The Daily Newsstand · Free, Always
Saturday, September 19, 2026

Mähroboter Stiga A 6v im Test: Made in Europe – aber auch gut?

Translate

Der Stiga A 6v mäht sehr sauber und navigiert ohne Begrenzungsdraht. Kamera und RTK funktionieren gut, dennoch gibt es Einschränkungen.

Der Stiga A 6v ist für Rasenflächen bis 600 m² ausgelegt und kommt in der Standardinstallation ohne Begrenzungsdraht sowie ohne eigene RTK-Referenzantenne aus. Für die Navigation verwendet Stiga Satellitendaten und eine KI-Kamera, mit deren Hilfe der Roboter Rasen und Hindernisse erkennen soll. Im Alltag überzeugt vor allem das Schnittbild. Gegenüber älteren Stiga-Modellen wie dem A1500 ist die zusätzliche Kamera zwar ein wichtiger technischer Schritt. Dennoch kann das in Europa gefertigte Modell im Test nicht voll überzeugen.

Bilder: Stiga A 6v

Stiga A 6v: Mähroboter ohne Begrenzungsdraht für Rasenflächen bis 600 m²

heise bestenlisten

Stiga A 6v: Mähroboter ohne Begrenzungsdraht für Rasenflächen bis 600 m²

heise bestenlisten

Stiga A 6v: Mähroboter ohne Begrenzungsdraht für Rasenflächen bis 600 m²

heise bestenlisten

Stiga A 6v: Mähroboter ohne Begrenzungsdraht für Rasenflächen bis 600 m²

heise bestenlisten

Stiga A 6v: Mähroboter ohne Begrenzungsdraht für Rasenflächen bis 600 m²

heise bestenlisten

Stiga A 6v: Mähroboter ohne Begrenzungsdraht für Rasenflächen bis 600 m²

heise bestenlisten

Stiga A 6v: Mähroboter ohne Begrenzungsdraht für Rasenflächen bis 600 m²

heise bestenlisten

Stiga A 6v: Mähroboter ohne Begrenzungsdraht für Rasenflächen bis 600 m²

heise bestenlisten

Stiga A 6v: Mähroboter ohne Begrenzungsdraht für Rasenflächen bis 600 m²

heise bestenlisten

Der Funktionsumfang der App ist recht groß. Der A 6v verwaltet bis zu zehn Mähbereiche, zusätzlich sind bis zu 50 Sperrzonen vorgesehen. In der App lassen sich virtuelle Grenzen, Transferwege und Ausschlussbereiche anlegen.

heise bestenlisten

Der Funktionsumfang der App ist recht groß. Der A 6v verwaltet bis zu zehn Mähbereiche, zusätzlich sind bis zu 50 Sperrzonen vorgesehen. In der App lassen sich virtuelle Grenzen, Transferwege und Ausschlussbereiche anlegen.

heise bestenlisten

Der Funktionsumfang der App ist recht groß. Der A 6v verwaltet bis zu zehn Mähbereiche, zusätzlich sind bis zu 50 Sperrzonen vorgesehen. In der App lassen sich virtuelle Grenzen, Transferwege und Ausschlussbereiche anlegen.

heise bestenlisten

Der Funktionsumfang der App ist recht groß. Der A 6v verwaltet bis zu zehn Mähbereiche, zusätzlich sind bis zu 50 Sperrzonen vorgesehen. In der App lassen sich virtuelle Grenzen, Transferwege und Ausschlussbereiche anlegen.

heise bestenlisten

Der Funktionsumfang der App ist recht groß. Der A 6v verwaltet bis zu zehn Mähbereiche, zusätzlich sind bis zu 50 Sperrzonen vorgesehen. In der App lassen sich virtuelle Grenzen, Transferwege und Ausschlussbereiche anlegen.

heise bestenlisten

Der Funktionsumfang der App ist recht groß. Der A 6v verwaltet bis zu zehn Mähbereiche, zusätzlich sind bis zu 50 Sperrzonen vorgesehen. In der App lassen sich virtuelle Grenzen, Transferwege und Ausschlussbereiche anlegen.

heise bestenlisten

Der Funktionsumfang der App ist recht groß. Der A 6v verwaltet bis zu zehn Mähbereiche, zusätzlich sind bis zu 50 Sperrzonen vorgesehen. In der App lassen sich virtuelle Grenzen, Transferwege und Ausschlussbereiche anlegen.

