Bayer fordert das Glück heraus: Robert Andrich kritisiert und macht überraschende Trainer-Ansage

Robert Andrich kritisiert und macht überraschende Trainer-Ansage
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17.09.2026 | 06:00 Uhr
Nach der verpassten Champions-League-Qualifikation meistert Bayer Leverkusen die erste Pflichtaufgabe in der Europa League. Dabei lässt der Favorit aber viele Chancen liegen.
Auftaktsieg ja, Zufriedenheit nein: Robert Andrich hat bei Bayer Leverkusen beim ersten Auftritt in der Europa League wie schon in der Fußball-Bundesliga noch viel Luft nach oben ausgemacht. "Man muss kein Fußballexperte sein, um zu erkennen, dass das heute kein gutes Spiel von uns war. Es war unter dem Strich nicht ganz das, was wir wollten", sagte Chefkritiker Andrich nach dem mühsamen 2:0 (1:0) gegen NK Celje und resümierte: "So kannst du insgesamt nicht den Pokal holen, den wir holen wollen."
Nicht nur für das Erreichen des noch weit entfernten Endspiels am 26. Mai 2027 in Frankfurt, auch schon am Sonntag gegen RB Leipzig in der Liga (15.30 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de) muss die Werkself noch eine Schippe drauflegen. "Natürlich definieren wir uns auch über unsere Spielweise, da haben wir uns heute nicht mit Ruhm bekleckert", sagte Andrich: "Aber unter dem Strich stehen jetzt die drei Punkte." Immerhin beteuerte Andrich, der nach schwierigen Wochen erstmals in dieser Saison starten durfte, seine persönliche Beziehung zum neuen Trainer Carles Martinez werde "besser. Wir werden wärmer."
Im schwarzen Sondertrikot mit dem Wappen des TSV Bayer 04 Leverkusen, das an den einzigen UEFA-Cup-Titel von 1988 erinnert, übernahmen die Gastgeber sofort das Kommando. Einen ersten Abschluss setzte Patrik Schick (9.) aus etwas zu spitzem Winkel rechts am Tor vorbei. Drei Minuten später prüfte Edmond Tapsoba Celje-Torhüter Zan-Luk Leban mit einem Kopfball.

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Andrich nach 90 Minuten gegen Celje „richtig am Sack“
847 Tage nach dem bislang letzten Auftritt in diesem Wettbewerb – der 0:3-Finalniederlage gegen Atalanta Bergamo in der Double-Saison noch unter Xabi Alonso – ging Leverkusen vor 27.945 Zuschauern in der nicht ausverkauften BayArena durch ein Eigentor von Svit Seslar (15. Minute) in Führung. In der zweiten Halbzeit sorgte Facundo Medina (74.) für die Entscheidung. Zwischenzeitlich hätte Leverkusen gut und gerne den Ausgleich kassieren können.
Gegen die Leipziger müsse Bayer nun "wesentlich besser mit dem eigenen Ballbesitz umgehen", sagte Torhüter Mark Flekken bei RTL, der mit seinen Paraden mehrfach Gegentore verhinderte: "Die leichten Fehler wie heute dürfen wir uns nicht erlauben. Und müssen die Chancen nutzen, die wir uns herausspielen."
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