Nutzung von KI-Tools und Streamingdiensten nimmt zu
KI-Tools sind im Alltag der Deutschen angekommen, jedoch nicht in allen Altersgruppen gleichermaßen. Mehr als die Hälfte der Deutschen nutzt die öffentlich-rechtlichen Streaming-Angebote. YouTube und Spotify sind nach wie vor die wichtigsten Plattformen beim Streaming von Video und Audio. Das sind zentrale Ergebnisse der neuesten ARD/ZDF-Medienstudie.
Video nach Ausspielweg (wöchentlich)
ZDFheute Infografik
Ein Klick für den Datenschutz
Für die Darstellung von ZDFheute Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie hier klicken, werden die Grafiken nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von Datawrapper übertragen. Über den Datenschutz von Datawrapper können Sie sich auf der Seite des Anbieters informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen.
Ergebnisse von KI werden skeptisch betrachtet
Die Nutzung von KI-Tools wächst dynamisch: 59 Prozent verwenden sie inzwischen zumindest gelegentlich, wobei ein starkes Altersgefälle auffällt. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es 92 Prozent, bei den ab 70-Jährigen nur noch 15 Prozent. Florian Hager, Intendant des Hessischen Rundfunks und Vorsitzender der ARD, sieht durch die KI-Nutzung eine deutliche Veränderung der Mediennutzung.
Wir sehen in der Studie schon, dass vor allem jüngere Menschen durch diese Tools anders an Informationen kommen.
Florian Hager, Vorsitzender der ARD
"Darauf müssen wir uns als öffentlich-rechtliche Medien einstellen und unsere Rolle aktiv nutzen", so Hager weiter, "als Einordnungsinstanz gegen Deepfakes, als Vermittler von Medienkompetenz und als Medienhaus, das KI verantwortungsvoll nutzt".
Wie viel weiß KI wirklich über uns? Und wie viel geben wir ihr freiwillig preis? Harald Lesch diskutiert mit KI-Expert:innen über Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz.
18.09.2024 | 89:53 minMehr als die Hälfte - 54 Prozent - begegnen den Ergebnissen der Künstlichen Intelligenz jedoch mit Skepsis: Sie werden vor allem als Werkzeuge angesehen, deren Ergebnis im Zweifel überprüft werden muss.
43 Prozent der Nutzenden von KI-Tools halten die Quellenangaben beim Umgang mit KI für transparent. Gleichzeitig hält eine Mehrheit von 81 Prozent die Quellenangaben für wichtig bis sehr wichtig.
Mehr als die Hälfte streamt bei ARD und ZDF
Mit Blick auf die Streamingangebote zeigt der vielfältige und schnelllebige Plattformmarkt inzwischen eine Phase der Stabilisierung und Ausdifferenzierung: Bei den Video-Streaming-Plattformen bestätigt YouTube seine Führungsposition und erreicht 71 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren.
Bei 14- bis 29-Jährigen steigt der Anteil von Social Media- und YouTube-Videos am Nutzungsbudget deutlich und erreicht fast 50 Prozent
ZDFheute Infografik
Ein Klick für den Datenschutz
Für die Darstellung von ZDFheute Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie hier klicken, werden die Grafiken nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von Datawrapper übertragen. Über den Datenschutz von Datawrapper können Sie sich auf der Seite des Anbieters informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen.
Die öffentlich-rechtlichen Streaming-Netzwerke von ARD und ZDF erreichen in diesem Jahr 56 beziehungsweise 51 Prozent der Bevölkerung. Fast identische Gesamtreichweiten erreichen Netflix und Amazon Prime Video.
Mit einer Reichweite von 44 Prozent der Bevölkerung ist Spotify weiterhin der meistgenutzte Anbieter für Audio- und Musik-Streaming. YouTube Music, in diesem Jahr erstmals in der ARD/ZDF-Medienstudie, erreicht 30 Prozent der Bevölkerung. ARD Sounds (ehemals ARD Audiothek) kommt mit seinem Mix aus Radio, Podcasts, Hörspielen und Hörbüchern weiterhin auf 15 Prozent.
Florian Kumb sieht diese Entwicklung als Bestätigung für den weiteren Ausbau des Streaming-Angebots des ZDF:
Streamingangebote bauen ihre Rolle als zentrale Zugangswege zu Medieninhalten weiter aus. Dass die eigenen Streamingangebote der Öffentlich-Rechtlichen inzwischen mehr als die Hälfte der Bevölkerung erreichen, ist ein starkes Signal für die Relevanz unserer Inhalte im digitalen Raum.
Florian Kumb, Direktor Audience im ZDF
Nur leichte Veränderung bei Nutzung linearer Angebote
Die Mediennutzungsgewohnheiten von linearen zu non-linearen Angeboten verändern sich in diesem Jahr nur leicht. Während Jüngere schon überwiegend streamen, nimmt die non-lineare Nutzung mit zunehmendem Alter ab, gewinnt dort aber ebenfalls an Bedeutung gegenüber dem Vorjahr.
Wie bisher werden detaillierte Ergebnisse der Mediennutzung bei Media Perspektiven sowie auf der Studien-Website veröffentlicht. Für eigene Analysen stellen die Herausgeberinnen und Herausgeber der Studie ein Auswertungstool zur Verfügung: In der kostenlos öffentlich zugänglichen Software MedienSwift lassen sich die aktuellen Daten einsehen und mit den Vorjahreswerten aus 2025 vergleichen.
Regelmäßige Analyse der Mediennutzung in Deutschland
Die ARD/ZDF-Medienstudie wird seit vielen Jahren von der ARD/ZDF-Forschungskommission beauftragt, um jährlich Grundlagen und Trends zur Mediennutzung in Deutschland zu erheben.
Tagesreichweiten
ZDFheute Infografik
Ein Klick für den Datenschutz
Für die Darstellung von ZDFheute Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie hier klicken, werden die Grafiken nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von Datawrapper übertragen. Über den Datenschutz von Datawrapper können Sie sich auf der Seite des Anbieters informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen.
Für die diesjährige Studie wurden insgesamt 2.462 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren in Deutschland befragt; 70 Prozent davon per Telefon auf Basis einer repräsentativen Dual-Frame-Stichprobe, weitere 30 Prozent über ein Onlinepanel. Die Erhebung wurde vom Institut GIM zwischen dem 27. Januar und 19. April 2026 durchgeführt.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.