Fußball: Gladbach trennt sich von Trainer Eugen Polanski
Borussia Mönchengladbach und sein bisheriger Chefcoach Eugen Polanski gehen künftig getrennte Wege. Das bestätigte der Fußball-Bundesligist einen Tag nach dem 0:5 beim SC Freiburg. Die Borussia steht nach drei Spieltagen der Saison 2026/27 noch ohne Punkt und mit einem Torverhältnis von 3:12 ganz am Tabellenende. Zum Auftakt verlor Gladbach 0:3 bei RB Leipzig, es folgte eine 3:4-Heimniederlage gegen Aufsteiger SV Elversberg.
Polanski hatte die Borussia in der vergangenen Saison - ebenfalls nach drei Spieltagen - als Nachfolger des entlassenen Gerardo Seoane übernommen. Am Ende der Spielzeit landete Gladbach auf dem 12. Platz (von 18).
Polanski: "Tut wahnsinnig weh"
"Trotz einer guten Vorbereitung und positiver Ansätze ist es der Mannschaft in der Bundesliga nicht gelungen, die gewünschten Ergebnisse zu erzielen", erklärte Borussia-Sportchef Rouven Schröder: "Die zuletzt gezeigten Leistungen haben zu der Entscheidung geführt, Eugen mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben zu entbinden." Auch Co-Trainer Tobias Trulsen wurde freigestellt.

Schröder, der Polanski im November 2025 mit einem Vertrag bis 2028 ausstattete, hatte bereits nach dem Debakel in Freiburg ein Bekenntnis zu dem 40-Jährigen vermieden. "Du hast nur noch ein Spiel, dann hast du drei Wochen Länderspielpause. Und du möchtest nicht mit null Punkten in die Länderspielpause gehen", sagte er nach dem Schlusspfiff im Europa Park Stadion. Nächsten Samstag kommt Mainz 05 nach Gladbach, danach geht es für die Borussen erst am 11. Oktober weiter.
Polanski reagierte emotional auf die Trennung. "Borussia Mönchengladbach war und bleibt mein Verein. Deshalb tut es so wahnsinnig weh, dass es nun so gekommen ist. (...) Wir hatten uns viel vorgenommen, haben es aber nicht umgesetzt bekommen", wird Polanski zitiert: "Das tut mir leid", fügte er hinzu.
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