heise bestenlisten

Der Funktionsumfang der App ist recht groß. Der A 6v verwaltet bis zu zehn Mähbereiche, zusätzlich sind bis zu 50 Sperrzonen vorgesehen. In der App lassen sich virtuelle Grenzen, Transferwege und Ausschlussbereiche anlegen.

heise bestenlisten

Der Funktionsumfang der App ist recht groß. Der A 6v verwaltet bis zu zehn Mähbereiche, zusätzlich sind bis zu 50 Sperrzonen vorgesehen. In der App lassen sich virtuelle Grenzen, Transferwege und Ausschlussbereiche anlegen.

heise bestenlisten

Der Funktionsumfang der App ist recht groß. Der A 6v verwaltet bis zu zehn Mähbereiche, zusätzlich sind bis zu 50 Sperrzonen vorgesehen. In der App lassen sich virtuelle Grenzen, Transferwege und Ausschlussbereiche anlegen.

heise bestenlisten

Der Funktionsumfang der App ist recht groß. Der A 6v verwaltet bis zu zehn Mähbereiche, zusätzlich sind bis zu 50 Sperrzonen vorgesehen. In der App lassen sich virtuelle Grenzen, Transferwege und Ausschlussbereiche anlegen.

heise bestenlisten

Der Funktionsumfang der App ist recht groß. Der A 6v verwaltet bis zu zehn Mähbereiche, zusätzlich sind bis zu 50 Sperrzonen vorgesehen. In der App lassen sich virtuelle Grenzen, Transferwege und Ausschlussbereiche anlegen.

heise bestenlisten

Der Funktionsumfang der App ist recht groß. Der A 6v verwaltet bis zu zehn Mähbereiche, zusätzlich sind bis zu 50 Sperrzonen vorgesehen. In der App lassen sich virtuelle Grenzen, Transferwege und Ausschlussbereiche anlegen.

heise bestenlisten

Der Funktionsumfang der App ist recht groß. Der A 6v verwaltet bis zu zehn Mähbereiche, zusätzlich sind bis zu 50 Sperrzonen vorgesehen. In der App lassen sich virtuelle Grenzen, Transferwege und Ausschlussbereiche anlegen.

heise bestenlisten

Der Funktionsumfang der App ist recht groß. Der A 6v verwaltet bis zu zehn Mähbereiche, zusätzlich sind bis zu 50 Sperrzonen vorgesehen. In der App lassen sich virtuelle Grenzen, Transferwege und Ausschlussbereiche anlegen.

heise bestenlisten

Der Funktionsumfang der App ist recht groß. Der A 6v verwaltet bis zu zehn Mähbereiche, zusätzlich sind bis zu 50 Sperrzonen vorgesehen. In der App lassen sich virtuelle Grenzen, Transferwege und Ausschlussbereiche anlegen.

heise bestenlisten

Der Funktionsumfang der App ist recht groß. Der A 6v verwaltet bis zu zehn Mähbereiche, zusätzlich sind bis zu 50 Sperrzonen vorgesehen. In der App lassen sich virtuelle Grenzen, Transferwege und Ausschlussbereiche anlegen.

heise bestenlisten

Der Funktionsumfang der App ist recht groß. Der A 6v verwaltet bis zu zehn Mähbereiche, zusätzlich sind bis zu 50 Sperrzonen vorgesehen. In der App lassen sich virtuelle Grenzen, Transferwege und Ausschlussbereiche anlegen.

heise bestenlisten

Der Funktionsumfang der App ist recht groß. Der A 6v verwaltet bis zu zehn Mähbereiche, zusätzlich sind bis zu 50 Sperrzonen vorgesehen. In der App lassen sich virtuelle Grenzen, Transferwege und Ausschlussbereiche anlegen.

heise bestenlisten

Der Funktionsumfang der App ist recht groß. Der A 6v verwaltet bis zu zehn Mähbereiche, zusätzlich sind bis zu 50 Sperrzonen vorgesehen. In der App lassen sich virtuelle Grenzen, Transferwege und Ausschlussbereiche anlegen.

heise bestenlisten

Der Funktionsumfang der App ist recht groß. Der A 6v verwaltet bis zu zehn Mähbereiche, zusätzlich sind bis zu 50 Sperrzonen vorgesehen. In der App lassen sich virtuelle Grenzen, Transferwege und Ausschlussbereiche anlegen.

