heise-Angebot: S2N Agentic Ops: Programm der Online-Konferenz zu KI im IT-Betrieb steht
Wie setzt man agentische KI im IT-Betrieb erfolgreich ein, wie viel Autonomie darf ein KI-Agent bekommen, und wer behält die Kontrolle? Um diese Fragen geht es auf der Agentic Ops, einer eintägigen Online-Konferenz am 9. Dezember 2026. Sie richtet sich an Administratoren, Systemarchitekten, DevOps-Teams oder Site Reliability Engineers.
Praxis-Berichte zeigen, wie agentische Systeme konkret den Betrieb unterstützen können – und zwar sogar in Bereichen, wo es besonders auf Compliance und Security ankommt. Andere Vorträge steigen tiefer in die Technik ein, etwa bei der Behandlung von Vulnerabilities oder beim Kubernetes-Betrieb.
Zum Auftakt zeigt Stefan Wintermeyer bei „Systemadministration mit dem Agenten“, wie sich Agenten mit Shell-Zugriff durch technische Guardrails und Rulesets kontrollieren lassen. Als Beispiel dient sein Open-Source-Projekt Heinzel, das er auch in Kundenprojekten produktiv einsetzt. Konkret geht es um Berechtigungen, Freigaben, Backups, Tests, Logging und Least Privilege – und Entscheidungen, was im Prompt stehen darf und was technisch erzwungen werden muss.
Einblicke in die Agentic-Ops-Praxis
Eldar Sultanow gibt Einblicke in ein umfangreiches Projekt beim Landesbetrieb IT.NRW und beleuchtet dort die technischen und organisatorischen Anforderungen an Agentic Ops: von Identity und Berechtigungsmodellen über Tool- und Datenzugriffe, Auditierbarkeit und Human-in-the-Loop bis hin zu Guardrails, Kill Switches und der Isolation kritischer Systeme. Dabei geht er auch auf die Anforderungen von KRITIS, BSI-Vorgaben und Datenschutz in hochsensiblen und regulierten Umgebungen ein. Ein weiterer Praxisbericht kommt von Marc Mährländer, der zeigt, wie KI-Agenten Entwickler beim Betrieb einer KYC-Plattform für Finanzdienstleister unterstützen und das Operations-Team einsparen.
Den Bereich Vulnerability-Management greift sich Lukas Grunwald heraus und demonstriert, wie man seine Sicherheitsprozesse im Zeitalter von Agentic AI Ops anpassen muss. Cornelius May zeigt an einem durchgängigen Praxisbeispiel, wie sich Agenten im Kubernetes-Cluster schrittweise und sicher in Richtung größerer Autonomie ausbauen lassen.
Die Online-Veranstaltung startet am 9. Dezember 2026 um 9:00 Uhr. Tickets gibt es bis 6. November noch zum Frühbucherpreis von 249 Euro zuzüglich Umsatzsteuer. Die Teilnahme an der Konferenz erfolgt per Browser, zusätzliche Software ist nicht erforderlich.
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