„Indie Game Week“: Apple feiert unabhängige Games im App Store
Apple hat im Rahmen des App Store eine Kampagne gestartet, die Spiele unabhängiger Entwickler in den Vordergrund rücken soll. Die „Indie Games Week“ läuft seit Montag und hat dazu geführt, dass sieben bekannte Titel erstmals für iPhone und iPad verfügbar gemacht werden oder zur Vorbestellung freigegeben sind. Parallel dazu präsentiert Apple die Games auch redaktionell in der App-Store-Anwendung.
Action, Simulation – und „No Man’s Sky“
Zu den frisch verfügbaren Titeln gehören das Kampfspiel „Sifu“, der „Vampire Survivors“-Ableger „Vampire Crawlers“, die kartenbasierte Simulation „9 Kings“ und das Katzenabenteuer „Little Kitty, Big City“. Zudem erlebt der Klassiker „No Man’s Sky“ sein Debüt auf iPhone und iPad, allerdings erst zum 28. Oktober (Preorder jetzt). Ebenfalls neu sind der Pixelspaß „Dome Keeper“ und der Königreich-Manager „Yes, Your Grace 2: Snowfall“.
Mehrere der Titel laufen auch unter macOS und tvOS. Sie sind explizit nicht Teil von Apples Spieleabodienst Arcade, sondern nutzen unterschiedliche Geschäftsmodelle von Free-to-Play über Einmalzahlungen bis zum In-App-Verkauf. Ob Apple über die Bewerbung hinaus Unterstützung geleistet hat, wie man das von Apple Arcade kennt, ist unklar.
Neuer App-Store-Chef will Spiele feiern
Der frisch ins Amt gehobene neue Chef des App Store, Carson Oliver, betonte die Kreativität von Indie-Spielen. „Uns ging es darum, diese Spiele zu feiern – und die Teams, die kreative Risiken eingehen, um das Gaming voranzubringen.“ Der App Store sei dafür da, allen eine „weltweite Bühne“ zu geben, egal ob Einzelentwickler oder wachsendes Studio. Oliver hatte kürzlich den langjährigen Apple-Manager Phil Schiller als Chef des Software-Ladens abgelöst.
Schiller, der früher die Leitung des weltweiten Marketings innehatte, war als „Apple Fellow“ zuletzt für App Store und Events zuständig, zog sich aber mit Antritt des neuen Apple-CEO John Ternus nun weiter zurück. Nachfolger Oliver muss versuchen, ein weniger stark wachsendes Geschäft zu stabilisieren, gleichzeitig das zunehmend komplexe Regulierungsumfeld navigieren. Innerhalb der EU hatte sich Apple zuletzt auf neue App-Store-Regeln geeinigt, die dazu führen könnten, dass Apple weniger Provision kassiert. Streitigkeiten mit Kartellwächtern gibt es allerdings auch noch in vielen anderen Ländern.
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