heise bestenlisten

Der Funktionsumfang der App ist recht groß. Der A 6v verwaltet bis zu zehn Mähbereiche, zusätzlich sind bis zu 50 Sperrzonen vorgesehen. In der App lassen sich virtuelle Grenzen, Transferwege und Ausschlussbereiche anlegen.

heise bestenlisten

Design und Verarbeitung

Der A 6v fällt mit seinen Abmessungen recht kompakt aus. Er misst 55,5 cm in der Länge, 42 cm in der Breite und knapp 25 cm in der Höhe. Das Gewicht liegt betriebsbereit bei rund 9 kg. Damit lässt sich der Roboter nicht nur vergleichsweise bequem tragen, sondern malträtiert auch die Grasnarbe wenig. Optisch fällt vor allem das gelbe Chassis auf, die technische Ausstattung ist weniger außergewöhnlich. Vorn sitzt ein Kameramodul mit LED für bessere Sicht bei Dunkelheit. Unter einer Klappe auf der Oberseite verbirgt sich ein Bedienfeld mit Folientasten. Damit lassen sich grundlegende Funktionen auch ohne Smartphone nutzen. Die Klappe ist erst zugänglich, wenn die Stopptaste gedrückt wurde. Das stellt sicher, dass der Roboter beim Zugriff auf die Bedienelemente tatsächlich nicht mehr mäht.

Das Schneidwerk sitzt mittig an der Unterseite und verfügt über vier frei bewegliche Messer. Stiga gibt eine Schnittbreite von 18 cm und eine Messerdrehzahl von 2.850 Umdrehungen pro Minute an. Gegen Wasser ist der Roboter nach IPX5 geschützt – ein Gartenschlauch darf also zur Reinigung verwendet werden, solange der Wasserdruck nicht zu hoch ist. Die Ladestation gehört zum Lieferumfang, eine Abdeckung für die Station ist optional erhältlich. Auffällig: Eine separate RTK-Antenne ist zwar grundsätzlich nicht erforderlich und entsprechend nicht im Lieferumfang enthalten, allerdings benötigt der A 6v trotzdem ein GPS-Signal. Ist das am geplanten Einsatzort zu schwach, kann eine Antenne trotzdem nötig werden.

Inbetriebnahme und App

Ist die Ladestation positioniert und mit Strom versorgt, kann der Roboter mit der Stiga-go-App gekoppelt werden. Zum Einschalten muss der beiliegende „Schlüssel“ (ein gelber Kunststoffstift) in die passende Aufnahme oberhalb des Bedienfeldes gesteckt sein. Die Grenzen werden anschließend digital angelegt. Dazu steuert der Nutzer den A 6v entlang der gewünschten Rasengrenze, leider ist die Steuerung dabei viel zu indirekt und schwammig. Das macht präzises Abfahren zum Geduldspiel. Auch Transferwege und Bereiche, die nicht gemäht werden sollen, lassen sich so über die App definieren. Das klappte im Test problemlos.

Stiga A 6v: Erst mit einem Sicherheitsschlüssel ist der Mähroboter einsatzbereit.

Stiga A 6v: Erst mit einem Sicherheitsschlüssel ist der Mähroboter einsatzbereit. heise bestenlisten

Der Funktionsumfang der App ist recht groß. Der A 6v verwaltet bis zu zehn Mähbereiche, zusätzlich sind bis zu 50 Sperrzonen vorgesehen. In der App lassen sich virtuelle Grenzen, Transferwege und Ausschlussbereiche anlegen. Der Nutzer kann den Roboter in einem bestimmten Gartenbereich starten, seine Position auf der Karte sehen und die Schnittrichtung festlegen. Auch Zeitpläne, Schnitthöhe und Regensensor werden dort eingestellt. Ärgerlich: Wer etwa Zonen mit unterschiedlichen Höhen mähen will, muss dafür zum Testzeitpunkt ein Update für 49 Euro freischalten, für 69 Euro gibt es mehr Mähzonen. Das wäre schon bei einem gut funktionierenden Mähroboter mit toller App unbefriedigend, beim A 6v ist das schon dreist. Es ist aber längst nicht alles schlecht. Der A 6v fährt systematische Bahnen ab. Zur Wahl stehen dabei etwa parallele Streifen, Schachbrettmuster und ein noch dichteres Gitter. Auch die Richtung lässt sich verändern, die für den jeweiligen Garten günstigste Fahrtrichtung findet der Roboter allerdings nicht selbst. Die App erlaubt zudem mehrere Einstellungen für den Einsatz der Kamera. So kann deren Verhalten je nach Mähbereich angepasst werden und auch der Abstand zu erkannten Hindernissen und die Bearbeitung bestimmter Randabschnitte lassen sich beeinflussen – in der Theorie. Mehr dazu im Abschnitt „Mähleistung im Alltag“.

