RTP DesportoPortugal conquista duas medalhas nos Mundiais de acrobática de junioresESPN DeportesDiamondbacks, sin margen de error ante YankeesDaily MaverickRUNNING — TO HER DEATH: Tsontso’s final run on lonely Ekurhuleni route where she probably faced killerESPNAL West-leading Rangers lose versatile Quantrill to lat injury한겨레유엔총회·트럼프-시진핑 회담…이번주 세계외교 ‘슈퍼위크’DeadlineJoAnna Garcia Swisher Thanks ‘Sweet Magnolias’ Team For Giving Her “Somewhere To Belong”Tagesschau++ Liveblog zur Berlin-Wahl: Evers verliert Direktmandat ++SRF News– Mecklenburg-Vorpommern: AfD vor SPD +++ «Desaster» für die CDURai NewsEuropei di Volley. Italia-Danimarca, il muro di Pardo Mati è invalicabile: 25-22n-tvEntscheidung an der Spree: Alle Daten zur Wahl in BerlinZDF heuteMecklenburg-Vorpommern: Hälfte der Wahlkreise ausgezählt
The Daily Newsstand · Free, Always
Sunday, September 20, 2026

Top 10: Die besten Solarleuchten im Test – mit Bewegungsmelder für den Garten

Translate

Solarleuchten bringen ohne Steckdose Licht in den Garten. Wir zeigen die besten Modelle mit Bewegungsmelder und geben Kauftipps.

LED-Strahler und Außenleuchten mit Solarpanel und Akku sorgen unabhängig vom Stromnetz für Licht – das erleichtert die Montage und der Betrieb verursacht keine zusätzlichen Stromkosten. Solarleuchten für den Garten gibt es mit Bewegungsmelder schon für wenige Euro. Wir zeigen die besten Modelle und erläutern, worauf man beim Kauf achten sollte.

Solarleuchten für den Garten mit Photovoltaik-Panel und Akku sind günstig und funktionieren ohne aufwendige Verkabelung. Wer Fehlkäufe und Frust vermeiden will, sollte im Vorfeld aber genau überlegen, was er benötigt. Trotz niedriger Preise und einfacher Montage gibt es einige Dinge, auf die man achten muss, um nicht doch im Dunkeln zu stehen. Und Achtung, Spoiler: Teure Leuchten sind nicht automatisch besser.

Welche Solarlampe mit Bewegungsmelder ist die beste?

Letztlich erfüllen alle getesteten Solarstrahler ihren Zweck, Unterschiede hinsichtlich Bedienung und Qualität gibt es aber durchaus. Folgende Gartenleuchten bieten aus unserer Sicht das beste Gesamtpaket.

  • Unser neuer Testsieger ist die Solarleuchte von Philips für 20 Euro. Die Marken-Solarleuchte punktet mit fairem Preis, hoher Helligkeit und drei fernsteuerbaren Betriebsmodi.
  • Die Solarlampe Sigrill ab rund 14 Euro ist mit ihren drei verschiedenen Lichtmodi und hoher Helligkeit unser Preis-Leistungs-Sieger.
  • Technologiesieger ist die Gartenleuchte von Tuyluxe mit vier Lampenköpfen. Die Solarleuchte mit drei Leuchtmodi und Fernbedienung gibt es ab 40 Euro im Doppelpack.

Die Platzierungen sechs und sieben sind aktuell leider vergriffen, von Platz fünf sind nur noch wenige Stück verfügbar. Weitere Solarlampen sind deshalb bereits auf dem Weg in die Redaktion.

KURZÜBERSICHT

Philips Solarlampe

Wer Einfahrt, Haustür oder Garten sicher und hell ausleuchten möchte, trifft mit dem Philips Solar-Fluter für 20 Euro eine gute Wahl. Die 800 Lumen sorgen für echte Sichtbarkeit, der PIR-Sensor mit 8 Metern Reichweite reagiert zuverlässig. Dank Solarbetrieb entstehen keine Stromkosten, die Installation gelingt ohne Verkabelung. Die Fernbedienung mit drei Modi macht die Bedienung besonders komfortabel.

VORTEILE

  • sehr hell und gleichmäßige Ausleuchtung
  • zuverlässiger PIR-Sensor mit 8 m Reichweite
  • Fernbedienung mit drei Leuchtmodi
  • IP65, plastikfreie Verpackung

NACHTEILE

  • Lampe und Panel nicht im Winkel verstellbar
  • mitgelieferte Schrauben von schlechter Qualität
  • ohne PIR-Modus reicht der Akku nicht die ganze Nacht
  • Fernbedienung baugleich zu No-Name-Modellen

Tuyluxe Solarlstrahler

Wer Hof, Einfahrt oder Garage ohne Stromanschluss hell ausleuchten will, bekommt hier ein starkes Doppelpack für 40 Euro. 3600 Lumen, ein 180-Grad-Bewegungsmelder mit 8 bis 10 Metern Reichweite und drei Leucht-Modi decken vom Dauerlicht bis zum reinen Alarmlicht alles ab. IP65-Zertifizierung und Glaspanel sorgen zudem für Wetterfestigkeit.

