"Held Russlands" im Krieg getötet: Kreml verliert frisch dekorierten Top-General

"Held Russlands" im Krieg getötetKreml verliert frisch dekorierten Top-General
16.09.2026, 14:04 Uhr
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Fast 20 russische Generäle sind laut offizieller Zählung seit Kriegsbeginn getötet worden. Nun trifft es erneut einen ranghohen Kommandeur - der nicht lange Zeit hatte seinen Ruhm zu genießen.
Zweieinhalb Wochen nach seiner Auszeichnung als "Held Russlands" ist ein russischer General im Ukraine-Krieg getötet worden. Der Tod von Generalmajor Anton Grinus, Kommandeur der 4. motorisierten Garde-Schützenbrigade, wurde von russischen Militärbloggern und von dem tschetschenischen General Apti Alaudinow auf Telegram bestätigt.
Grinus hatte Anfang Juli dem russischen Präsidenten Wladimir Putin die Eroberung der ostukrainischen Stadt Kostjantyniwka gemeldet. "Ein Mann mit lettischem Namen, geboren in Kasan, kämpft glänzend", sagte Putin damals. Nach Angaben der Ukrainer wie westlicher Militärbeobachter ist die Stadt aber nicht vollständig unter russischer Kontrolle. Am 27. August wurde der General mit dem Ehrentitel "Held Russlands" ausgezeichnet.
Schwere ukrainische Angriffe am Wochenende
Die genauen Umstände seines Todes sind nicht bekannt. Moskauer und Kiewer Quellen verweisen aber auf schwere ukrainische Angriffe gegen russische Stellungen in den besetzten Gebieten Luhansk und Donezk am vergangenen Wochenende.
In dem von Putin befohlenen Krieg gegen die Ukraine sind in viereinhalb Jahren nach offizieller Zählung fast 20 russische Generäle getötet worden. Nach unbestätigten Berichten kam Ende August ein Dreisterne-General bei Beschuss auf eine Kommandostelle in Donezk ums Leben.
Die Ukraine meldet derzeit erfolgreiche Gegenangriffe im Norden des Gebiets Donezk. In den vergangenen Tagen machten von Militärexperten verifizierte Fotos und Videoaufnahmen deutlich, dass es der Ukraine gelungen war, die Stadt Lyman zu sichern und einen großen Vorstoß der russischen Streitkräfte zurückzuwerfen.
Die ukrainischen Erfolge widerlegen die Darstellung des Kremls und des Moskauer Generalstabs, dass russische Truppen überall an der Front in der Ostukraine vorrücken. Russlands Präsident Wladimir Putin behauptete Anfang September, die Stadt Swjatohirsk mit ihrem wichtigen orthodoxen Kloster sei in russischer Hand. Der ukrainische General Bilezkij zeigte sich daraufhin in einem Video ohne Helm mitten in der Stadt.
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