Natural Expressions verzichtet auf einen umlaufenden Gummistreifen, was zur Folge hat, dass bei sanften Kollisionen mit Mauern oder Gartenmöbeln kein weicher Rammschutz zur Verfügung steht und der Kunststoff schneller verkratzt.

Die Oberseite beherbergt fünf Tasten für Stopp, Ein/Aus, Start/Pause, Stationsrückkehr und Bestätigung. Ein Display sucht man vergebens – ein schmaler, farbiger Leuchtstreifen über den Tasten zeigt stattdessen Betriebs- und Akkuzustand an. Die Tasten ermöglichen eine grundlegende Bedienung direkt am Gerät. Für die Nutzung von Kartierung, Zonen, Zeitplänen und den meisten weiteren Funktionen ist die Auramow-App zwingend erforderlich. Ein großer mechanischer Drehregler auf der Oberseite ermöglicht zudem die Schnitthöheneinstellung im Bereich von 20 bis 60 mm.

Bilder: Natural Expressions Performance 7

Natural Expression Performance 7: Kamerabasierter Mähroboter für Flächen bis 500 m² und einer Schnittbreite von 18 cm.

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Natural Expression Performance 7: Kamerabasierter Mähroboter für Flächen bis 500 m² und einer Schnittbreite von 18 cm.

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Natural Expression Performance 7: Kamerabasierter Mähroboter für Flächen bis 500 m² und einer Schnittbreite von 18 cm.

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Natural Expression Performance 7: Kamerabasierter Mähroboter für Flächen bis 500 m² und einer Schnittbreite von 18 cm.

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Natural Expression Performance 7: Kamerabasierter Mähroboter für Flächen bis 500 m² und einer Schnittbreite von 18 cm.

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Natural Expression Performance 7: Kamerabasierter Mähroboter für Flächen bis 500 m² und einer Schnittbreite von 18 cm.

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Natural Expression Performance 7: Kamerabasierter Mähroboter für Flächen bis 500 m² und einer Schnittbreite von 18 cm.

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Natural Expression Performance 7: Kamerabasierter Mähroboter für Flächen bis 500 m² und einer Schnittbreite von 18 cm.

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Natural Expressions Performance 7: Kamerabasierter Mähroboter mit einer Schnittbreite von 18 cm für Rasenflächen bis 500 m².

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Natural Expressions Performance 7: Kamerabasierter Mähroboter mit einer Schnittbreite von 18 cm für Rasenflächen bis 500 m².

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Natural Expressions Performance 7: Kamerabasierter Mähroboter mit einer Schnittbreite von 18 cm für Rasenflächen bis 500 m².

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Natural Expressions Performance 7: Kamerabasierter Mähroboter mit einer Schnittbreite von 18 cm für Rasenflächen bis 500 m².

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Natural Expressions Performance 7: Kamerabasierter Mähroboter mit einer Schnittbreite von 18 cm für Rasenflächen bis 500 m².

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Natural Expressions Performance 7: Gesteuert wird der Mähroboter mit der Auramow-App. Sie bietet zahlreiche Einstellungen, mit denen man die Mähleistung optimieren kann.

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Natural Expressions Performance 7: Gesteuert wird der Mähroboter mit der Auramow-App. Sie bietet zahlreiche Einstellungen, mit denen man die Mähleistung optimieren kann.

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Natural Expressions Performance 7: Gesteuert wird der Mähroboter mit der Auramow-App. Sie bietet zahlreiche Einstellungen, mit denen man die Mähleistung optimieren kann.

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Das Mähsystem besteht aus einer zentral im Gehäuseboden angeordneten Scheibe mit drei gelenkig gelagerten Messern. Bei einer Schnittbreite von lediglich 18 cm handelt es sich um ein eher kleinflächiges Mähwerk. Der Austausch von Klingen und Schrauben gestaltet sich unkompliziert und wird durch beiliegende Ersatzklingen erleichtert. Die zentrale Positionierung führt zu einem signifikanten Abstand zwischen den rotierenden Messern und der Gehäusekante, was die Betriebssicherheit erhöht, aber den Randschnitt entlang baulicher oder hoher Begrenzungen deutlich beeinträchtigt. Denkbare konstruktive Lösungen wie ein seitlich auslagerbares Mähwerk oder ein separater Trimmer sind nicht realisiert.

Die großen Hinterräder ermöglichen auf trockenem, ebenem Untergrund eine ruhige und rasenschonende Fortbewegung; durch die sanfte Beschleunigung neigen sie kaum zum Durchdrehen. An der Vorderseite stabilisieren zwei frei bewegliche Stützräder das Chassis. Dank IPX6-Schutzklasse verträgt der Performance 7 Regen und kann vorsichtig mit einem Gartenschlauch gereinigt werden. Der Lieferumfang umfasst zudem eine überdachte Ladestation. Das Dach bietet zwar Schutz vor Witterungseinflüssen, ist aber so niedrig angebracht, dass der Roboter in der Station stehend nicht direkt am Gerät bedient werden kann.

Inbetriebnahme & App

Die Inbetriebnahme des Performance 7 könnte kaum einfacher sein – das ist seine größte Stärke. Es müssen weder Kabel verlegt noch eine RTK-Antenne montiert oder eine manuelle Kartierungsfahrt entlang der Rasengrenze durchgeführt werden. Nach dem Aufstellen der Ladestation wird der Roboter eingeschaltet, in der Auramow-App registriert und mit WLAN sowie Bluetooth verbunden. Dabei unterstützt das Gerät sowohl 2,4- als auch 5-GHz-Netzwerke, wobei wegen der größeren Reichweite die Koppelung mit einem 2,4-GHz-WLAN empfehlenswert ist.

Natural Expressions Performance 7: Gesteuert wird der Mähroboter mit der Auramow-App. Sie bietet zahlreiche Einstellungen, mit denen man die Mähleistung optimieren kann. heise bestenlisten

Natural Expressions wirbt mit einer Einsatzbereitschaft von fünf Minuten – das gilt aber nur für den Basisaufbau ohne Kartierung. Die automatische Kartenerstellung kann je nach Rasenform, -größe und -abgrenzung deutlich länger dauern. In unserem verwinkelten Testgarten mit knapp 80 m² benötigte sie knapp eine halbe Stunde. Das Ergebnis war überraschend gut: Der Roboter fuhr die Fläche detailgenau ab, erkannte Gras und Begrenzungen zuverlässig und plante anschließend präzise Mähbahnen. Auch spätere grobe Änderungen des Grenzverlaufs werden in der Karte aktualisiert.

Nachträglich lassen sich Sperrzonen, virtuelle Begrenzungen oder zusätzliche Zonen einfügen – teils auch per manueller Steuerung, die jedoch unter Büschen scheitern kann und dann die Kartierung abbricht. Auch im Mähbetrieb fährt der Performance 7 nicht unter Büschen hindurch, sondern umfährt diese, sodass an diesen Stellen Rasen ungemäht bleibt.

Natural Expression Performance 7: Kamerabasierter Mähroboter für Flächen bis 500 m² und einer Schnittbreite von 18 cm.

Natural Expression Performance 7: Kamerabasierter Mähroboter für Flächen bis 500 m² und einer Schnittbreite von 18 cm. heise bestenlisten

Besonders beeindruckend war die Rasenerkennung im Test: Selbst ein kleines Beet wurde vom Performance 7 nicht befahren. Der Roboter speichert zwar nur eine Karte, erlaubt darin aber mehrere Mähzonen, die über Verbindungspfade miteinander verknüpft werden können – bei der Erstellung wird er manuell gesteuert. Die Aufteilung der Mähkarte in Zonen lohnt sich hauptsächlich dann, wenn die Rasenflächen unterschiedlich ausgerichtet sind. Eine durchdachte Zonierung ermöglicht einen effizienteren Einsatz des Mähroboters und eine bessere Anpassung an die individuellen Gegebenheiten des Gartens.

Ein Beispiel: Liegt eine Rasenfläche quer zum Gebäude und eine andere längs, ist es ratsam, diese als eigenständige Zonen anzulegen. So kann für jeden Bereich die ideale Mährichtung separat festgelegt werden – das sorgt für ein gleichmäßigeres Schnittbild und entlastet gleichzeitig die Grasnarbe.

Natural Expression Performance 7: Das Navigationssystem des Performance 7 bezeichnet der Hersteller als Vision Pro. Dabei erfasst er den Garten mit mehreren Kameras und wertet die Bilder räumlich aus.

Natural Expression Performance 7: Das Navigationssystem des Performance 7 bezeichnet der Hersteller als Vision Pro. Dabei erfasst er den Garten mit mehreren Kameras und wertet die Bilder räumlich aus. heise bestenlisten

Die Auramow-App ist übersichtlich und bietet zahlreiche Funktionen. Auf der Startseite finden sich Karte, Position, Mähfortschritt, Akkustand und Verbindungsstatus; während der Arbeit lassen sich bereits abgefahrene Bahnen verfolgen. Fahrgeschwindigkeit, Klingengeschwindigkeit, Bahnabstand und Mährichtung sind individuell einstellbar – fest, wechselnd oder automatisch variierend. Zeitpläne können für einzelne Zonen festgelegt werden, zudem gibt es Optionen für Randfahrten, Nachmähen ausgelassener Bereiche und Eckennachbearbeitung. Die Kartendarstellung ist standardmäßig wie üblich eher formal, kann bei Bedarf aber mit der Option „Intelligente Texturen“ etwas natürlicher gestaltet werden. Als Grundlage dafür dienen die mit der Kamera aufgenommenen Bilder.

Der Randversatz lässt sich zwischen minus 15 und plus 15 cm einstellen – positiv bedeutet, dass der Roboter ebenerdige Ränder weiter überfährt, was bei Terrassen oder Gehwegplatten sinnvoll ist. Leider gilt dieser Wert zonenweit; abschnittsweise unterschiedliche Einstellungen sind nicht möglich. Zur Kartenverwaltung gehören Sperrzonen, mähfreie Bereiche, virtuelle Wände und erzwungene Mähzonen. Letztere sorgen dafür, dass der Roboter optisch nicht als Rasen erkannte Flächen mäht – hilfreich bei trockenem oder kahlen Gras. Eine Begrenzungssperre verhindert, dass der Roboter einmal festgelegte Außengrenzen automatisch erweitert.

Bei Problemstellen helfen verschiedene Befreiungsmodi – ein aggressiver Modus setzt kräftigere Manöver ein, kann aber die Grasnarbe schädigen. Besser ist es, schwierige Stellen dauerhaft zu begradigen oder als Sperrzone zu markieren. Über die Kamera ist ein erstaunlich gutes Livebild verfügbar, mit dem sich der Roboter fernsteuern lässt – wobei das Mähwerk aus Sicherheit deaktiviert bleibt. Die sogenannte Realansicht ergänzt die Karte um optische Gartendaten. Offizielle Smart-Home-Integrationen (Alexa, Google, Apple, Siri, Matter) oder eine Home-Assistant-Anbindung gibt es jedoch aktuell nicht.

Natural Expressions Performance 7: Mit der Auramow-App können Anwender die Schnittdistanz zum Rand anpassen, sowie Mährichtung, Geschwindigkeit und die Breite der Mähbahnen festlegen.

Natural Expressions Performance 7: Mit der Auramow-App können Anwender die Schnittdistanz zum Rand anpassen, sowie Mährichtung, Geschwindigkeit und die Breite der Mähbahnen festlegen. heise bestenlisten

Navigation und Hindernisvermeidung

Der Hersteller nennt das Navigationssystem des Performance 7 „Vision Pro“. Es arbeitet mit mehreren Kameras, die den Garten erfassen und die Bilder räumlich auswerten. Auf GPS wird bewusst verzichtet – das macht die Orientierung allerdings stärker von sichtbaren Strukturen, gutem Licht und sauberen Linsen abhängig. Wird es zu dunkel, steuert der Roboter selbstständig die Station an; Nachtfahrten sind damit ausgeschlossen, was dem Schutz nachtaktiver Tiere zugutekommt.

Auf der Fläche fährt der Performance 7 in systematischen, meist parallelen Bahnen und zeigt bereits gemähte Bereiche auf der Karte an. Verpasste Stellen werden später erneut angefahren – das kam im Test regelmäßig vor, besonders an den Rändern. Dabei wird der Roboter langsamer, schaut sich häufiger um und setzt bisweilen eine halbe Roboterlänge zurück. Das wirkt gelegentlich etwas unkoordiniert, könnte aber dem kontinuierlichen Verbesserungsprozess der Kartierung dienen.

Die Hinderniserkennung ist eine der größten Stärken des Kamera-Roboters. Natural Expressions verspricht mehr als 300 erkennbare Hindernisarten, und im Test wurde dieses Versprechen weitgehend eingelöst: Igelattrappen, Schläuche, Schuhe, Äste und Steine wurden zuverlässig erkannt und umfahren. Der Roboter nähert sich Hindernissen dabei relativ weit an, bevor er ausweicht – das sorgt dafür, dass um Töpfe, Möbel oder Spielzeug weniger Gras stehen bleibt als bei defensiveren Modellen. Probleme mit Schatten oder Fehldetektionen gab es im Test nicht. Zwar bremste der Roboter gelegentlich an verfärbten Stellen im Rasen und schaute sich um, setzte seine Fahrt aber stets korrekt fort.

Schmale Passagen ab etwa 60 Zentimetern Breite meisterte der Performance 7 im Test problemlos – vorausgesetzt, sie waren frei von Hindernissen. Der Roboter fühlt sich auf möglichst ebenem, glattem Untergrund am wohlsten. Für Gärten mit Wurzeln oder Steigungen über 18 Grad ist er daher nicht empfehlenswert.

Natural Expression Performance 7: Die drei frei beweglichen Klingen schneiden gepflegtes Gras sauber auf die eingestellte Höhe. Durch die parallelen Bahnen entstehen sichtbare Streifen, was sehr ordentlich aussieht.

Natural Expression Performance 7: Die drei frei beweglichen Klingen schneiden gepflegtes Gras sauber auf die eingestellte Höhe. Durch die parallelen Bahnen entstehen sichtbare Streifen, was sehr ordentlich aussieht. heise bestenlisten

Mähleistung im Alltag

Für die regelmäßige Pflege kleiner Rasenflächen wurde der Natural Expressions Performance 7 entwickelt. Mit einer Schnittbreite von lediglich 18 cm fällt das Mähwerk recht kompakt aus – das Schnittbild auf freier Fläche überzeugt dennoch durch überwiegende Gleichmäßigkeit. Gepflegtes Gras wird von den drei frei beweglichen Klingen sauber auf die gewählte Höhe geschnitten. Sichtbare Streifen entstehen durch die parallelen Bahnen und wirken sehr ordentlich; aufgrund des eher geringen Gewichts fallen sie jedoch weniger stark aus als bei schwereren Modellen. Um dauerhaften Spurenbildung vorzubeugen, lässt sich die Mährichtung manuell oder automatisch variieren.

Besonders rasenschonend zeigt sich die Fahrweise auf trockenem, ebenem Boden. Große Hinterräder, eine sanfte Beschleunigung und die Dreipunktwende – statt Wendungen auf der Stelle – entlasten die Grasnarbe deutlich. Bei nassem oder weichem Untergrund kann es gleichwohl zu Problemen kommen, allerdings in geringerem Maße als bei manchem Mitbewerber.

Natural Expressions Performance 7: An festen Rändern bleibt bauartbedingt ein Streifen von 10 bis 15 cm ungemäht.

Natural Expressions Performance 7: An festen Rändern bleibt bauartbedingt ein Streifen von 10 bis 15 cm ungemäht. heise bestenlisten

Die größte Schwäche stellt der Randschnitt dar. An ebenerdigen Übergängen zu Terrassen oder Steinen kann der Roboter über die Kante hinausfahren; hierfür bietet die App eine präzise Einstellung des Überfahrabstands in Zentimetern. Auf diese Weise gelangt die mittig angeordnete Mähscheibe näher an den Rand und arbeitet sauber. An Mauern, Zäunen oder erhöhten Beeteinfassungen bleiben hingegen bauartbedingt rund 10 cm innerhalb des Gehäuses plus Sicherheitsabstand – insgesamt können so bis zu 15 cm ungemäht bleiben. Das ist im Vergleich zu vielen Konkurrenzmodellen zwar besser, aber längst nicht perfekt.

Auch um Hindernisse herum agiert der Roboter vergleichsweise eng, lässt aber dennoch einen kleinen Rand stehen. Bereiche mit herunterhängenden Zweigen werden gemieden – schade, da dadurch einzelne Abschnitte ungemäht bleiben. Positiv hebt sich dagegen der leise Betrieb mit 56 dB(A) ab: Die Antriebsmotoren sind nur dezent wahrnehmbar, der Schneidwerkmotor ist praktisch nicht zu hören.

Natural Expression Performance 7: Im Lieferumfang ist eine überdachte Ladestation enthalten.

Natural Expression Performance 7: Im Lieferumfang ist eine überdachte Ladestation enthalten. heise bestenlisten

Akku

Der Performance 7 nutzt einen austauschbaren Lithium-Ionen-Akku mit 22,2 V und 3,8 Ah. Das entspricht rechnerisch etwa 84 Wh. Im Test hatte der Akku nach dem Mähen einer Fläche von etwa 80 m², das 70 Minuten dauerte, noch eine Restkapazität von 73 %. Bis der Akku wieder 100 % erreichte, vergingen etwa 37 Minuten. Eine vollständige Ladung dauert fast zwei Stunden.

Preis

Natural Expressions verkauft den Mähroboter Performance 7 regulär für 999 Euro. Auf Amazon ist er häufiger im Angebot und aktuell schon für 680 Euro erhältlich. Mit dem Code OWL4RU9B sinkt der Preis auf 660 Euro.

Ähnliche Modelle gibt es mit dem C15 von Eufy und dem SRM4050 von Suntek. Allen gemeinsam ist die Plattform, die wohl von Auramow/Terramow stammt. So wird etwa die Android-App von Auramow auf einem Server von Terramow gehostet. Bei Auramow lassen sich auch die Handbücher für den Performance 7 und den SRM4050 herunterladen. Mutterunternehmen von Terramow ist Shenzhen Muxin Intelligent Technology Co., Ltd., das von ehemaligen DJI-Entwicklern gegründet wurde und mit denen unter anderem Anker kooperiert.

Fazit

Der Natural Expressions Performance 7 überzeugt als leistungsfähiger Mähroboter mit kamerabasierter Navigation – ganz ohne lästiges Begrenzungskabel. Dank rein kamerabasierter Navigation ist er auch für Stadtgärten mit hoher Bebauung geeignet, in denen RTK-Mähroboter mangels ausreichender Satellitenabdeckung nicht zuverlässig navigieren können.

In unserem Test mit einem strukturierten Garten und vorwiegend festen Grenzen arbeitete die Autokartierung einwandfrei. Der Randschnitt bleibt an festen Kanten zwar mit etwa 10 bis 15 Zentimetern Abstand vergleichsweise hoch, das ist jedoch bei allen Modellen ohne bewegliches Mähdeck oder Trimmer üblich. Immerhin lässt sich der Randversatz an ebenen Übergängen zu Terrassen oder Steinen per App so feinjustieren, dass hier keine Nacharbeit nötig wird.

Einziger Wermutstropfen: Der reine Kamera-Roboter benötigt Tageslicht. Dieser Nachteil relativiert sich jedoch, da nachtaktive Tiere geschont werden und vielerorts – etwa in Leipzig – ohnehin ein Nachtfahrverbot mit hohen Bußgeldern droht.

Für klar gegliederte, ebene und gut abgegrenzte Gärten bis 500 m² ist der Performance 7 eine empfehlenswerte Wahl. Mit aktuell 660 Euro (Code: Code OWL4RU9B) ist er fair bepreist – ein Schnäppchen ist er allerdings nicht.

  • Historie:
  • Veröffentlichung des Artikels am 31.7.2026
  • Letztes Preis-Update siehe Artikeldatum

Preis-Leistungs-Sieger

Ecovacs Goat O600 RTK

Ecovacs bewirbt den Goat O600 RTK für bis zu 600 m². In der Praxis ist deutlich früher Schluss. Wer das akzeptiert, bekommt einen günstigen RTK-Mäher.

VORTEILE

  • günstiger RTK-Mäher mit solider Mähleistung pro Akkuladung
  • sauberes Schnittbild
  • drahtlose Einrichtung in wenigen Minuten dank gutem App-Assistenten

NACHTEILE

  • beworbene 600 m² in der Praxis unrealistisch – sinnvoll nur bis etwa 300 m²
  • schwacher Kantenschnitt – bis zu 20 cm Reststreifen an festen Rändern
  • Schnitthöhe nur manuell am Gerät verstellbar

Ecovacs bewirbt den Goat O600 RTK für bis zu 600 m². In der Praxis ist deutlich früher Schluss. Wer das akzeptiert, bekommt einen günstigen RTK-Mäher.

Mit dem Goat O600 RTK positioniert Ecovacs sein günstigstes Modell der drahtlosen O-Serie und zielt damit laut Hersteller auf Gärten bis 600 m². Anders als die größeren Schwestermodelle O800 RTK und O1200 LiDAR PRO verzichtet der O600 RTK auf LiDAR und stützt sich ausschließlich auf RTK-Satellitennavigation in Kombination mit einer Kamera für die Hindernisvermeidung – von Ecovacs als „AIVI“ vermarktet. Begrenzungsdraht und Navigationsbaken entfallen, dafür ist eine freie Sicht der mitgelieferten RTK-Antenne zum Himmel zwingend.

Mit 499 Euro Marktpreis ist der O600 RTK einer der günstigsten RTK-Mähroboter am Markt – nur der Anthbot M5 liegt preislich auf gleichem Niveau, andere RTK-Modelle von Mammotion oder Segway starten deutlich höher. Der Hersteller verspricht eine schnelle Einrichtung, mit wahlweise automatischer oder manueller Kartierung, 45 Prozent Steigfähigkeit und IPX6. Die Schnitthöhe lässt sich von 3 bis 8 cm einstellen – allerdings nur manuell am Gerät.

Das Test-Szenario umfasste einen Garten mit drei Rasenzonen und einer Gesamtfläche von knapp 500 m². Eine Zone ist nur über 4 bis 5 cm hohe Randsteine erreichbar. Eine weitere Zone ist nur über eine 70 cm breite Engstelle zugänglich – exakt der vom Hersteller angegebene Minimalwert. Die Mähgeschwindigkeitstests fanden aus Vergleichbarkeitsgründen auf einem flachen, 240 m² großen Teilstück statt, das auch andere Testgeräte problemlos erreichen. Geprüft wurde zudem, ob und wie sich der Mäher in Home Assistant einbinden lässt – Ecovacs bietet dafür keine offizielle Integration.

Bilder: Ecovacs Goat O600 RTK

Ecovacs Goat O600 RTK bietet eine Schnittbreite von 19 cm und ist für Rasenflächen bis 600 m².

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Für Ecovacs-Mähroboter gibt es eine Integration für Home Assistant. Sie ist an die Cloud des Herstellers gekoppelt und bietet Zugriff auf wichtige Betriebsparameter. Die Konfigurationsoptionen sind nicht so umfassend wie bei Integrationen für Mähroboter anderer Hersteller.

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Für Ecovacs-Mähroboter gibt es eine Integration für Home Assistant. Sie ist an die Cloud des Herstellers gekoppelt und bietet Zugriff auf wichtige Betriebsparameter. Die Konfigurationsoptionen sind nicht so umfassend wie bei Integrationen für Mähroboter anderer Hersteller.

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Für Ecovacs-Mähroboter gibt es eine Integration für Home Assistant. Sie ist an die Cloud des Herstellers gekoppelt und bietet Zugriff auf wichtige Betriebsparameter. Die Konfigurationsoptionen sind nicht so umfassend wie bei Integrationen für Mähroboter anderer Hersteller.

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Für Ecovacs-Mähroboter gibt es eine Integration für Home Assistant. Sie ist an die Cloud des Herstellers gekoppelt und bietet Zugriff auf wichtige Betriebsparameter. Die Konfigurationsoptionen sind nicht so umfassend wie bei Integrationen für Mähroboter anderer Hersteller.

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Die RTK-Antenne versorgt den Mäher mit Positionsdaten.

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Ecovacs Goat O600 RTK: Fährt der Mähroboter im Empfangsbereich des WLANs, können Nutzer den Livestream der Kamera mit der App abrufen.

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Ecovacs Goat O600 RTK: Für eine optimale Mährichtung ist eine Aufteilung der Rasenfläche in Zonen sinnvoll.

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Ecovacs-App: Einrichtung

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Ecovacs-App: Kartierung

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Ecovacs-App: Kartierung

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Ecovacs-App: Kartierung

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Ecovacs-App: Kartierung

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Ecovacs-App: Kartierung

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Ecovacs-App: Einstellungen

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Ecovacs-App: Einstellungen

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Ecovacs-App: Einstellungen

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Einrichtung und RTK-Set-up

Der Lieferumfang umfasst neben dem Mäher eine RTK-Station, eine Ladestation, Befestigungsmaterial für beide sowie ein Netzteil. Die Stromversorgung der Ladestation erfolgt über das mitgelieferte 37-Watt-Netzteil mit 10 Meter langem Anschlusskabel. Die RTK-Antenne wird über ein separates 10-Meter-Kabel mit der Ladestation verbunden, die sie zugleich mit Strom versorgt. Da die Antenne 1,2 Meter hoch auf einem Mast sitzt, an dem das Kabel vom Antennenkopf bis zum Boden geführt wird, reduziert sich der nutzbare Aufstellungs-Radius gegenüber der Ladestation auf etwa 9 Meter.

Die Einrichtung des Mähroboters erfolgt über die Ecovacs-App, für die eine Registrierung erforderlich ist – der O600 RTK ist damit zwingend mit der Hersteller-Cloud verbunden. Der App-Assistent erklärt detailliert die Positionierung von RTK- und Ladestation und koppelt den Mähroboter mit der App, sodass die Inbetriebnahme nach wenigen Minuten abgeschlossen ist. Anschließend wird der Goat O600 RTK mit dem heimischen 2,4-GHz-WLAN verbunden – die Ladestation muss daher innerhalb der WLAN-Reichweite des Routers stehen. Eine WLAN-Abdeckung im gesamten Garten ist für den Mähvorgang nicht nötig, wohl aber für Status-Updates und den Livestream der Kamera, da der Mäher keine SIM-Karte besitzt.

Die RTK-Antenne versorgt den Mäher mit Positionsdaten.

Die RTK-Antenne versorgt den Mäher mit Positionsdaten. heise bestenlisten

Der Aufstellort der RTK-Antenne ist entscheidend für eine präzise Navigation: Je mehr Satelliten die Station empfängt, desto genauer arbeitet der Mähroboter. Im Standard-Testgarten konnten wir die RTK-Antenne direkt neben der Ladestation positionieren und Daten von bis zu 31 Satelliten empfangen. An einem zweiten Teststandort – einem Stadtgarten mit angrenzenden vierstöckigen Gebäuden und Bäumen – reichten die knapp 20 erreichbaren Satelliten nicht für einen regulären Betrieb aus. Erschwerend kommt hinzu: Auch der Mähroboter selbst muss guten Satellitenempfang haben, was nicht in allen Garten-Bereichen gewährleistet ist – dazu mehr im Kapitel zur Navigation.

Ecovacs Goat O600 RTK: Die Schnitthöhe muss man manuell einstellen.

Ecovacs Goat O600 RTK: Die Schnitthöhe muss man manuell einstellen. heise bestenlisten

Anders als die App von Sunseeker bietet die Ecovacs-App keine Signalabdeckungskarte, mit der sich Empfangs-Schwachstellen visuell erkennen ließen. Damit bleibt dem Nutzer verborgen, warum der Mäher an manchen Stellen präzise navigiert und an anderen nicht. Empfangsstörungen durch bauliche Gegebenheiten lassen sich allerdings auch mit einer Abdeckungskarte nicht beseitigen – das RTK-Empfangsproblem betrifft grundsätzlich jeden Mähroboter, der mit dieser Technik navigiert.

Kartierung: Wie bei RTK-Mährobotern üblich, lässt sich die Rasenfläche manuell oder automatisch kartieren. Die manuelle Kartierung – bei der man den Mäher per App entlang der Rasenkante steuert – liefert die präzisere Karte. Die automatische Variante ist nur in klar abgegrenzten Gärten sinnvoll: In unserem Testgarten brachen wir sie nach wenigen Metern ab, weil der Roboter angrenzende Blumenbeete in die Karte aufnehmen wollte. Hinzu kommt: Bei der automatischen Kartierung hält der O600 RTK rund 10 cm Abstand zu festen Rändern – mit Konsequenzen für den Kantenschnitt, auf die wir später eingehen. Die Kartierung des gesamten Gartens dauert etwa 20 Minuten – ein Wert, der weniger vom Mäher als von der Gartengröße abhängt und bei Konkurrenten ähnlich ausfällt.

Die fertige Karte lässt sich anschließend in Zonen aufteilen. Dafür zeichnet man in der App eine Markierung ein oder fährt den entsprechenden Bereich mit dem Mäher ab. Bei größeren Gärten ist eine Zonen-Aufteilung sinnvoll, weil sich darüber die Mährichtung optimieren und unnötige Wendemanöver vermeiden lassen.

