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Monday, September 28, 2026

"Die Höhle der Löwen": Frank Thelen platzt der Kragen

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"Was für eine Scheiße!": Frank Thelen. (Foto: RTL)

Diesmal in der Löwenhöhle: Klebekugeln gegen Staub und Krümel, eine Ex-Gastinvestorin wechselt die Seiten und ein Löwe, der im Angesicht eines blähenden Fabelwesens aus der Haut fährt.

Ein buntes Einhorn, aus dessen Hinterteil sich eine Schaumwolke in Richtung Freiheit verabschiedet: Der erste Pitch des Abends hat bei "Die Höhle der Löwen" (abrufbar auf RTL+) noch nicht begonnen, da schlägt Frank Thelen beim Anblick des "SchaumPo"-Logos bereits die Hände vors Gesicht. Nur wenige Minuten später ist der Löwe kaum noch zu bändigen.

Aber der Reihe nach: "ShaumPo"-Gründer Sebastian Wild will nicht weniger als "die größte Schaumparty veranstalten, die die Löwenhöhle je gesehen hat." Mit seinem Schaumbadgenerator-Prototyp lockt er Janna Ensthaler zur entgegengefieberten Vorführung. Aber die erhoffte Schaumparty bleibt aus. Der Prototyp blubbert nur überfordert vor sich hin. "Du hast aber auch zu heiß gebadet, oder?", witzelt Löwe Andreas Herb. Frank Thelen brodelt längst innerlich. Dann platzt es aus ihm raus: "Ich habe hier schon katastrophale Gründer gesehen. Aber du bist die Krönung!" Und weiter: "Was für eine Scheiße!", poltert der Tech-Experte.

Die angekündigte Schaumparty kommt mal so gar nicht auf Touren. Ganz im Gegenteil. Des Gründers Träume von leuchtenden Kinderaugen, Superhelden und satten Disney-Verträgen platzen wie eine Seifenblase. Kein Löwe hat Interesse. Das war's.

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Die Präsentation von "SchaumPo" verläuft leider nicht gerade überschäumend. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

Frank Thelen hat noch mit der Verarbeitung des Erlebten zu tun, da stehen auch schon die nächsten Gründer in der Löwenhöhle. Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger haben Susanne und Bernd Schmekel aus dem Allgäu ihre Hausaufgaben gemacht ("Sauberkugel"). Mit seinen selbstentwickelten Klebe-Gadgets gegen Krümel, Staub und Sand hat das Paar in den vergangen acht Jahren satte acht Millionen Euro umsetzen können.

Bei solchen Zahlen werden die Löwen natürlich sofort hellhörig. "Ihr sitzt auf einem Goldpott!", ist sich Judith Williams sicher. Die Beauty-Queen legt das erste Angebot des Tages vor. Ralf Dümmel und Andreas Herb folgen der Löwin. Nach einer kurzen Beratung entscheiden sich die Gründer für den König der Regale. Für Andreas Herb keine Überraschung: "Ich wäre auch mit Ralf gegangen!", grinst der Getränke-Mogul.

Johannes Kliesch ruft seine Frau an

Weiter geht's mit Viktor Dik und Markus Schnauer aus Hamburg. Die Gründer von "Loume" wollen schlechtem Schlaf den Kampf ansagen. Dabei helfen soll ein smartes Schlafmeditationssystem, das einem der anwesenden Löwen bereits bekannt ist: "Ihr werdet es nicht glauben, aber meine Frau hat euer Produkt vor ein paar Wochen bestellt", verrät Socken-König Johannes Kliesch. Die werte Gattin wird auch sofort ans Telefon geholt. "Ich würde es noch ein bisschen ausprobieren, ehe ich es meinen Freundinnen empfehle", lautet das bisherige Fazit aus dem Hause Kliesch. Neben der noch nicht ganz überzeugten Löwen-Gattin kommt noch eine ziemlich hohe Bewertung dazu (350.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile). So erlischt das Licht der Hoffnung ziemlich schnell. Kein Löwe will investieren.

Auch der nächste Pitch hält eine interne Überraschung bereit. Die einstige Gastlöwin Diana zur Löwen kehrt als Gründerin zurück. Gemeinsam mit ihren beiden Kolleginnen Rebecca Linneweber und Julia von Wolff möchte die erfolgreiche Influencerin für mehr Wohlbefinden im Mundraum sorgen ("Artem"). Das vorgestellte Zahnpasta-Duo für morgens und abends kommt ganz ohne Schleifpartikel und aggressive Peroxide aus.

Das Produkt weckt durchaus Interesse bei den Löwen. Aber die Bewertung ist dem Rudel viel zu hoch (300.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile). "Beratet euch und kommt mit einer besseren Bewertung zurück", fordert Judith Williams. Das Trio steckt die Köpfe zusammen. Aber auch mit 400.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile sind die Löwen nicht glücklich. So muss auch das "Artem"-Team ohne den erhofften Deal die Heimreise antreten.

"So schnell habe ich noch nie eine halbe Million Euro ausgegeben"

Für das letzte Gründer-Team des Abends sieht es lange Zeit ebenfalls nicht gut aus. Für die Suche nach dem perfekten Urlaub haben die "Blookery"-Gründer Kevin Kiesewetter und Jannis Jäger eine App für Überraschungsreisen entwickelt. Im ersten Jahr konnte das Duo bereits eine Million Euro Umsatz machen. Als es aber um die zukünftigen Visionen geht und die beiden Gründer nach Ansicht der Löwen viel zu tiefstapeln, springt ein Investor nach dem anderen ab.

Am Ende hat nur Johannes Kliesch Lust auf eine Zusammenarbeit. Statt der angebotenen 12 will der Löwe aber 40 Prozent der Firmenanteile. Dafür würde er 500.000 Euro auf den Tisch legen. Nach einer kurzen Verhandlungsrunde schlagen die Gründer schließlich zu. "So schnell habe ich noch nie eine halbe Million ausgegeben", grinst Johannes.

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