Dresden-Profi Ezeh nach angedeutetem Kopfstoß in der Oberliga für vier Spiele gesperrt
Brooklyn Ezeh wird der SG Dynamo Dresden in den kommenden Partien nicht zur Verfügung stehen. Der 25-Jährige muss nach einem angedeuteten Kopfstoß in der Oberliga-Partie der Dresdner U 23 eine Rotsperre absitzen.

Brooklyn Ezeh (rechts) bei seinem bislang einzigen Zweitliga-Einsatz für Dresden. IMAGO/STEINSIEK.CH
Eigentlich sollte Brooklyn Ezeh beim Oberliga-Spiel der Dresdner U 23 gegen Union Sandersdorf Spielpraxis sammeln, um sich wieder für die Zweitliga-Mannschaft in Form zu bringen. Für den 25-Jährigen entpuppte sich der vergangene Sonntag - obwohl der Dynamo-Nachwuchs souverän mit 5:2 gewann - jedoch als Albtraum. Unschuldig daran war der gebürtige Hamburger allerdings keineswegs.
In der 71. Minute war Ezeh mit seinem Gegenspieler aneinandergeraten. Stirn an Stirn ließ er sich zu einem angedeuteten Kopfstoß hinreißen und flog darauf hin wegen einer Tätlichkeit mit Rot vom Platz. Am Dienstag bekam Dynamo Dresden nun Post vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Ezeh wird für vier Meisterschaftsspiele in der Oberliga NOFV gesperrt.
Sperre gilt auch für die 2. Liga
Bis zum Ablauf der Oberliga-Sperre ist der Deutsch-Nigerianer auch für alle anderen Meisterschaftsspiele seines Vereins gesperrt - heißt, er fehlt auch der Dresdner Profimannschaft in den kommenden Wochen in der Liga. Im DFB-Pokal gegen seinen Ex-Klub Schalke 04 (Mittwoch 18 Uhr, LIVE! beim kicker) wäre Ezeh hingegen spielberechtigt. Fraglich allerdings, ob er tatsächlich im Kader steht.
Die Rotsperre ist für Ezeh der bisherige Tiefpunkt einer für ihn bislang völlig verkorksten Saison. Eigentlich wollte der Linksverteidiger bei den Sachsen nach drei schwierigen Spielzeiten in Hannover einen Neuanfang erleben. Doch sportlich angekommen in Dresden ist er bis heute nicht. Bis auf einen Kurzeinsatz am 4. Spieltag gegen den VfL Bochum blieb der 24-malige Zweitliga-Spieler bei seinem neuen Klub bisher außen vor. Daran dürfte sich durch seine Sperre auch in den kommenden Wochen nichts ändern.
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