Navigation, RTK-Empfang und Hindernisüberwindung

Auf ebenem Untergrund mäht der Ecovacs Goat O600 RTK in geraden, parallelen Bahnen. Auf unebenem Gelände kommt es vor, dass die starren Vorderräder kurz nach links oder rechts ausweichen, sodass der Mäher über die Hinterräder den Kurs korrigieren muss. Komplexere Bahnmuster wie Schachbrett-Verläufe, die einige Premium-Modelle für ein gleichmäßigeres Schnittbild bieten, beherrscht der O600 RTK nicht. Immerhin lässt sich die Mährichtung wöchentlich ändern – bei länglichen Rasenabschnitten geht das allerdings zulasten der Effizienz, weil zusätzliche Wendemanöver hinzukommen.

Wenn die Rasenfläche an einen bündigen Weg auf gleicher Höhe grenzt, überfährt der Ecovacs Goat O600 RTK die Grenze leicht und erzielt dadurch einen perfekten Kantenschnitt.

Wenn die Rasenfläche an einen bündigen Weg auf gleicher Höhe grenzt, überfährt der Ecovacs Goat O600 RTK die Grenze leicht und erzielt dadurch einen perfekten Kantenschnitt. heise bestenlisten

Dass es sich beim Goat O600 RTK um ein Einstiegsmodell mit begrenzter Sensorik handelt, zeigt sich beim Vergleich mit dem teureren Schwestermodell: Dem O600 RTK fehlt ein 3D-ToF-Sensor, den der Goat O800 RTK bietet. Das hat praktische Konsequenzen. Laut Handbuch muss bei der Kartierung von Flächen, die an eine 3 cm abgesenkte Kante grenzen, ein Abstand von 20 cm eingehalten werden – beim O800 RTK reichen 10 cm. Wer diesen Abstand unterschreitet, riskiert, dass der Mäher die Kante überfährt und sich festfährt. Premium-Modelle wie der Dreame A3 (rund 2.200 Euro) erlauben hingegen eine Kartierung direkt an der Kante.

In unserer Test-Zone mit 4 bis 5 cm hohen Randsteinen scheitert der Goat O600 RTK erwartungsgemäß. Ecovacs gibt für den Mäher eine maximale Hindernisüberwindung von 3 cm an – diese Spec hält er ein.

Bei schlechtem Satellitenempfang ist die Navigation  ungenau. Ecovacs empfiehlt für die Kartierung einen Abstand von 20 cm von der Kante einzuhalten, wenn der angrenzende Bereich tiefer liegt.

Bei schlechtem Satellitenempfang ist die Navigation ungenau. Ecovacs empfiehlt für die Kartierung einen Abstand von 20 cm von der Kante einzuhalten, wenn der angrenzende Bereich tiefer liegt. heise bestenlisten

Die Steigfähigkeit gibt Ecovacs für den mit 10,4 Kilogramm relativ leichten Mäher mit 24 Grad (45 Prozent) an. In Längsrichtung bewältigt der Mäher diese Steigung; Querfahrten an Hängen sollten Nutzer wegen der starren Vorderräder vermeiden, da der Mäher dort häufig korrigieren muss. Wer regelmäßig größere Hangflächen bearbeiten will, ist mit einem Allradmodell besser bedient.

An einer nur 70 cm breiten Verbindung zwischen zwei Rasenzonen unseres Testgartens scheitert der Goat O600 RTK regelmäßig – wie alle bislang von uns getesteten RTK-Mähroboter. Grund ist nicht die Engstelle selbst (Ecovacs nennt 70 cm als minimal passierbare Breite, was der Mäher unter gutem RTK-Empfang auch einhält), sondern der dort schwache Satellitenempfang. Manchmal passiert der Mäher die Stelle auf dem Hinweg, findet aber den Rückweg nicht. Diese Limitierung ist technologiebedingt und betrifft RTK-Mäher generell. LiDAR-Modelle meistern solche Engstellen in der Regel zuverlässiger – wer einen Garten mit RTK-kritischen Zonen hat, sollte das bei der Geräteauswahl berücksichtigen.

Mähleistung, Schnittbild, Kanten und Hinderniserkennung

Mit einer Schnittbreite von 19 cm (Goat O800 RTK: 22 cm) und einem kleinen 45-Wh-Akku darf man beim Goat O600 RTK keine Rekord-Mähzeiten erwarten. Für den 240 m² großen, flachen Geschwindigkeits-Testbereich mit einigen Hindernissen unterbricht der Mäher den Vorgang zweimal: Bei 15 % Akkuladung fährt er zur Ladestation, bei 80 % setzt er das Mähen fort. Das Laden von 15 auf 80 % dauert 57 Minuten, eine vollständige Ladung von 15 auf 100 % 75 Minuten.

Pro Akkuladung schafft der Mäher im Test 1:17 h und übertrifft damit die Herstellerangabe von 45 min erheblich. Dennoch ist der Akku mit 45 Wh nicht besonders leistungsfähig, sodass der Ecovacs für das Mähen der 240 m² großen Testfläche zweimal an die "Tankstelle" muss.

Pro Akkuladung schafft der Mäher im Test 1:17 h und übertrifft damit die Herstellerangabe von 45 min erheblich. Dennoch ist der Akku mit 45 Wh nicht besonders leistungsfähig, sodass der Ecovacs für das Mähen der 240 m² großen Testfläche zweimal an die "Tankstelle" muss. heise bestenlisten

Pro Akkuladung schafft der Mäher im Test 1:17 h – Ecovacs selbst gibt nur 45 Minuten an. Damit übertrifft der O600 RTK seine Hersteller-Spezifikation deutlich. Insgesamt benötigt er für die 240 m² inklusive Ladepausen 6:39 h; die Nettomähzeit ohne Laden liegt bei 3:25 h. Hochgerechnet auf die vom Hersteller beworbenen 600 m² wären das knapp 17 h inklusive mehrerer Ladevorgänge – ein theoretischer Wert, der die Praxis-Grenze des Mähers verdeutlicht.

Die Bahnen überlappen sich beim Mähen, sodass keine Rasenhalme stehen bleiben – das verlängert allerdings die Mähzeit. Im Vergleich landet der O600 RTK damit im Bereich anderer Mäher mit ähnlicher Schnittbreite: Der Sunseeker S4 mit 18 cm benötigt für dieselbe Fläche 4:53 h (Brutto), profitiert aber von einem stärkeren Akku mit nur einer Ladepause. Mäher mit größerer Schnittbreite sind naturgemäß deutlich schneller – Spitzenreiter ist der Mammotion Luba 3 AWD mit 1:15 h, der dank großem Akku ohne Nachladen auskommt.

Mähgeschwindigkeit (240 m²)Bruttomähzeit (h)Nettomähzeit (h)
Mammotion Luba 3 AWD1:151:15
Dreame A3 AWD Pro 35001:171:17
Ecovacs Goat A3000 LiDAR Pro1:361:36
Mova Lidax Ultra 1000 AWD1:371:37
Segway Navimow i208 LiDARk. A.2:54
Ecovacs Goat O1200 LiDAR Pro4:263:07
Sunseeker S44:533:31
Ecovacs Goat O600 RTK6:393:25

Schnittbild und Kanten: Auf ebenem Untergrund hinterlässt der Mäher ein gleichmäßiges Schnittbild. Durch die Bahn-Überlappung sind die typischen Kontrastunterschiede zwischen den Mähbahnen kaum sichtbar. In Mulden und auf unebenem Untergrund bleibt der Schnitt dank des schwingenden Mähdecks gleichmäßig – die Schnitthöhe selbst lässt sich allerdings nur manuell am Gerät einstellen, nicht per App.

An der Kante lässt der Ecovacs Goat O600 RTK häufig mehr Abstand als nötig. Dort muss man also nacharbeiten.

An der Kante lässt der Ecovacs Goat O600 RTK häufig mehr Abstand als nötig. Dort muss man also nacharbeiten. heise bestenlisten

Beim Kantenmähen zeigt sich die größte Schwäche des O600 RTK. Bauartbedingt beträgt der Abstand der Messer zum Gehäuserand bereits 10 cm. Hinzu kommt: Bei automatischer Kartierung hält der Mäher zusätzlich rund 10 cm Abstand zu festen Rändern (siehe Kapitel zur Einrichtung), sodass an festen Kanten Reststreifen von bis zu 20 cm stehen bleiben können. Selbst mit der Option „Zone mit geringer Hindernisvermeidung“ hält der Mäher in den meisten Fällen einen Abstand von bis zu 20 cm; nur gelegentlich trifft er die Kante präzise.

Ecovacs Goat O600 RTK bietet eine Schnittbreite von 19 cm und ist für Rasenflächen bis 600 m².

Ecovacs Goat O600 RTK bietet eine Schnittbreite von 19 cm und ist für Rasenflächen bis 600 m². heise bestenlisten

Konstruktive Lösungen, die Konkurrenten gegen dieses Problem einsetzen, fehlen beim O600 RTK: seitlich ausfahrende Messer wie beim Dreame A3 AWD Pro 3500, eine zusätzliche Mähscheibe wie beim Sunseeker X5 Gen2 oder eine separate Trimmeinheit, wie sie die aktuellen Goat-A-Modelle von Ecovacs bieten. Wer einen sauberen Kantenschnitt erwartet, muss in eine höhere Preisklasse greifen oder nachtrimmen.

Hinderniserkennung: Die kamerabasierte Hinderniserkennung (von Ecovacs als „AIVI“ vermarktet) funktioniert im Test überwiegend zuverlässig. Menschen und Haustiere wie Hunde umfährt der Mäher großräumig, einen Gartenschlauch erkennt er ebenfalls verlässlich. Kleinere Objekte wie Tennisbälle übersieht er allerdings gelegentlich und überfährt sie. Wer regelmäßig Spielzeug oder Bälle auf dem Rasen liegen hat, sollte das vor dem Start prüfen.

Ecovacs Goat O600 RTK: Für eine optimale Mährichtung ist eine Aufteilung der Rasenfläche in Zonen sinnvoll.

Ecovacs Goat O600 RTK: Für eine optimale Mährichtung ist eine Aufteilung der Rasenfläche in Zonen sinnvoll. heise bestenlisten

App, Bedienung und Home Assistant

Die Ecovacs-App bündelt alle wesentlichen Konfigurationsparameter übersichtlich. Da der O600 RTK keine elektronische Schnitthöhenverstellung erlaubt, lässt sich diese nur manuell am Gerät über einen Drehregler in 0,5-cm-Schritten zwischen 3 und 8 cm einstellen. In der App lässt sich pro Zone lediglich die Schnittrichtung konfigurieren.

Für die Regenerkennung sitzt auf der Gehäuseoberseite ein Sensor: Erkennt er ausreichend Wasser, kehrt der Mäher zur Ladestation zurück. Anschließend wartet er eine konfigurierbare Trocknungszeit zwischen 30 Minuten und 3 Stunden ab, bevor er die Arbeit fortsetzt. Eine Tierschutz-Option erlaubt es zudem, Zeitspannen festzulegen, in denen der Mäher nicht startet. Das ist mehr als eine Komfortfunktion: Zum Schutz nachtaktiver Tiere sollten Mähroboter grundsätzlich nur tagsüber arbeiten. Einige Kommunen ahnden Nachtfahrten mit empfindlichen Bußgeldern – in Leipzig drohen bis zu 50.000 Euro. Geht es nach dem Deutschen Städtetag, könnte ein bundesweites Nachtfahrverbot bald folgen.

Ecovacs Goat O600 RTK: Fährt der Mähroboter im Empfangsbereich des WLANs, können Nutzer den Livestream der Kamera mit der App abrufen.

Ecovacs Goat O600 RTK: Fährt der Mähroboter im Empfangsbereich des WLANs, können Nutzer den Livestream der Kamera mit der App abrufen. heise bestenlisten

Sprachsteuerung und Smart-Home-Anbindung: Über die Ecovacs-App lässt sich Sprachsteuerung via Amazon Alexa, Google Home und Siri aktivieren. Praktisch wichtiger sind allerdings die Zeitpläne, mit denen sich pro Wochentag festlegen lässt, welche Zone wann gemäht werden soll. Eine offizielle Drittanbieter-Integration bietet Ecovacs nur für Smart Home by Hornbach – für die meisten Heise-Leser mit Home-Assistant-Fokus jedoch unattraktiv, zumal die Integration nur die Gesamtfläche steuert und keinen Zugriff auf Akkustatus oder andere Betriebsparameter liefert.

Für Ecovacs-Mähroboter gibt es eine Integration für Home Assistant. Sie ist an die Cloud des Herstellers gekoppelt und bietet Zugriff auf wichtige Betriebsparameter. Die Konfigurationsoptionen sind nicht so umfassend wie bei Integrationen für Mähroboter anderer Hersteller. heise bestenlisten

Home Assistant: Für Home Assistant gibt es eine Community-Integration, die inzwischen Bestandteil von Home Assistant Core ist. Sie basiert standardmäßig auf der Ecovacs-Cloud, was zwei zentrale Einschränkungen mit sich bringt: Bei Cloud-Ausfällen ist der Mäher aus Home Assistant nicht erreichbar, und sämtliche Steuerbefehle laufen über Ecovacs-Server. Eine cloud-freie Anbindung ist über das Reverse-Engineering-Projekt Bumper möglich, das die Ecovacs-Cloud lokal nachbildet – allerdings handelt es sich um eine Bastler-Lösung ohne offiziellen Support, die nach Firmware-Updates regelmäßig nachjustiert werden muss.

Der Funktionsumfang der HA-Integration bleibt zudem hinter Community-Lösungen für andere Mähroboter zurück. Während etwa PyMammotion für Mammotion-Geräte eine Zonen-Ansteuerung erlaubt, beschränkt sich die Ecovacs-Integration auf Start und Stopp für die Gesamtfläche. Immerhin werden Betriebsparameter wie Akkustand, Anzahl der Mäh-Einsätze und gemähte Gesamtfläche zuverlässig in Home Assistant übertragen.

Die derzeit einzige Mähroboter-Familie mit einer offiziellen, lokalen HA-Integration über MQTT stammt von Terramow. Wer Wert auf cloud-unabhängige Steuerung und vollen Funktionsumfang in Home Assistant legt, findet bei Ecovacs aktuell keine vergleichbare Lösung – egal ob über die offizielle Hornbach-Integration, die HA-Community-Integration oder den Bumper-Workaround.

Preis

Regulär kostet der Ecovacs Goat O600 RTK 649 Euro. Oft ist er wie aktuell für 475 Euro (eBay) im Angebot.

Fazit

Der Ecovacs Goat O600 RTK ist ein solider Einsteiger-Mähroboter für überschaubare Gärten mit klaren Grenzen und gutem Satellitenempfang. Wer einen ebenen Rasen bis etwa 300 m² hat, bekommt für 475 Euro bei eBay einen RTK-Mäher mit ordentlicher Mähleistung pro Akkuladung, schwingendem Mähdeck und brauchbarer Hinderniserkennung. Die vom Hersteller beworbenen 600 m² sind in der Praxis allerdings illusorisch – wer regelmäßig größere Flächen mähen will, sollte zum O800 RTK oder zu Modellen mit größerer Schnittbreite greifen.

Die Schwächen liegen im Kantenschnitt (bis zu 20 cm Reststreifen), der nur manuellen Schnitthöhen-Verstellung und der fehlenden offiziellen Home-Assistant-Integration. Für Heise-Leser mit Smart-Home-Fokus ist die cloudbasierte HA-Community-Lösung eine Notlösung – wer Wert auf lokale Steuerung legt, findet aktuell nur bei Terramow eine offizielle MQTT-Anbindung, allerdings in höherer Preisklasse.

Im preisgleichen Umfeld lohnt ein Blick auf die Konkurrenz: Der ungetestete Anthbot M5 (499 Euro) bietet laut Hersteller elektrische Schnitthöhen-Verstellung per App, Dual-Vision-Navigation als Backup bei schwachem RTK-Empfang und 4G – auf dem Papier in mehreren Punkten besser ausgestattet. Der Roboup Raccoon 2 SE für 499 Euro verzichtet auf RTK und nutzt KI-Vision; im Test zeigte er ein deutlich chaotischeres Mähbild und ist nur in klar strukturierten Gärten sinnvoll. Wer eine konkrete Test-Alternative sucht und mit einem weniger systematischen Mähmuster leben kann, findet ihn dort.

Historie:

  • Veröffentlichung des Artikels am 30.5.2026
  • Letztes Preis-Update siehe Artikeldatum
Mähroboter Sunseeker S4 bis 1000 m² im Test: Nicht der schnellste, dafür präzise

Der Sunseeker S4 ist ein weiterer Mähroboter, der mithilfe von LiDAR und KI-Kamera navigiert. Ist er damit auch für komplexe Gärten geeignet? Der Test zeigt es.

VORTEILE

  • navigiert präzise
  • Integration für Home Assistant
  • relativ günstig
  • Akku austauschbar

NACHTEILE

  • Mähen an Kanten nur Durchschnitt
  • gemächliches Mähtempo
  • Schnitthöheneinstellung nur manuell
  • App nicht für Tablets optimiert

Der Sunseeker S4 ist ein weiterer Mähroboter, der mithilfe von LiDAR und KI-Kamera navigiert. Ist er damit auch für komplexe Gärten geeignet? Der Test zeigt es.

Mähroboter mit LiDAR sind inzwischen keine Seltenheit mehr. Das hat seine Gründe: LiDAR bietet gegenüber RTK klare Vorteile bei der Navigation in schattigen Gärten. Außerdem ist die Inbetriebnahme einfacher, da keine RTK-Antenne installiert werden muss. Diesem Trend folgt Sunseeker mit dem S4, einem Mähroboter, der für Flächen bis 1000 m² ausgelegt ist und eine Schnittbreite von 18 cm aufweist. Auf dem Papier ist er damit ideal für kleine bis mittelgroße sowie komplexe Gärten geeignet. Ob der knapp 1000 Euro teure Mähroboter diese Vorzüge auf einem anspruchsvollen Testparcours mit flachen und steileren Abschnitten sowie einer nur 70 cm breiten Engstelle unter Beweis stellen kann, zeigt der Test.

Bilder Sunseeker S4

Sunseeker S4: LiDAR-Mähroboter für 1000 m², Hinterrad-Antrieb, 18 cm breites Schneidesystem, 4-Ah-Akku mit 3-A-Ladegerät

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Sunseeker S4: Die Integration für Home Assistant ist umfangreich und bietet sogar eine Live-Ansicht der Karte.

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Sunseeker S4: Die Integration für Home Assistant ist umfangreich und bietet sogar eine Live-Ansicht der Karte.

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Sunseeker S4: Mit einer Schnittbreite von 18 cm gehört der LiDAR-Mähroboter nicht zu den schnellsten. Für die ebene, 240 m² große Rasenfläche benötigt er 3h 31 min. Da er zwischendurch zum Laden an die Station muss, beträgt die Bruttomähzeit sogar fast fünf Stunden.

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LiDAR: So sieht der Sunseeker S4 die Umgebung.

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Die Sunseeker-App bietet umfangreiche Einstellungen. Mähparameter wie Schnittrichtung, Geschwindigkeit und Schnittabstand können pro Zone definiert werden.

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Design, Lieferumfang und Ausstattung

Mit 63,8 * 42,2 * 27,4 cm fällt der nur 11 kg schwere Sunseeker S4 relativ kompakt aus. Der Antrieb erfolgt über die hinteren Räder, die anders als die Vorderräder mit ihrem grobstolligen Profil nicht vom schwarz-grauen Gehäuse verdeckt werden. Das äußere Erscheinungsbild ähnelt dem vieler LiDAR-Mähroboter, die wie der S4 ein 360-Grad-LiDAR verwenden und an der klassischen LiDAR-Kuppel im vorderen Bereich zu erkennen sind. Diese fällt beim S4 jedoch relativ groß aus.

Durchdacht ist die Ladestation, die nicht nur die Schutzkappe des LiDAR-Sensors aufnehmen, sondern auch eine integrierte Reinigungsbürste bieten kann, sodass die LiDAR-Kuppel beim Ein- und Ausfahren des Mähroboters automatisch gereinigt wird. Zumindest reicht dies aus, um Blütenstaub zu entfernen, der sich am Teststandort niederschlägt.

Die Verarbeitung ist ansonsten sehr gut, das Gehäuse hinterlässt einen robusten Eindruck. Unter der Klappe im hinteren Bereich befinden sich wie üblich ein kleines Display mit einigen Tasten zur Bedienung, über die nach dem Starten des Roboters der PIN-Code eingegeben, aber auch der Mähvorgang gestartet werden kann. Zudem lässt sich über einen Drehregler die Schnitthöhe von 20 bis 60 mm einstellen.

Die Mähscheibe bietet eine Schnittbreite von nur 18 cm, ist dafür aber schwimmend gelagert und passt ihren Abstand zum Boden bei Unebenheiten entsprechend an, sodass die sechs Messer für ein gleichmäßiges Schnittbild sorgen sollten. Eine spezielle Option für das Randmähen bietet der S4 nicht. Weder ist eine Trimmeinheit integriert – wie sie unter anderem die Ecovacs-Modellen O1200, A1600 und A3000 LiDAR Pro bieten – noch fährt die Mähscheibe wie beim Dreame A3500 Pro an den Rand. Somit bleibt bei Rasen mit einer festen Begrenzung wie Randsteinen mindestens ein zehn Zentimeter breiter Rand ungemäht.

Positiv ist, dass der Sunseeker S4 einen austauschbaren Akku bietet. Was dieser kostet, ließ sich bis zum Redaktionsschluss jedoch nicht ermitteln. Akkus für andere Sunseeker-Modelle sind ab etwa 200 Euro erhältlich.

Sunseeker S4: LiDAR-Mähroboter für 1000 m², Hinterrad-Antrieb, 18 cm breites Schneidesystem, 4-Ah-Akku mit 3-A-Ladegerät heise bestenlisten

Aufbau und Inbetriebnahme

Der Aufbau ist schnell abgeschlossen: Ladestation anschließen, mit Ladegerät verbinden, Reinigungsbürste an Ladestation anbringen und die Ladestation mit den mitgelieferten Plastiknägeln befestigen. Fertig. Die Positionierung der Ladestation kann auch außerhalb der Rasenfläche erfolgen. Wie üblich muss sich allerdings vom heimischen WLAN abgedeckt sein.

Die weitere Inbetriebnahme erfolgt nach dem Aufbau mit der Sunseeker-App, die leider nicht für Tablets optimiert ist und für die eine Registrierung nötig ist. Die Einbindung in die App ist schnell erledigt. Anschließend wurde bei uns eine neue Firmware zur Installation angeboten. Sunseeker aktualisiert regelmäßig das Betriebssystem seiner Mähroboter. Das konnten wir schon beim Allrad-Modell für große Gärten, dem X7 (Testbericht), beobachten.

Sunseeker S4: Die typische LiDAR-Kuppel wird bei Zu- und Abfahrt der Ladestation automatisch gereinigt. Für Blütenstaub reicht das aus. Stärkere Verschmutzungen sollte man mit einem Mikrofasertuch vorsichtig reinigen.

Sunseeker S4: Die typische LiDAR-Kuppel wird bei Zu- und Abfahrt der Ladestation automatisch gereinigt. Für Blütenstaub reicht das aus. Stärkere Verschmutzungen sollte man mit einem Mikrofasertuch vorsichtig reinigen. heise bestenlisten

Kartierung

Der Sunseeker S4 bietet wie fast jedes Modell auch eine automatische Kartierung. Diese ist aber wie üblich an einen Garten mit klaren Grenzen gebunden und scheidet bei unserer Rasenfläche mit offenen Übergängen zwischen Gras, Beeten und Sträuchern aus. Eine automatische Kartierung ist grundsätzlich ein Kompromiss, da sie nicht so präzise erfolgt wie eine manuelle Kartierung, bei der man den Mähroboter um die Grenzen des Rasens per virtuellem Joystick navigiert. Wer also ein möglichst perfektes Mäherlebnis anvisiert, sollte manuell kartieren.

Die initiale Kartierung erfolgt zunächst für die größte zusammenhängende Fläche und wird ergänzt durch zwei zusätzliche Zonen, für die wir Korridore respektive Kanäle anlegen, die abgetrennte Zonen miteinander verbinden, damit diese vom Mähroboter erreicht werden können.

Die Sunseeker-App bietet umfangreiche Einstellungen. Mähparameter wie Schnittrichtung, Geschwindigkeit und Schnittabstand können pro Zone definiert werden. heise bestenlisten

Konfiguration per App

Die größte zusammenhängende Fläche des Rasens unterteilen wir wie üblich in einzelnen Zonen ein. Dafür sprechen mehrere Gründe (Ratgeber), der wichtigste: Festlegen einer effizienten Mährichtung, mit möglichst wenigen Richtungsanpassungen.

Die App unterstützt diese Vorgehensweise, indem man auf Arbeitszone klickt und anschließend die zu teilende Zone markiert. Dann blendet die App einen Teilungsstrich ein, den man entsprechend seinen Wünschen verschiebt und die Zonenaufteilung bestätigt. Das gelingt in der Praxis einwandfrei, sodass die Rasenfläche entsprechend unserer Vorstellungen aufgeteilt ist. Ein nachträgliches Bearbeiten der Rasengrenze ist ebenfalls möglich.

Die App erlaubt unterschiedliche Einstellungen pro Zone: Mähgeschwindigkeit, Schnittabstand sowie Schnittrichtung. Diese Parameter können auch für mehrere Zonen gleichzeitig definiert werden.

Sunseeker S4: LiDAR-Mähroboter für 1000 m², Hinterrad-Antrieb, 18 cm breites Schneidesystem,   4-Ah-Akku mit 3-A-Ladegerät

Sunseeker S4: LiDAR-Mähroboter für 1000 m², Hinterrad-Antrieb, 18 cm breites Schneidesystem, 4-Ah-Akku mit 3-A-Ladegerät heise bestenlisten

Einige Einstellungen lassen sich allerdings nur global ändern. Das betrifft etwa die Hinderniserkennung, die nicht in jedem Fall nützlich ist. Etwa dann nicht, wenn im Laufe des Frühlings und Sommers an die Rasenfläche angrenzende Pflanzen in voller Blüte stehen und der Mähroboter diese als Hindernis erkennt und diese umfährt. In der Praxis bedeutet dies, dass etwa unter einem Strauch mit in die Rasenfläche hineinragenden Ästen Rasen ungemäht bleibt. Für diesen Fall bietet die Sunseeker-App die Option Sichere Zone.

Ist ein solcher Bereich damit markiert, schaltet der S4 die visuelle Hinderniserkennung aus, sodass nur noch das Gehäuse als Sensor zur Verfügung steht. Bei einem Hindernis sorgt diese Einstellung also dafür, dass es zu einem physischen Kontakt kommt und der Mähroboter erst danach seine Richtung ändert. In der Praxis mäht der S4 mit dieser Einstellung auch unter Sträuchern mit herabhängenden Ästen.

Wie üblich unterstützt auch der S2 das Anlegen von Zeitplänen für Mähaufgaben. Für diese kann man entweder die gesamte Fläche oder nur einzelne Zonen konfigurieren.

Navigation, Mähleistung und Hinderniserkennung

Der Sunseeker S4 fährt präzise in geraden Bahnen, sodass das Schnittbild auf einer ebenen Fläche ohne Fehl und Tadel ist. Wir haben in unserem Garten allerdings auch einige Vertiefungen, doch das schwimmende Mähdeck sorgt auch in diesen Bereichen für ein optimales Schnittbild. Die Betriebslautstärke gibt der Hersteller mit 60 dB(A) an, was sich lauter anhört, als es in der Praxis tatsächlich ist. Im Grunde hört man den S4 so gut wie nicht.

Der Randschnitt ist bauartbedingt in Bereichen mit festen Begrenzungen wie Randsteinen nur Durchschnitt. Hier bleibt immer ein Bereich von etwa 10 cm ungemäht und bedarf der Nacharbeit mit einem Trimmer.

Unsere nur 70 cm breite Engstelle, die zwei Rasenzonen miteinander verbindet, hat der Sunseeker S4 mit Bravour gemeistert. Bislang haben diese nur einige LiDAR-Mähroboter wie der Dreame A3 Pro, der Dreame A2 sowie der Ecovacs A3000 LiDAR geschafft. LiDAR scheint also die Voraussetzung für das erfolgreiche Durchqueren dieser Engstelle zu sein. Dennoch hat der Ecovacs A3000 LiDAR diese nicht geschafft, was an dessen Breite liegen dürfte, die aufgrund der integrierten Trimmereinheit mit knapp 60 cm überaus groß ausfällt. Aber auch der kompaktere Segway Navimow i208 LiDAR ist an dieser gescheitert.

Sunseeker S4: Mit einer Schnittbreite von 18 cm gehört der LiDAR-Mähroboter nicht zu den schnellsten. Für die ebene, 240 m² große Rasenfläche benötigt er 3h 31 min. Da er zwischendurch zum Laden an die Station muss, beträgt die Bruttomähzeit sogar fast fünf Stunden. heise bestenlisten

Die Mähgeschwindigkeit ist aufgrund der nur 18 cm großen Schnittbreite eher gemächlich. Für eine ebene und 240 m² große Fläche beträgt im Test die Mähdauer 3h 31min. Da der S4 zwischendurch zum Laden des Akkus an die Basisstation muss, liegt die Bruttozeit bei insgesamt 4h 53min. Für die anvisierten 1000 m², für die der S4 ausgelegt ist, benötigt der Mähroboter über 20 Stunden.