Positiv ist die Möglichkeit zur nachträglichen Bearbeitung der Karte. Dabei dürfen Teile einer virtuellen Grenze angepasst werden, ohne zwingend den gesamten Garten neu anlernen zu müssen. Bei komplexen Grundstücken spart das Zeit. Schmale Teilflächen können zudem als eigene Bereiche behandelt werden.

Generell ist die App nicht in allen Punkten optimal. Während der Funktionsumfang passt, ist die Übersichtlichkeit mäßig. Auch eine detaillierte Historie einzelner Mähvorgänge haben wir vermisst, nur die Gesamtbetriebszeit ist sichtbar. Und noch etwas stört: Wer den Mäher einfach mal ohne Zeitplan manuell zum Mähen schickt und das Mähen seiner kompletten Zonen erwartet, wird enttäuscht. Denn der A 6v fährt genau eine Akkuladung lang raus, dann wieder zurück – und bleibt dann in der Station, bis er erneut zum Weiterarbeiten aufgefordert wird. Das erscheint wenig plausibel.

Die Stiga-App für den A 6v: bis zu zehn Mähbereiche, 50 Sperrzonen sowie virtuelle Grenzen, Transferwege und Ausschlussbereiche.

Die Stiga-App für den A 6v: bis zu zehn Mähbereiche, 50 Sperrzonen sowie virtuelle Grenzen, Transferwege und Ausschlussbereiche. heise bestenlisten

Zur Absicherung gegen Diebstahl – oder eher zur Abschreckung dagegen – bietet Stiga eine App-Sperre, hinzu kommt die GPS-Standortbestimmung. Für den A 6v führt der Hersteller außerdem eine über die App zukaufbare Diebstahlwarnung auf. Eigentlich sollte so eine Funktion mit zum Standardpaket gehören, wenn es sie denn schon gibt. Dafür gibt es zur Steuerung eine Datenverbindung. Der Roboter benötigt kein WLAN im Garten, sondern Stiga setzt für den Betrieb auf eine Mobilfunkverbindung und die Kommunikation mit der eigenen Cloud. Auch korrigierende Satellitendaten werden aus der Stiga-Cloud übertragen. Vor der Installation sollte daher geprüft werden, ob der Dienst am vorgesehenen Einsatzort verfügbar ist. Vorbildlich: Beim A 6v sind je nach Modell zwischen drei und zehn Jahre Konnektivität enthalten. Danach wird nach aktueller Regelung ein separates Paket für aktuell 34,90 Euro pro Jahr benötigt. Das ist erstaunlich lang und nach der kostenloses Zeit auch günstig, die Konkurrenz meist teurer.

Eine offizielle Integration in Home Assistant für den A 6v gibt es nicht, mit etwas Glück hilft aber die Community weiter. Mit matthewgream/stiga-api existiert eine inoffizielle, per Reverse Engineering entwickelte Schnittstelle für die Stiga-A-Serie. Sie wurde hauptsächlich mit einem A1500 getestet und ist nicht speziell für den A 6v oder Home Assistant freigegeben. Bei uns hat das im Test leider nicht funktioniert, offiziell wird der A 6v aber auch nicht unterstützt.

Navigation und Hindernisvermeidung

Bei der Navigation kombiniert der A 6v mehrere Systeme. Die Position wird über RTK mit Quad-Band-Unterstützung bestimmt. Für den normalen Betrieb stammen die korrigierenden Satellitendaten aus der Stiga-Cloud. Eine eigene Referenzstation im Garten ist deshalb im Regelfall nicht nötig, sofern die Signalstärke reicht. Zusätzlich nutzt Stiga das Active-Guidance-System. Das berücksichtigt nach Herstellerangaben Satellitenbahnen, Signalstärken und bekannte zeitabhängige Signalblockaden. Daraus soll der Roboter ableiten, wann einzelne Teile des Gartens günstig bearbeitet werden können. Im Test ließen sich dadurch keine Vorteile feststellen – vor allem dann nicht, wenn der Roboter nach festen Zeitplänen fährt.

