Bollywood HungamaNeha Sharma warns against unauthorised AI content using her likeness: “I will take legal action”PunchPolice rescue one-month-old baby sold for N2m in OyoESPNLast-minute pickups for Week 6: Winston, Tucker among top optionsCNN TürkMardin ikinci kez Türkiye Kültür Yolu Festivali ile buluştuInquirer2 indigenous farmers drown during ritual to settle land feud in SaranganiThe Jerusalem PostIran-backed militias funnel money to IRGC amid economic crisis, CENTCOM commander Cooper says한겨레순직 소방관 조문한 이재명 대통령…“헌신과 희생에 책임을 다해야”MyJoyOnlineECOWAS donates $250,000 to support Ghana’s June 29 flood victimsZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioSouth China Morning PostBangladesh tourist resort fire kills 1020 MinutenSBB-Manager gönnte sich mit Steuergeldern Lambo und Florida-HausObservador DesportoDezenas de pessoas detidas nos protestos em França
The Daily Newsstand · Free, Always
Saturday, October 17, 2026

Kein Bonus für Privatversicherte: GKV-Chef fordert Terminvergabe beim Arzt allein nach Bedarf

Translate

Keine Bonus für PrivatversicherteGKV-Chef fordert Terminvergabe beim Arzt allein nach Bedarf

17.10.2026, 12:38 Uhr

214242650
Bei Wartezeiten zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen gesetzlich und privat Versicherten. (Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

Wer privat versichert ist, bekommt meist schneller einen Arzttermin. Für GKV-Chef Blatt ist das eine "himmelschreiende Ungerechtigkeit". Er fordert, Termine künftig nach medizinischem Bedarf zu vergeben. Die Techniker Krankenkasse geht noch einen Schritt weiter.

Gesetzlich Versicherte sollen nach Ansicht des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) bei der Vergabe von Arztterminen besser gestellt werden. "Wir müssen den Zugang zur ambulanten Versorgung so organisieren, dass Termine nach medizinischem Bedarf vergeben werden und nicht danach, wie jemand versichert ist", sagte der Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Oliver Blatt, den Funke Medien.

75 Millionen Menschen seien gesetzlich versichert und finanzierten damit den allergrößten Teil der ärztlichen Honorare. Trotzdem würden sie bei der Terminvergabe häufig benachteiligt. Das sei eine "himmelschreiende Ungerechtigkeit". Schon früher hatte der Spitzenverband erklärt, um Gerechtigkeit herzustellen, brauche es eine tagesaktuelle Plattform, in die alle Praxen einen festen Anteil ihrer Termine einstellen. Und dann sollte auch nicht mehr gefragt werden dürfen, ob man gesetzlich oder privat versichert sei.

Kanzler Friedrich Merz hatte vor knapp einem Monat gesagt, wenn sich der Eindruck verfestige, dass privat Versicherte sofort jede Leistung bekämen und gesetzlich Versicherte Wochen und Monate warten, sei das "ein Gerechtigkeitsproblem". GKV-Chef Blatt sagte nun, Ärzte sollten weiterhin Privatpatienten behandeln - aber nicht automatisch bevorzugen. "Ein gesetzlich Versicherter sollte nicht allein deshalb zwei Wochen länger warten müssen."

Blatt sagte, er halte nichts vom Begriff Zweiklassenmedizin. "Im Krankenhaus und von den allermeisten Ärzten werden gesetzlich Versicherte genauso gut behandelt wie Privatpatienten, teilweise ist für sie sogar die Abrechnung einfacher", sagte er. Die Ungleichbehandlung zeige sich vor allem bei den Wartezeiten auf Arzttermine.

Am Freitag hatte sich der Chef der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, für den Umbau des dualen Systems mit gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen ausgesprochen. Private und gesetzliche Krankenversicherung sollten abgeschafft werden. In einem neuen System sollte dann das Beste aus beiden Welten genutzt werden.

View the original on n-tv →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.