Die Hinderniserkennung funktioniert im Test nach einem Firmware-Update zuverlässig. Kleinere und größere Gegenstände wie auch Hunde und Menschen hat er großräumig umfahren. Dennoch ist das keine Gewähr dafür, dass er diese in jeglicher Situation erkennt. Daher sollten Mähroboter zum Schutz nachtaktiver Tiere ausschließlich tagsüber betrieben werden. In einigen Kommunen gibt es bereits Nachtfahrverbote mit empfindlichen Geldbußen – in Leipzig beispielsweise bis zu 50.000 Euro. Geht es nach dem Deutschen Städtetag, könnte ein Nachtfahrverbot bald bundesweit gelten.

Smart Home

Der Sunseeker S4 kann über Google Assistant und Amazon Alexa auch per Sprache gesteuert werden. Außerdem gibt es eine Community-basierte Integration für Home Assistant, mit der man den Mäher nicht nur umfänglich steuern kann, sondern auch viele Betriebsparameter liefert und sogar eine Kartenansicht bietet.

Sunseeker S4: Die Integration für Home Assistant ist umfangreich und bietet sogar eine Live-Ansicht der Karte. heise bestenlisten

Preis

Sunseeker verlangt für den Mähroboter S4 regulär knapp 1000 Euro. Aktuell kostet er 712 Euro.

Fazit

Sunseeker präsentiert mit dem S4 einen Mähroboter, der dank LiDAR nicht nur präzise navigiert, sondern aufgrund seiner Kompaktheit auch die nur 70 cm breite Engstelle im Testgarten souverän meistert. Der Mähroboter mäht in geraden Bahnen mit entsprechend gutem Schnittbild; dank des schwimmenden Mähdecks gilt dies auch bei Unebenheiten. Die Schnittbreite ist mit 18 cm nicht sonderlich breit. Entsprechend gemächlich arbeitet der Sunseeker S4.

Der Hersteller sieht das LiDAR-Mähroboter für Gärten bis 1000 m² vor. Im Praxistest schafft er 240 m² in 3,5 Stunden. Da er diese Fläche jedoch nicht am Stück schafft, muss er zwischendurch zum Laden an die Station zurückkehren. Somit vergehen insgesamt fast fünf Stunden.

Insgesamt ist der Sunseeker S4 für kleine bis mittelgroße Gärten mit komplexen Strukturen empfehlenswert.

  • Historie:
  • Veröffentlichung des Artikels am 28.4.2026
  • Letztes Preis-Update siehe Artikeldatum
Test: Segway-Mähroboter i208 LiDAR – keine Kabel, keine Antenne, keine Probleme?

Der Segway Navimow i208 navigiert dank LiDAR ohne RTK-Antenne. Das vereinfacht die Inbetriebnahme und sorgt für eine exakte Navigation.

VORTEILE

  • Dank LiDAR einfache Inbetriebnahme
  • Sauberes Schnittbild
  • GPS-Tracking, PIN-Schutz
  • relativ günstig

NACHTEILE

  • Enge Übergänge problematisch
  • scheitert an niedrigen Randsteinen
  • Mähen an Kanten nicht optimal

Der Segway Navimow i208 navigiert dank LiDAR ohne RTK-Antenne. Das vereinfacht die Inbetriebnahme und sorgt für eine exakte Navigation.

LiDAR-Mähroboter waren 2025 noch eine seltene Erscheinung. Dieses Jahr sieht das anders. Nahezu jeder Hersteller hat mindestens ein Gerät im Angebot, das statt auf Basis von Satellitendaten mithilfe von LiDAR navigiert. Vor allem in Stadtgärten mit hohen angrenzenden Gebäuden ist das von Vorteil, da der Empfang von Satellitendaten in diesem Umfeld nicht immer gewährleistet ist.

Auch Segway verwendet bei vielen Navimow-Modellen die LiDAR-Technik. Anders als Hersteller wie Dreame und Ecovacs, die auf ein 360°-LiDAR mit rotierenden Teilen setzen, kommt im Navimow i208 die robustere Solid-State-Variante zum Einsatz. Sie kommt ohne fragile, bewegliche Teile aus und ist daher langlebiger. Der geringere Sichtwinkel von Solid-State-LiDAR (etwa 120–140° statt 360°) ist im Garten meist vernachlässigbar, da sich der Mähroboter beim Navigieren ständig dreht und so die gesamte Umgebung nach und nach erfasst. Nur bei sehr schneller Fahrt oder komplexen Labyrinthen kann der fehlende Rundblick theoretisch Nachteile bringen – für typische Heimgärten spielt das aber keine Rolle.

Wie sich der neue Navimow i208 LiDAR in unserem Testgarten mit nicht verbundenen Zonen und engen Übergängen schlägt, zeigt der Testbericht.

Bilder: Segway i208 LiDAR

Segway Navimow i208 LiDAR: Mähroboter für Gärten bis 800 m²

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Segway Navimow i208 LiDAR: Mähroboter für Gärten bis 800 m²

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Segway Navimow i208 LiDAR: Mähroboter für Gärten bis 800 m²

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Segway Navimow i208 LiDAR: Unsere Engstelle passiert er im Test nicht zuverlässig. Einmal ist er gar umgekippt.

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Segway Navimow i208 LiDAR: Unsere Engstelle passiert er im Test nicht zuverlässig. Einmal ist er gar umgekippt.

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Randsteine mit einer Höhe von 4-5 cm verhindern, dass der Navimow i208 abgelegene Zonen erreicht.

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Randsteine mit einer Höhe von 4-5 cm verhindern, dass der Navimow i208 abgelegene Zonen erreicht.

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Randsteine mit einer Höhe von 4-5 cm verhindern, dass der Navimow i208 abgelegene Zonen erreicht.

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Randsteine mit einer Höhe von 4-5 cm verhindern, dass der Navimow i208 abgelegene Zonen erreicht.

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Navimow i208: Lieferumfang, technische Daten, Ansicht, Display

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Navimow i208: Lieferumfang, technische Daten, Ansicht, Display

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Navimow i208: Lieferumfang, technische Daten, Ansicht, Display

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Navimow i208: Lieferumfang, technische Daten, Ansicht, Display

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Navimow i208: Lieferumfang, technische Daten, Ansicht, Display

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Die Navimow-App ist übersichtlich und lässt sich einfach bedienen. Die Kartenansicht bietet ähnlich wie Google Maps zwei Darstellungsoptionen. Im Test erreicht der Navimow i208 LiDAR eine Mähgeschwindigkeit von etwa 83 m².

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Mit einem iPhone oder iPad kann man über den Dienst „Wo ist?“ den Standort des Navimow i208 LiDAR ermitteln.

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Navimow-App: Einstellungen

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Navimow-App: Kanal-Hindernisvermeidung und Netzwerk

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Modelle und Ausstattung

Segway bietet die i2-Serie in unterschiedlichen Ausführungen an, die sich im Wesentlichen durch unterschiedlich große Akkus unterscheiden. Der getestete Navimow i208 ist für Rasenflächen bis 800 m² geeignet, während die Modelle i215 und i220 Flächen bis 1500 m² und 2000 m² bewältigen. Darüber hinaus gibt es noch die Allrad-Variante LiDAR Pro, die für 1000 m² (i210) und 2000 m² (i220) große Gärten geeignet sind. Die Allrad-Modelle mit drei Antriebsrädern können zusätzlich noch RTK-Daten aus der Segway-Cloud zur Navigation verwenden. Das ist etwa bei offenen, großflächigen Gärten nützlich, bei denen die Reichweite des LiDAR-Systems nicht ausreicht.

Das Schnittsystem besteht aus einer Mähscheibe mit sechs Klingen, die von einem 100 Watt starken Motor angetrieben wird. Die Schnittbreite beträgt 22 cm und der Abstand der Messer zum Gehäuserand liegt bei etwa neun Zentimetern. Letzterer Wert signalisiert, dass bei Rasenflächen mit einer festen Begrenzung etwa neun Zentimeter ungemäht bleiben. Die Schnitthöhe kann per App in 5-mm-Schritten zwischen 20 und 70 mm eingestellt werden.

Die Hinderniserkennung des Mähroboters basiert auf Solid-State-LiDAR in Kombination mit einer integrierten Kamera und soll über 200 Hindernisse erkennen.

Neben den typischen Funkverbindungen Bluetooth und WLAN bietet der Navimow i208 LiDAR außerdem noch eine 4G-Mobilfunkverbindung, die für ein Jahr bezahlt ist. Wer den Service weiter nutzen möchte, etwa weil der WLAN-Empfang im Garten nicht bis an alle Grenzen reicht, zahlt für den Service jährlich 30 Euro. Notwendig ist er nicht, solange der WLAN-Empfang bis zur Ladestation reicht.

Mit einem iPhone oder iPad kann man über den Dienst „Wo ist?“ den Standort des Navimow i208 LiDAR ermitteln.

Mit einem iPhone oder iPad kann man über den Dienst „Wo ist?“ den Standort des Navimow i208 LiDAR ermitteln. heise bestenlisten

In puncto Sicherheit ist der i208 bestens ausgestattet: GPS-Tracking, Geofencing, Hebealarm und Unterstützung für „Wo ist?“ von Apple gehören serienmäßig dazu. Zusätzlich ist der Roboter ohne das verknüpfte Benutzerkonto des Eigentümers nicht nutzbar – Diebe haben keine Chance. Eine PIN-Funktion bietet weiteren Schutz.

Mit Abmessungen von 635,2 × 445 × 287,5 mm fällt der Navimow nicht besonders kompakt aus. Auf die Waage bringt er knapp 15 kg. Der Antrieb erfolgt über die beiden großen Hinterräder mit auffälligem orangefarbenem Profil. Damit soll der Mähroboter auch Steigungen bis zu 45 % (24°) bewältigen. Die Verarbeitung des schwarz-grau-schwarz lackierten Mähroboters ist ansonsten ohne Fehl und Tadel. Eine Bedienung ist auch per Tasten unterhalb des kleinen Displays auf der Oberseite möglich. Mit der App gelingt die Steuerung aber wesentlich bequemer, sodass wir die Tasten während des Tests nur zur Eingabe der PIN genutzt haben.

Inbetriebnahme, Kartierung

Die Inbetriebnahme erfolgt mit der Navimow-App. Bevor wir diese nutzen, bauen wir zunächst die Ladestation auf und verbinden sie über das mitgelieferte Verbindungskabel mit dem Stromnetz. Die Aufstellung einer Antenne wie bei RTK-basierten Mährobotern entfällt. Damit lässt sich der LiDAR-Mähroboter schon einmal schneller und einfacher in Betrieb nehmen.

Doch so wie in der Werbung versprochen, „Absetzen und mähen“, funktioniert die weitere Inbetriebnahme nur in Ausnahmefällen. Wie viele andere Mähroboter bietet auch der Navimow i208 Lidar eine automatische Kartierung. Doch die gelingt in der Praxis nur zufriedenstellend, wenn der Rasen von klaren Grenzen umgeben ist. Das ist bei unserem komplexen Garten mit mehreren Zonen, die entweder gar nicht oder nur über einen schmalen Verbindungsweg miteinander verbunden sind, nicht der Fall. Somit erstellen wir die Karte des Gartens manuell: Wir fahren dafür die Grenzen des Rasens mit dem Mähroboter ab und teilen die Fläche in einzelne Zonen, um mit der App für jede Zone die optimale Mährichtung wählen zu können. Hat man nur eine Zone, gibt es auch nur eine Mährichtung und die ist häufig nicht optimal, weil der Mähroboter mehr als nötig wenden muss und somit Zeit unnötig vergeht.

Navimow-App: Einstellungen

Navimow-App: Einstellungen heise bestenlisten

Konfiguration per App

Mit der Navimow-App kann man pro Zone nicht nur die Mährichtung einstellen, sondern auch die Schnitthöhe und den Modus für das Mähen der Rasenkante festlegen. Mit Edge Sense bietet die App eine Konfigurationsoption für ein optimales Kantenmähen, das auf Vorsichtig, Standard und Extrem eingestellt werden kann. Diese Option ist in der Praxis aber nur relevant, wenn die Rasenkanten nicht genau erfasst wurden, etwa durch eine automatische Kartierung. Hat man wie wir im Test die Karte manuell erstellt und dabei den Mähroboter exakt navigiert, benötigt man diese Option nicht. Jedenfalls haben wir in der Praxis keinen großen Unterschied bemerkt.

Die Navimow-App bietet wie üblich auch das Erstellen von Zeitplänen, sodass man einen Mähvorgang nicht manuell starten muss. Die App bietet mit der Einstellung von Lade- und Entlade-Limits für den Akku außergewöhnliche Konfigurationsmöglichkeiten. Senkt man etwa das Ladelimit auf 80 Prozent, kann man damit die Lebensdauer des Akkus verlängern. Das Entladelimit steht standardmäßig schon bei 15 Prozent und erlaubt eine maximale Entladetiefe von 5 Prozent.

Die Navimow-App ist übersichtlich und lässt sich einfach bedienen. Die Kartenansicht bietet ähnlich wie Google Maps zwei Darstellungsoptionen. Im Test erreicht der Navimow i208 LiDAR eine Mähgeschwindigkeit von etwa 83 m².

Die Navimow-App ist übersichtlich und lässt sich einfach bedienen. Die Kartenansicht bietet ähnlich wie Google Maps zwei Darstellungsoptionen. Im Test erreicht der Navimow i208 LiDAR eine Mähgeschwindigkeit von etwa 83 m². heise bestenlisten

Mähleistung und Hinderniserkennung

Der Navimow i208 LiDAR mäht den Rasen in präzisen, geraden Bahnen und liefert ein sauberes Schnittbild. Dabei bleibt er mit maximal 59 dB(A) äußerst geräuscharm. Wenn man nicht direkt danebensteht, ist er kaum zu hören.

Beim ersten Einsatz ließ er stellenweise noch vereinzelt Halme stehen, was bei den folgenden Mähvorgängen nicht mehr auftrat. Mit einer Schnittbreite von 22 cm benötigt er im voreingestellten Standardmodus 2,9 Stunden, um die 241 m² großen Teilflächen unseres Testgartens zu mähen – das entspricht einer Flächenleistung von 83,4 m² pro Stunde.

Segway Navimow i208 LiDAR: Unsere Engstelle passiert er im Test nicht zuverlässig. Einmal ist er gar umgekippt.

Segway Navimow i208 LiDAR: Unsere Engstelle passiert er im Test nicht zuverlässig. Einmal ist er gar umgekippt. heise bestenlisten

Im Vergleich zum Dreame A3 AWD Pro 3500 Pro, der auf 186 m² pro Stunde kommt, ist der i208 LiDAR vor allem aufgrund seiner geringeren Schnittbreite langsamer.

Die Mähleistung an Rasengrenzen ist bei ebenen Flächen perfekt, da er hier über die Rasengrenze hinausfährt und so kein Rasen stehen bleibt. Bei hohen Rasenbegrenzungen aus Stein fährt er zwar nahe an diese heran, lässt aber prinzipbedingt etwa 9 cm Rasen stehen. Der Einsatz eines Trimmers ist an solchen Kanten also vonnöten.

Den engen Übergang zwischen zwei Rasenzonen hat er im Test nicht zuverlässig geschafft. Mal gelang die Hinfahrt, mal die Rückfahrt. Im schlimmsten Fall hat beides nicht funktioniert. Diese Engstelle haben in der Vergangenheit nur LiDAR-basierte Modelle wie der Dreame A2 und der Mammotion Luba Mini 2 LiDAR problemlos passiert.

Randsteine mit einer Höhe von 4-5 cm verhindern, dass der Navimow i208 abgelegene Zonen erreicht.

Randsteine mit einer Höhe von 4-5 cm verhindern, dass der Navimow i208 abgelegene Zonen erreicht. heise bestenlisten

Doch egal, welche Einstellungen wir vorgenommen haben, der i208 LiDAR scheitert bislang an unserer Engstelle. Während der Testphase erreichten uns zwei Firmware-Updates, die die Navigationsleistung etwas verbessert haben, sodass der Mähroboter nun häufiger mal durchkommt. Doch zuverlässig gelingt das bislang noch nicht. Auch das andere Teilstück hat der Navimow i208 LiDAR nicht erreicht, weil er an den 4 - 5 cm hohen Randsteinen hängen geblieben ist. Für Gärten mit solchen Eigenschaften sind Gelände-gängigere Modelle wie der Mammotion Luba 2 Mini AWD LiDAR besser geeignet.

Die Hinderniserkennung hat im Test bis auf winzige Bälle, die unerkannt blieben, zuverlässig funktioniert.

Smart Home

Der Navimow i208 LiDAR unterstützt eine Sprachsteuerung über Amazon Alexa und Google Assistant. Außerdem gibt es eine offizielle Integration für Smart Home by Hornbach (Bestenliste). Allerdings sind die Steuerungsmöglichkeiten begrenzt. Auch die offizielle Integration für Home Assistant bietet nur wenige Möglichkeiten. Eine Integration von Zeitplänen und Karten wie bei Mammotion oder Sunseeker gibt es für den Navimow nicht.

Die inoffizielle Integration für Home Assistant bietet nur wenige Möglichkeiten. Eine Integration von Zeitplänen und Karten wie bei Mammotion oder Sunseeker gibt es für den Navimow nicht.

Die inoffizielle Integration für Home Assistant bietet nur wenige Möglichkeiten. Eine Integration von Zeitplänen und Karten wie bei Mammotion oder Sunseeker gibt es für den Navimow nicht. heise bestenlisten

Preis

Für den Navimow i208 Lidar verlangt Segway regulär 1499 Euro. Die Preise schwankten zuletzt zwischen 1200 und 900 Euro.

Fazit

Der Segway Navimow i208 LiDAR ist ein solide verarbeiteter, leiser Mähroboter mit überzeugender Sicherheitsausstattung. Die Solid-State-LiDAR-Technik kommt ohne bewegliche Teile aus und ist damit robuster und langlebiger als 360°-Systeme. Für einfache, ebene Gärten bis 800 m² liefert er ein sauberes Schnittbild.

Einschränkungen: Die Flächenleistung ist mit 83 m²/h eher gering, der Akku reicht nicht für einen kompletten Durchgang. Vor allem aber scheitert der i208 an engen Übergängen und niedrigen Randsteinen. Auch an Kanten leistet er sich Schwächen.

Insgesamt ist der Navimow i208 ein guter Mähroboter für Standardgärten ohne komplexe Strukturen. Wer verwinkelte Flächen oder Hindernisse wie Randsteine hat, sollte zu einem anderen Modell greifen.

  • Historie:
  • Veröffentlichung des Artikels am 9.4.2026
  • Letztes Preis-Update siehe Artikeldatum
Ecovacs Goat O800 RTK im Test

Der Goat O800 RTK ist der günstigste Mähroboter von Ecovacs, der mithilfe von Satellitendaten ohne Kabel navigiert. Wie gut das gelingt, zeigt der Test.

VORTEILE

  • Für Rasenfläche bis 800 m² geeignet
  • Genaue Navigation dank RTK
  • Einfache Inbetriebnahme und Konfiguration dank toller App

NACHTEILE

  • SAT-Empfang in bebauten Gebieten problematisch
  • Hinderniserkennung bei Objekten kleiner als 10 cm unzuverlässig
  • keine Schnellladung

Der Goat O800 RTK ist der günstigste Mähroboter von Ecovacs, der mithilfe von Satellitendaten ohne Kabel navigiert. Wie gut das gelingt, zeigt der Test.

Neben dem Goat A1600 RTK, dem Goat O1200RTK, die alle mehr als 1000 Euro kosten, ist der Goat O800 RTK der dritte Ecovacs-Mähroboter, der mit Satellitendaten navigiert. Mit einem Preis von knapp 1000 Euro ist er der günstigste der RTK-Reihe.

Dank Satellitennavigation muss man kein Begrenzungskabel verlegen, damit sich die Robo-Ziege nicht verirrt. Das macht Mähroboter ohne Begrenzungsdraht (Bestenliste) so beliebt, aber auch teuer. Für die Navigation mit einer Genauigkeit von wenigen Zentimetern nutzt das Ecovacs-Modell eine RTK-Antenne (Real Time Kinematics) sowie Lidar-Sensoren. Ergänzt wird das System durch eine KI-Kamera mit 3D-ToF-Sensoren, mit der der Ecovacs-Rasenroboter Hindernisse erkennt.

Mit einer 2250 Umdrehungen/m schnellen Messerscheibe, die mit drei Messern ausgerüstet ist, bietet er eine Schnittbreite von 22 cm, und mit einer Geschwindigkeit von bis zu 0,5 m/s soll der Goat O800 RTK eine Rasenfläche von bis zu 180 m² pro Stunde mähen. Dafür können Anwender die Schnitthöhe von 3 cm bis 8 cm per Drehregler auf der Gehäuseoberseite einstellen. Wie gut der für eine Rasenfläche von bis zu 800 m² vorgesehene und aktuell 859 Euro teure Ecovacs Goat O800 RTK die gebotenen Leistungsmerkmale in der Praxis umsetzen kann, zeigt der Test.

Bilder: Ecovacs Goat O800 RTK

Mähroboter Ecovacs Goat O800 RTK

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Mähroboter Ecovacs Goat O800 RTK

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Von links nach rechts: Ecovacs Goat O500 Panorama, O800 RTK, A1600 RTK und A3000 Lidar: Während die beiden Top-Modelle mit einem Doppelklingensystem eine Schnittbreite von 33 cm erreichen, kommen die kleineren Modelle mit einem Klingensystem nur auf 22 cm. Außerdem lassen sie zum Rand mit 9 cm einen größere Fläche unbeschnitten. Bei den Topmodellen sind es hingegen nur 5 cm.

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Mähroboter Ecovacs Goat O800 RTK: Dank RTK-Antenne navigiert der Mähroboter, ohne dass ein zeitaufwendiges Verlegen eines Begrenzungskabel nötig ist.

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Mähroboter Ecovacs Goat O800 RTK

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Mähroboter Ecovacs Goat O800 RTK

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Ecovacs Goat O800 RTK: Ansichten von oben und unten, Lieferumfang

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Ecovacs Goat O800 RTK: Ansichten von oben und unten, Lieferumfang

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Ecovacs Goat O800 RTK: Ansichten von oben und unten, Lieferumfang

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Ecovacs-App: Inbetriebnahme

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Ecovacs-App: Konfiguration, Kartierung, Kamera, Laufzeit etc.

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Wie ist die Verarbeitung des Ecovacs Goat O800 RTK?

Das Design des Goat O800 RTK orientiert sich an den größeren Modellen A1600 RTK (Testbericht) und A3000 Lidar (Testbericht). Der O800 RTK verfügt über ein geschlossenes Chassis, bei dem die Hauptantriebsräder, nicht aber die beiden vorderen Stützräder, zu sehen sind und nichts hervorsteht. Die Lackierung in Schwarz und Weiß verstärkt die Formgebung und sorgt für einen modernen Look. Nach der schwarz lackierten unteren Abdeckung folgt die mittlere Gehäuseabdeckung in Weiß, während oben ein kantiger Aufsatz die typische Technik wie Kameras und Sensoren beinhaltet, die die Navigation per GPS unterstützen. Wie beim Vorgänger G1 (Testbericht), der in der Variante für 800 m² Rasenfläche aktuell für 700 Euro erhältlich ist, sind die Radläufe und Felgen in Schwarz lackiert. Der Kunststoff des Mähers macht einen ordentlichen Eindruck, das gilt für die Ladestation und auch für den Mäher selbst. Insgesamt sieht der Ecovacs also nicht nur gut aus, sondern ist auch hervorragend verarbeitet.

Wie einfach ist die Einrichtung des Ecovacs Goat A800 RTK?

Bei der App handelt es sich um dieselbe, die der Hersteller auch für Sauger wie den Ecovacs X1e Omni (Testbericht) verwendet. Unterschiede wie komplett andere Menüpunkte durch den unterschiedlichen Einsatzbereich als bei einem Saugroboter werden erst nach dem Einbinden sichtbar. Die App führt den Anwender Schritt für Schritt in Text und Bild durch den Installations- und Verbindungsprozess mit dem Smartphone, Ecovacs bietet hier mit das Beste, was wir derzeit von Mährobotern kennen. Hier wird die langjährige Erfahrung mit Saugrobotern offensichtlich.

Nach der Wahl der Sicherheits-PIN über die Folientasten oben auf dem Roboter erfolgen die weiteren Schritte in der für iOS und Android erhältlichen App auf dem Smartphone. Mittels Telefon und App lässt sich ganz einfach der QR-Code des Bots abscannen, der sich etwas versteckt unterhalb der hinteren Abdeckung befindet. Wichtig für die Verbindung mit der App ist laut Hersteller aktiviertes Bluetooth und die Nutzung eines auf 2,4 GHz beschränkten WLANs. Im Test funktionierte das aber auch mit einem Netzwerk, das unter einer SSID ein 2,4- und ein 5-GHz-Netz bereitstellt. Die Beschränkung auf 2,4 GHz wird oft kritisiert, allerdings bietet die ältere Funktechnik eine größere Reichweite und ist somit sinnvoll für den Einsatz bei Rasenmährobotern.

Ecovacs O800 RTK: Über der integrierte Kamera lässt sich die Arbeit der Robo-Ziege gut verfolgen. heise bestenlisten

RTK-Empfang zwischen hohen Gebäuden problematisch

Die Einrichtung des Mähers und die Koppelung mit dem heimischen WLAN verläuft problemlos. Allerdings findet die RTK-Antenne, die auf den mitgelieferten etwa 1,2 Meter langen Empfangsmast montiert, per Erdspieß im Boden verankert und per Kabel mit der Ladestation des Mähers verbunden wird, die für den Betrieb nötigen 20 Satelliten nicht.

Unser Test-Grundstück ist eingebettet zwischen einem dreistöckigen Gebäude und einem zweistöckigen Eigenheim. Zudem wird die Rasenfläche von einem Hang mit mehreren großen Bäumen begrenzt. Auch andere Aufstellorte unter Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Kabellänge der RTK-Antenne von 10 Metern brachten keine Besserung. Dementsprechend leuchtet die Signal-LED an der RTK-Referenzstation auch nicht dauerhaft, sondern blinkt, weil die Antenne nur 19 Satelliten empfängt.

Leuchtet die LED dauerhaft, hat die RTK-Antenne genügend Satelliten gefunden. Ist das nicht der Fall, blinkt die LED. Passiert das, muss man einen anderen Standort suchen.

Leuchtet die LED dauerhaft, hat die RTK-Antenne genügend Satelliten gefunden. Ist das nicht der Fall, blinkt die LED. Passiert das, muss man einen anderen Standort suchen. heise bestenlisten

An einem anderen Standort, der ebenfalls von einem dreistöckigen Gebäude begrenzt ist, nach Süden allerdings freie Sicht auf Umgebung und Himmel bietet, hat die RTK-Antenne sofort die für den Betrieb nötigen Satelliten gefunden – insgesamt sogar 28. Und auch bei Regen ist der Satellitenempfang mit 22 über der erforderlichen Anzahl von 20.

Der Aufstellort von Ladestation und Satelliten-Antenne wird durch die Kabellänge von etwa 7 Meter des nach IPX6 wassergeschützten Netzteils sowie der RTK-Antenne mit ihrem 10 Meter langen Kabel limitiert. Ist eine Platzierung für einen besseren Empfang innerhalb der Rasenfläche nötig, muss man sicherstellen, dass man mit den beiliegenden Pfropfen das Kabel so im Erdboden befestigt, dass es vom Mäher nicht beschädigt wird. Sollte der Empfang aber an der Rasengrenze möglich sein, ist dieser Aufstellort für die RTK-Antenne zu bevorzugen, da er kein unnötiges Hindernis, etwa für auf dem Rasen spielende Kinder darstellt. Daher dürfte die Antenne in den meisten Fällen parallel von der Ladestation, am Rand der Mähzone, platziert werden. In unserem Fall haben wir sie direkt neben der Ladestation positioniert. Mehr Informationen zur Positionierung und Inbetriebnahme bietet Ecovacs in seinem Support-Bereich.

Ecovacs O800 RTK: Wie funktioniert die Kartenerstellung?

Neben der manuellen Kartenerstellung gibt es auch einen Automatikmodus. Doch diesen sollte man nur nutzen, wenn die Rasenfläche homogen, wenig komplex und klar begrenzt ist. In den meisten Fällen dürften Anwender aus Präzisionsgründen daher manuell die Karte erstellen. Hierfür läuft man in Bluetooth-Entfernung von wenigen Metern hinter dem Ecovacs O800 RTK und steuert ihn manuell per Smartphone entlang der Rasengrenze.

Die Ecovacs-App assistiert dabei, sodass die Kartenerstellung relativ einfach vonstattengeht. Es schadet aber nicht, wenn man zuvor die manuelle Steuerung ein paar Minuten trainiert, sodass man den Roboter während der Kartenerstellung fehlerfrei navigiert und die Karte dadurch möglichst exakt wird. Eine perfekte Kartierung ist das A und O für ein optimales Mähergebnis. Diese sollte man wegen des besseren Empfangs von Satelliten an einem sonnigen Tag durchführen und in kritischen Bereichen, etwa einem an die Rasenfläche angrenzenden unterhalb liegenden Weg, mit einem Abstand von drei Zentimetern durchführen.

