heise+ | Fototour Stift Admont: Die größte Klosterbibliothek der Welt fotografieren
Der Weg zum „Achten Weltwunder“ führt die Treppe hinauf, durch eine Glastür und den langen Klostergang entlang. Am hinteren Ende des Ganges, auf der linken Seite, liegt der Schatz von Admont. Wie es sich für einen Schatz gehört, ist er sorgsam verborgen: hinter einer unspektakulären, cremefarbenen Tür mit einer auffallend kleinen Klinke.
Wenn Besucher im Rahmen einer Führung zum ersten Mal eintreten, ereignet sich stets ein besonderes Schauspiel: Für einen Moment herrscht vollkommene Stille, während jeder in der Gruppe versucht, den monumentalen Eindruck auf sich wirken zu lassen. Einem ersten bewundernden Ausruf folgt eine fast synchrone Bewegung: Kameras und Mobiltelefone werden gezückt, um den Anblick festzuhalten. Tatsächlich ist die Pracht des Bibliothekssaals überwältigend und will erst einmal verarbeitet werden.
Admont, im Jahr 859 erstmals urkundlich erwähnt, gehört zu den ältesten Ansiedlungen der Steiermark. Die knapp 5000 Einwohner zählende Gemeinde liegt malerisch im ebenen Talboden der Enns, inmitten der Ennstaler Alpen und am Zugang zum Gesäuse.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.