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Thursday, September 17, 2026

OpenAI veröffentlicht weitere KI-Zwischenfälle

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Sorgen um Entwicklung OpenAI veröffentlicht weitere KI-Zwischenfälle

Stand: 17.09.2026 • 05:14 Uhr

Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasend schnell - mit teils ungewollten Folgen. Zuletzt löste etwa ein Hacker-Angriff durch KI-Software von OpenAI weltweit Sorgen aus. Jetzt gab der Entwickler weitere Probleme bekannt.

Der ChatGPT-Entwickler OpenAI hat neue Zwischenfälle öffentlich gemacht, bei denen sich seine Künstliche Intelligenz (KI) in Tests "unerwartet oder besorgniserregend" verhielt. Bei einem Teil davon geht es darum, dass KI einen erheblichen Aufwand eingeht, um in Testläufen quasi zu schummeln.

So versuchte ein KI-Modell OpenAI zufolge, von ihm selbst erstellte Dateien ins Netz hochzuladen, nur um sie bei Antworten als Quelle vorweisen zu können. In einem anderen Fall erfand die KI angefragte Daten, weil sie die Informationen nicht finden konnte, und wollte das zunächst verschweigen.

OpenAI fand auch ein Problem mit Anweisungen, die die Software gelegentlich an sich selbst hinterließ. Dazu gehörte in einem Fall die Empfehlung, frei von "Rollen und Identitäten" zu sein, die andere Chatbots zurückhielten. Das Verhältnis zum Nutzer solle dabei als eins unter Gleichen betrachtet werden, hieß es in der Anweisung. OpenAI zufolge blieben danach Veränderungen im Verhalten des Modells jedoch aus.

Mehr Transparenz nach Hacking-Attacke

Der ChatGPT-Entwickler hatte mehr Transparenz nach der aufsehenerregenden Hacking-Attacke versprochen, bei der seine Software eigenständig aus einer abgesicherten Umgebung ausbrach und in Systeme der KI-Firma HuggingFace eindrang. Dieser und andere Zwischenfälle verstärkten in den vergangenen Wochen die Sorge, dass hoch entwickelte KI der menschlichen Kontrolle entgleiten könnte. Auch OpenAI-Chef Sam Altman unterstützte zuletzt Vorschläge für eine abgebremste Entwicklung der Technologie und mehr Regulierung.

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