Gibt es im Garten mehrere Mähzonen, erleichtert die Ecovacs-App beim Anlegen von Zugängen, die der O800 RTK abfährt, um eine andere Zone zu erreichen. Sollte das nicht möglich sein, muss man ihn in die neue Zone tragen. Hierbei unterscheidet sich der O800 RTK nicht von seinem größeren Bruder Goat A1600 RTK.

Bei engen Übergängen muss man allerdings aufpassen, dass man nicht zu nah an einer Abbruchkante navigiert. Dann kann es nämlich, wie im Test mit dem Goat A1600 RTK, passieren, dass der Roboter hängen bleibt. Laut Handbuch (PDF) soll der Zugang mindestens 1,2 Meter breit sein, damit der Goat O800 RTK diesen problemlos passieren kann.

Im Mähmodus „Fläche“ können Anwender pro Zone unterschiedliche Mäh-Geschwindigkeiten und Hinderniserkennung konfigurieren.

Im Mähmodus „Fläche“ können Anwender pro Zone unterschiedliche Mäh-Geschwindigkeiten und Hinderniserkennung konfigurieren. heise bestenlisten

Wie gut mäht der Ecovacs Goat O800 RTK und welche Einstellungsmöglichkeiten bietet er für das Mähen?

Obwohl nur ein Klingensystem verbaut ist, überzeugt der Goat O800 RTK mit einem gleichmäßigen Rasenschnitt. Allerdings ist es nicht ganz so perfekt wie beim A1600 RTK, der über ein Doppelklingensystem verfügt und eine Schnittbreite von 33 cm statt 22 cm beim O800 RTK bietet.

Anders als beim A1600 RTK erlaubt der O800 RTK keine elektronische Anpassung der Schnitthöhe. Diese muss man am Gerät über einen Drehregler einstellen. Möglich sind Einstellungen zwischen 3 cm und 8 cm in Ein-Zentimeter-Schritten.

Die App bietet außerdem die Konfiguration von Mähgeschwindigkeit (0,35 m/s oder 0,5 m/s) und Hindernisvermeidungshöhe (≥10 cm, ≥15 cm oder ≥20 cm) pro Zone erlaubt. Auf einer holprigen Rasenfläche sollte man den niedrigeren Wert einstellen, um ein möglichst optimales Mähergebnis zu erzielen. Im Automatikmodus stehen diese Optionen allerdings nur für die gesamte Rasenfläche aller Mähzonen zur Verfügung.

Von links nach rechts: Ecovacs Goat O500 Panorama, O800 RTK, A1600 RTK und A3000 Lidar: Während die beiden Top-Modelle mit einem Doppelklingensystem eine Schnittbreite von 33 cm erreichen, kommen die kleineren Modelle mit einem Klingensystem nur auf 22 cm. Außerdem lassen sie  zum Rand mit 9 cm einen größere Fläche unbeschnitten. Bei den Topmodellen sind es hingegen nur 5 cm.

Von links nach rechts: Ecovacs Goat O500 Panorama, O800 RTK, A1600 RTK und A3000 Lidar: Während die beiden Top-Modelle mit einem Doppelklingensystem eine Schnittbreite von 33 cm erreichen, kommen die kleineren Modelle mit einem Klingensystem nur auf 22 cm. Außerdem lassen sie zum Rand mit 9 cm einen größere Fläche unbeschnitten. Bei den Topmodellen sind es hingegen nur 5 cm. heise bestenlisten

In bestimmten Situationen kann die Anpassung des Kantenmodus sinnvoll sein. Mit der Option „Kantenmähen“ mäht der Mähroboter entlang der Grenze der erstellten Karte und passt seinen Randabstand automatisch anhand der von seinen Sensoren erkannten Rasengrenze an. Beim „Grenzübergreifenden Mähen“ fährt er bis zu 20 cm über die erstellte Kartengrenze hinaus, aber nur, wenn beim Mähen eine klare, nicht grasbewachsene Grenze erkannt wird und der nicht grasbewachsene Bereich auf gleicher Ebene wie der Rasen liegt. Beim „Mähen entlang der Kartengrenze“ folgt der Rasenroboter strikt den erstellten Kartengrenzen.

Praktisch ist auch, dass der Roboter mithilfe eines Regensensors Niederschlag erkennt, zurück zur Ladestation fährt und standardmäßig drei Stunden (maximal erlaubt die App fünf Stunden) nach Ende des Regens seine Arbeit fortsetzt. Allerdings könnte der Boden je nach Niederschlagsintensität zu feucht sein, sodass der O800 RTK beim Manövrieren an steilen Stellen die Rasenfläche beschädigen kann und die Räder viel Erde aufsammeln. Regnet es, wenn der Roboter noch in der Station steht, verlässt er diese nicht.

Last but not least kann man zum Schutz für nachtaktive Tiere über die Option „Tierschutz“ eine Zeit definieren, in der der Ecovacs nicht aktiv wird. Diese Option sollte man grundsätzlich aktivieren, sodass der Mähroboter nachtaktive Tiere wie Igel nicht behelligt. In Leipzig gilt sogar ein Nachtfahrverbot für Mähroboter, das bei Nichteinhaltung eine Strafe von bis zu 50.000 Euro nach sich ziehen kann.

Im Test hat der A800 RTK auch steile Flächen mit Bravour gemeistert. Laut Ecovacs schafft er Anstiege von bis zu 50 Prozent (27°). Hier sollte man allerdings auf die Mährichtung achten. Mäht der Roboter quer zur Hangneigung, aktiviert sich an ganz steilen Stellen der Kippsensor des Geräts. Dann ist ein manuelles Eingreifen nötig. Bei steilen Rasenzonen sollte man den Mäher als nicht quer, sondern hoch/runter mähen lassen. Dann gelingt ihm die Arbeit problemlos. Leider lässt sich die Mährichtung nicht je nach Zone, sondern lediglich für die gesamte Rasenfläche festlegen. Steilstücke sollte man generell nur mähen, wenn Rasen und Untergrund trocken sind. Bei Feuchtigkeit kann es schnell zu Schäden kommen, da sich die Räder etwa beim Wenden in den nassen Untergrund eingraben können.

Ecovacs-App: Die Mährichtung lässt sich leider nur für die gesamte Fläche, aber pro Zone festlegen.

Ecovacs-App: Die Mährichtung lässt sich leider nur für die gesamte Fläche, aber pro Zone festlegen. heise bestenlisten

Wie schnell mäht der Ecovacs O800 RTK?

Die Angaben der Mähroboterhersteller sollte man mit Vorsicht genießen. Laut Ecovacs bietet der O800 RTK eine maximale Mähgeschwindigkeit von 180 m²/h. Im Test hat er eine ebene Fläche von 105 m² in 54 Minuten geschafft. Für den gesamten Rasen mit einer Fläche von etwa 250 m² hat er mehrere Stunden benötigt, da er diese mit einer Akkuladung nicht geschafft hat. Zwischendurch hat er die Arbeit zum Aufladen an der Basisstation unterbrochen (siehe auch weiter unten).

Etwas Zeit haben die engeren Teilstücke gekostet, die der Roboter quer abgemäht hat, obwohl ein Mähen in Längsrichtung sinnvoller gewesen wäre.

Wie schnell lädt der Ecovacs Goat O800 RTK seinen Akku?

Anders als der Goat A1600 RTK unterstützt der O800 RTK kein schnelles Aufladen. Das und der schwächere Akku sorgen dafür, dass der O800 RTK für das Mähen der größtenteils ebenen Fläche mit etwa 250 m² mehrere Stunden benötigt. Da der O800 RTK die Fläche nicht in einem Rutsch schafft, genehmigt er sich eine Ladepause an der Basisstation von gut zwei Stunden. Von 0 auf 100 Prozent dauert das Laden 180 Minuten, beim A1600 RTK sind es nur 45 Minuten.

Wie gut ist die Objekterkennung des Ecovacs O800 RTK?

Im Test hat die Objekterkennung des Ecovacs O800 RTK größtenteils zuverlässig funktioniert. Herumlaufende Hunde und spielende Kinder hat er großzügig umfahren. Bei Gegenständen, die kleiner als 10 cm sind, hat er aber Probleme. Hier ändert er die Richtung erst nach einer Kollision.

Mähroboter Ecovacs Goat O800 RTK

Mähroboter Ecovacs Goat O800 RTK heise bestenlisten

Ist der Ecovacs Goat O800 wasserfest?

Der Ecovacs Goat O800 RTK ist wasserfest nach IPX6. Einen Schutz vor dem Eindringen von Wasser bietet auch die Ladestation und das Netzteil (IP67).

Preise & Alternativen: Was kostet der Ecovacs O800 RTK?

Der Ecovacs O800 RTK kostete bei Vorstellung 2025 999 Euro. Inzwischen ist der RTK-Mäher bereits ab 594 Euro erhältlich. Eine passende Überdachung für die Ladestation gibt es für 99 Euro.

Fazit

Der Ecovacs O800 RTK manövriert dank Satellitennavigation zentimetergenau und schneidet den Rasen gleichmäßig und effizient. Das Schnittbild erreicht nicht ganz die Qualität des A1600 RTK, was vermutlich auf die niedrigere Geschwindigkeit der Messer von 2250 statt 3000 Umdrehungen pro Minute zurückzuführen ist. Außerdem bietet der A1600RTK zwei Messerscheiben. Abstriche muss man auch beim Kantenmähen machen. Hier bleiben aufgrund der Position der Messer zur Gehäusekante bauartbedingt 9 cm stehen, während es beim Goat A1600RTK nur 5 cm sind. Im ebenen Gelände überfährt er wie sein großer Bruder optional den Rand, sodass dort ein zusätzliches Nachschneiden nicht nötig ist.

Die Ecovacs-App gehört zum Besten, was aktuelle Rasenmähroboter derzeit bieten. Auch wenn die ein oder andere Übersetzung fehlerhaft ist und ihr auch eine Optimierung für Tablets gut zu Gesicht stehen würde.

Als einziges nennenswertes Problem haben wir im Test den Empfang der RTK-Antenne ausgemacht, die an unserem ursprünglichen Teststandort, der von zwei hohen Gebäuden und Bäumen umgeben ist, nicht genügend Satelliten empfangen hat. Am anderen Standort war der Empfang problemlos.

Wer einen kleinen bis mittelgroßen Rasen zu mähen hat, erhält mit dem Ecovacs A800 RTK für aktuell 594 Euro einen guten Rasenmähroboter ohne Begrenzungsdraht, der auch in komplexen Umgebungen klarkommt.

  • Historie:
  • Veröffentlichung des Testberichts am 24.4.2024
  • Bei attraktiven Angeboten wird er aktualisiert (siehe Artikeldatum).
Mähroboter für unter 500 Euro: Roboup Raccoon 2 SE für kleine Gärten im Test

Der mit 500 Euro relativ günstige Roboup Raccoon 2 SE navigiert ausschließlich mithilfe von Kameras. Wie gut das in der Praxis funktioniert, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • schnell einsatzbereit, funktioniert auch ohne App
  • Auto-Kartierung, manuell optional
  • Akku schnell geladen

NACHTEILE

  • an Kanten bleibt Rasen ungemäht, bauartbedingt mind. 10 cm
  • nicht für sehr schmale Durchfahrten geeignet
  • nur für einfache, klar abgegrenzte Rasenflächen empfehlenswert

Der mit 500 Euro relativ günstige Roboup Raccoon 2 SE navigiert ausschließlich mithilfe von Kameras. Wie gut das in der Praxis funktioniert, zeigt unser Test.

Mähroboter ohne Begrenzungskabel sind bei Gartenbesitzern sehr beliebt. Anders als die Varianten, die auf das Verlegen eines Drahts angewiesen sind, bieten sie deutlich mehr Komfort. Die meisten Modelle setzen für die Navigation auf eine Kamera und kombinieren sie mit einer RTK-Antenne oder einer Lidar-Einheit (Light Detection and Ranging). Ausnahmen wie der Terramow V1000 (Testbericht) verlassen sich hingegen ausschließlich auf Kameras, kosten mit über 1000 Euro aber auch nicht weniger als RTK-Modelle.

Der Roboter navigiert ausschließlich mit Kameras und kommt ohne teure Zusatzsysteme aus. Allerdings ist der günstige Mäher nicht für jeden Garten geeignet. Der Hersteller empfiehlt ihn nur für klar begrenzte Rasenflächen mit bis zu 500 m² und maximal drei Zonen. Doch genau das muss kein Nachteil sein. Schließlich wohnen viele Menschen in Wohnanlagen mit Gärten, die genau diese Voraussetzungen erfüllen. Für diesen Einsatzzweck wäre ein Mähroboter für über 1000 Euro oft überqualifiziert und zu teuer. Doch kann der Roboup Raccoon 2 SE diese Kundschaft zufriedenstellen? Dieser und anderen Fragen gehen wir im Test nach.

Bilder: Roboup Raccoon 2 SE

Roboup Raccoon 2 SE: Günstiger Mähroboter ohne Begrenzungskabel für Gärten mit festen Grenzen

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Roboup Raccoon 2 SE: Günstiger Mähroboter ohne Begrenzungskabel für Gärten mit festen Grenzen

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Roboup Raccoon 2 SE: Günstiger Mähroboter ohne Begrenzungskabel für Gärten mit festen Grenzen

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Roboup Raccoon 2 SE: Günstiger Mähroboter ohne Begrenzungskabel für Gärten mit festen Grenzen

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Roboup Raccoon 2 SE: Günstiger Mähroboter ohne Begrenzungskabel für Gärten mit festen Grenzen

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Roboup Raccoon 2 SE: Günstiger Mähroboter ohne Begrenzungskabel für Gärten mit festen Grenzen

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Roboup Raccoon 2 SE: Günstiger Mähroboter ohne Begrenzungskabel für Gärten mit festen Grenzen

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Roboup Raccoon 2 SE: Günstiger Mähroboter ohne Begrenzungskabel für Gärten mit festen Grenzen

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Roboup Raccoon 2 SE: Die Roboup-App liegt auf Deutsch und ist übersichtlich, sodass man den Mähroboter leicht konfigurieren und Zeitpläne erstellen kann.

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Im zweiten Test-Garten, der von festen Begrenzungen und einer Terrasse mit Steinplatten umgeben ist, funktioniert das Auto-Mapping einwandfrei.

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Design und Verarbeitung

Mit seinen Abmessungen von 61,7 × 40,8 × 28,8 cm fällt der Raccoon 2 SE relativ kompakt aus, ist mit 11,5 kg auch nicht sonderlich schwer. Dank des in sandfarben-anthrazit lackierten Gehäuse eingearbeiteten Haltegriffs lässt er sich leicht transportieren. Auffällig sind auch die sehr großen Antriebsräder vorn, die von der geschwungenen Gehäuseoberseite von oben abgedeckt werden. Der nach dem Auspacken anzuschraubende Bumper in Anthrazit schließt das vordere Gehäuse ab, hält dabei aber mehrere Zentimeter Abstand zum Boden, was der Geländetauglichkeit bei unebenem Untergrund zugutekommt. Damit sollen selbst 4 cm hohe Randsteine kein Hindernis für den Raccoon darstellen, was etwa dann von Vorteil ist, wenn unterschiedliche Rasenflächen von diesen umgeben sind. An der Front sitzt außerdem die nach schräg unten gerichtete KI-Kamera, über die der Raccoon 2 SE navigiert. Auch ist sie für die Hinderniserkennung zuständig. Die Seiten sind über den großen, stollenbewährten Rädern hochgezogen, sodass diese zu sehen sind. Die Lackierung der Reifen folgt der des Gehäuses.

Der Roboup Raccoon 2 SE bietet ein 20 cm breites Schnittsystem mit einem Abstand zum Rand von etwa 10 cm. So viel bleibt bei einer Kante mit fester Begrenzung bauartbedingt ungemäht.

Der Roboup Raccoon 2 SE bietet ein 20 cm breites Schnittsystem mit einem Abstand zum Rand von etwa 10 cm. So viel bleibt bei einer Kante mit fester Begrenzung bauartbedingt ungemäht. heise bestenlisten

Unter dem Gerät sitzt eine rotierende Mähscheibe mit 20 cm Schnittbreite und drei Klingen. Hinten installiert der Hersteller ein Stützrad, das in alle Richtungen schwenken kann, allerdings nicht angetrieben ist. Zum Reinigen darf wie üblich der Gartenschlauch, nicht aber ein Hochdruckstrahler verwendet werden.

Die Ladestation ist zwar nicht sehr voluminös, mit ihrem aufgedruckten QR-Code, über den der Mäher zurückfinden soll, aber trotzdem auffällig.

Auf der Oberseite sitzt hinten der Regensensor und in der Mitte der obligatorische, rot gefärbte Notausschalter. Davor befindet sich ein einfaches Bedien-Panel, das nach Eingabe des bei der Einrichtung vergebenen PIN-Codes Zugriff auf das Menü gibt. Über das Display können Anwender dem Roboter Mähaufgaben zuweisen. Dabei reicht ein Tastendruck auf die Play-Taste, und schon legt er los. Daher lautet das Roboup-Motto für den Raccoon 2 SE auch „Just Press Play“.

Insgesamt weiß der Raccoon 2 SE rein äußerlich zu gefallen und auch an der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen.

Inbetriebnahme und App

Die Inbetriebnahme beginnt mit der Platzierung der Ladestation. Anders als bei vielen Mährobotern hat man hier nicht die freie Wahl, sondern muss sie parallel zum Rasenrand mit einem Abstand von 10 bis 15 Zentimetern platzieren, sodass der Mähroboter den Weg zurück dorthin findet. Für eine feste Verankerung der Ladestation sind im Lieferumfang entsprechende Plastikschrauben enthalten, die man in den Rasen eindreht.

Ist die Ladestation platziert und mit dem mitgelieferten Netzteil mit Strom versorgt, muss man nur noch warten, bis der Mähroboter aufgeladen ist. Im Unterschied zu anderen Mährobotern ist der Raccoon 2 SE bereits jetzt, ohne Koppelung mit der App, einsatzbereit. Ein Betätigen der Play-Taste auf dem Panel und schon legt er los. Wie bereits erwähnt, ist ein Start des Mähvorgangs mit dieser Methode allerdings nur zu empfehlen, wenn die Rasenfläche von festen Grenzen umgeben ist.

Mit der optionalen Roboup-App, die eine Registrierung voraussetzt, ist die Bedienung einfach und es gibt mehr Möglichkeiten. So können Anwender damit Karten erstellen, Zeitpläne definieren oder den Mähroboter in Blutooth-Nähe auch fernsteuern. Auch lassen sich unter der Option Wildtierschutz Zeiträume definieren, in denen der Raccoon 2 SE nicht ausrücken darf. Wir empfehlen grundsätzlich, einen Mähroboter nur am Tag zu verwenden, um Igel und andere Tiere nicht zu gefährden. In einigen Kommunen wie in Leipzig gilt sogar ein Nachtfahrverbot für Mähroboter, das bei Nichteinhaltung eine Strafe von bis zu 50.000 Euro nach sich ziehen kann.

Auch können Anwender in Bezug auf die Mähmethode an der Kante zwischen den Optionen „Schneiden bis zur Kante“ und „Auf Kante fahren“ entscheiden und dabei die Schnittdistanz, respektive die Auffahrdistanz definieren. Eine Anpassung der Hinderniserkennung bietet die App hingegen nicht. Sie ist also grundsätzlich aktiv.

Die Schnitthöhe des 20 cm breiten Mähtellers mit drei Klingen können Anwender per App zwischen 30 mm und 80 mm einstellen. Weitere Optionen, wie Mähgeschwindigkeit, das Anlegen von No-Go-Zonen, Messerdrehzahl, Routeneinstellung oder Mährichtung, bietet die App hingegen nicht.

Roboup Raccoon 2 SE: Über die App können Anwender die Schnitthöhe einstellen und die Kantenmähmodus steuern.

Roboup Raccoon 2 SE: Über die App können Anwender die Schnitthöhe einstellen und die Kantenmähmodus steuern. heise bestenlisten

Praxiseinsatz in zwei unterschiedlichen Gärten

Wir haben den Raccoon 2 SE in zwei unterschiedlichen Gärten getestet. In unserem offenen Standard-Testgarten hat die automatische Kartenerstellung nicht funktioniert. Hier haben wir mit der App wie bei anderen Mährobotern auch manuell eine Karte erstellt. Ist die Rasenfläche in Zonen aufgeteilt, helfen bei der Kartierung die mitgelieferten runden Signalplatten, die dem Mähroboter zwischen zwei Zonen per QR-Code den Weg weisen.

Die Verbindungswege müssen nach Angaben des Herstellers mindestens einen Meter breit sein, damit der Mäher sie passieren kann. Unser Verbindungsweg ist aber enger und folglich hat ihn der Raccoon 2 SE nicht passiert. Diese Herausforderung haben aber auch die von uns getesteten RTK-Mähroboter nicht gemeistert. Lediglich die Lidar-basierten Modelle, Ecovacs Goat A3000 Lidar (Testbericht), Dreame A2 (Testbericht) und Mammotion Luba Mini AWD Lidar (Testbericht) sind an dieser Engstelle nicht gescheitert.

Ansonsten ist der Raccoon 2 SE aber mit unserem offenen Garten, der von einem Beet, einem geteerten Weg auf Höhe des Rasens und von einer Hecke umgeben ist, recht gut klargekommen. Ausflüge ins Beet hat der Raccoon 2 SE im Test keine unternommen. Allerdings hat er doch einen größeren Abstand zum Rand gelassen, sodass man entsprechend nacharbeiten muss. Bauartbedingt beträgt der Abstand zwischen dem 20 cm breiten Schneidesystem, bestehend aus drei Klingen, etwa 10 cm. Dazu kommt noch einmal ein Respektabstand zur Kante von teilweise 5 bis 10 cm, sodass am Ende 15 bis 20 cm vom Rand ungemäht bleiben.

In unserem kleinen Test-Garten in einer Eigentumswohnanlage mit festen Begrenzungen und einer angrenzenden Terrassenfläche hat die automatische Kartierung hingegen einwandfrei funktioniert. Auch hat er am Rand weniger Rasen ungemäht gelassen.

Roboup Raccoon 2 SE: Unter der Option Zielbereich soll der Mäher Bereiche bis zu 80 m² auch in parallelen Bahnen mähen. Das funktioniert aber nur so lange, bis kein Hindernis im Weg steht.

Roboup Raccoon 2 SE: Unter der Option Zielbereich soll der Mäher Bereiche bis zu 80 m² auch in parallelen Bahnen mähen. Das funktioniert aber nur so lange, bis kein Hindernis im Weg steht. heise bestenlisten

Mähleistung im Alltag und Hinderniserkennung

Anders als RTK- oder Lidar-basierte Mähroboter mäht der Raccoon 2 SE den Rasen nicht in parallel verlaufenden geraden Bahnen, sondern fährt chaotisch über die Rasenfläche. Es gibt zwar mit der Option Zielbereich die Möglichkeit, eine Zone von bis zu einer Größe von 80 m² in parallelen Linien mähen zu lassen. Doch das hat im Test nur so lange funktioniert, wie der Mähroboter auf kein Hindernis gestoßen ist. Liegt etwas im Weg, etwa ein kleiner Ball oder ein anderes Objekt, umfährt er dieses, setzt aber sein ursprünglich geplanten Weg nicht fort, sondern beginnt erneut, parallele Bahnen zu mähen, nur eben in einer anderen Richtung.

Aufgrund der chaotischen Mähstrategie muss der Raccoon 2 SE häufiger wenden, sodass die Mähzeit deutlich länger ausfällt als mit einem RTK- oder Lidar-Roboter. So mäht der Yuka Mini die kleine Fläche unseres zweiten Test-Rasens mit etwa 12 m² in genau 12 Minuten – und das bei der niedrigsten Mähgeschwindigkeit von 0,2 m/s. Der Raccoon 2 SE benötigt bei vier Durchläufen zwischen 36 Minuten und 38 Minuten. Laut Hersteller soll der Mäher im günstigsten Fall 35 m² pro Stunde schaffen. Aufgrund der chaotischen Fahrweise entsteht auch kein schönes Schnittbild.

Die Hinderniserkennung hat im Test hingegen zuverlässig funktioniert. Kleine Bälle, Äste und unseren Hund hat er erkannt und entsprechend umfahren. Der Bumper als Notlösung war bis auf wenige Ausnahmen in einem engen Bereich kontaktfrei. Ansonsten geht der Raccoon 2 SE mit einer Lautstärke von bis zu 56 dB sehr leise zu Werke.

Akku

Der 5 Ah starke Akku bietet eine Betriebszeit von bis zu 2,5 Stunden und ist in 70 Minuten vollständig geladen. Wie bei Mährobotern üblich, kehrt auch der Raccoon 2 SE zurück auf die Ladestation, bevor der Akku komplett entleert ist. Sollte der Roboter sich festfahren, was im Test in zwei Gärten allerdings nicht passiert ist, schaltet er sich in der Standardkonfiguration nach 10 Minuten (maximal sind zwei Stunden einstellbar) ab.

Preis

Roboup hat den Raccoon 2 SE auf im Herbst 2025 auf Kickstarter ab 359 Euro angeboten. Der reguläre Preis beträgt 629 Euro, aktuell ist er für knapp 500 Euro erhältlich.

Fazit

Mit dem Raccoon 2 SE mischt Robup den Markt für Mähroboter ohne Begrenzungskabel auf. Bei Kickstarter gab es das Gerät letzten Herbst für günstige 360 Euro. Inzwischen ist der Mähroboter für knapp 500 Euro im Markt erhältlich. Für einfach strukturierte Gärten mit einer klar abgegrenzten Rasenfläche und einer maximalen Größe von bis zu 500 m² ist er empfehlenswert. Das sind ziemlich viele Einschränkungen. Doch Gärten mit diesen Spezifikationen gibt es häufiger, als man denkt. In unserer Wohneigentumsanlage sind Gärten mit diesen Spezifikationen der Standard. Für diese ist der Raccoon 2 SE bei diesem Preis ein echtes Schnäppchen.

  • Historie:
  • Veröffentlichung des Artikels am 11.11.2026
  • Letztes Preis-Update siehe Artikeldatum
Roborock Rockneo Q1 im Test: Mähroboter für kleine Gärten unter 800 Euro

Der Rockneo Q1 ist Roborocks Einstiegsmodell in den Mähroboter-Markt ohne Begrenzungskabel. Aber ist eine RTK-Antenne im Garten 2026 noch zeitgemäß?

VORTEILE

  • Solide Navigation mit RTK, VSLAM und Stereo Vision
  • Gute Hinderniserkennung

NACHTEILE

  • PreciEdge Kantenschnittmodul kostet extra
  • Randschnitt nicht zufriedenstellend
  • RTK-Antenne nötig

Der Rockneo Q1 ist Roborocks Einstiegsmodell in den Mähroboter-Markt ohne Begrenzungskabel. Aber ist eine RTK-Antenne im Garten 2026 noch zeitgemäß?

Mit dem Rockneo Q1 steigt Roborock in die Klasse der kabellosen Mähroboter für kleinere Gärten ein. In Deutschland ist vor allem die Variante Rockneo Q105 relevant, die für Rasenflächen bis 500 m² ausgelegt ist. Der Mäher setzt bei der Navigation auf RTK und VSLAM sowie bei der Hinderniserkennung auf zwei Kameras mit Stereo Vision. Entsprechend kommen Käufer um die Installation einer GPS-Antenne nicht herum, während die Konkurrenz immer mehr auf Lidar oder wenigstens Net-RTK setzt.

Dafür verspricht Roborock eine einfache Einrichtung, systematisches Bahnenfahren und bequeme App-Steuerung bei gleichzeitig niedrigem Preis. Geht die Rechnung auf?

Bilder: Roborock RockNeo Q1

Roborock RockNeo Q1: RTK, Kamera und bis 500 m²/1000 m²

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Roborock RockNeo Q1: RTK, Kamera und bis 500 m²/1000 m²

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Roborock RockNeo Q1: RTK, Kamera und bis 500 m²/1000 m²

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Roborock RockNeo Q1: RTK, Kamera und bis 500 m²/1000 m²

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Roborock RockNeo Q1: RTK, Kamera und bis 500 m²/1000 m²

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Roborock RockNeo Q1: RTK, Kamera und bis 500 m²/1000 m²

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Roborock RockNeo Q1: RTK, Kamera und bis 500 m²/1000 m²

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Roborock RockNeo Q1: RTK, Kamera und bis 500 m²/1000 m²

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Roborock RockNeo Q1: RTK, Kamera und bis 500 m²/1000 m²

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Roborock-App

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Design und Verarbeitung

Der Roborock Rockneo Q1 wirkt deutlich kompakter als viele Mähroboter für große Grundstücke. Die in Deutschland angebotene Variante Rockneo Q105 misst 63 × 42 × 27 (L × B × H) cm und wiegt 12,2 kg. Das Gehäuse besteht überwiegend aus Kunststoff. Die Form ist sachlich und funktional, ohne billig zu wirken. Vorn sitzen die Kameras und die Sensorik für die Umgebungserkennung. Oben befinden sich Regensensor, Display, Bedienelemente und die große Stopptaste. Positiv: Die Anzeige ist auch bei direktem Sonnenlicht gut ablesbar.

