heise+ | So hackt sich Google mit KI selbst: Interview mit dem Leiter der Red Teams
Eine gängige Praxis in der IT-Sicherheit von großen Unternehmen ist es, sich selbst zu hacken, um Sicherheitslücken in den eigenen Systemen zu finden und schnell schließen zu können. Wie in anderen Unternehmen sind auch bei Google eigene interne Abteilungen, sogenannte „Red Teams“, dafür zuständig. Nicht selten gibt es noch ein „Blue Team“, was in die Rolle des Verteidigers schlüpft.
Mit dem Aufkommen von LLMs und KI-Agenten, die teils automatisiert Sicherheitslücken finden und ausnutzen, hat uns interessiert, inwiefern sich die Arbeit für Red Teams und das IT-Sicherheitspersonal von Google verändert hat. Wir haben unsere Fragen Daniel Fabian gestellt, der seit 2015 die Red Teams von Google leitet. Für seine Arbeit trägt er intern den Spitznamen „Principal Digital Arsonist“, zu Deutsch etwa: „digitaler Oberbrandstifter“.
Daniel Fabian leitet seit 2015 die Red Teams von Google. Seine Arbeit brachte ihm intern den Namen „Principal Digital Arsonist“ ein, also der „digitale Oberbrandstifter“.
(Bild: Marvin Zilm)
c’t: Sie leiten bei Google die Red Teams. Was machen Sie da?
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