Oktagon 94 im Liveblog: Kämpfer aus Kassel jubelt zu früh - und siegt doch durch K.o.

Kämpfer aus Kassel jubelt zu früh - und siegt doch durch K.o.
26.09.2026 | 18:42 Uhr
Für mehr als 58.000 Menschen wird das Frankfurter Waldstadion zur großen MMA-Show. Oktagon 94 setzt wieder neue Maßstäbe und garantiert ein Käfig-Spektakel mit dem "Neandertaler" Frederic Vosgröne, Max Coga und Christian Eckerlin. Es könnte der letzte Auftritt im Käfig des bekanntesten MMA-Kämpfers Deutschlands werden.
Für mehr als 58.000 Menschen wird das Frankfurter Waldstadion zur großen MMA-Show. Oktagon 94 setzt wieder neue Maßstäbe und garantiert ein Käfig-Spektakel mit dem "Neandertaler" Frederic Vosgröne, Max Coga und Christian Eckerlin. Es könnte der letzte Auftritt im Käfig des bekanntesten MMA-Kämpfers Deutschlands werden. Das Event wird auf RTL+ ab 17.30 Uhr und ab 22.45 Uhr live auf RTL übertragen.
Oktagon 94 im Frankfurter Stadion ...

Mit Michael Obodozie sollte ein Kämpfer aus Kassel den Auftakt im Deutsche Bank Park machen. Sein Gegner war der Pole Oskar Staszczak. Und viel Zeit wollte sich der hessische Fighter nicht lassen. Bereits nach 30 Sekunden landete der 22-Jährige eine knackige Links-Rechts-Kombination. Dann wurde es kurios: Sein polnischer Gegner ging zu Boden, Obodozie drehte jubelnd ab und kletterte zum Feiern auf den Zaun - dabei war der Kampf noch gar nicht beendet. Staszczak richtete sich auf und blickte ebenso fragend wie der Referee zu Kasseler, der dann realisierte, dass es weitergeht. Erneut brauchte Obodozie nur wenige Sekunden, um Staszczak erneut anzuklingeln und niederzuschlagen - dieses Mal jubelte er zu Recht. Er siegte durch technischen Knockout.

1:40
Diese zwei Frankfurter Kämpfer teilen wirklich alles
Mit Raul Lemberanskij stand im zweiten Kampf des Abends der erste Lokalmatador im Cage. Das 24-jährige Talent aus Frankfurt hatte alle seine neun bisherigen MMA-Kämpfe gewonnen. Gegen den Slowaken Roman Paulus setzte er vor allem auf Volumen. Viele kleine Treffer, viele schnelle Bewegungen, um den Schlägen des Slowaken aus dem Weg zu gehen. Das war das Erfolgsrezept, um in Runde eins die Punktrichter zu überzeugen. In der zweiten Runde setzte Lemberanskij auf seinen Fähigkeiten im Clinch um raubte seinem etwas größeren Gegner den Reichweitenvorteil. Der Frankfurter dominierte das Geschehen und landete vereinzelte Treffer, doch auch Paulus hatte einige gute Aktionen in dieser Runde. In der Runde beförderte Lemberanskij seinen Gegner zu Boden punktete ihn locker aus. Sieg für den Frankfurter nach drei souveränen Runden.
Es folgt der Kampf im Weltergewicht zwischen Tamerlan Dulatov aus Düsseldorf und Nikola Jankovic aus Kroatien
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