CNN TürkBenzine kademeli ÖTV artışıPunch10 major highlights of Tinubu’s 66th Independence Day addressThe Jerusalem PostShin Bet heads to Dubai to coordinate return flights after flydubai hijacking causes suspensionRTP DesportoTiago Luís Pereira, bronze no triplo nos Mundiais `indoor`, é a mais recente saída do SportingESPNJJ Gabriel and the 'nightmare' battle for Premier League academy talentInquirerWATCH: Sara Duterte impeachment trial | Oct. 1, 2026Bollywood HungamaBigg Boss 20: Rhiti Tiwari evicted in surprise mid-week exit after captaincy task? Here’s what we know!Egypt IndependentUS troops complete Iraq exit, as Iran and its allies celebrateNHK 社会高齢者の医療費窓口負担 見直しに向けて議論開始 厚労省20 MinutenGeldsorgen nach Long Covid: Cora Schumacher will auswandernWirtualna PolskaCiepły początek października. Nawet 25 stopniRTL BoulevardNederland haalt 'alles uit de kast' om Bolle Jos uit Sierra Leone te krijgen
The Daily Newsstand · Free, Always
Thursday, October 1, 2026

Ökostrom deckt zu 61 Prozent den Bedarf in Deutschland ab

Translate

Strom aus Wind und Sonne wird in Deutschland immer wichtiger. In den ersten drei Quartalen 2026 hatte Ökostrom einen so hohen Anteil am Stromverbrauch wie nie zuvor in diesem Zeitraum. Nach Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) deckten erneuerbare Energien 60,7 Prozent des Stromverbrauchs. Dazu zählen Windenergie, Sonnenenergie, Biomasse, Wasserkraft sowie der organische Anteil des Abfalls.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gab es den Angaben zufolge ein Plus von vier Prozentpunkten. Gleichzeitig stieg der Bruttostromverbrauch. Insgesamt erzeugten Erneuerbare-Energien-Anlagen damit von Januar bis September 237,5 Milliarden Kilowattstunden Strom. Das sind 8,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Die positive Entwicklung liegt den Angaben zufolge vor allem an deutlich höherer Stromerzeugung aus Windenergie an Land und auf See sowie aus Photovoltaik. Weil es wenig regnete, wurde dagegen weniger Strom aus Wasserkraft gewonnen. Auch die Erzeugung aus Biomasse ging leicht zurück.

Vom politischen Ziel, bis zum Jahr 2030 einen Anteil von 80 Prozent aus erneuerbaren Energien zu erreichen, ist man damit allerdings noch ein Stück entfernt. Dafür müsse die Bundesregierung zeitnah zu einer Einigung beim Erneuerbare-Energien-Gesetz kommen und das Beschleunigungspaket für den Ausbau der Verteilnetze auf den Weg bringen, forderte die BDEW-Vorsitzende Kerstin Andreae. Verfahren und Umweltprüfungen müssten für einen schnelleren Baubeginn vereinfacht werden.

Die Wissenschaftler des ZSW erwarten auch wegen des Klimawandels einen steigenden Strombedarf. Mehr Hitzetage und Tropennächte sorgten dafür, dass vermehrt Klimaanlagen genutzt würden. „Dies stellt zusätzliche Anforderung an das Stromnetz und das Lastmanagement“, erklärte ZSW-Chef Frithjof Staiß. Besonders dezentrale Photovoltaikanlagen könnten da helfen - mit Batteriespeichern auch bis in die Abend- und Nachtstunden.

View the original on heise online →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.