VORTEILE

  • sehr hell: 3600 Lumen aus 257 LEDs, 270° Abstrahlwinkel
  • vier einzeln verstellbare Lampenköpfe
  • drei Lichtmodi, bedienbar per Taster oder Fernbedienung
  • IP65, Solarpanel aus Glas statt Kunststoff

NACHTEILE

  • Fernbedienung einfach verarbeitet
  • kaltweißes Licht mit 7500 Kelvin wirkt ungemütlich
  • festes Panel schränkt die Montagemöglichkeiten ein

Solarlampe Sigrill

Der Sigrill-Solarstrahler mit 172 LEDs eignet sich prima für alle, die eine helle und hochwertige Solarbeleuchtung mit Bewegungsmelder für Garten, Einfahrt oder Terrasse suchen. Dank angenehm warmweißem Licht, hoher Helligkeit und zuverlässiger Sensorsteuerung setzt sie sich positiv von Konkurrenzprodukten ab. Das fünf Metern Kabel ermöglicht eine flexible Montage von Panel und Leuchte. Zum günstigen Preis ab 14 Euro ist die Sigrill-Solarleuchte ein echter Kauftipp.

VORTEILE

  • sehr helles, warmweißes Licht
  • 5m Kabel
  • zuverlässige Sensorik
  • lange Akkulaufzeit

NACHTEILE

  • kein Ersatzakku erhältlich

Ratgeber

Vorteile und Nachteile

Solarleuchten sparen Geld und sind modern. Allerdings unterscheiden sie sich in einigen Punkten von Außenbeleuchtungen, die mit dem Stromnetz verbunden sind. Zu den Nachteilen zählt etwa die Abhängigkeit von ausreichend Sonnenlicht – ohne sie kann der Akku nicht ausreichend laden und es bleibt dunkel. Das ist bei vernünftiger Platzierung aber nur in der dunklen Jahreszeit ein Problem – und auch nur dann, wenn tagelang keine Sonne zu sehen ist. Bewegungsmelder helfen zusätzlich, Strom zu sparen. In der Praxis kommt es darauf an, wie oft und wie lange das Licht wirklich leuchtet. Je nach Auslegung, Größe von Solarpanel und Akku sowie Energieverbrauch der LEDs funktionieren moderne Solarleuchten im Garten auch nach Tagen mit bedecktem Himmel.

Ein weiteres Problem ist die prinzipbedingt niedrigere Leistung der Leuchtmittel. Für große Gewerbebauten und riesige Außenareale sind günstige Leuchten mit Akku zu schwach und kein Vergleich zu den bekannten Baustrahlern mit 230-Volt-Anschluss – auch wenn viele Hersteller penibel darauf achten, ihre Produkte in genau dieses Licht zu rücken. Wer hier mit Solarlampen punkten will, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen; dann sind auch Solarstrahler mit mehreren Hundert Watt Leistung erhältlich. Für Gärten, Innenhöfe, Carports, Einfahrten, Parkplätze oder Schrebergärten sind die kleinen Solarleuchten für weniger als 30 Euro hingegen gut geeignet. Lampen mit einer einzelnen kleinen LED sind bestenfalls als Dekorationselement zu verstehen.

Solar-Außenleuchten haben mittlerweile ordentliche Leuchtkraft und ausreichend Tiefenwirkung. Hier ein Modell für unter 30 Euro.

Solar-Außenleuchten haben mittlerweile ordentliche Leuchtkraft und ausreichend Tiefenwirkung. Hier ein Modell für unter 30 Euro. heise bestenlisten

Privat haben wir unsere Solarleuchten im Außenbereich sogar reduziert – schlicht, weil der in gleißendes Licht getauchte Garten übertrieben hell war und in der Praxis die Abendruhe störte. Eine ideale Lösung sind hier Lampen mit Fernbedienung: Sie lassen sich bequem aus der Entfernung dimmen oder deaktivieren.

Richtig eingesetzt hat Solar-Außenbeleuchtung aus unserer Sicht vor allem Vorteile. Panel und Akku erlauben eine flexible Platzierung an jeder Wand – sofern das Solarpanel ausreichend Licht erhält. Der selbst erzeugte Strom entlastet außerdem die Stromrechnung und sorgt für eine zuverlässige Beleuchtung auch während eines Stromausfalls, sofern der Akku ausreichend geladen ist. Die in der Regel mit Bewegungsmelder gekoppelten Außenlampen sorgen zudem für weniger Lichtverschmutzung als Leuchten, die die ganze Nacht über brennen.

