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Wednesday, November 4, 2026

Musk: «Mein Wahl-Weltraum-Laser hat nicht funktioniert»

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  • Die Republikaner verlieren bei den Midterms ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus und im Senat.
  • Ex-Präsident Barack Obama sieht darin eine klare Absage an politische Polarisierung.
  • Donald Trump gratuliert den Demokraten, John Thune spricht von einem Rückschlag für die Republikaner.

Die Demokraten feiern bei den US-Parlamentswahlen ihren Erdrutschsieg. Sowohl im Senat als auch im Repräsentantenhaus haben sie die Mehrheit zurückgewonnen, wie US-Medien auf Grundlage von Stimmauszählungen und Wahlbefragungen meldeten. Auch bei prominenten Politikern und Unterstützern beider Parteien bleibt der Wahlausgang nicht unkommentiert. Ein Überblick über die Reaktionen auf die Wahlnacht:

Demokraten

Ex-Präsident Barack Obama

«Heute Abend hat das amerikanische Volk eine klare Botschaft gesendet», schreibt der ehemalige US-Präsident Barack Obama auf der Plattform X. Der Demokrat deutet die Wahlergebnisse als klare Absage an politische Polarisierung. Die Amerikaner wollten «eine Politik, die Menschen zusammenbringt, statt sie zu spalten», sowie Führungspersönlichkeiten mit «konkreten Lösungen» für ihre Probleme.

Er lobte die Kandidaten, die auch in «lange als schwierig geltenden Regionen» angetreten seien, und dankte den Wahlhelfern beider Parteien. Die Demokraten müssten nun «die Ärmel hochkrempeln», dort Veränderungen durchsetzen, wo sie könnten, weiteren Schaden begrenzen und «den Grundstein für die Zukunft legen».

Neuer Senator von Texas, James Talarico

Mit dem Sieg von James Talarico hat in Texas erstmals seit 38 Jahren ein Demokrat das Rennen um den Senatssitz gewonnen. Kurz vor 23.30 Uhr Ortszeit wendet sich der 37-Jährige bei einer Veranstaltung mit einer Rede in Austin an seine Wähler.

«Danke, dass ihr alle hier seid. Wir haben uns gerade Texas zurückgeholt», eröffnet der Demokrat seine Rede und wird dafür bejubelt. «Wir haben gerade bewiesen, dass alles Geld in der Welt nichts gegen die Leute von Texas ausrichten kann. Wir haben gerade eine Nachricht an jeden milliardenschweren Spender gesendet: In diesem Land liegt die Macht bei den Leuten», so Talarico.

James Talarico spricht nach dem Wahlsieg.

Anschliessend zitiert der gläubige Christ aus der Bibel und vergleicht seinen Wahlkampf mit dem Kampf Davids gegen Goliath. «Und heute Nacht haben wir Goliath besiegt», so der neue Senator von Texas.

Senator von New York, Chuck Schumer

Chuck Schumer feiert die Wahlnacht als politischen Neustart. «Es ist ein neuer Tag in Amerika», schreibt der Demokrat auf X. «Die Demokraten haben die Machtverhältnisse im Senat neu gestaltet.» Die Kandidaten seiner Partei hätten an Orten gewonnen, «an denen das zuvor als unmöglich galt».

Republikaner

US-Präsident Donald Trump

US-Präsident Donald Trump gratulierte den Demokraten zum Sieg. «Nun, ich sage Folgendes: Herzlichen Glückwunsch an die Demokraten. Sie haben gute Arbeit geleistet», sagt Trump dem Sender Fox News.

Zu den Gründen für die deutliche Wahlschlappe sagte Trump, dass der Iran-Krieg eine Rolle gespielt habe. «Ich denke, ein Teil davon war Iran, aber gleichzeitig haben die Menschen die Bedeutung dessen verstanden, was ich in Bezug auf Iran getan habe», sagt Trump.

Auf seiner eigenen Plattform Truth Social schreibt Trump: «Ich stand nicht auf dem Stimmzettel, und wenn ich darauf gestanden hätte, hätten wir einen ERDRUTSCHSIEG errungen!» Auch teilte er ein Foto einer roten Kappe, auf der in Grossbuchstaben «Veto» steht.

Tech-Milliardär Elon Musk

Auch Elon Musk, der wiederholt seine Unterstützung für die Republikaner klarmachte, hat sich auf X geäussert. «Scheint so, als ob meine wahlbeeinflussenden Weltraum-Laser dieses Mal nicht funktioniert hätten», scherzt der 55-Jährige. Er hatte in diesem Jahr diverse republikanische Kandidaten mit gesamthaft mehr als 400 Millionen Dollar unterstützt. Weiter schrieb er: «Rechenzentren im Weltraum sehen gerade ziemlich attraktiv aus.»

Mehrheitsführer im Senat, John Thune

Für den republikanischen Mehrheitsführer John Thune ist der Verlust der Senatsmehrheit ein Rückschlag, wie er in einem Beitrag auf X schreibt. «Die Republikaner im Senat können auf eine beeindruckende Bilanz zurückblicken, die zu sichereren Strassen, mehr Geld in den Geldbeuteln der Amerikaner und neuen Chancen für Familien und Unternehmen geführt hat, voranzukommen», schreibt Thune.

Er sei stolz auf sein Team und auf alles, was man für das amerikanische Volk erreicht habe. «Die Republikaner im Senat werden nicht tatenlos zusehen, wie der extrem linke, sozialistische Flügel der Demokratischen Partei versucht, alles rückgängig zu machen, was wir erreicht haben.»

Mit Material von DPA und AFP.

Alessia Rambaldi

Alessia Rambaldi (ram), arbeitet seit 2024 für 20 Minuten. Sie ist Redaktorin am Newsdesk.

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