Der Rockneo Q105 ist nach IPX6 geschützt. Er darf also nicht nur Regen abbekommen, sondern auch mit einem Gartenschlauch abgespült werden – oben und unten. Das Schneidwerk arbeitet mit einem rotierenden Mähteller und drei Klingen, die Schnittbreite beträgt 22 cm. Das schwebende Mähdeck soll sich besser an unebene Flächen anpassen als ein starr sitzendes Schneidwerk. Die Schnitthöhe lässt sich zwischen 20 und 60 mm einstellen. Sie wird beim Q105 nicht per App ausgewählt und motorisch verstellt, sondern mechanisch am Gerät. Ohne das optionale PreciEdge-Randschnittmodul bleiben bauartbedingt mindestens 10 cm am Rand ungemäht, mit sind es etwa 3 cm.

Für Steigungen nennt Roborock bis zu 45 Prozent respektive rund 24 Grad. Das ist für die 500-m²-Klasse und Zweiradantrieb ordentlich.

Die Kartierung erfolgt manuell oder automatisch. Wer nicht über einen perfekt angelegten Garten mit breiten, gut sichtbaren Randsteinen, Mäuerchen oder anderen Abtrennungen zwischen Rasen und angrenzenden Bereichen verfügt, sollte die Karte am besten gleich manuell einrichten.

Die Kartierung erfolgt manuell oder automatisch. Wer nicht über einen perfekt angelegten Garten mit breiten, gut sichtbaren Randsteinen, Mäuerchen oder anderen Abtrennungen zwischen Rasen und angrenzenden Bereichen verfügt, sollte die Karte am besten gleich manuell einrichten. heise bestenlisten

Inbetriebnahme und App

Die Einrichtung erfolgt über die Roborock-App. Dafür scannt man den hinten am Roboter befindlichen QR-Code mit dem Smartphone, fügt den Mäher hinzu und folgt den grundsätzlich gut dokumentierten Schritten in der App. Auffällig: Einzelne Anweisungen sind ungenau oder fehlerhaft übersetzt. Bei einem Hersteller wie Roborock erwarten wir da eigentlich mehr. Danach wird die RTK-Referenzstation platziert. Wie bei anderen RTK-Systemen braucht sie möglichst freie Sicht zum Himmel. Enge Innenhöfe, dichter Baumbestand, hohe Gebäude und ungünstige Standorte beeinflussen die Genauigkeit negativ.

Roborock RockNeo Q1: Die RTK-Antenne versorgt den Mähroboter zur Navigation mit Satellitendaten.

Roborock RockNeo Q1: Die RTK-Antenne versorgt den Mähroboter zur Navigation mit Satellitendaten. heise bestenlisten

Die Kartierung erfolgt manuell oder automatisch. Wer nicht über einen perfekt angelegten Garten mit breiten, gut sichtbaren Randsteinen, Mäuerchen oder anderen Abtrennungen zwischen Rasen und angrenzenden Bereichen verfügt, sollte die Karte am besten gleich manuell einrichten. Praktisch: Roborock erlaubt dem Nutzer wahlweise die Steuerung mit einem oder zwei virtuellen Sticks – vorbildlich. Auch die Empfindlichkeit der Steuerung darf in drei Stufen bestimmt werden, allerdings schwingt der Roboter einen Tick zu viel nach, wodurch immer mal wieder Gegensteuern nötig wird.

Die App ist umfangreich und übersichtlich, sie bietet auf den ersten Blick alle Funktionen, die 2026 wichtig sind. In der App lassen sich Mähzonen anlegen und nachträglich bearbeiten, ebenso sind virtuelle Grenzen, Zeitpläne und Sperrbereiche anleg- und bearbeitbar. Wie beim Topmodell Rockmow Z1 Lidar (Testbericht) gibt es Mehrzonenverwaltung und wieder ein Dashboard mit Fortschritt, Status und voraussichtlicher Fertigstellung. Der Wildtiermodus pausiert das Mähen in festgelegten Zeiten, um nachtaktive Tiere wie Igel, Kröten und andere Kleintiere zu schützen. Die App erlaubt zudem die Anpassung der Mährichtung und Einstellungen zur Navigation. Im Detail ist der Funktionsumfang dann aber doch geringer als bei etablierten Mähroboter-Marken. So fällt vor allem die fehlende Möglichkeit auf, die Hinderniserkennung – etwa am Rand – komplett zu deaktivieren, damit der Roboter auch unter Büsche fährt. Der vermeintlich passende Punkt „Visuelle Hindernisvermeidung für die Begrenzung“ hilft hier zumindest nicht weiter.

Die Roborock-App erlaubt die Anpassung der Mährichtung und bietet verschiedene Optionen für das Randmähen. Trotz allem lässt der Roborock aber relativ viel Rasen am Rand stehen.

Die Roborock-App erlaubt die Anpassung der Mährichtung und bietet verschiedene Optionen für das Randmähen. Trotz allem lässt der Roborock aber relativ viel Rasen am Rand stehen. heise bestenlisten

Immerhin zeigen dieser Punkt sowie weitere Fortschritte, dass Roborock nach wie vor an der App und neuen Features arbeitet. So gibt es etwa inzwischen eine Beta-Funktion für besseren Randschnitt, und erkannte Hindernisse zeigt die App auf Wunsch nicht mehr nur als Piktogramm, sondern als Foto an.

Zur Verbindung nutzt der Mäher WLAN und Bluetooth. Echtzeit-Tracking per 4G ist nur mit dem separat erhältlichen Diebstahlschutz-Modul möglich. Auch Smart-Home-Fans schauen in die Röhre. Eine offizielle Home-Assistant-Integration gibt es bislang nur für Roborock-Saugroboter, für die Mähroboter des Herstellers hingegen nicht.

Navigation und Hindernisvermeidung

Roborock fasst RTK, VSLAM und die visuelle Umgebungserkennung unter der Bezeichnung Sentisphere Environmental Perception zusammen. Zwar ist dabei ein ordentliches GNNS- und RTK-Signal notwendig, allerdings kann der Mäher zu schwache Signale mittels seiner Kameras zumindest vorübergehend ausgleichen – gutes Licht vorausgesetzt. Das klappt dann auch sehr gut, der Mäher fährt gleichmäßige, überlappende Bahnen und lässt normalerweise nichts aus. Allerdings ist das Fahrverhalten wie schon beim Z1 Lidar etwas erratisch – bisweilen lässt der Mäher anfangs einige Bahnen weg, um sie später nachzuholen. Das kostet unnötig Zeit.

Für schmale Bereiche oder Durchfahrten nennt Roborock eine Mindestdurchfahrtsbreite von 70 cm. Im Test wollte der Q1 eine entsprechende Passage aber nicht verlässlich passieren – erst ab etwa 80 cm gelang das regelmäßig. Entsprechend wurde ein zu schmaler Streifen einer Mähzone direkt nach dem Anlernen schlicht abgeschnitten und ohne Rückfrage entfernt. Folglich wurde dort nie gemäht – trotz korrekter manueller Kartierung.

Vertikale Hindernisse soll der Rockneo Q1 bis 4 cm überwinden können, im Test schaffte er eine Dachlatte mit 3,6 cm. Gerade sehr niedrige Gegenstände stellen die Hinderniserkennung jedoch vor Probleme. Denn während sie generell eine der stärkeren Seiten des Q1 ist und viele Hindernisse umgeht oder rechtzeitig stoppt, werden sehr flache Gegenstände wie ein Gartenschlauch meist übersehen.

Schlimmer ist hingegen ein anderes Problem des Rockneo: größere Hindernisse am Rand und in die Mähfläche hängende Äste und Zweige. Denn zu beidem hält der Mäher zu großen Abstand von gerne auch mal 20, 30 oder sogar 40 Zentimetern – trotz vielversprechender Optionen wie dem Abschalten der Hinderniserkennung bei Randfahrten. Denn was nützt so eine vermeintliche Option, wenn der Mäher offensichtlich sehr wohl auch dann noch die Kameras bemüht?

Mähleistung im Alltag

Der Rockneo Q105 ist für Rasenflächen bis 500 m² ausgelegt, Roborock nennt allerdings auch eine maximale Tagesleistung von bis zu 1.000 m² unter standardisierten Bedingungen und inklusive Ladezeit. Das Schnittbild ist insgesamt ordentlich. Der Roboter schneidet die Grasspitzen regelmäßig und lässt feines Schnittgut auf der Fläche liegen. So entsteht der typische Mulch-Effekt, der den Rasen auf Dauer stärkt. Die typischen Spuren auf dem Rasen hängen von Bodenfeuchte, Mährichtung und Häufigkeit ab. Sie sind aufgrund des vergleichsweise niedrigen Gewichts des Q1 mäßig ausgeprägt. Wer solche Fahrspuren weiter reduzieren möchte, kann den Q1 die Mährichtung automatisch bei jeder neuen Aufgabe anpassen lassen. Die Lautstärke beim Mähen ist angenehm niedrig, nur das Geräusch der Fahrmotoren ist leicht zu hören, stört aber nicht weiter.

Während die Navigation bei modernen Mährobotern inzwischen kein Problem mehr ist, bleibt der Randschnitt auch in 2026 noch ein wichtiges Thema. Ohne PreciEdge-Modul arbeitet der Roboter nur an überfahrbaren Kanten ausreichend. Wo Rasen auf bündig im Untergrund liegende Weg-, ausreichend breite Randsteine oder Terrassenplatten stößt, kann der Mäher teilweise über den Rand fahren und das Messer kommt direkt bis an die Kante. An nicht überfahrbaren Rändern bleibt ein sichtbarer Streifen stehen. Aufgrund des Abstands zwischen Mähteller und äußerer Gehäusekante sind das konstruktionsbedingt rund 10 cm. Hinzu kommen dann allerdings noch einmal je nach seitlichem Hindernis gut und gerne etwa 20 bis 40 cm Sicherheitsabstand – das ist deutlich zu viel.

PreciEdge verbessert den Kantenschnitt konstruktiv deutlich, doch der Mäher hält im Betrieb einen großen Abstand zum Rand, da seine Hinderniserkennung hier zu früh reagiert – im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern. Eine Deaktivierung der visuellen Erkennung brachte keine Verbesserung.

PreciEdge verbessert den Kantenschnitt konstruktiv deutlich, doch der Mäher hält im Betrieb einen großen Abstand zum Rand, da seine Hinderniserkennung hier zu früh reagiert – im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern. Eine Deaktivierung der visuellen Erkennung brachte keine Verbesserung. heise bestenlisten

PreciEdge verbessert den Kantenschnitt konstruktiv deutlich, löst aber nicht das Problem des großen Sicherheitsabstands zu seitlichen Hindernissen. Das optionale Modul sorgt für eine bauartbedingte Reduzierung des Randes auf etwa 3 cm. Fährt der Roboter dann etwa an Randsteinen entlang, ist das ein deutlicher Fortschritt. Allerdings behält der Roboter natürlich auch hier seinen großen Sicherheitsabstand zu größeren Hindernissen bei, sodass insgesamt aus rund 30 bis 40 cm Rand immer noch zu breite 23 bis 33 cm Rand werden. Erschreckend, dass Roborock das trotz offensichtlicher Fortschritte in der App immer noch nicht besser hinbekommt.

Akku

Der Roborock Rockneo Q105 für Rasenflächen bis bis 500m² nutzt einen Lithium-Ionen-Akku mit 4 Ah. Die Laufzeit wird mit bis zu 100 Minuten angegeben, die Ladezeit liegt bei etwa 95 Minuten. Gerade letzteres ist kein Highlight, geht aber noch in Ordnung. Eine Rasenfläche von 500 m² bewältigte der Mähroboter im Test innerhalb eines Tages problemlos, die hohe Angabe des Herstellers von rund 1000 m² bezieht sich hingegen vermutlich auf 24 Stunden und beinhaltet Nachtfahrten, von denen wir dringend abraten. Mit dem Roborock Rockneo Q110 gibt es ein zweites Modell, das für Rasenflächen bis bis 1000m² geeignet ist und knapp 1000 Euro kostet.

Preis

Die UVP des Roborock Rockneo Q105 in Deutschland liegt bei 799 Euro, der niedrigste aktuelle Straßenpreis laut Geizhals.de bei 739 Euro (Stand: 07/2026). Das optionale PreciEdge-Modul kostet rund 150 Euro zusätzlich.

Fazit

Der Roborock Rockneo Q1 ist ein interessanter Einstieg in Roborocks Gartenwelt. Er verbindet kabellose Navigation per RTK, VSLAM und Stereo Vision mit einfachen Inbetriebnahme und Steuerung per App sowie solide Navigation, gute Hinderniserkennung und ein ordentliches Schnittbild.

Das größte Problem des Mähers: Der Kantenschnitt überzeugt selbst mit Zusatzmodul nur an überfahrbaren Rändern. Damit schafft sich Roborock selbst ein noch größeres Problem. Denn mit überzeugendem Randschnitt wäre der Preis trotz der zusätzlich erforderlichen RTK-Antenne noch vertretbar. In der getesteten Form ist der Q105 jedoch zu teuer – besonders zusammen mit dem optionalen Randschnittmodul. Da ist die Konkurrenz einfach entweder besser bei ähnlichen Preisen oder klar günstiger. Und eben moderner, ohne RTK-Antenne.

  • Historie:
  • Veröffentlichung des Artikels am 23.7.2026
  • Letztes Preis-Update siehe Artikeldatum
Mova 1000 im Test: LiDAR-Mähroboter für unter 700 Euro mit präzisem Schnitt

Der Mova 1000 ist ein günstiger Rasenmäher bis 1000 m² mit LiDAR-Navigation und kostet unter 700 Euro. Wir haben ihn getestet.

VORTEILE

  • sauberes Schnittbild
  • leiser Betrieb
  • Community-Integration für Home Assistant (über Dreame Cloud)
  • vergleichsweise günstig

NACHTEILE

  • Schnitthöhe nur manuell am Gerät einstellbar
  • nur kurze Akkulaufzeit und langsame Mähgeschwindigkeit – 1000 m² in der Praxis unrealistisch
  • schlechte Hinderniserkennung

Der Mova 1000 ist ein günstiger Rasenmäher bis 1000 m² mit LiDAR-Navigation und kostet unter 700 Euro. Wir haben ihn getestet.

Der Mova 1000 ist einer der günstigeren Mähroboter des Herstellers und, wie der Name schon vermuten lässt, für Gärten bis 1000 m² ausgelegt. Zudem setzt er auf eine Navigation via 3D-LiDAR-Technologie und verfügt für die Hinderniserkennung noch über eine flexible Stoßstange. Vom kleinen Bruder Mova 600 unterscheidet er sich dabei nicht nur durch die Mähfläche und eine angepasste Mähgeschwindigkeit, um diese auch bewältigen zu können. Der Mova 1000 hat nämlich auch verbesserte Offroad-Reifen und lädt bei doppeltem Ladestrom in etwa der halben Zeit nach.

Der Mova 1000 ist allerdings bereits seit über einem Jahr auf dem Markt – wie er sich gegen die aktuelle Konkurrenz schlägt, zeigt unser Test. Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.

Design, Verarbeitung und Ausstattung

Der Mova 1000 hat ein eher schlichtes, aber modernes Design, etwa durch seine Stoßstange in Carbonoptik. Auf der Vorderseite befinden sich die Kontaktflächen für die Ladung an der Dockingstation. Auf der Oberseite gibt es den großen roten Stopp-Knopf und das runde LiDAR-Modul, die restlichen Steuerelemente befinden sich unter einer Abdeckung in glänzendem Schwarz. Das Gehäuse besteht allerdings vollständig aus Kunststoff und verkratzt dementsprechend leicht. Gerade wenn man die Hinderniserkennung für ein vollflächiges Mähen einschränkt oder gar deaktiviert, passiert das sehr schnell.

Auf den ersten Blick ist die Verarbeitung einwandfrei, im Verlauf des Tests haben sich aber ein paar Schwächen gezeigt. Vor allem der sehr flexible Stoßdämpfer verhakt sich schnell und erfordert dann einen manuellen Eingriff – nicht der Sinn eines automatischen Mähroboters. Unter der Abdeckung für die Steuerelemente sammelt sich zudem allerlei Schmutz im normalen Betrieb.

Mova 1000 – Aufbau

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Mova 1000 – Aufbau

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Der Rasenmäher selbst misst 643 × 419 × 279 mm und wiegt dabei 11,7 kg. Die Ladestation ist 770 × 481 × 309 mm groß. Außerdem bietet der Roboter nach IPX6 Schutz gegen das Eindringen von Wasser und verfügt zudem über einen Regensensor, um den Rasen bei Nässe nicht zu beschädigen. Im Gegensatz zum Mova 600 verfügt der 1000 auch über spezielle Offroad-Reifen, die für verbesserten Grip sorgen sollen. Ein Messerteller mit drei beweglichen Klingen und 20 cm Durchmesser schneidet dann das Gras.

Inbetriebnahme und Kartierung

Für die Einrichtung des Mova 1000 nehmen wir die „MOVAhome“-App aus dem Play Store – im App Store für iOS gibt es diese natürlich auch. Nachdem wir unser Benutzerkonto erstellt haben, begrüßt uns die App direkt mit einem Gewinnspiel für das Ausfüllen eines Fragebogens zu einer CNC-Maschine. Erst danach können wir die eigentliche Einrichtung starten, indem wir den Mäher erst einschalten und dann in den Kopplungsmodus versetzen.

Mova 1000 – Einrichtung

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Die App findet das Gerät nach kurzer Zeit und verbindet sich anschließend problemlos. Die Verbindung erfolgt dabei nur über Bluetooth und WLAN, für Mobilfunk benötigen wir ein separates 4G-Modul – das kann bei schlechtem WLAN-Empfang im Garten durchaus sinnvoll sein. Anschließend installieren wir noch die neueste Firmware der Version 4.3.6_0450. Als Nächstes folgt dann schon die Kartenerstellung, die nur manuell möglich ist – das ziehen wir ohnehin in den meisten Fällen der automatischen Kartierung vor.

Kartierungsprozess

Wir starten von der Ladestation und können den Roboter dann mit einem Controller auf dem Handy steuern. Leider verliert der Mähroboter circa alle 30 Sekunden die Verbindung zu unserem Smartphone und bleibt dann einfach stehen. Wir haben dabei Bluetooth und WLAN aktiv, wobei die App uns mitteilt, dass genau die Bluetoothverbindung abbricht. Die reine Signalstärke des WLAN scheint hier nicht das Problem zu sein, da selbst nah am Haus das Verbindungsproblem in demselben Ausmaß auftritt. Das macht die Einrichtung enorm nervig und unnötig zeitintensiv – ein guter erster Eindruck sieht anders aus.

Wenn der Roboter fährt, ist es essenziell, diesen genau so zu positionieren, wie man später auch gemäht haben will, denn er folgt den erstellten Begrenzungen millimetergenau. Ein kleiner Fehler hier erfordert so oft nervige Nachbearbeitungen der Karte. Da die Mäheinstellungen zonenweise gelten, ist es sinnvoll, den Garten in mehrere Abschnitte zu unterteilen, sofern diese unterschiedliche Anforderungen haben. Das geht aber auch noch nachträglich. Nach der Kartierung legen wir noch einen Zeitplan fest. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Kategorien: einmal Frühling und Sommer und noch einen für Herbst und Winter. Hier können wir wie üblich die zu mähenden Bereiche und Mähzeiten einstellen.

Weitere App-Eindrücke

Generell ist die App modern und übersichtlich gestaltet, allerdings stören uns die oft doch sehr langen Ladezeiten, bis die geforderte Eingabe umgesetzt wird. Das gilt schon für einfache Dinge, wie das reine Laden der Karte. Zudem wirkt die deutsche Übersetzung an einigen Stellen noch nicht wirklich ausgereift, auch wenn grundsätzlich immer verständlich wird, was gemeint ist. Durch die Funktion mittels LiDAR gibt es eine 3D-Karte, die man sich auch in der App anschauen kann, weitere Funktionen gibt es damit aber nicht. Da die Hinderniserkennung etwa für bodentiefe Hindernisse versagt, müssen wir unsere Karte nachbearbeiten und entsprechende Sperrzonen einrichten.

Mova 1000 – App

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Auch wenn die App uns auf der Hauptseite klar anzeigt, wo gemäht werden konnte und wo Hindernisse erkannt wurden, so verschwinden diese Informationen einfach, sobald man die Karte entsprechend bearbeiten möchte. Für Sperrzonen müssen wir aber ohnehin den Roboter von der Station zum gewünschten Ort per Joystick fahren und dann eine Kartierung des Sperrbereichs vornehmen – das geht bei der Konkurrenz oft deutlich einfacher. Immerhin können wir auch spezielle Formen in den Rasen mähen lassen.

Loben wollen wir aber die Mähprotokolle, welche sehr ausführlich die Arbeit des Mova 1000 dokumentieren. Wir können zudem einen allgemeinen Mähmodus oder spezifische Profile für jede Zone wählen. Dabei können wir Parameter zur Mähgeschwindigkeit (Standard oder Effizient), das Mähmuster und die Mährichtung, das Randmähen und die Hinderniserkennung einstellen.

Mähleistung im Praxistest

Wir haben den Mova 1000 größtenteils im Standardmodus mit Schachbrett-Schnittmuster betrieben. Dabei soll der Mäher rund 90 m² pro Stunde schaffen, wir messen reale Werte von rund 60 m² pro Stunde und das ohne Ladezeiten. Mit Ladezeiten benötigen wir für eine effektiv gemähte Fläche von 90 m² rund 140 Minuten, was knapp 38,5 m²/h entspricht – kein wirklich guter Wert. Die Schätzung der App war sogar nur 78 Minuten, also deutlich zu kurz.

Mova 1000 – Bilderstrecke

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Schon beim Start des Mähvorgangs fährt der Mova aus der Station und steht dann über eine Minute still, bevor er mit der Lokalisierung und schließlich dem Mähen beginnt. Zum Schnittbild selbst können wir allerdings keine Kritik äußern, das sieht hervorragend gleichmäßig aus. Leider müssen wir für die Einstellung der Mähhöhe aber immer zum Mäher selbst, die Abdeckung abnehmen und das Drehrad händisch verstellen – über die App wäre das natürlich deutlich angenehmer und flexibler. Wir können so Höhen von 20 bis 60 mm stufenweise einstellen.

Beim Kantenschnitt überzeugt der Mova 1000 ebenfalls, auch wenn es beim Blick auf den Schneideteller nicht direkt so erscheinen mag. Tatsächlich beträgt der minimale Abstand von Klinge zum Gehäuseäußeren knappe 12 cm. Stellen wir allerdings das spezifische Randmähen für die jeweilige Zone ein, fährt der Mähroboter bis auf wenige Millimeter an den Rand und lässt somit auch nur einen Streifen von knapp über 12 cm zurück. Das ist zwar ein gutes Ergebnis, komplett vom eigenhändigen Kantenschneiden befreit der Mova 1000 allerdings nicht – ein Schicksal, das er selbst mit hochpreisigen Mähern teilt.

Beim aktiven Mähvorgang messen wir mit dem Smartphone in etwa einem Meter Entfernung rund 37 dB(A) mit kleinen Spitzen bis knapp über 50 dB(A), insgesamt also ein leiser Betrieb. Der Mova 1000 soll Steigungen bis 24 Grad (45 %) bezwingen können, solche Eigenschaft weist unser größtenteils ebenerdiger Testgarten allerdings nicht auf.

Akkuleistung und Ladegeschwindigkeit

Bei der Akkukapazität sehen wir dafür eine der größten Schwächen des Mova. Der Roboter kommt wie der kleinere Mova 600 nur mit einem kleinen 2,5-Ah-Akku (45 Wh). Gerade für einen Mähroboter, der für 1000 m² ausgelegt ist, ist das doch sehr gering. In unserem Test benötigt der Mäher für 125 m² Rasenfläche ohne große Steigungen bereits zwei Zwischenladungen – dabei fahren wir im Modus „Standard“. Positiv fällt dafür auf, dass ein Ladevorgang von 5 bis 100 Prozent nur eine halbe Stunde in Anspruch nimmt.

Der Mova 1000 lädt dabei mit einem Strom von bis zu 3 A, der kleinere Mova 600 nur mit 1,5 A. Anscheinend ist Mova das Problem bekannt, weshalb sie einen Ersatzakku zum einen mit 2,5 Ah, aber auch mit doppelt so großen 5 Ah (90 Wh) für 80 Euro auf den Markt gebracht haben. Doch selbst damit wird ein Ladestopp nicht ausbleiben.

Wir hatten allerdings auch einige Zwischenfälle: Einmal brachte der Roboter die Meldung, dass der Akku zu kühl sei – hier haben wir nichts unternommen und das System hat von selbst wieder in den üblichen Betrieb zurückgefunden. Ein anderes Mal ist der Akku beim Laden zu heiß geworden und das System hat den Ladevorgang für mehr als eine Stunde unterbrochen. Dabei waren es knapp über 30 Grad draußen und der Roboter mit Station stand in direkter Sonneneinstrahlung. Wer das System also auch im Hochsommer zuverlässig nutzen will, muss die Ladestation also zwingend im Schatten platzieren oder anderweitig für geringere Temperaturen beim Laden sorgen.

Navigation und Hinderniserkennung

Der Mova 1000 setzt auf eine Navigation via LiDAR, das allgemein flexibler einsetzbar ist, als das ebenfalls gängige RTK-Konzept, das auf dem Empfang von Satellitensignalen basiert. Generell ist hier nicht das eine besser als das andere, gerade in dicht bebauten Gebieten, wie in der Stadt gibt es für die benötigte Antenne aber oft nur eingeschränkten Empfang. LiDAR ist hier am Ende des Tages die robustere Lösung.

Unser Testgarten ist eher uneben und bietet eine Vielzahl an bodentiefen Hindernissen, wie Beete oder Randsteine und viele tief hängende Äste, die bisher fast allen Rasenmähern Probleme bereitet haben. Gerade der Mova 1000 schafft es durch seine sehr eigene Hinderniserkennung allerdings, sich regelmäßig festzufahren oder bodentiefe Blumenbeete, sofern nicht explizit kartiert, dem Erdboden gleichzumachen. Die Hinderniserkennung erfolgt zum einen über die flexible Stoßstange und wird nur beim normalen Mähen beachtet. Beim initialen Positionieren ignoriert der Mäher hier alles und kämpft so lange, bis er sich einmal im Kreis drehen konnte.

Optional und in der App zonenspezifisch einstellbar ist die Erkennung via LiDAR. Man wählt diese stufenweise für Objekte ab 5 cm Höhe. So können aber auch tief hängende Äste dafür sorgen, dass der Mäher die Stelle umfährt, was je nach Gartenprofil viele Stellen ungemäht lässt. Die Hinderniserkennung ist aber eben nicht optimal, lässt sich jedoch auch vollständig deaktivieren. Damit steigt dann natürlich das Risiko drastisch, dass der Mäher hängen bleibt oder zumindest stark verkratzt, denn er fährt im Prinzip völlig blind nur nach der Karte. Gerade bei den Hindernissen ist es also wichtig, mehr Zeit in eine präzise Kartierung von Sperrzonen und allgemeinen Zonen für eine angepasste Hinderniserkennung zu stecken, um einen zuverlässigen und zudem möglichst vollständigen Mähvorgang zu gewährleisten.

Mit Engstellen hat der Mova aber deutliche Probleme: Bei leichter Neigung schafft es der Roboter kein einziges Mal von selbst zwischen einem bodentiefen Beet und einem Holzstapel durchzufahren. Die Stelle ist knappe 50 cm breit, auch entsprechend kartiert und die Hinderniserkennung aus – Ausreden gibt es hier also eigentlich keine.

Smart-Home-Integrationen: Home Assistant & Co.

Der Mova 1000 lässt sich in Home Assistant einfach einbinden, jedoch nur mit begrenztem Funktionsumfang. Allerdings erfolgt das nicht über eine offizielle Integration des Herstellers, sondern durch die Community. Im HACS müssen wir das Github-Repository manuell hinzufügen und dann installieren – das gleiche Vorgehen wie für die Staubsauger oder auch Geräte von Dreame. Leider läuft das Ganze nicht lokal, sondern hängt weiterhin von der Anbindung zur Dreame-Cloud ab – gibt es dort also Probleme, ist man diesen dennoch voll ausgeliefert.

Mova 1000: Verfügbare Entitäten in Home Assistant

Mova 1000: Verfügbare Entitäten in Home Assistant heise bestenlisten

Wir folgen den Anweisungen, installieren die Erweiterung und starten Home Assistant anschließend neu. Danach finden wir die Integration wie gewohnt im entsprechenden Einstellungs-Tab und müssen abschließend nur noch die Daten unseres Dreame-/Mova-Accounts eingeben. Die wichtigsten Funktionen, wie Start, Stopp, der aktuelle Status und eine Kartenansicht sind immerhin verfügbar.

Außerdem lässt sich der Mähroboter in Google Home einbinden.

Preis

Preislich bewegt sich der Mova 1000 aktuell ohne das optionale Zubehör bei 699 Euro über Amazon. Normalerweise kostet er bis zu 1199 Euro.

Fazit

Der Mova 1000 liefert mit seiner LiDAR-Navigation ein solides Schnittbild bei gleichzeitig geringer Betriebslautstärke. Bei Hindernissen hat er aber schnell Schwierigkeiten und fährt sich dadurch fest, überfährt etwas, ist zu vorsichtig oder beschädigt sein eigenes Gehäuse. Für ein zuverlässiges, autonomes Mähen muss man dementsprechend viel Zeit und Mühe in eine genaue Kartierung mit Zonen, Sperrzonen und jeweils angepassten Parametern investieren.

