Mindestens 30 Tote bei Zugunglück in Spanien
Beim Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge rund 150 Kilometer südlich von Madrid sind nach Angaben einer Sprecherin der spanischen Regionalregierung von Kastilien-La Mancha mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Es gebe auch zahlreiche Verletzte, die Zahl der Todesopfer könne steigen, wurde sie im staatlichen TV-Sender RTVE zitiert.
Bei dem Unglück nahe Urda in der Provinz Toledo entgleisten zwei Waggons eines Zuges des privaten Bahnunternehmens Iryo. Die Waggons stürzten nach Informationen des Fernsehsenders RTVE einen Bahndamm hinunter. Wie es in spanischen Medien heißt, hatte der Hochgeschwindigkeitszug eines anderen Unternehmens den Zug des Iryo-Betreibers von hinten gerammt. Der Bahnverkehr zwischen der spanischen Hauptstadt Madrid und Andalusien wurde in beide Richtungen unterbrochen.
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez zeigte sich bestürzt und sprach den Betroffenen und ihren Angehörigen sein Mitgefühl aus. Der Unfall weckt Erinnerungen an das schwere Zugunglück vom Januar dieses Jahres bei Adamuz in Andalusien. Damals entgleiste ein Iryo-Hochgeschwindigkeitszug und stieß mit einem entgegenkommenden Zug zusammen. Bei dem Unglück kamen 46 Menschen ums Leben, mehr als 150 wurden verletzt.
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