heise+ | Forbidden Planet im 4K-Heimkinotest: Was Star Trek inspirierte
Anfang der 1950er-Jahre galt das noch junge Science-Fiction-Genre als billiger Schund für Teenager. Das änderte sich 1956, als Forbidden Planet (Alarm im Weltall) in die Kinos kam. Metro-Goldwyn-Mayer pumpte fast zwei Millionen Dollar in die Produktion, setzte auf modernste Spezialeffekte und den ersten vollständig elektronisch erzeugten Soundtrack.
Vor allem lieferte Regisseur Fred M. Wilcox mit Forbidden Planet die Vorlage zur ersten Star-Trek-Serie, die ab 1966 über die Fernsehschirme flimmerte. Trekkies fühlen sich sofort zu Hause, wenn die Crew den Transporter zum Beamen betritt, der von Leslie Nielsen gespielte Commander mit seinem Schiffsarzt den Planeten erkundet und Kommunikator und Phaser zückt.
Arrow Films hat den Klassiker nach 70 Jahren aufwendig in 4K restauriert und auf Ultra HD Blu-ray (UHD) veröffentlicht. Dem Import-Set aus Großbritannien liegt zwar auch eine Blu-ray Disc bei, auf dieser sind aber nur Extras inklusive des kompletten Kinderfilms „The Invisible Boy“ zu sehen, in dem der Roboter Robby aus Forbidden Planet erneut auftritt. In unserer Analyse klären wir die Bezüge zu Shakespeare und Freud, den Wandel der Rollenbilder und den Einfluss auf die spätere Synthesizer-Musik, bevor wir ab Seite 4 die Bild- und Tonqualität der UHD mit dem auf Apple TV verfügbaren Stream vergleichen. Lohnt sich der Import für Trekkies und Sci-Fi-Fans?
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.