Der kleine Akku kann an heißen Sommertagen gleich doppelt zum Verhängnis werden. Denn nicht nur muss der Mova 1000 sehr häufig nachladen, sondern auch die Temperaturen am Akku werden dabei schnell grenzwertig hoch und der Vorgang wird entsprechend pausiert. Das verzögert den ohnehin schon enorm langsamen Mähprozess nur noch weiter. Beim Randmähen überzeugt er uns dann aber wieder, indem er fast millimetergenau den kartierten Rand abfährt und dabei einen bauartbedingt minimalen Randstreifen zurücklässt. Erfreulich besteht außerdem die Möglichkeit der Einbindung in Home Assistant, auch wenn eine Cloudbindung weiterhin erforderlich bleibt.

Wir können den Mova 1000 so nur für wenig verwinkelte Gärten empfehlen, bei denen der Fokus primär auf einem schönen Schnittbild liegt und der Mäher im Zweifel auch den ganzen Tag fahren kann.

  • Historie:
  • Veröffentlichung des Artikels am 5.7.2026
  • Letztes Preis-Update siehe Artikeldatum

ZUSÄTZLICH GETESTET

Mammotion Yuka Mini

Mammotion Yuka Mini im Test –  für kleine Gärten optimal

Die Yuka-Mini-Serie sieht Mammotion für kleinere Gärten vor. Wie gut sich der RTK-Mähroboter in der Praxis schlägt, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • leicht, klein und wendig, optimal für kleine Gärten
  • Nahezu fehlerfreie und smarte Navigation sowie zuverlässiger Betrieb
  • Integration für Home Assistant

NACHTEILE

  • Anlegen von Zeitplänen könnte besser sein
  • Kantenmähen bei hoher Begrenzung nicht optimal
  • relativ langsam, aber ausreichend für kleinere Gärten

Die Yuka-Mini-Serie sieht Mammotion für kleinere Gärten vor. Wie gut sich der RTK-Mähroboter in der Praxis schlägt, zeigt unser Test.

Mit der Yuka-Mini-Serie zeigt Mammotion Mähroboter für kleinere Gärten, die dank einer mitgelieferten RTK-Station ganz ohne Begrenzungskabel auskommen. Die Abmessungen des sauber verarbeiteten Yuka Mini fallen mit 52,5 *41,3 * 28,1 cm recht schnittig aus. Auch in puncto Design weiß der Mähroboter mit einem Gewicht von nur 10,6 kg zu gefallen. Und mit dem neuen Dienst iNavi können die Yuka Minis sogar unabhängig von lokalen Satelliten-Signalen navigieren. Das ist etwa dann sinnvoll, wenn die Rasenfläche von hohen Gebäuden umgeben ist und die RTK-Station wie beim Ecovacs Goat A1600 RTK (Testbericht) nicht genügend Signale empfangen kann. Für den Test der Yuka-Mini-Serie hat uns Mammotion den Yuka Mini 600 zur Verfügung gestellt, der aktuell 599 Euro kostet. Den Yuka Mini 500, der statt fünf (Mini 600) nur drei Zonen mähen kann, kostet aktuell nur noch 549 Euro. Und den 700er gibt es ebenfalls günstiger für 649 Euro. Er mäht maximal sieben Zonen.

Wie gut der Yuka Mini 600 unseren anspruchsvollen Test-Parcours bewältigt, zeigt der Test.

Mammotion Yuka Mini 600: RTK, iNavi, Ausstattung und Lieferumfang

Die Yuka Minis navigieren, wie bereits erwähnt, standardmäßig mithilfe von Satelliten-Daten, die der Roboter über die mitgelieferte RTK-Empfangsstation erhält. Das ist in der Regel die beste Methode, da sie ohne Folgekosten auskommt. Sollte der Empfang von Satelliten-Daten wegen baulicher Gegebenheiten nicht möglich sein, kann der Yuka Mini den neuen Mammotion-Dienst iNavi nutzen, der den Roboter aus der Cloud mit Satelliten-Daten versorgt. Dieser kann über WLAN oder über eine 4G-Verbindung genutzt werden. Da WLAN-Empfang nicht immer im ganzen Garten zur Verfügung steht, bieten die Yuka Minis eine eingebaute SIM-Karte, die wie der Cloud-Dienst selbst 2025 kostenlos zur Verfügung steht. Was iNavi danach kosten wird, steht bisher nicht fest. Fest steht hingegen, dass die Mobilfunkverbindung 50 Euro pro Jahr oder 35 Euro für sechs Monate oder 20 Euro für einen Monat kostet.

Die Navigation wird zusätzlich durch das sogenannte Ultra-Sense-KI-Vision-System unterstützt, das mithilfe einer Kamera zwischen Gras- und anderen Flächen unterscheidet, um so eingeschränkte Bereiche zu vermeiden. Zudem erkennt das System über 200 Objekte, die der Roboter im Mähbetrieb umfährt. Im Test hat das bei herumlaufenden Hunden und spielenden Kindern einwandfrei funktioniert, die der Yuka Mini großräumig umfahren hat. Kleinere Objekte hat er hingegen nicht immer erkannt. Man sollte die Grasfläche also vor dem Mähvorgang von diesen befreien. Grundsätzlich gilt: kein Betrieb während der Nacht, damit nachtaktive Tiere wie Igel geschützt sind. Hierfür kann man in der Mammotion-App, für die eine Registrierung mit einer E-Mail-Adresse nötig ist, unter der Option Zeitlimit Zeiten definieren, in denen der Yuka Mini nicht aktiv wird. Mit dem neuesten App-Update gibt es mit der Option Wildtierschutzmodus zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten wie Nachtbetrieb verboten und Sicherheitsgeschwindigkeit des Nachtbetriebs. In Leipzig gilt sogar ein Nachtfahrverbot für Mähroboter, das bei Nichteinhaltung eine Strafe von bis zu 50.000 Euro nach sich ziehen kann.

Der Lieferumfang des Mähroboters Mammotion Yuka Mini ist sehr umfangreich und deckt alle wesentlichen Komponenten für Installation, Betrieb und Wartung ab. Hier eine kurze Zusammenfassung und Einordnung:

Hauptkomponenten:

  • Mähroboter selbst
  • Sicherheitsschlüssel (Ersatz) – Wichtig für Notfall-Stopp und Diebstahlschutz.
  • Ersatzteile für Messer (6 Messer + Schrauben/Unterlegscheiben) – Praktisch für langfristigen Betrieb.

Ladestation:

  • Komplette Ladestation (Grundplatte, Ladesäule, Netzteil, Erdspieße) – Alles für den stationären Betrieb.
  • 4 Schrauben + Spreizdübel – Flexible Montage auf hartem oder weichem Untergrund.

RTK-Antenne:

  • RTK-Empfangseinheit + Funkantenne – Ermöglicht cm-genaue Positionsbestimmung.
  • Erdspieß + 2 Montagestangen – Einfache Installation der Antenne.
  • 5 m Verlängerungskabel + Kabelklemmen – Sichere Verlegung im Rasen (Schutz vor Durchtrennen).

Werkzeuge & Zubehör:

  • Innensechskantschlüssel, Schraubendreher, Bürste – Für Montage und Reinigung.
  • Kabelbinder – Praktisch für Kabelmanagement.

Der Lieferumfang enthält also alles Nötige für sofortigen Betrieb, inklusive Ersatzteile und Werkzeuge.

Mammotion Yuka Mini: Ladestation und RTK-Antenne

Mammotion Yuka Mini: Ladestation und RTK-Antenne heise bestenlisten

Aufstellort von Ladestation, RTK-Antenne und Inbetriebnahme

Die Ladestation und die RTK-Antenne haben wir am Rand des Rasens platziert, der etwa drei Meter von der Hauswand entfernt beginnt. Die Ladestation kann auch außerhalb der Rasenfläche platziert werden. Dann muss man eine Route zu dieser mit der App anlegen, sodass der Mähroboter sie erreichen kann. In jedem Fall benötigt sie einen ebenen Untergrund. Die RTK-Station muss mindestens drei Meter von Gebäuden und Bäumen entfernt platziert werden. Dank des mitgelieferten, fünf Meter langen Verbindungskabels, das entweder von der Ladestation oder dem ebenfalls im Lieferumfang befindlichen Netzteil mit Strom versorgt wird, lässt sie sich relativ flexibel positionieren.

In unseren beiden Test-Gärten hat die RTK-Antenne auf Anhieb die für den Betrieb nötige Anzahl von Satelliten empfangen. Selbst in dem von hohen Gebäuden umgebenen Garten gelangt der Empfang, während etwa die RTK-Antenne von Ecovacs dort nicht genügend Satelliten empfangen konnte (siehe auch: Testbericht zum Ecovacs Goat A1600 RTK).

Die für die Montage nötigen Werkzeuge sind im Lieferumfang enthalten. Der Aufbau und die Inbetriebnahme gelingen dank Schnellstart-Anleitung und der selbsterklärenden Mammotion-App im Test innerhalb weniger Minuten. Bei schwierigen Empfangsbedingungen kann es allerdings nötig sein, die RTK-Antenne an einer Wand oder auf dem Dach zu montieren. Mehr Informationen bietet das sehr gute Handbuch (PDF), das auch in deutscher Sprache vorliegt. Mehr zur Inbetriebnahme mit der App zeigt die Bildergalerie.

Bilder: Yuka Mini

Mammotion Yuka Mini: Lieferumfang & Montage

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Mammotion Yuka Mini: Lieferumfang & Montage

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Mammotion Yuka Mini: Lieferumfang & Montage

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Mammotion Yuka Mini: Lieferumfang & Montage

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Mammotion Yuka Mini: Lieferumfang & Montage

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Mammotion Yuka Mini: Lieferumfang

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Mammotion Yuka Mini: Lieferumfang & Montage

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Mammotion Yuka Mini: Lieferumfang & Montage

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Mammotion Yuka Mini: Lieferumfang & Montage

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Mammotion Yuka Mini: Lieferumfang & Montage

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Mammotion Yuka Mini: Lieferumfang & Montage

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Mammotion Yuka Mini: Lieferumfang & Montage

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Mammotion Yuka Mini: Lieferumfang & Montage

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Mammotion Yuka Mini: Im Einsatz

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Mammotion Yuka Mini: Lieferumfang & Montage

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Mammotion Yuka Mini: Im Einsatz

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Mammotion Yuka Mini: Hier der natürliche Gegner aller Mähroboter: Eine Steinkante mit darunterliegendem Weg. Mit der Einstellung "Empfindlich" für die Hinderniserkennung ist der Yuka Mini auf dem Rasen geblieben. Allerdings lässt er dann etwas mehr Gras stehen, sodass man mit einem Trimmer nacharbeiten muss.

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Mammotion Yuka Mini: Im Einsatz

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Mammotion Yuka Mini: Im Einsatz

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Mammotion Yuka Mini: Im Einsatz

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Mammotion Yuka Mini: Im Einsatz

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Mammotion Yuka Mini: Im Einsatz

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Mammotion Yuka Mini: Ladestation und RTK-Antenne

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Mammotion Yuka Mini: Ladestation und RTK-Antenne

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Mammotion Yuka Mini: Ladestation und RTK-Antenne

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Mammotion Yuka Mini: Ladestation und RTK-Antenne

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Mammotion Yuka Mini: Ladestation und RTK-Antenne

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Mammotion Yuka Mini: Ladestation und RTK-Antenne

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Mammotion Yuka Mini: Ladestation und RTK-Antenne

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Mammotion Yuka Mini: Ladestation und RTK-Antenne

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Mammotion Yuka Mini: Ladestation und RTK-Antenne

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Mammotion Yuka Mini: Ladestation und RTK-Antenne

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Mammotion Yuka Mini: Im Einsatz

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Mammotion Yuka Mini: Einrichtung mit App

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Mammotion Yuka Mini: Einrichtung mit App

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Mammotion Yuka Mini: Einrichtung mit App

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Mammotion Yuka Mini: Einrichtung mit App

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Mammotion Yuka Mini: Einrichtung mit App

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Mammotion Yuka Mini: Einrichtung mit App

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Mammotion Yuka Mini: Einrichtung mit App

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Mammotion Yuka Mini: Einrichtung mit App

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Mammotion Yuka Mini: Einrichtung mit App

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Mammotion Yuka Mini: Einrichtung mit App

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Mammotion Yuka Mini: Einrichtung mit App

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Mammotion Yuka Mini: Einrichtung mit App

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Mammotion Yuka Mini: Einrichtung mit App

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Mammotion Yuka Mini: Einrichtung mit App

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Mammotion Yuka Mini: Einrichtung mit App

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Mammotion Yuka Mini: Einrichtung mit App

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Mammotion Yuka Mini: Kartierung

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Mammotion Yuka Mini: Kartierung

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Mammotion Yuka Mini: Mähroboter mit Nutzer teilen

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Mammotion Yuka Mini: Mähroboter mit Nutzer teilen

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Mammotion Yuka Mini: Mähroboter mit Nutzer teilen

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Mammotion Yuka Mini: Mähroboter mit Nutzer teilen

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Mammotion Yuka Mini: Mähroboter mit Nutzer teilen

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Mammotion Yuka Mini: Mähroboter mit Nutzer teilen

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Mammotion Yuka Mini: Mähroboter mit Nutzer teilen

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Mammotion Yuka Mini: Mähroboter mit Nutzer teilen

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Mammotion-App: Über das Menü "Ich" und der Option "Mein Gerät suchen" findet man den Standort des Mähroboters. Zudem lassen sich bei Mammotion registrierte Mähroboter wie bei anderen Herstellern nicht von Fremden nutzen.

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Mammotion-App: Über das Menü "Ich" und der Option "Mein Gerät suchen" findet man den Standort des Mähroboters. Zudem lassen sich bei Mammotion registrierte Mähroboter wie bei anderen Herstellern nicht von Fremden nutzen.

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Mähroboter von Mammotion lassen sich auch unter Home Assistant einbinden und für Automatisierungen nutzen. Außerdem hat man dadurch deutlich mehr Daten im Blick. Etwa wie lange der Yuka Mini benötigt, bis er wieder aufgeladen ist.

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Mähroboter von Mammotion lassen sich auch unter Home Assistant einbinden und für Automatisierungen nutzen. Außerdem hat man dadurch deutlich mehr Daten im Blick. Etwa wie lange der Yuka Mini benötigt, bis er wieder aufgeladen ist.

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Mähroboter von Mammotion lassen sich auch unter Home Assistant einbinden und für Automatisierungen nutzen. Außerdem hat man dadurch deutlich mehr Daten im Blick. Etwa wie lange der Yuka Mini benötigt, bis er wieder aufgeladen ist. Das ist beim Yuka Mini mit begrenzter Batteriekapazität hilfreich, um möglichst optimale Zeitpläne zu erstellen.

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Mähroboter von Mammotion lassen sich auch unter Home Assistant einbinden und für Automatisierungen nutzen. Außerdem hat man dadurch deutlich mehr Daten im Blick. Etwa wie lange der Yuka Mini benötigt, bis er wieder aufgeladen ist. Das ist beim Yuka Mini mit begrenzter Batteriekapazität hilfreich, um möglichst optimale Zeitpläne zu erstellen.

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Den Yuka Mini gibt es in verschiedenen Varianten. Die Zahl hinter der Modellbezeichnung entspricht der vom Hersteller empfohlenen Rasengröße.

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Mammotion Yuka Mini: Einstellungen

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Mammotion Yuka Mini: Einstellungen

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Mammotion Yuka Mini: Einstellungen

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Mammotion Yuka Mini: Einstellungen

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Mammotion Yuka Mini: Einstellungen

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Mammotion Yuka Mini: Einstellungen

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Mammotion Yuka Mini: Einstellungen

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Mammotion Yuka Mini: Einstellungen

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Mammotion Yuka Mini: Einstellungen

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Mammotion Yuka Mini: Einstellungen

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Mammotion Yuka Mini: Einstellungen

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Mammotion Yuka Mini: Einstellungen

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Mammotion Yuka Mini: Einstellungen

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Mammotion Yuka Mini: Einstellungen

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Mammotion Yuka Mini: Einstellungen

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Mammotion Yuka Mini: Einstellungen

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Was sollte man bei der Kartierung beachten?

Wie fast alle neuen Mähroboter ohne Begrenzungskabel bietet auch der Yuka Mini eine automatische Kartierung. Wer allerdings einen offenen Garten mit angrenzenden Pflanzenbeeten hat, sollte besser manuell kartieren. Der Mensch sieht einfach mehr und kann den Roboter exakter an den Grenzen navigieren – noch jedenfalls. Und das gelingt mit der Mammotion-App sehr einfach. Sie bietet zwei Steuerungsflächen: Eine für Vor und Zurück und die zweite für Links und Rechts. Damit ist die Kartierung schnell abgeschlossen.

Doch Obacht: Der Yuka Mini ist hinsichtlich der Mähgeschwindigkeit eher ein gemächlicher Mähroboter (siehe auch Abschnitt weiter unten), sodass es ratsam ist, eine Rasenfläche mit etwa 258 m² von vorneherein aufzuteilen. Denn leider ist eine spätere Aufteilung der Gesamtfläche in mehrere Zonen nicht möglich.

Zwar mäht der Roboter auch unsere Rasenfläche komplett an einem Stück, doch muss er aufgrund der geringen Batteriekapazität relativ häufig zurück an die Ladestation und verteilt die Arbeit so über den ganzen Tag. Und zwar nur, wenn es zwischendurch nicht zu regnen beginnt. Mit einer Aufteilung können Anwender einzelne, kleinere Abschnitte komplett mähen lassen. Der Garten wirkt dann deutlich ordentlicher als wenn etwa ein Drittel gemäht ist und der Rest nicht. Außerdem kann man durch die Aufteilung von Zonen gezielter vorgehen und den Yuka Mini bestimmte Bereiche mähen lassen. Etwa, wenn man in einem bestimmten Bereich eine Grillparty plant und dieser vorher gemäht werden muss.

Kartiert man aus den genannten Gründen in Zonen, muss man anschließend noch Pfade erstellen, die diese miteinander verbinden.

Mammotion Yuka Mini: Der Mähteller bietet fünf Klingen und kommt auf eine Schnittbreite von 19 cm.

Mammotion Yuka Mini: Der Mähteller bietet fünf Klingen und kommt auf eine Schnittbreite von 19 cm. heise bestenlisten

Wie gut gelingt die Navigation und wie effizient arbeitet das Schneidesystem?

Die Schnitthöhe des Yuka Minis können Anwender mit einem Drehregler auf der Oberseite zwischen 20 und 60 mm einstellen. Die Mähscheibe bietet fünf Messer und eine Schnittbreite von 19 cm. Damit ist klar, dass der Yuka Mini nicht mit den Top-Modellen wie dem Ecovacs Goat A3000 Lidar mithalten kann, der über zwei Mähscheiben verfügt und so eine Schnittbreite von 32 cm bietet. Ebenso muss man Abstriche beim Kantenmähen machen, da die Mähklingen 10 cm vom Gehäuserand des Roboters entfernt sind. In der Praxis bedeutet dies, dass bei einer mit Steinen begrenzten Rasenfläche bauartbedingt mindestens ein Rand von 10 cm ungemäht bleibt. Hier muss man also nacharbeiten. Das ist allerdings bei jedem Mähroboter der Fall, wenngleich die Top-Modelle wie der Ecovacs Goat A3000 Lidar nur einen Abstand von 5 cm ungemäht lassen. Doch der spielt auch in einer anderen Preisklasse. Bei fließenden Übergängen zwischen Rasen und Wegen mäht der Yuka Mini 600 den Rand hingegen wie ein Top-Modell. Hier ist eine Nacharbeit nicht nötig. So soll es sein.

Über die von Steinen begrenzte Rasenkante hat der Yuka Mini mit der Einstellung "Empfindlich" für die Hinderniserkennung nicht mehr überfahren.

Über die von Steinen begrenzte Rasenkante hat der Yuka Mini mit der Einstellung "Empfindlich" für die Hinderniserkennung nicht mehr überfahren. heise bestenlisten

Die Navigation hat im Test in vier von fünf Zonen einwandfrei mit den Standardeinstellungen funktioniert. In der fünften Zone hat sich der Yuka Mini 600 zunächst an einem befestigten Rand und darunterliegendem Weg festgefahren. Mit der Einstellung „Empfindlich“ für die Hinderniserkennung ist der Yuka Mini in der Folge an dieser Stelle auf dem Rasen geblieben. Allerdings lässt er dann etwas mehr Gras stehen, sodass man mit einem Trimmer nacharbeiten muss. Praktisch ist aber, dass man Einstellungen dieser Art pro Zone und nicht global festlegt und somit in allen Zonen mehr nacharbeiten muss. Das hat Mammotion gut gelöst.

Wie schnell und wie lange mäht der Yuka Mini 600?

Der Yuka Mini 600 mäht zuverlässig in geraden Bahnen, aber er ist dabei nicht besonders schnell, um nicht zu sagen langsam. Für eine Zone mit 91 m² benötigt er 76 Minuten. In dieser Zeit hat unser aktueller Testsieger, der Ecovacs Goat A3000 Lidar, die gesamte Rasenfläche von 258 m² gemäht. Allerdings kostet der auch dreimal so viel wie der Yuka Mini. Mit der Einstellung "Optimal" unter Schnittbahnenwinkel wählt der Mammotion die effizienteste Mährichtung und mäht längs zur längsten Zonengrenze. Andere Hersteller wie Ecovacs erlauben lediglich eine Einstellung der Mährichtung, die für alle Zonen gilt. Dann mähen diese unter Umständen quer zur längsten Zonengrenze, was ineffizient ist.

Erreicht der Akku eine Kapazität von 15 Prozent, fährt er zurück zur Ladestation. Dort vergehen gut 45 Minuten, bis der Ladestand 80 Prozent erreicht und der Yuka Mini seine Arbeit fortsetzt.

Modelle und Preise: Was kostet der Yuka Mini?

Mammotion bietet den Yuka Mini in den Varianten 500, 600, 700 und 800 an. Wie häufig bei Mährobotern geben die Zahlen Aufschluss darüber, für welche Rasengröße der Hersteller das Modell empfiehlt. Während die Varianten 500 und 700 aktuell nur über Amazon erhältlich sind, gibt es die Modelle 600 und 800 direkt bei Mammotion und einigen Fachhändlern. Die maximale Rasenfläche, die die Varianten 600 und 800 mähen können, beträgt 800 m² und 1200 m². Für die Varianten 500 und 700 liegen diesbezüglich keine Angaben vor.

Den Yuka Mini gibt es in verschiedenen Varianten. Die Zahl hinter der Modellbezeichnung entspricht der vom Hersteller empfohlenen Rasengröße. heise bestenlisten

Die vom Hersteller empfohlene Rasengröße ist üblicherweise an den integrierten Akku gekoppelt. Bei den Modellen 500 und 600 ist das aber nicht der Fall. Beide sind mit einem 2,4 Ah starken Akku ausgestattet. Die Varianten 700 und 800 arbeiten mit 4,5 Ah und 6,1 Ah starken Batterien. Diese sind austauschbar, allerdings hat der Hersteller derzeit keine passenden Austausch-Akkus im Programm. Lediglich für die normale Yuka-Serie gibt es einen Ersatzakku, der mit 4,5 Ah knapp 200 Euro kostet. Außerdem unterscheiden sich die Yuka Minis noch in der Anzahl der maximal möglichen Zonen. Wer also einen Garten hat, der in mehrere Bereiche unterteilt ist, sollte ein entsprechendes Modell wählen. Der Yuka Mini 800 unterstützt zehn Zonen, der 700er sieben, der 600er fünf und das 500er-Modell nur drei. Zum Black Friday sind die Yukas zum Tiefstpreis erhältlich.

Die Klingen des Mähtellers müssen nach 50 Stunden gewendet und nach 100 Stunden ersetzt werden. 24 Ersatzklingen gibt es bei Mammotion für 55 Euro. Günstiger ist das Angebot von Greengrass bei Amazon. Dort kosten 24 Stück nur 28 Euro.

Welche Smart-Home-Plattformen unterstützt der Mammotion Yuka Mini?

Mithilfe von Google Assistant und Amazon Alexa können Anwender den Yuka Mini auch per Sprache steuern. Auch gibt es für Home Assistant eine Community-Integration, mit der man den Yuka Mini steuern kann und Zugriff auf Daten erhält, die in der App nicht vorhanden sind. So zeigt Home Assistant über die Integration sehr informativ den Ladevorgang der Batterie. Mit diesen Daten können Anwender optimale Zeitpläne für Aufgaben erstellen, bei denen die Batterie vollständig geladen ist, sodass man damit weniger Zeit für An- und Abfahrt des Mähroboters zur Ladestation verliert.

Derzeit erlaubt die Integration, ohne selbst Hand anzulegen, allerdings keine automatisierten Mähpläne. Wer genügend Zeit hat, kann die Vorarbeit eines Users nutzen, der die Integration um diese Funktion erweitert hat.

Mähroboter von Mammotion lassen sich auch unter Home Assistant einbinden und für Automatisierungen nutzen. Außerdem hat man dadurch deutlich mehr Daten im Blick. Etwa wie lange der Yuka Mini benötigt, bis er wieder aufgeladen ist. Das ist beim Yuka Mini mit begrenzter Batteriekapazität hilfreich, um möglichst optimale Zeitpläne zu erstellen. heise bestenlisten

Fazit

Mammotion bietet mit der Yuka-Mini-Serie leistungsfähige Mähroboter, die dank RTK-Navigation ohne Begrenzungskabel auskommen und besonders für kleine Gärten geeignet sind. Im Test hat der Yuka Mini 600 mit seinen kompakten Abmessungen und klassischem Mammotion-Design bis auf ein kleines Malheur, als er sich an einer mit Steinplatten befestigten Rasenkante festgefahren hat, einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Zumal das Problem mit der Einstellung „Empfindlich“ für die Hinderniserkennung diese kritische Stelle in der Folge gemeistert hat. Letztlich passiert das aber auch bei teureren Modellen. Man muss eben für jeden Gartenbereich Anpassungen vornehmen. Ansonsten entpuppt sich der kompakte und nur knapp 11 kg schwere Yuka Mini als sehr wendig und rasenschonend. Anders als seine größeren Brüder mit Allrad, die fast 8 kg mehr auf die Waage bringen und bei feuchten Bedingungen an besonders steilen Steigungen ihre Spuren im Gras hinterlassen können, geht der Yuka Mini auch bei feuchtem Untergrund mit dem Rasen sehr pfleglich um.

Ein paar Kompromisse muss man allerdings eingehen. So ist der Abstand der Klinge zum Rand mit 10 cm relativ groß. Das bekommen Modelle wie der Ecovacs Goat A1600 RTK und der A3000 Lidar mit nur 5 cm besser hin. Allerdings kosten diese auch deutlich mehr. Zudem ist die Mähgeschwindigkeit nicht die schnellste. Und auch die ansonsten gelungene App könnte Mammotion noch verbessern. So ist das Erstellen der Zeitpläne zwar kein Problem. Doch in der Übersicht werden die Zeiten nicht angezeigt, sondern nur die Dauer bis zum Start. Und in puncto Kartierung wäre es wünschenswert, wenn man großen Bereich nachträglich einfach in Zonen aufteilen könnte. Was Ecovacs hinbekommt, sollte auch für Mammotion kein Problem sein.

Insgesamt hat uns der Yuka Mini überzeugt, sodass wir das Modell für kleine und auch komplizierte Rasenflächen empfehlen können. Für 549 Euro erhält man derzeit keinen besseren Mähroboter ohne Begrenzungskabel.

Hinweis: Der Testbericht erschien am 9. Mai 2025. Bei aktuellen Angeboten oder Software-Neuerungen wird er aktualisiert.

Worx Landroid Vision Cloud WR308E

Mähroboter Worx Landroid WR308E im Test: mäht leise & ohne Begrenzungskabel

Der Mähroboter Worx WR308E mäht ohne Begrenzungskabel in Bahnen, nutzt Stereo-Kamera und RTK-Cloud und soll vor allem in mittelgroßen Gärten zu Hause sein.

VORTEILE

  • keine lokale RTK-Antenne nötig
  • gute Navigation mit Stereo-Kamera, Vision AI, V-Slam und RTK-Cloud
  • Cut-to-Zero für besseren Randschnitt bei passenden Rasenkanten
  • App mit Zonen, Zeitplänen, Mähmustern und Over-the-Air-Updates
  • wechselbarer PowerShare Akku (20 V)
  • schön leise im Betrieb

NACHTEILE

  • Schnitthöhe nur manuell verstellbar
  • 18 cm Schnittbreite und 4-Ah-Akku für 800 m² nicht üppig
  • enge, wilde oder unklare Gartenbereiche erschweren Navigation

Der Mähroboter Worx WR308E mäht ohne Begrenzungskabel in Bahnen, nutzt Stereo-Kamera und RTK-Cloud und soll vor allem in mittelgroßen Gärten zu Hause sein.

Der Worx Landroid Vision Cloud WR308E ist ein Mähroboter für Rasenflächen bis 800 m². Er soll ohne Begrenzungskabel, ohne lokale RTK-Antenne und ohne manuelles Anlernen der Mähflächen starten. Damit erinnert er – auch optisch – stark an den Vorgänger Worx Landroid Vision WR208E.