Die zweite wichtige Ebene ist die Vista-Kamera. Sie sitzt vorn und wird bei ungünstigen Lichtverhältnissen durch eine LED unterstützt. Ihre Aufgabe ist nicht nur die Erkennung klassischer Hindernisse, sondern zusätzlich soll sie auch unterscheiden, wo Rasen endet und eine andere Oberfläche beginnt. Dadurch kann der Roboter auf reale Rasenkanten reagieren, obwohl die Arbeitsfläche zuvor virtuell kartiert wurde. Hinzu kommen weitere Sensoren. Stiga nennt eine doppelte Odometrie zur Erfassung der Radbewegungen, zwei Stoßsensoren, zwei Hebesensoren, eine sechsachsige Bewegungseinheit sowie Neigungs- und Überrollerkennung. Das klingt alles klasse, auch hier gilt aber: in der Theorie.

Die Navigation selbst hinterließ im Test grundsätzlich einen ausreichend guten Eindruck. Der A 6v arbeitete in einem komplexen und teilweise auch stark von Büschen abgeschirmten Garten zuverlässig und ohne Aussetzer. Anfangs gab es Probleme bei der Einrichtung: So ließ sich etwa die Positionierung der Ladestation nicht erfolgreich abschließen. Später traten diese Schwierigkeiten nicht mehr auf. Allerdings dauerte es immer mal wieder etwas länger, bis eine GPS-Ortung gelang. Die Hinderniserkennung sorgte dafür, dass Pfosten, Gartengeräte und testweise vorgelegte Bälle und Schuhe zuverlässig umfahren wurden – solange sie nicht zu klein oder niedrig sind. Kleine Bälle werden eher ignoriert, ein quer zur Fahrtrichtung liegender Gartenschlauch ebenfalls. Wenn es aber an die diversen Randeinstellungen geht, bei denen der Roboter mittels seiner Kamera selbst entscheiden soll, wie weit er an den Rand fahren darf, kippt der ansonsten gute Ersteindruck. Der A 6v fährt sehr langsam und vorsichtig, übersieht aber trotzdem Hindernisse, die er dann jedoch umständlich und mit unnötig großem Abstand umfährt. Zudem kam es im Test immer wieder vor, dass er plötzlich „außerhalb der Begrenzung“ stand und am Gerät oder manchmal auch per App neu gestartet werden wollte. Das war bisweilen nervig und frustrierend.

Für Steigungen nennt Stiga maximal 45 Prozent beziehungsweise 24 Grad. Eine 3,6 cm hohe Dachlatte wollte der Roboter nicht überfahren und auch für besonders schmale Bereiche des Gartens kann sich der Stiga A 6v nicht erwärmen. Laut Hersteller verlangt der Roboter zwischen zwei virtuellen Grenzen mindestens 2 m Abstand. Ist der Bereich schmaler, soll der Bereich dahinter als eigener Mähbereich angelegt und über einen virtuellen Transferweg verbunden werden. Im Test wollte der Mäher den schmalen Teilbereich neben dem Haus schlichtweg nicht mähen – das ist im Jahr 2026 erstaunlich schlecht, zumal er im Test eine Durchfahrtbreite von 70 cm durchaus schaffte.

Mähleistung im Alltag

Beim eigentlichen Mähen zeigt der A 6v seine größte Stärke. Der Messerteller arbeitet mit vier schwenkbaren Klingen auf 18 cm Breite, die Schnitthöhe wird elektrisch zwischen 20 und 60 mm eingestellt. Stiga nennt eine maximale Mähgeschwindigkeit von 22 m pro Minute, entsprechend gemächlich geht das Gerät vor. Immerhin: Die Mähmotoren sind fast gar nicht zu hören, die Antriebsmotoren für die Räder bei dieser Geschwindigkeit ebenfalls nur leise. Das Gerät arbeitet systematisch in geplanten Bahnen, statt nur zufällig über die Fläche zu fahren.

Das Schnittbild ist sehr gut. Nach den Fahrten bleiben keine auffälligen ungemähten Halme zwischen den Bahnen zurück und dank des vergleichsweise niedrigen Gewichts gibt es auch kaum Fahrspuren auf dem Rasen. Das Grün wirkte daher gleichmäßig und sauber geschnitten – wie ein grüner Teppich. Die geringe Masse ist zudem auf empfindlicherem Boden hilfreich. Im Test hinterließ der Roboter selbst auf weniger stark verdichtetem oder leicht feuchtem Untergrund keine auffälligen aufgerissenen Fahrspuren oder tiefen Rinnen. Probleme gibt es bei feuchtem Grün aber trotzdem. Gerade in Verbindung mit „hohem“ Rasen (6 cm) kam es immer wieder vor, dass die Antriebsräder durchdrehten, wenn der Roboter auf der Stelle drehen wollte – teils auch anhaltend.

