ESPN DeportesMessi y Cristiano Ronaldo, diferentes hasta para irsePunchPolice arrest fake fertility doctor in OyoESPNNFL asks SCOTUS to take up prediction market caseThe Jerusalem PostIran says Strait of Hormuz could reopen within a week as Tehran weighs US responseBollywood HungamaMirzapur duo Abhishek Banerjee and Divyenndu reunite for an ‘Empire’ style drama web show on Amazon Prime VideoDaily MaverickHOME SERIES: Kagiso Rabada ruled out of first Test tussle against AustraliaRTP DesportoI Liga: Suárez, Zalazar e Maxi “preparados”, mas Borges não garante titularidadeZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFStraits Times SportRallying-US back on world championship calendar for first time since 1988Rolling StoneBad Bunny, Lana Del Rey to Light Up the Leonida Airwaves as ‘GTA 6’ Radio HostsVanguardCollapsed towers disrupt power supply in NasarawaGolem.deAnzeige: Nach dem Prime Day - Gaming-Tastatur mit Hall-Effect für nur 159 Euro
The Daily Newsstand · Free, Always
Thursday, October 8, 2026

"Müssen zu Reformen kommen": Sozialbeiträge drohen laut Reiche auf 47,1 Prozent zu steigen

Translate

"Müssen zu Reformen kommen"Sozialbeiträge drohen laut Reiche auf 47,1 Prozent zu steigen

08.10.2026, 14:48 Uhr

623918236
Die Bundeswirtschaftsministerin sieht ihren Koalitionspartner am Zug. (Foto: picture alliance/dpa)

Ein Anstieg der Sozialversicherungsbeiträge sei sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber schlecht, ist sich Bundeswirtschaftsministerin Reiche sicher. Sie drängt auf die zeitnahe Umsetzung der Reformen und hat weitere Forderungen.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche dringt auf die schnelle Umsetzung der in der Koalition mit der SPD vereinbarten Sozial- und Arbeitsmarktreformen. Ohne diese drohe der Gesamtsozialversicherungsbeitrag von derzeit 42,3 auf 47,1 Prozent zu steigen, sagte die CDU-Ministerin in Berlin. Ein solcher Anstieg lähme jede Investitionsmöglichkeit und belaste sowohl Unternehmen als auch Arbeitnehmer. "Deshalb müssen wir zu Reformen kommen", erklärte Reiche.

Zudem forderte die Wirtschaftsministerin mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt. Sie sprach sich etwa für Lockerungen im Kündigungsrecht aus. Unternehmen könnten sich besser anpassen, "wenn sie die Chance haben, Mitarbeiter und Belegschaft flexibler zu handhaben". Im Einzelfall sei das vielleicht "keine gute Nachricht", doch "wenn Unternehmen sich verändern wollen, zum Beispiel neue Projekte versuchen wollen, dann muss es halt möglich sein, auch anzupassen". Die grundlegenden Beschlüsse hierzu seien in den Koalitionsverhandlungen vor dem Sommer getroffen worden und müssten nun umgesetzt werden. Sie sei zuversichtlich, dass die Koalitionspartner liefern würden.

Das Arbeitsministerium hatte zuletzt mehrere umstrittene Lockerungen im Arbeitsrecht vorangetrieben und in die Frühkoordinierung mit dem Kanzleramt gegeben. Vorgesehen sind demnach unter anderem längere sachgrundlose Befristungen von Arbeitsverträgen und eine Einschränkung des Kündigungsschutzes für Hochverdiener. Zudem sollen die Sonntagsöffnungszeiten für Bäckereien, Konditoreien und Bibliotheken verlängert werden.

Auch die vereinbarte Rentenreform müsse umgesetzt werden, forderte Reiche. Die Umsetzung der Vorschläge der Rentenkommission sei als Gesamtpaket vereinbart worden. "Dann muss man auch alle Bestandteile, alle Puzzleteile umsetzen", sonst wackle die gesamte Statik.

View the original on n-tv →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.