Das neue Modell kombiniert RTK-Cloud, Vision AI, V-Slam, Stereo-Kamera, automatische Kartierung und Cut-to-Zero – also deutlich mehr als bei der Vorgängergeneration. Damit soll das neue Modell endlich wie die Konkurrenz Bahnen fahren, mehrere Zonen verwalten, Hindernisse erkennen und den Rand besser schneiden als einfache Kameramäher. Ob das dieses Mal funktioniert? Wir verraten es im Test.

Design und Verarbeitung

Der Worx Landroid Vision Cloud WR308E tritt optisch deutlich technischer auf als viele klassische Mähroboter und orientiert sich am besagten Worx Vision. Das Gehäuse ist kantig und zerklüftet und wirkt dadurch sehr eigenständig. Die vorstehende Kameraeinheit, die teils orangefarbenen, teils schwarzen Abdeckungen und die großen Haupträder machen den Roboter nicht besonders elegant, aber verleihen ihm ein kräftiges Aussehen, mit dem er sich deutlich von Wettbewerbern unterscheidet.

Worx Landroid Vision Cloud WR308E - Bilder

Worx Landroid Vision Cloud WR308E - Bilder

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Worx Landroid Vision Cloud WR308E - Bilder

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Worx Landroid Vision Cloud WR308E - Bilder

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Worx Landroid Vision Cloud WR308E - Bilder

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Worx Landroid Vision Cloud WR308E - Bilder

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Worx Landroid Vision Cloud WR308E - Bilder

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Die Qualitätsanmutung ist insgesamt grundsolide, auch wenn das Modell nahezu ausschließlich aus Kunststoff besteht. Der WR308E ist nach IPX6 gegen Wasser geschützt und darf inklusive Mähdeck mit dem Wasserschlauch, nicht aber einem Hochdruckstrahler gereinigt werden.

Oben gibt es ein Display mit einigen Bedientasten sowie Regensensor und die obligatorische Stopp-Taste. Die Entscheidung beim Display für blaue Darstellung auf schwarzem Grund wirkt hingegen – um beim Thema Blau zu bleiben – als ob diese Entscheidung während einer durchzechten Nacht gefallen wäre. Zwar kann man den spärlichen Inhalt dieser Segmentanzeige mit aktivierter Hintergrundbeleuchtung ganz passabel lesen, sobald die aber nach wenigen Sekunden zum Energiesparen deaktiviert wird, ist das fast unmöglich.

Die Abmessungen liegen bei rund 58 × 49 × 28 cm (L × B × H), das Gewicht beträgt mit Akku 12,8 kg. Damit ist der Roboter noch gut tragbar, aber kein Leichtgewicht und auch nicht besonders niedrig. Worx gibt für den WR308E eine Rasenfläche bis 800 m² an, es gibt aber Geschwistermodelle, die für Rasenflächen von 400 bis 3000 m² ausgelegt sind.

Das Schneidwerk arbeitet mit drei Messerklingen und einer Schnittbreite von 18 cm. Das ist für einen Mäher, der für 800 m² ausgelegt ist, nicht viel. Die Schnitthöhe ist von 30 bis 60 mm wählbar, man muss sie aber manuell einstellen. Per App klappt das erst beim WR312E, also dem Modell für Rasenflächen bis 1200 m².

Praktisch: Das Cut-to-Zero-Modul ist bei allen Modellen ab dem WR306E, also auch beim WR308E, im Lieferumfang enthalten. Es verschiebt den Schnitt näher an die Rasenkante, ohne seinem Namen voll gerecht werden zu können – bauartbedingt bleiben auch mit dem „Null-Rand-Modul“ einige cm über. Wirklich randlos wird es nur an befahrbaren Kanten, etwa bündigen Platten oder sauber gesetzten Mähkanten.

Eine Besonderheit ist der Akku. Er gehört zum Power-Share-System des Herstellers, das auch in vielen weiteren kabellosen Gartengeräten von Worx zum Einsatz kommt. Dadurch ist er zwangsläufig wechselbar und kann theoretisch auch Heckenschere oder Vertikutierer antreiben – ein großer Unterschied zu den meisten Mährobotern, die einen fest eingebauten Akku haben.

Inbetriebnahme und App

Eine der größten Stärken des Worx Landroid Vision Cloud WR308E, zumindest auf dem Papier, liegt in der einfachen Inbetriebnahme. Er benötigt weder Begrenzungskabel noch eine lokale RTK-Antenne im Garten. Stattdessen kommen die benötigten Korrekturdaten aus der sogenannten RTK-Cloud, bei der es sich im Prinzip um Net-RTK ähnlich wie bei der Konkurrenz handelt.

Die Einrichtung beginnt klassisch mit der Platzierung der Ladestation, dem Einsetzen des Akkus und der Kopplung mit der App. Der dabei mit der Smartphone-Kamera einzuscannende Code liegt wie beim Vorgänger unpraktikabel unter einer nicht einmal ganz 90 Grad aufklappbaren Akku-Klappe, sodass man hochkant mit dem Smartphone den Code kaum eingelesen bekommt.

Die Verbindung läuft über Bluetooth und WLAN. Für die Einrichtung, Updates und die Kommunikation an der Ladestation ist eine stabile Netzwerkverbindung wichtig. Laut Worx muss aber nicht die gesamte Rasenfläche WLAN-Abdeckung haben, und das ist ernst zu nehmen: Probleme mit dem WLAN machten sich im späteren Verlauf noch bemerkbar.

Worx Landroid Vision Cloud WR308E - Bilder App

Worx Landroid Vision Cloud WR308E - Bilder App

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Worx Landroid Vision Cloud WR308E - Bilder App

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Worx Landroid Vision Cloud WR308E - Bilder App

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Worx Landroid Vision Cloud WR308E - Bilder App

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Anschließend geht es mit der automatischen Kartierung los. Der WR308E fährt die Rasenkanten selbstständig ab und erzeugt daraus ganz von allein eine Karte. Das ist deutlich komfortabler als das manuelle Abfahren per App, wie es bei vielen drahtlosen Mährobotern üblich ist – aber auch ungenauer. Denn wenn man keinen perfekt einfachen und gepflegten Rasen mit breiten Randsteinen oder sonstigen klaren Abgrenzungen von Rasen und Beeten hat, landet der Worx-Mäher auch schon mal in letzteren. Hinzu kommt, dass in die Mähfläche hängende Zweige und Blätter wie feste Hindernisse umfahren werden.

Entsprechend sieht die Karte der Rasenflächen hinterher wie ein Pelzmantel im Mottenzuchtgebiet aus – an den Rändern angefressen. Wer das verhindern will, steuert direkt nach dem Losfahren im Automatikmodus manuell. Dabei nervt allerdings die seltsame Steuerung mit viel zu zaghaftem Einlenken und niedriger Geschwindigkeit.

Erst auf dem letzten Bruchteil des Bewegungsradius der virtuellen Steuerelemente kann man dann etwas engere Kurven fahren, ohne zwischendurch stehenzubleiben – nervig! No-Go-Zonen müssen übrigens ohnehin manuell im Uhrzeigersinn umfahren und Wege zwischen Rasenzonen ebenfalls manuell angelegt werden. Ganz automatisch geht es also keinesfalls.

In der App lassen sich alle typischen Funktionen wie mehrere Zonen, Zeitpläne und No-Go-Zonen, Mähmuster und Over-the-Air-Updates verwalten. Zeitpläne werden auf Wunsch dem Wetter angepasst und automatisch organisiert. Mähmuster sind für Nutzer interessant, die etwa keine sichtbaren Bahnen mögen und einen natürlicheren Look bevorzugen. Zur Wahl stehen parallele Streifen, Schachbrett, Diamant und ein „natürlicher Stil“, bei dem der WR308E ein unauffälligeres Schnittbild ohne klar sichtbares Streifenmuster erzeugen soll.

Insgesamt zeigt die App einen guten Fortschritt im Vergleich zum Vorgängermodell. Im Detail wirkt sie aber noch nicht ganz optimal und zudem deutlich weniger umfangreich als bei Mammotion und Co. Vor allem eine visuelle Fortschrittsanzeige während des Mähens vermissen wir hier – anfangs war die vorhanden, bei späteren Mähaufträgen hingegen nicht mehr.

Eine offizielle Home-Assistant-Integration existiert nur für ältere Landroid-Modelle von Worx als lokale Polling-Integration. Für neuere cloudbasierte Landroid-Modelle gibt es in erster Linie die Community-Integration Landroid Cloud über HACS. Diese unterstützt Worx Landroid, Kress und LandXcape.

Datenschutz ist beim Worx-Modell – wie bei allen kamerabasierten Mährobotern – ein spezielles Thema. Dass der Mäher während seiner Arbeit seine Umgebung visuell erfassen muss, dürfte niemanden überraschen. Das bedeutet aber auch, dass er in Bereichen fährt, in denen Nachbargrundstücke, öffentlicher Gehweg und dort befindliche Personen ins Sichtfeld geraten können – was streng genommen verboten ist. Darüber sollten sich Interessenten solcher Modelle bewusst sein.

Navigation und Hindernisvermeidung

Der Worx Landroid Vision Cloud WR308E kombiniert mehrere Navigationsansätze. Die RTK-Cloud soll Positionskorrekturen liefern und die Genauigkeit erhöhen. Vision AI und Stereo-Kamera sollen Rasen, Kanten, Objekte und Gartenstrukturen erfassen. V-Slam soll zusätzlich Orientierungspunkte erkennen und die Navigation weiter stabilisieren. Wenn Satellitensignale durch Bäume oder Gebäude gestört werden, nennt Worx außerdem eine Kombination aus V-Slam, Trägheitsdaten und Odometrie für die Navigation. Das ist deutlich fortschrittlicher als einfache Kameraerkennung ohne Positionierungssystem.

Dadurch kann der WR308E im Gegensatz zum Vorgänger endlich auch Bahnen fahren und Zonen ohne externe Hilfsmittel wechseln. Die Navigation ohne lokale Antenne ist praktisch, weil keine zusätzliche Antenne mehr im Garten herumsteht. Worx verlagert deren Korrektur in die Cloud. Ohne ordentliche Satellitenverbindung kommt der WR308E trotzdem nicht aus. Dichte Baumkronen, hohe Gebäude, enge Innenhöfe und starke Abschattung schränken die Genauigkeit weiterhin ein. Trotzdem klappte das im Test überwiegend sehr gut. In schwierigen Teilen des Testgartens wurde die zunehmende GPS-Ungenauigkeit erfolgreich von V-Slam und den weiteren Ausgleichstechniken abgefangen, sodass der Mäher nicht wie frühere RTK-Modelle irgendwann stehenblieb.

Bei der Hinderniserkennung wirbt Worx sehr offensiv mit sogenannter Vision AI. Grundsätzlich ist die Objekterkennung dabei überdurchschnittlich, und Tennisbälle sowie Gartenwerkzeuge wurden erfolgreich erkannt und umfahren. Unfehlbar ist sie aber nicht, gerade kleinere oder teils vom Rasen verdeckte Gegenstände können schnell übersehen werden. Nachts sollte der Mäher daher – wie alle Mäher – keinesfalls fahren, um Tiere nicht unnötig zu gefährden.

Die Steigfähigkeit liegt laut Hersteller bei 30 %, also 17°. Für zweirad-angetriebene Mähroboter ist das ordentlich, in ausgeprägten Hanglagen reicht das aber nicht mehr aus. Auch geringere Höhenunterschiede auf kurze Distanz können beim Worx-Modell dazu führen, dass das tiefliegende Chassis mit dem ausladenden Randschnittmodul aufsetzt, sodass der Mäher der Meinung ist, angehoben worden zu sein. Sanfte Höhenunterschiede machten ihm in unserem norddeutschen Testgarten aber keine Probleme. Eine Dachlatte mit 3,6 cm wollte der Mäher nicht überfahren.

Die Mindestdurchfahrtsbreite benennt Worx in der Installationshilfe mit 1 m. Für sehr enge Gärten mit schmalen Rasenstreifen zwischen Haus und Zaun, engen Durchgängen neben Gartenhäusern oder verwinkelten Innenhöfen sollte der Worx-Mäher daher eigentlich nicht geeignet sein. Dennoch mähte er im Test einen schmalen, deutlich unter 1 Meter breiten Bereich anstandslos und erreichte ihn durch eine Durchfahrt mit nur 70 cm Breite.

Mähleistung im Alltag

Auf normalen, gut vorbereiteten Rasenflächen liefert der Worx WR308E ein sauberes Ergebnis. Das systematische Mähen in Bahnen ist endlich so gut wie bei der Konkurrenz und reduziert unnötige Mehrfachfahrten, erzeugt ordentliche Muster und macht den Fortschritt besser nachvollziehbar. Wegen der eher gemächlichen Geschwindigkeit und der vergleichsweise schmalen Schnittbreite braucht der Mäher dafür aber auch etwas länger als manche Konkurrenten.

Die wählbare Schnitthöhe von 30 bis 60 mm passt zu typischen Zier- und Gebrauchsrasen. Die manuelle Verstellung ist allerdings weniger komfortabel als eine elektronische Höhenverstellung per App. Beim Randschnitt ist der WR308E in der Theorie wegen seines Randschnittwerks besonders interessant. Tatsächlich ist der Rand, der trotzdem neben Hindernissen übrigbleibt, mit wenigen Zentimetern vergleichsweise schmal. Etwas Nacharbeit bleibt nötig.

Das gilt erst recht, wenn Zweige in die Mähfläche ragen. Die umfährt der Worx-Mäher wie ein festes Hindernis – auch, wenn man beim Zonen-Anlernen die Grenze klar darunter angelegt hat. Wer viele Ränder mit solchen Begebenheiten hat, wird mit dem Worx nicht glücklich. An befahrbaren Mähkanten spielt der WR308E hingegen seine Randschnitt-Stärke am besten aus. Gemeint sind bündige Pflasterkanten, Rasenkantensteine oder Wege, auf die der Roboter mit einem Rad fahren darf.

Sehr angenehm ist die niedrige Lautstärke des Worx WR308E. Der Antrieb für die Mähscheibe ist kaum zu hören und auch die Fahrmotoren gehen selbst in leisem Umfeld zwischen Vogelzwitschern und Windrauschen unter. Störend war im Test hingegen der teils schwache WLAN-Empfang. Er führte sogar einmal dazu, dass der Mäher scheinbar grundlos in der Nähe der Ladestation stehenblieb und sich komplett abschaltete. Bei der Reaktivierung beschwerte er sich über den mangelnden WLAN-Empfang, den er aber kurz darauf selbst wiederfand.

Akku

Der Worx Landroid Vision Cloud WR308E nutzt einen Li-Ionen-Akku mit 20 V und 4 Ah. Die Ladezeit liegt bei rund 80 Minuten, der Ladestrom bei 3 A. Der Akku gehört zum PowerShare-System des Herstellers und ist damit grundsätzlich mit anderen Akku-Geräten von Worx nutzbar und kann bei Alterserscheinungen oder Defekt problemlos ausgetauscht werden.

Die reale Flächenleistung hängt von vielen Faktoren ab. In unserem Test schaffte der WR308E rund 250 m² am Stück, bevor er nach knapp zwei Stunden zum Zwischenladen zurückfahren musste. Die Zeitfenster, in denen der Roboter in der Zeitplanung täglich fahren darf, sollten daher nicht zu kurz gewählt werden.

Preis

Die UVP des Worx Landroid Vision Cloud WR308E liegt in Deutschland bei 999 Euro. Aktuell bekommt man ihn bei Amazon für etwa 899 Euro.

Fazit

Der Worx Landroid Vision Cloud WR308E ist ein sehr interessanter Mähroboter in seiner Klasse. Der Fortschritt zum Vorgänger ist groß: Er fährt endlich Bahnen, kann selbstständig Zonen wechseln und navigiert deutlich besser als zuvor. Hinzu kommt ein Randschnittmodul, das wie bei allen Mähern zwar nicht wirklich randlos mäht, aber den zurückbleibenden Rand deutlich minimiert. Zudem ist er schön leise und noch dazu für den Funktionsumfang halbwegs günstig.

Nachteile gibt es aber auch. Die Schnitthöhe muss manuell eingestellt werden, die Schnittbreite von 18 cm und der 4-Ah-Akku sind für 800 m² nicht gerade üppig, und enge Passagen unter 1 m soll der Mäher zwar eigentlich nicht mähen, tat es im Test aber trotzdem. Hinzu kommen Schwächen bei sehr komplexer Gartenform, schwachem WLAN, undeutlichen Beetkanten, in die Mähfläche hängenden Zweigen und flachen Hindernissen. Wer damit leben kann, bekommt mit dem neuen Vision-Cloud-Modell endlich den Mäher, der sein Vorgänger schon damals hätte sein sollen.

Segway Navimow i-Serie

Segway Navimow i105E & i108E im Test

Im vergangenen Jahr brachte Segway mit der Navimow-H-Serie richtig gute Mähroboter ohne Begrenzungsdraht auf den Markt, jetzt folgt die günstigere i-Serie. Wir haben im Test überprüft, was die kann.

VORTEILE

  • sehr stabile Ortung dank zusätzlicher Kamera
  • mähen selbst bei schlechtem GPS-Empfang gut weiter
  • tolle App mit vielen Features
  • gute Objekterkennung dank Kamera
  • vergleichsweise niedriger Preis

NACHTEILE

  • keine elektronische Verstellung der Mähhöhe
  • kein Frontbumper mehr
  • wg. Kamera kein „ins Gebüsch schlagen“ mehr

Im vergangenen Jahr brachte Segway mit der Navimow-H-Serie richtig gute Mähroboter ohne Begrenzungsdraht auf den Markt, jetzt folgt die günstigere i-Serie. Wir haben im Test überprüft, was die kann.

Der Segway Navimow (Testbericht) der H-Serie aus dem Jahr 2023 war und ist richtig gut, die 2024er-Modelle sind sogar noch weiter verbessert worden. Im vergangenen Jahr reichte das zwischenzeitlich sogar für den ersten Platz in unserer Bestenliste zu Mährobotern ohne Begrenzungsdraht. Für damalige Verhältnisse waren die H-Modelle in Relation zur Leistung ziemlich günstig.

2024 legt der Hersteller mit noch preiswerteren Modellen nach. Die neue i-Serie verzichtet dabei zwar auf eine elektronisch verstellbare Schnitthöhe, kommt dafür im Gegenzug aber serienmäßig mit dem beim Vorgänger noch optionalen Kamera-Zubehör namens Vision Fence. Das soll die Navigation weiter verbessern und dafür sorgen, dass selbst bei zwischenzeitlichem Verlust des GPS-Signals effektiv weitergemäht werden kann. Außerdem kommt die i-Serie mit einer automatischen Kartierungsfunktion namens Auto Assist.

Dafür fehlt nun 4G-Funk, der bei der H-Serie ab dem H800E serienmäßig enthalten ist. Auf Wunsch kann das 4G-Modul (Access+) allerdings für rund 100 Euro dazugekauft werden. Da die neuen i-Modelle aber für Rasenflächen von nur 500 und 800 m² (i105E und i108E) ausgelegt sind, ist der Verzicht auf 4G nachvollziehbar – schließlich sollte WLAN für kleine Gärten ausreichen. Allerdings gibt es so auch weniger Diebstahlschutz. Wer zum Thema WLAN im Garten mehr Informationen sucht, empfehlen wir den Ratgeber Wi-Fi im Garten: WLAN-Verstärker, Outdoor Access Point oder Mesh? Was sich bei der i-Serie noch geändert hat, klären wir im Test.

Anmerkung: Da die beiden neuen Modelle bis auf die Akkugröße und die damit verbundenen maximale Rasengröße baugleich sind, gelten die im Test getätigten Aussagen für Segway Navimow i105E und Navimow i108E gleichermaßen.

Was sind die Highlights von Segway Navimow i105E und i108E?

  • Navigation per GPS und Kamera und ohne Begrenzungsdraht
  • App mit vielen Optionen
  • niedriger Preis für einen Mähroboter ohne Begrenzungsdraht
  • Objekterkennung dank Kamera

Der Segway Navimow i105E (500 m²) ist inzwischen für 649 Euro erhältlich. Der i108E (800 m²) kostet inklusive Ersatzmesser aktuell 1199 Euro.

Wie sehen die beiden neuen Modelle des Segway Navimow aus?

Segway hat die Modelle i105E und i108E umgedreht. Hatte die H-Serie die Antriebsachse mit den großen, orangefarbenen Stollenrädern noch hinten und Stützräder vorn, ist das jetzt genau andersherum. Dadurch ist die manuelle Steuerung nun etwas gewöhnungsbedürftig, denn die Roboter fahren sich nicht mehr wie ein Auto, sondern eher wie ein Gabelstapler mit ausschwenkendem Heck.

Davon abgesehen sind die Antriebsräder jetzt noch etwas größer geworden, was für mehr Grip bei normalen Fahrmanövern sorgen soll. Für bessere Steigfähigkeit reicht das aber nicht – im Gegenteil. Die neuen Modelle schaffen nach Herstellerangaben nur noch 30 Prozent Steigung, bei der H-Serie sind es offiziell 45 Prozent. Allerdings hat uns der Grip der H-Serie schon damals nicht überzeugt, zusammen mit ruppiger Fahrweise drehten die Räder immer wieder kurz durch, vorwiegend bei feuchtem Rasen. Bei der i-Serie ist das jetzt tatsächlich etwas besser.

Auffällig: Die neue i-Serie ist kürzer und schmaler als die H-Serie und kommt daher mit einer Schnittbreite von 18 statt 21 cm. Dafür sind die i-Modelle etwas höher. Im Gegensatz zu Saugrobotern dürfte die gewachsene Höhe aber nicht negativ ins Gewicht fallen. Apropos Gewicht: Das neue Modell i105E wiegt nur noch knapp 11 kg, der H500E liegt bei etwas über 16 kg. Die Ersparnis von rund 5 kg dürfte dem Rasen zugutekommen.

Insgesamt sehen die neuen Modelle in unseren Augen etwas moderner als der Vorgänger aus. Dort hatten wir das doch etwas knubbelige, altbackene Design kritisiert, das zwar durch Orange als Kontrastfarbe aufgewertet werden sollte, zusammen mit dem mittelhellen Grau aber nicht recht zur Geltung kommt. Die i-Serie setzt auf dunklere Farbtöne in Kombination mit Silbergrau und etwas Orange – das wirkt frischer. Allerdings fehlt bei den neuen Modellen auch der bei der H-Serie orangene Frontbumper sowie der Blade-Halt-Sensor, der bei der H-Serie die Klingen zum Stoppen bringt, wenn jemand seitlich an den Mäher herantritt. Damit verzichtet die i-Serie gleich auf zwei zusätzliche Sicherheitsmechanismen.

Alle Bilder zum Segway Navimow i105E/i108E aus dem Test

Segway Navimow i105E/i108E

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Segway Navimow i105E/i108E

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Segway Navimow i105E/i108E

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Segway Navimow i105E/i108E

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Wie gut ist die App des Segway Navimow i150E und i108E?

Die App ist die gleiche wie im Vorjahr – und das ist auch gut so. Denn sie bietet viele Einstellungsmöglichkeiten und ist weitestgehend übersichtlich. Einrichtung und erste Schritte werden wie zuvor ausführlich in Bild und Text beschrieben, hier bleiben keine Fragen offen. Etwas nervig ist (ebenfalls wie im Vorjahr), dass bei der ersten Inbetriebnahme oder beim ersten Anlernen der Mähkarte die Einführungen nicht abgebrochen werden dürfen – das ist uns etwas zu viel Bevormundung. Ansonsten gibt es kaum etwas zu meckern, schließlich gab es die Möglichkeit zum nachträglichen Anpassen einer angelernten Zone bereits im Vorjahr.

Neu ist hingegen die Auto-Assist-Funktion. Sie erlaubt es, eine neue Zone nicht manuell wie gehabt mit dem Roboter als „RC-Car“ und dem Smartphone als Fernsteuerung umrunden zu müssen, sondern ihn das selbst vornehmen zu lassen. Dafür taucht an Rändern der neu anzulernenden Zone oben rechts das entsprechende Symbol auf, nachdem der Nutzer mit dem Anlernen begonnen hat. Anschließend fahren i105E oder i108E selbstständig an den Rändern des Rasens entlang und bringt sich die neue Zone selbst bei. Das klappt sogar außerhalb der Bluetooth-Reichweite, die sonst zum manuellen Anlernen zwingend vorausgesetzt wird.

Fährt sich der Bot doch mal fest, wird der Auto-Assist-Modus beendet und der Nutzer muss wieder das Steuer übernehmen. Hilfreich ist dabei die Funktion des automatischen Zurückfahrens entlang der zuvor gelernten Grenze. Dazu muss der Nutzer lediglich das Radiergummi-Symbol gedrückt halten, bis der Roboter wieder eine Position erreicht hat, ab der er manuell weitermachen möchte.

Zum Randmähen gibt es zudem die neue Ride-on-Funktion, bei der der Nutzer dem Roboter bestimmte Grenzbereiche angeben darf, die der hälftig überfahren darf. Das ist etwa bei Terrassen oder Wegen sinnvoll, die gleichauf mit dem Rasen sind. So werden die Kanten besser gemäht. Bei uns im Test wollte das aber nicht funktionieren. Etwas irreführend sind die Funktionen für den Regenschutz. Denn in der App sieht es so aus, als hätten i105E und 108E einen Regensensor, dem ist aber nicht so. Stattdessen verlassen sich beide Modelle auf den Wetterdienst Openweather, anhand dessen Daten die Roboter das Mähen ggf. unterbrechen. Bewegt ein Bot sich hingegen für einen längeren Zeitraum außerhalb des WLAN-Signals oder ist der Wetterdienst mal wieder nicht sehr akkurat, mähen die Navimows auch im stärksten Regenschauer munter weiter.

Wie gut mähen Navimow i105E und i108E?

Der Alltag gestaltet sich wie bei der H-Serie insgesamt sehr zufriedenstellend. Im Vergleich zu den älteren, aber besser ausgestatteten Modellen gibt es ein paar Unterschiede. So ist die Schnitthöhenverstellung nun manuell am Robot durchzuführen, dafür reicht sie jetzt von 20 bis 60 mm. Zuvor klappte das elektronisch über die App, dafür mähte die H-Serie nur 30 bis 60 mm. Wir finden das nicht schlimm – die Höhe verstellen vermutlich die meisten Nutzer nicht regelmäßig und auch unterschiedliche Zonen dürften in den meisten Fällen einheitlich hoch geschnitten werden. Außerdem sind wir kein Fan von Wimbledon-Rasen und niedrigen Schnitthöhen von 20 oder 30 mm, da das Grün gerade in der Sommerzeit schneller als bei Höhen von 50 oder 60 mm gelb oder braun wird.

Ansonsten sind wir von der neuen i-Serie sehr angetan. Die Navigation der neuen Modelle kommt indessen mit EFLS (Exact Fusion Locating System) in Generation 2.0 und zeigte sich im Test tatsächlich verbessert. Dabei sei angemerkt, dass Segway bei der H-Serie kontinuierlich Updates ausgeliefert hat, wodurch die Übergänge bei der Navigation von ELFS 1.0 zu 2.0 eher fließend statt sprunghaft verbessert sind. Insgesamt funktioniert die Mischung aus RTK-System (Real Time Kinematics mit GPS) und Kamera, die inzwischen 22 Gegenstände erkennen können soll, sehr gut. Gerade in schwierigen Ecken des Gartens, an denen der Vorgänger der H-Serie gern mal kurze Verschnaufpausen einlegte, um das GPS-Signal wiederzufinden (oder wie die Konkurrenz ganz aufgab), findet sich die i-Serie deutlich besser zurecht.

Dadurch mäht der Roboter nun auch unter Pflanzenüberhängen oder Bäumen konstant und genau weiter und selbst in Bereichen, wo zuvor nicht an Mähen zu denken war, macht das neue Modell nicht mehr schlapp. Der Rest ist weitestgehend identisch. Die Modelle i105E und i108E ziehen stur ihre gleichmäßigen Bahnen und weichen Hindernissen zum Großteil berührungslos aus. Das gilt für (künstliche) Igel, aber auch testweise verstreutes Gartenwerkzeug oder Kisten. Ein Stromkabel wurde im Test hingegen überfahren, wegen der geringen Höhe nahm es aber keinen Schaden. Wie immer gilt aber: Bei Dämmerung oder Nacht sollten Mähroboter zum Schutz von Tieren nicht fahren. Dafür gibt es auch wieder eine Option in der App, die den Roboter bei schwindendem Tageslicht zur Rückkehr zur Ladestation zwingt. Dank der kleinen LED-Lampe über der Vision-Fence-Kamera dockt der Roboter anschließend auch bei längerer Heimfahrt sicher an.

Der blaue Ring gibt wieder gute Signalstärke an - und die ist bei Segway Navimow i105E und i108E deutlich besser als in 2023 bei der H-Serie

Der blaue Ring gibt wieder gute Signalstärke an - und die ist bei Segway Navimow i105E und i108E deutlich besser als in 2023 bei der H-Serie heise bestenlisten

Der Randschnitt klappt bei der i-Serie gefühlt etwas besser als bei der älteren H-Serie, durch die Antriebsräder vorn sind die neuen Modelle wendiger. Wer einen ordentlichen Randschnitt will, sollte aber Zonen manuell anlernen. Die Auto-Assist-Funktion funktioniert zwar prächtig, allerdings hält sie immer einen Abstand zwischen 5 und 15 cm zum Rand ein, sodass hier von „Randschnitt“ nicht die Rede sein kann. Durch die nun insgesamt stabilere Navigation dank EFLS 2.0 hat die i-Serie im Test in puncto Genauigkeit Vorteile.