Beim Thema Randmähen kann der A 6v mangels Seitenschnittwerk nicht mit entsprechenden Konkurrenten mithalten. Stiga versucht zwar, die Kamera für einen gezielteren Kantenschnitt zu nutzen und bietet dafür auch mehrere Optionen an. Die einzig sinnvolle und gut funktionierende Option ist aber das Deaktivieren der Kamera für bestimmte Bereiche im Garten. Das kann aber je nach Garten in ein wahres Klick-Fest für den Nutzer ausarten und sollte eigentlich vom Roboter selbst besser gehandhabt werden können. Randschnitt ist daher beim A 6v nur dort gut, wo am Rand keine Hindernisse wie in die Fläche hängende Zweige sind und der Roboter teils auf Randsteine oder Terrassenplatten fahren kann. Das machen inzwischen etliche Konkurrenten besser.

Akku

Im A 6v steckt ein Lithium-Ionen-Akku mit 25,2 V und 2 Ah. Daraus ergibt sich rechnerisch eine Nennenergie von 50,4 Wh. Angaben zu Bruttoenergie und tatsächlich nutzbare Nettoenergie gibt es nicht. Auffällig ist die geringe Fahrtzeit pro Akkuladung und die Diskrepanz zwischen Herstellerangabe und Testergebnis. Sie beträgt maximal 50 Minuten und der Stiga soll währenddessen bis zu 145 m² Mähen. Im Test waren es aber eher 100 m² und in engen Ecken sogar noch einmal spürbar weniger. Im Testgarten ging das teilweise sogar auf rund 50 m² pro Ladung zurück.

Dafür ist die Ladezeit mit rund 50 Minuten angenehm kurz. Dennoch sind für größere Flächen bis 600 m² mehrere Mäh- und Ladezyklen nötig, die sich je nach Grundstücksbeschaffenheit auch schon mal über den ganzen Tag ziehen können. Wer die Rasenfläche intensiv und vollständig nutzen können möchte, sollte sich nach einem anderen Modell umschauen. Auch für die Haltbarkeit ist die geringe Größe des Akkus tendenziell ein Nachteil. Denn jeder volle Ladezyklus senkt die maximale Kapazität und der Mäher verliert dadurch früher oder später an Laufzeit – und Zyklen gibt es täglich mehrere. Angaben zu einer garantierten Zahl vollständiger Ladezyklen oder zu einer garantierten Restkapazität nach einer bestimmten Nutzungsdauer macht Stiga für den A 6v allerdings nicht. Ebenfalls ungünstig: Der Akku kann nur vom technischen Kundendienst ausgetauscht werden. Ein unkomplizierter Akkutausch durch den Nutzer ist nicht vorgesehen.

Preis

Die unverbindliche Preisempfehlung des Stiga A 6v liegt in Deutschland bei 999 Euro. Aktuell ist er für rund 750 Euro erhältlich. Neben getesteten Modell umfasst die A-Serie noch weitere Variante, die bis auf die Akkugröße respektive der zulässigen Mähfläche nahezu baugleich sind. Sie sind in folgender Tabelle gelistet.

Fazit

Der Stiga A 6v ist technisch fortschrittlicher als frühere Modelle der A-Serie und überzeugt nach wie vor mit niedrigem Gewicht und gutem Schnittbild auf der Fläche. In engen Bereichen und am Rand fühlt er sich aber nicht wohl und gerade in Gebieten mit schwacher RTK-Abdeckung kann er mit aktuellen Konkurrenzprodukten nicht mithalten. Auch die Mähleistung am Stück ist erstaunlich niedrig, sodass selbst kleine Grundstücke lange bearbeitet werden müssen. Immerhin ist der Roboter schön leise.

Die App bietet zwar viele Optionen, ist aber insgesamt unübersichtlich und auch nicht immer deutlich genug. Beim Anlernen der Mähzonen über die App ist zudem die Steuerung per virtuellem Joystick zu ungenau. Man könnte fast meinen, dass Stiga Kunden lieber zum altbewährten Händlermodell, bei dem dieser von Einrichtung bis hin zur Wartung gegen Bezahlung alles für den Kunden übernimmt, drängen möchte. Ob das in 2026 aber noch die richtige Wahl ist…?

View the original on heise online

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.