Imaging World: Fotoszene trifft sich in Nürnberg
Die Fotoszene trifft sich 2026 erneut in Nürnberg auf der Imaging World. An diesem Wochenende, vom 2. bis zum 4. Oktober, öffnet die Fotomesse mit Eventcharakter zum zweiten Mal ihre Türen. Der Veranstalter ist Ringfoto, Europas größter Verbund von Fotohändlern. Dabei ist die Messe keine Verkaufsmesse, sondern soll Fotografen und Interessierte durch Vorträge, Workshops und das eigene Ausprobieren locken. Auf der Hauptbühne sind den ganzen Tag unterschiedliche Rednerinnen und Redner zu hören oder es werden Preise verliehen. Am heutigen Freitag war dies unter anderem die von der Messe ausgeschriebene School Photo Challenge 2026, die drei Nürnberger Schulklassen jeweils 3000 Euro in die Klassenkasse spülte. Die Siegerbilder fallen zwar eindeutig in die Kategorie „Lernende“, aber so haben alle einmal angefangen. Am heutigen Abend werden hier die TIPA-Awards verliehen.
Die c't Fotografie, Ausgabe 05 2026
(Bild:
heise
)Kleine Ausstellungen, wie hier am Leica-Stand, begleiten die Messe.
(Bild: Christine Bruns / heise medien)
In der Mitte der Halle steht der Influencer-Dome. Eine weiße, aufgeblasene Kuppel, in der unter anderem unsere Autorin Sandra Petrowitz über ihre Safari-Reisen spricht. Ansonsten stellen dort viele Ambassadors der großen Kamerahersteller ihre Arbeit vor.
Die Resonanz auf die Imaging World war bereits im vergangenen Jahr sehr gut. Die Fotoszene sah in den vergangenen Jahren immer wieder lieb gewonnene Formate verschwinden, so zuerst die Photokina, dann die drei Jahre in der Hamburger Messe gastierende Photopia und 2024 auch die etablierte Photo+Adventure in Duisburg. Als wir am Freitagmorgen kurz vor 10 Uhr eintrafen, war die Halle schon gut gefüllt. Über den Tag hinweg kamen und gingen die Besucher. Es wurde voller, fast jeder Stand war gut besucht. Gleiches galt für die Vorträge. An vielen Ständen können Interessierte selbst aktiv werden: Blitze testen, eine Kamera ausleihen, ein Objektiv ausprobieren. Auch Models selbst zu fotografieren, ist erwünscht, etwa beim Showboxkampf im Ring oder bei einer kleinen Sambagruppe. An anderer Stelle dürfen Besucherinnen und Besucher auch selbst zum Model werden und ein Magazincover füllen.
Sony hat zum Testen der Kameras einen ganzen Dschungel aus künstlichen Pflanzen und Tieren aufgebaut, inklusive einer Station für die Makrofotografie und einer für Teleobjektive.
(Bild: Christine Bruns / heise medien)
Alle großen Kamera- und Objektivhersteller sind vor Ort. Sony hat zum Testen des eigenen Equipments einen kleinen Dschungel mit diversen künstlichen Pflanzen und Tieren aufgebaut, Canon eine Bar und einen Blumenladen, OM System ein Miniaturland. Die Produktberater wurden an jedem Stand gut belagert. Früh zu kommen, lohnt sich daher. Ansonsten bringen Sie besser etwas Geduld mit. Auch Kollegen anderer Magazine oder Influencer wie Stefan Wiesner waren vor Ort.
Samuel Lintaro steht auf der Imaging World im Influencer-Dome vor Publikum und stellt seine Ambassador-Arbeit für Ricoh vor.
(Bild: Christine Bruns / heise medien)
Wer an diesem Wochenende noch nichts vorhat, kann auch am Samstag und am Sonntag noch zur Messe nach Nürnberg fahren und selbst die neusten Produkte ausprobieren, kleine Gadgets für die Fotografie, etwa Miniaturnebelmaschinen für Food, Makro oder Porträt, entdecken oder mit Gleichgesinnten fachsimpeln. Einige wenige Plätze waren auch bei den kostenpflichtigen Workshops noch frei, vielleicht finden Sie etwas darunter, das Sie interessiert.
Live-Acts, wie diese Samba-Tanzgruppe, laden zum Fotografieren ein.
(Bild: Christine Bruns / heise medien)
Die Eintrittspreise sind moderat, 15 Euro für das Tagesticket, 25 Euro für das ganze Wochenende. Zusätzlich bieten mehrere Händler im Verbund Rabattcodes an, mit denen das gesamte Wochenendticket für 15 Euro zu haben ist. Wer einen Besuch plant, findet diese durch eine einfache Suchanfrage zu „Rabattcode Imaging World“.
An den Ständen unterschiedlicher Druckdienstleister oder Fotopapieranbieter können sich Interessierte darüber informieren, welche Produkte es gibt und was für die eigenen Bilder am besten geeignet ist.
(Bild: Christine Bruns / heise medien)
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.