An Stellen, an denen der Vorgänger starke Probleme mit zwischenzeitlich minutenlangen Pausen zum Wiederfinden des GPS-Signals hatte, mähen die Modelle der i-Serie jetzt durchgehend weiter. Dabei kann es lediglich passieren, dass einige Zusatzdrehungen eingebaut werden, damit die Roboter mit der Kamera die Lage sondieren können. Das führt im Umkehrschluss allerdings auch dazu, dass sich die beiden Roboter weniger gern „ins Gebüsch schlagen“.

Wer eine Grenze anlernt, die die Bots durch Blattwerk oder Ähnliches führt, wird im späteren Betrieb feststellen, dass sie davon abweichen und sich von Ästen, Zweigen oder Blättern vor der Linse zum Ausweichen verführen lassen. Das ist weit weniger als bei den Ecovacs-Modellen (Ecovacs Goat G1 800 Testbericht) der Fall, passiert aber dennoch regelmäßig. Was die Mähfähigkeit in Gebieten mit schlechter GPS-Abdeckung angeht, schlägt die günstige i-Serie von Segway sogar absolute Spitzenmodelle wie den Stiga A1500 (Testbericht).

Außerdem gibt es eine andere Hürde für die Segway-Modelle der neuen i-Serie. Während die meisten Mähroboter auch mit größeren Rasenflächen als den vom Hersteller angedachten klarkommen, ist die Obergrenze von 500 oder 800 m² bei i150E und i108E starr. Wer Zonen mit mehr Rasen anlernen möchte, schaut in die Röhre.

Bei der reinen Mähzeit hat der kleinere Segway Navimow i150E das Nachsehen. Während er rund 60 Minuten am Stück mäht und dann etwa 90 Minuten lang lädt, schafft der i108E etwa 120 Minuten Mähzeit bei 180 Minuten Ladung.

Preis

Der Segway Navimow i105E (500 m²) kostet in der UVP des Herstellers 999 Euro, der i108E 1299 Euro (800 m²). Inzwischen sind sie für 899 Euro und 1199 Euro erhältlich. Letzteres Angebot enthält Ersatzmesser.

Fazit

Die neuen Navimow-i-Modelle von Segway sind eine konsequente Weiterentwicklung der bisherigen H-Serie. Mit Blick auf ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis wurde bewusst auf einige Funktionen verzichtet – etwa die elektronische Mähhöhenverstellung, den Blade-Halt-Sensor, 4G-Konnektivität oder den Frontbumper.

Dafür überzeugen die i-Modelle mit anderen Features: Die neue Auto-Assist-Funktion ermöglicht es den Mährobotern, ihre Mähkarte eigenständig zu erstellen – ganz ohne manuelle Vorgaben. Auch die Navigation wurde spürbar verbessert: Die i-Serie mäht zuverlässig in Bereichen, in denen die H-Modelle im vergangenen Jahr kapitulierten oder nur mit Verzögerung arbeiteten. Selbst das saubere Mähen entlang der Rasenkanten gelingt den Modellen i150E und i108E sichtbar besser.

Hinzu kommt ein attraktiverer Einstiegspreis, der die i-Reihe auch für neue Käufergruppen interessant macht – selbst wenn die H-Serie preislich nicht weit entfernt liegt. Wer eine Rasenfläche von bis zu 500 oder 800 m² zu pflegen hat, bekommt mit den neuen i-Modellen moderne Mähroboter ohne Begrenzungsdraht – mit einem Preis-Leistungs-Verhältnis, das derzeit kaum zu schlagen ist.

Eufy C15

Mähroboter Eufy C15 im Test: Einfacher geht es nicht

Der Eufy C15 kartiert kleine Gärten automatisch und erkennt Hindernisse gut. Zudem ist er relativ günstig. Wir haben ihn getestet und verraten seine Schwächen.

VORTEILE

  • gute automatische Kartierung
  • tolle Hinderniserkennung auch bei kleinen Objekten
  • systematische Mähbahnen und gleichmäßiges Schnittbild
  • umfangreiche App mit Zonen, Zeitplänen und Kartenbearbeitung

NACHTEILE

  • Randstreifen an Hindernissen und Rändern
  • kaum manuelle Eingriffsmöglichkeiten
  • begrenzte Eignung für holpriges Gelände und Hanglagen
  • derzeit keine Smart-Home-Integration

Der Eufy C15 kartiert kleine Gärten automatisch und erkennt Hindernisse gut. Zudem ist er relativ günstig. Wir haben ihn getestet und verraten seine Schwächen.

Der Eufy C15 ist das neue Einstiegsmodell von Anker unterhalb von E15 und E18. Er ist für Rasenflächen bis 500 Quadratmeter ausgelegt und navigiert ausschließlich mit Kameras, also ohne Begrenzungskabel, RTK-Antenne oder LiDAR.

Bilder: Eufy C15

Der Eufy C15 navigiert ausschließlich mithilfe von Kameras, bietet eine Schnittbreite von 18 cm und ist für eine Rasenfläche bis 500 m² geeignet. Ideal für kleinere Stadtgärten, in denen ein RTK-Empfang meist problematisch ist.

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Der Eufy C15 navigiert ausschließlich mithilfe von Kameras, bietet eine Schnittbreite von 18 cm und ist für eine Rasenfläche bis 500 m² geeignet. Ideal für kleinere Stadtgärten, in denen ein RTK-Empfang meist problematisch ist.

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Der Eufy C15 navigiert ausschließlich mithilfe von Kameras, bietet eine Schnittbreite von 18 cm und ist für eine Rasenfläche bis 500 m² geeignet. Ideal für kleinere Stadtgärten, in denen ein RTK-Empfang meist problematisch ist.

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Der Eufy C15 navigiert ausschließlich mithilfe von Kameras, bietet eine Schnittbreite von 18 cm und ist für eine Rasenfläche bis 500 m² geeignet. Ideal für kleinere Stadtgärten, in denen ein RTK-Empfang meist problematisch ist.

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Der Eufy C15 navigiert ausschließlich mithilfe von Kameras, bietet eine Schnittbreite von 18 cm und ist für eine Rasenfläche bis 500 m² geeignet. Ideal für kleinere Stadtgärten, in denen ein RTK-Empfang meist problematisch ist.

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Der Eufy C15 navigiert ausschließlich mithilfe von Kameras, bietet eine Schnittbreite von 18 cm und ist für eine Rasenfläche bis 500 m² geeignet. Ideal für kleinere Stadtgärten, in denen ein RTK-Empfang meist problematisch ist.

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Der Eufy C15 navigiert ausschließlich mithilfe von Kameras, bietet eine Schnittbreite von 18 cm und ist für eine Rasenfläche bis 500 m² geeignet. Ideal für kleinere Stadtgärten, in denen ein RTK-Empfang meist problematisch ist.

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Der Eufy C15 navigiert ausschließlich mithilfe von Kameras, bietet eine Schnittbreite von 18 cm und ist für eine Rasenfläche bis 500 m² geeignet. Ideal für kleinere Stadtgärten, in denen ein RTK-Empfang meist problematisch ist.

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Der Eufy C15 navigiert ausschließlich mithilfe von Kameras, bietet eine Schnittbreite von 18 cm und ist für eine Rasenfläche bis 500 m² geeignet. Ideal für kleinere Stadtgärten, in denen ein RTK-Empfang meist problematisch ist.

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Eufy-App

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Eufy-App

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Eufy-App

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Design und Verarbeitung

Der Eufy C15 misst 60 × 38,5 × 29 Zentimeter (L × B × H) und wiegt 11 Kilogramm. Damit ist er etwas kompakter als seine größeren Geschwister E15 und E18. Er orientiert sich bei der Form klar an den größeren Modellen. Das Gehäuse ist teils rundlich, teils kantig und funktional gestaltet. Große Hinterräder prägen die Seitenansicht. An der Front sitzen mehrere Kameras sowie eine Leuchte für die optische Erfassung der Umgebung. Sind die Luba-Modelle von Mammotion optisch die Rennwagen unter den Mährobotern, erinnern die Eufy-Modelle – und damit auch die Terramow-Modelle, die für Eufy Pate standen – an Top-Fuel-Dragster. Oder an fahrende Bügeleisen – je nachdem, wen man fragt.

Das Gehäuse besteht überwiegend aus mattem Kunststoff. Die Materialanmutung ist einfacher als bei E15 und E18, wirkt aber zweckmäßig und ausreichend stabil. Auf einen umlaufenden Gummistreifen wie bei E15 und E18 verzichtet Eufy. Dadurch fehlt ein weicher Rammschutz für leichte Berührungen mit Mauern oder Gartenmöbeln, und der Kunststoff verkratzt schneller. Auf der Oberseite sitzen fünf Tasten für Stopp, Ein und Aus, Start und Pause, Rückkehr zur Station sowie Bestätigung. Ein Display gibt es nicht. Stattdessen informiert ein schmaler farbiger Leuchtstreifen über den Tasten über Betriebs- und Akkuzustand. Grundfunktionen lassen sich damit direkt am Gerät ausführen. Für Kartierung, Zonen, Zeitpläne und fast alle weiteren Einstellungen ist die Eufy-App erforderlich. Ebenfalls oben sitzt ein großer mechanischer Drehregler für die Schnitthöhe. Der Bereich reicht von 20 bis 60 Millimeter.

Eufy C15: Unter dem Gehäuse arbeitet eine mittig montierte Mähscheibe mit drei frei beweglichen Klingen und einer Schnittbreite von 18 Zentimetern.

Eufy C15: Unter dem Gehäuse arbeitet eine mittig montierte Mähscheibe mit drei frei beweglichen Klingen und einer Schnittbreite von 18 Zentimetern. heise bestenlisten

Unter dem Gehäuse arbeitet eine mittig montierte Mähscheibe mit drei frei beweglichen Klingen. Die Schnittbreite beträgt 18 Zentimeter. Damit ist das Mähwerk kleiner als bei E15 und E18, die jeweils etwas über 20 Zentimeter abdecken. Klingen und Schrauben lassen sich mit überschaubarem Aufwand wechseln, Ersatzklingen gehören zum Lieferumfang. Durch die mittige Konstruktion bleibt zwischen Klingen und äußerem Gehäuserand ein recht großer Abstand. Das erhöht die Sicherheit, verschlechtert aber den Randschnitt an Mauern, Zäunen und hohen Einfassungen. Eine Lösung wären ein seitlich verschiebbares Mähwerk oder ein zusätzlicher Kantentrimmer, beides ist aber nicht vorhanden.

Die großen Hinterräder sorgen auf trockenem, ebenem Rasen für eine ruhige und vergleichsweise rasenschonende Bewegung. Dank sanfter Anfahrt drehen sie nur sehr selten durch. Vorn stützen zwei frei bewegliche Stützräder das Chassis. Dank IPX6-Zertifizierung verträgt der C15 Regen und eine vorsichtige Reinigung mit einem normalen Wasserschlauch. Der C15 ist als Solomodell ohne Dach für die Ladestation sowie als Standardversion mit Garage erhältlich. Das Dach schützt vor direkter Sonne und Niederschlag, ist aber sehr niedrig über dem Roboter angebracht, sodass der in der Station stehend nicht am Gerät bedient werden kann.

Die Eufy-App besticht durch ihre intuitive Bedienung und tiefgehende Konfigurationsmöglichkeiten. Mithilfe der integrierten Kameradaten lässt sich die Kartenansicht in eine naturgetreue Darstellung wechseln.

Die Eufy-App besticht durch ihre intuitive Bedienung und tiefgehende Konfigurationsmöglichkeiten. Mithilfe der integrierten Kameradaten lässt sich die Kartenansicht in eine naturgetreue Darstellung wechseln. heise bestenlisten

Inbetriebnahme und App

Die einfache Inbetriebnahme ist die größte Stärke des Eufy C15. Es muss weder ein Kabel im Boden verlegt noch eine RTK-Antenne montiert und ausgerichtet werden. Auch eine manuell gesteuerte Fahrt entlang der Rasengrenze entfällt. Nach dem Aufstellen der Ladestation wird der Roboter eingeschaltet, in der Eufy-App hinzugefügt und mit WLAN sowie Bluetooth verbunden. Positiv: Unterstützt werden WLAN-Netze mit 2,4 und 5 Gigahertz.

Eufy wirbt mit einer Einsatzbereitschaft innerhalb von fünf Minuten. Das trifft allerdings nur auf den grundlegenden Aufbau ohne Kartenerstellung zu. Die dauert nämlich je nach Form, Größe und Abgrenzung des Rasens ziemlich lang. In unserem durchschnittlich verwinkelten Testgarten mit rund 330 Quadratmetern Rasenfläche dauerte das über eine Stunde. Das ist deutlich länger als bei anderen Modellen mit Auto-Mapping.

Dafür ist das Ergebnis erstaunlich gut. Der C15 fährt die Fläche minutiös ab, erkennt Gras, sichtbare und meist auch weniger sichtbare Begrenzungen und plant anschließend seine Mähbahnen. Die Karte wird zudem im späteren Verlauf aktualisiert, wenn sich der Grenzverlauf grob verändert. Wer das nicht will, verwendet die Funktion Boundary Lock. Damit wird der Roboter auch etwas effizienter, weil er die immer wieder auftretenden Korrekturfahrten an manchen Stellen reduziert.

Die Automatisierung ist größter Pluspunkt und größte Einschränkung des Eufy C15 zugleich. Denn offene Übergänge zum Nachbargrundstück, kaum sichtbare Grenzen und Rasenflächen, die bewusst nur teilweise gemäht werden sollen, überfordern die automatische Erkennung. In solchen Situationen lässt sich die Kartierung allerdings pausieren, um Sperrzonen, virtuelle Begrenzungen oder Bereiche mit Mähpflicht in die Karte einzufügen. Erstaunt waren wir, wie gut die Rasenerkennung im Test funktionierte. Nur in sehr schwierigen Bereichen mit komplett überwucherten Randsteinen fuhr der C15 auch mal einige Zentimeter in ein Beet, um aber anschließend schnell wieder auf den Rasen zurückzukehren. Eufy empfiehlt bei schwer erkennbaren Grenzen eigentlich zusätzlich sichtbare Hindernisse mit mindestens 5 Zentimeter Höhe oder generell überfahrbare Randsteine. Das gab es im Testgarten nicht überall. Wenn es also wirklich mal zu gröberen Schnitzern bei der Navigation kommt, kann der Nutzer kaum eingreifen. Lediglich bei der Fahrt zu einer weiteren, getrennten Rasenfläche darf er manuell steuern – dort angekommen, übernimmt der C15 wieder das Kommando. Zum Glück gab es solche Schnitzer im Test aber nicht.

Die Eufy-App ermöglicht die Anpassung des Randabstands. Bei ebenen Übergängen – etwa von Rasen zu Terrassenplatten – lässt sich dieser Wert so einstellen, dass der Mähroboter den Rasenrand leicht überfährt. So wird ein sauberer, lückenloser Randschnitt erzielt.

Die Eufy-App ermöglicht die Anpassung des Randabstands. Bei ebenen Übergängen – etwa von Rasen zu Terrassenplatten – lässt sich dieser Wert so einstellen, dass der Mähroboter den Rasenrand leicht überfährt. So wird ein sauberer, lückenloser Randschnitt erzielt. heise bestenlisten

Der C15 speichert nur eine Karte, darin lassen sich aber mehrere Mähzonen anlegen. Getrennte Rasenflächen können über Verbindungspfade miteinander verknüpft werden. Solche Wege dürfen laut Eufy bis zu 60 Meter lang sein und müssen flach sowie vollständig befahrbar sein. Bei der Erstellung wird der Roboter manuell vom Nutzer gesteuert. Sind zwei Flächen durch Treppen, hohe Schwellen oder andere unüberwindbare Hindernisse getrennt, bleibt nur der Spot-Modus. Dafür muss der Roboter von Hand zur zweiten Fläche getragen werden. Im Test wurde die Nutzung des Spot-Modus aber immer wieder mit dem Hinweis quittiert, dass keine Karte existiere – seltsam.

Die Eufy-App ist übersichtlich aufgebaut und bietet deutlich mehr Funktionen, als die Einstufung als Einsteigermodell vermuten lässt. Auf der Startseite erscheinen Karte, aktuelle Position, Mähfortschritt und Akkustand sowie Verbindungsstatus. Während der Arbeit lässt sich verfolgen, welche Bahnen bereits abgefahren wurden. Für die Mäharbeit können Fahrgeschwindigkeit, Klingengeschwindigkeit, Bahnabstand und Mährichtung angepasst werden. Es stehen feste, wechselnde oder automatisch veränderte Richtungen zur Verfügung. Zeitpläne lassen sich auf Wunsch für einzelne Zonen festlegen. Zusätzlich bietet die App Einstellungen für Randfahrten, automatisches Nachmähen ausgelassener Bereiche und eine Nachbearbeitung von Ecken.

Der Versatz beim Randmähen lässt sich zwischen minus 15 und plus 15 Zentimeter einstellen. Positive Werte erlauben dem Roboter, einen ebenerdigen Rand weiter zu überfahren. Das ist an bündig verlegten Gehwegplatten oder einer Terrasse sinnvoll. Der Wert gilt jedoch für die gesamte Zone. Unterschiedliche Einstellungen für einzelne Abschnitte derselben Rasenkante sind nicht möglich. Eine Zone mit Mauer auf einer Seite und ebener Terrasse auf der anderen verlangt daher einen Kompromiss.

Zur Kartenverwaltung gehören Sperrzonen, Mähausschlüsse, virtuelle Wände und Must‑Mow‑Zonen. Diese erzwingen das Mähen von Flächen, die die Kamera nicht als Rasen erkennt – hilfreich bei gelbem, trockenem Gras oder kahlen Bodenstellen.

Zur Kartenverwaltung gehören Sperrzonen, Mähausschlüsse, virtuelle Wände und Must‑Mow‑Zonen. Diese erzwingen das Mähen von Flächen, die die Kamera nicht als Rasen erkennt – hilfreich bei gelbem, trockenem Gras oder kahlen Bodenstellen. heise bestenlisten

Zum Kartenmanagement gehören Sperrzonen, Bereiche ohne Mähen, virtuelle Wände und sogenannte Must-Mow-Zonen. Letztere zwingen den Roboter, Flächen einzubeziehen, die seine Kameras zunächst nicht als Rasen erkannt haben. Das kann bei trockenem, gelbem Gras oder kahlen Stellen helfen. Mit der Begrenzungssperre lässt sich verhindern, dass der C15 eine bewusst festgelegte Außengrenze später automatisch erweitert.

Für wiederkehrende Problemstellen gibt es verschiedene Modi zur Befreiung. Eine aggressive Einstellung lässt den C15 kräftigere Manöver versuchen, wenn er feststeckt. Eufy weist darauf hin, dass dies die Grasnarbe stärker belasten kann. Schwierige Stellen sollten daher besser dauerhaft begradigt oder als Sperrzone markiert werden. Alternativ ruft der C15 den Nutzer zu Hilfe.

Über die Kamera ist ein erstaunlich gutes Livebild verfügbar. Der Roboter lässt sich damit aus der Ferne steuern. Während der manuellen Fahrt bleibt das Mähwerk aus Sicherheitsgründen allerdings ausgeschaltet. Die sogenannte Realansicht ergänzt die einfache Kartenansicht um optische Informationen aus dem Garten. Wer nicht über flächendeckendes WLAN im Garten verfügt, kann über ein optionales 4G-Modul mit Ortung für nur 99 Euro nachdenken. Es verbessert nicht nur die Erreichbarkeit im Garten, sondern erweitert zudem die Diebstahlfunktionen.

Eine offizielle Einbindung in Amazon Alexa, Google Home, Apple Home, Siri oder Matter ist für den Eufy C15 derzeit nicht gegeben. Auch die offizielle EufyHome-Integration von Home Assistant unterstützt den C15 nicht, sondern lediglich bestimmte Leuchten und Schalter. Für einige Eufy-Mähroboter existieren inoffizielle Lösungen aus der Community, sie gelten aber bislang nur für E15 und E18.

Eufy C15: Die Schnitthöhe lässt sich nur manuell einstellen.

Eufy C15: Die Schnitthöhe lässt sich nur manuell einstellen. heise bestenlisten

Navigation und Hindernisvermeidung

Eufy bezeichnet das Navigationssystem des C15 als TrueVision. Dabei erfasst er den Garten mit mehreren Kameras und wertet die Bilder räumlich aus. Zwar wird kein GPS-Signal benötigt, dafür hängt die Orientierung stärker von sichtbaren Strukturen, ausreichendem Licht und sauberen Kameras ab. Bei zu wenig Licht kehrt der Roboter daher auch zur Station zurück, Nachtfahrten sind entsprechend gar nicht erst möglich. Zum Wohle der Tierwelt: gut so! Auf der Fläche fährt der C15 in systematischen, überwiegend parallelen Bahnen. Bereits bearbeitete Bereiche werden in der Karte angezeigt. Erkennt die Software ausgelassene Stellen, kann der Roboter sie später erneut anfahren. Das schien im Test regelmäßig vorzukommen, besonders am Rand arbeitet der C15 immer mal wieder nach. Dabei fährt er langsamer, schaut sich häufig um und setzt bisweilen auch eine halbe Roboterlänge zurück. Das wirkt dann etwas unkoordiniert, kann aber auch Teil des Verbesserungsprozesses bei der kontinuierlichen Kartierung des C15 sein.

Die Hinderniserkennung gehört mit zu den überzeugendsten Eigenschaften des Kamera-Roboters. Eufy wirbt mit mehr als 300 erkennbaren Hindernisarten. Im Test bewies der Roboter dabei eine hohe Trefferquote. Unter anderem wurden Igelattrappen, Gartenschläuche, Schuhe, Äste und Steine zuverlässig erkannt und umfahren. Dabei nähert sich der C15 den meisten Gegenständen relativ weit an, bevor er ausweicht. Dadurch bleibt um Töpfe, Gartenmöbel und Spielzeug weniger ungemähtes Gras stehen als bei sehr defensiv fahrenden Modellen. Probleme mit harten Schatten oder fälschlich erkannten Hindernissen gab es im Test nicht. Zwar kam es vor, dass der Roboter an verfärbten Flecken im Gras bremste und sich eingehend umschaute, normalerweise setzte er dann aber seine Fahrt korrekt fort.

Schmale Passagen kann der C15 ab einer Breite von etwa 60 Zentimetern durchfahren. Das klappte im Test problemlos. Die Passage muss dann aber frei von Hindernissen sein. Über eine testweise in den Weg gelegte Dachlatte wollte der C15 nicht fahren, sie wurde regelmäßig als Hindernis erkannt. Generell verlangt der Roboter nach möglichst ebenem, glattem Untergrund. Für schwierige Gärten mit aus dem Boden ragenden Wurzeln oder Steigungen größer 18 Grad ist der C15 nichts.

Mähleistung im Alltag

Der Eufy C15 ist für die regelmäßige Pflege kleiner Rasenflächen gedacht. Dabei will er nur auf kurzen Rasen losgelassen werden und auch besonders dichtes Gras mag er nicht. Zoysia- oder St.-Augustine-Gras wird ausdrücklich als problematisch genannt – das kennen wir in dieser Form von der Konkurrenz nicht und könnte auf einen eher schwachen Mähmotor hindeuten. Probleme gab es im Test damit aber nicht. Die Schnittbreite beträgt nur 18 Zentimeter, das ist recht wenig.

Auf der freien Fläche fällt das Schnittbild trotzdem überwiegend gleichmäßig aus. Die drei frei beweglichen Klingen schneiden gepflegtes Gras sauber auf die eingestellte Höhe. Durch die parallelen Bahnen entstehen sichtbare Streifen, was sehr ordentlich aussieht. Dank des eher niedrigen Gewichts fallen diese Bahnen aber weniger als etwa bei Mammotion-Modellen auf. Die Richtung kann zudem manuell oder automatisch geändert werden, damit sich keine dauerhaften Spuren im Rasen einfahren.

Auf trockenem und ebenem Boden ist die Fahrweise des C15 rasenschonend. Die großen Hinterräder und die sanfte Beschleunigung sowie die Dreipunktwende statt Drehungen auf der Stelle belasten die Grasnarbe kaum. Nur bei nassem und/oder weichem Boden kann es hier trotzdem zu Problemen kommen – allerdings weniger als bei manchem Konkurrenten.

Der Eufy C15 navigiert ausschließlich mithilfe von Kameras, bietet eine Schnittbreite von 18 cm und ist für eine Rasenfläche bis 500 m² geeignet. Ideal für kleinere Stadtgärten, in denen ein RTK-Empfang meist problematisch ist.

Der Eufy C15 navigiert ausschließlich mithilfe von Kameras, bietet eine Schnittbreite von 18 cm und ist für eine Rasenfläche bis 500 m² geeignet. Ideal für kleinere Stadtgärten, in denen ein RTK-Empfang meist problematisch ist. heise bestenlisten

Die größte Schwäche des Eufy C15 ist der Randschnitt. Bei einem ebenerdigen Übergang von Rasen zu Terrassen- oder Randsteinen kann der C15 über diese Kanten hinausfahren. Dafür bietet die App eine Funktion, mit der sich der Überfahrabstand in Zentimetern festlegen lässt. Mit einem passend eingestellten Überfahrabstand gelangt die mittige Mähscheibe dann näher an den Rasenrand und wird ordentlich gemäht. An Mauern, Zäunen oder erhöhten Beeteinfassungen bleiben hingegen bauartbedingt ungefähr 10 Zentimeter innerhalb des Gehäuses plus Sicherheitsabstand zum Rand übrig, sodass insgesamt auch mal 20 Zentimeter ungemäht bleiben. Das ist besser als bei vielen Konkurrenzmodellen, aber alles andere als perfekt.

Auch um Hindernisse herum arbeitet der C15 vergleichsweise eng, aber etwas Rand bleibt eben trotzdem. Bei in die Mähfläche hängenden Zweigen lässt sich der Roboter außerdem nicht dazu bewegen, darunter zu fahren – schade. Dafür arbeitet er angenehm leise. In erster Linie sind die Antriebsmotoren leicht zu hören, der Motor für das Schneidwerk so gut wie gar nicht.

Akku

Der C15 nutzt einen Lithium-Ionen-Akku mit 22,2 Volt und 4,2 Amperestunden. Das entspricht rechnerisch etwa 93 Wattstunden. Eufy wirbt mit bis zu 200 Quadratmetern pro Akkuladung und nennt eine Ladezeit von ungefähr 90 bis 110 Minuten. Im Test erreichte der Roboter sogar mehr als die beworbenen 200 Quadratmeter mit einer Akkufüllung. Es waren eher 230 Quadratmeter, allerdings in fast 2,5 Stunden. Danach fuhr der Roboter schon mit 25 Prozent Restladung zurück zum Zwischenladen. Eine vollständige Ladung dauert fast zwei Stunden, normalerweise lädt der C15 aber kaum mehr als eine Stunde, bevor er weitermäht.

Preis

Die unverbindliche Preisempfehlung für den Eufy C15 Solo ohne Garage beträgt in Deutschland 899 Euro. Die Standardversion mit Garage kostet laut Hersteller 999 Euro. Das optionale Modul mit 4G und GPS-Ortung wird für 99 Euro angeboten. Aktuell ist der C15 mit Garage für 749 Euro im Angebot.

Wer einen kleinen, strukturierten Garten mit klaren Grenzen hat, kann auch zu den Alternativen Natural Expressions Performance 7 und Suntek SRM4050 greifen. Allen Modellen ist eine gemeinsame Plattform zu eigen, die vermutlich von Auramow bzw. Terramow stammt. So wird etwa die Android-App von Auramow auf einem Terramow-Server gehostet. Zudem stellt Auramow die Handbücher für den Natural Expressions Performance 7 und den Suntek SRM4050 bereit. Hinter Terramow steht als Muttergesellschaft die Shenzhen Muxin Intelligent Technology Co., Ltd., gegründet von ehemaligen DJI-Entwicklern. Mit diesen kooperiert unter anderem auch Anker.

Fazit

Der Eufy C15 ist ein besonders unkomplizierter Mähroboter für kleine, überwiegend ebene Gärten mit möglichst klar abgegrenzten Rasenflächen. Seine gute automatische Kartierung spart viel Einrichtungsaufwand und dank ausschließlicher Kamera-Navigation entfallen Begrenzungskabel und RTK-Antenne. Selbst unter Bäumen oder an Hauswänden gibt es normalerweise keine Probleme bei der Navigation – solange das Licht ausreicht. Besonders gut fällt die Hinderniserkennung aus. Die App bietet zudem eine hohe Funktionstiefe für ein Einstiegsgerät.

Dem Vorteil der Einfachheit stehen mangelnde Eingriffsmöglichkeiten des Nutzers entgegen. Wird die Kartierung einmal nicht korrekt ausgeführt, gibt es leider keine manuellen Korrekturmöglichkeiten. Zum Glück kam das im Test aber nicht vor. Ein anderes Problem ist der Randschnitt, bei dem immer ein ungeschnittener Rand überbleibt. Zudem will der Roboter partout nicht unter Büsche fahren. Auch die Geländegängigkeit ist begrenzt und die Schnitthöhe muss manuell eingestellt werden. Trotzdem bietet der Eufy C15 eine erstaunlich gute Leistung für vergleichsweise wenig Geld.

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