In den vergangenen Jahren haben wir uns sowohl privat als auch für unsere Bestenliste zahlreiche Solarleuchten mit Bewegungsmelder angesehen. Die für uns wichtigen Kaufkriterien sind neben dem Preis Ausstattung, Helligkeit und Praxistauglichkeit. Beim letzten Punkt achten wir etwa darauf, ob und wie flexibel sich die Leuchten einsetzen lassen.

Ein direkt an der Leuchte befestigtes Solarpanel funktioniert bei richtiger Platzierung zwar ebenso gut, in der Praxis wird das Licht aber oft an Stellen benötigt, an denen tagsüber wenig oder kein Sonnenlicht ankommt. Die Außenleuchten unserer Bestenliste haben deshalb bis auf eine Ausnahme externe Solarmodule, die eine deutlich flexiblere Platzierung erlauben.

Verarbeitungsqualität

Die Preise für Solar-Außenwandleuchten sind trotz der Vorteile nicht höher als die von verkabelten Leuchten – im Gegenteil: Die Produkte der meist unbekannten Hersteller sind in der Regel günstiger als Leuchten aus dem Baumarkt.

Unsere Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass sich das nicht mehr zwingend bei Verarbeitungsqualität und Haltbarkeit bemerkbar macht. Frühe Solarlampen haben maximal ein bis zwei Jahre funktioniert, bevor sie aus unterschiedlichen Gründen defekt waren – aus Umweltsicht ein Desaster. Allerdings hat die Qualität der günstigen Leuchten in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen, sodass die Solarlampen inzwischen deutlich länger halten.

Die von uns getesteten Lampen haben auch Minusgrade und Regen problemlos überstanden.

Die von uns getesteten Lampen haben auch Minusgrade und Regen problemlos überstanden. heise bestenlisten

Die für diese Bestenliste gekauften LED-Lampen liegen oder hängen zum Teil seit 2021 im Garten des Autors und funktionieren noch immer. Wir nutzen sie im Bewegungsmeldermodus – was den Akku schont – und haben so bislang tatsächlich keinen Ausfall zu beklagen. Wir hätten im Vorfeld vermutet, dass zumindest ein Teil der Lampen in den dunklen, feuchten und kalten Wintermonaten ausfällt oder dass sich Helligkeit und Akkulaufzeit spürbar reduzieren. In der Praxis haben die günstigen Leuchten aber auch Minustemperaturen, Schneefall, Sturm und Regenschauer schadlos überstanden. Da einige Modelle jedoch bereits nicht mehr erhältlich sind, besorgen wir uns regelmäßig Nachschub für diese Bestenliste.

Bauform

Wandlampen mit Stromversorgung per Akku und Solarpanel gibt es in unzähligen Formen und Größen. Neben schwarzen Gehäusen sind die Leuchten auch in Anthrazit, Grau, Silber, Weiß oder im Edelstahl-Look erhältlich. Während günstige und mittelpreisige Modelle aus Kunststoff bestehen, kommen bei sehr hochpreisigen Lampen auch mal Metallgehäuse und echtes Glas zum Einsatz.

Auch bei Befestigung und Aufstellung gibt es zahlreiche Unterschiede, sodass sich für jede Anwendung ein passendes Modell findet. Für den Außeneinsatz sollte die Leuchte eine passende IP-Schutzart besitzen. Je nach Montageort reicht etwa Schutz gegen Spritzwasser oder es ist ein höherer Schutz gegen Regen nötig.

In die Solarlampe von Spqment ist Feuchtigkeit eingedrungen.

In die Solarlampe von Spqment ist Feuchtigkeit eingedrungen. heise bestenlisten

Solarpanel

Das zu den LED-Außenleuchten gehörende Solarpanel lädt bei genügend Licht den Akku und sorgt so für eine netzunabhängige Stromversorgung. Damit das in der Praxis zuverlässig funktioniert, muss das Panel ausreichend stark sein und genügend Sonnenlicht abbekommen. Dank verbesserter Effizienz sind die Panels inzwischen so kompakt, dass sie sich auch direkt in die Lampengehäuse integrieren lassen. Damit gibt allerdings die Bauform vor, wie die Lampe montiert werden muss. Bei Deko-Lichtern ist das in Ordnung, für die Beleuchtung von Terrasse, Carport & Co. braucht es aber flexiblere Lösungen.

Soll die Solarleuchte an einem schattigen Ort im Garten für Licht sorgen, sind Modelle mit externem Panel besser geeignet – weshalb wir uns in der Bestenliste hauptsächlich auf solche Lampen konzentrieren.

Solar-Außenbeleuchtung: Neben der Leistung der Panels, unterscheidet sich auch die Länge der Zuleitung.

Solar-Außenbeleuchtung: Neben der Leistung der Panels, unterscheidet sich auch die Länge der Zuleitung. heise bestenlisten

Lampen

Die allermeisten Solarleuchten arbeiten mit effizienten LEDs, die strahlend hell leuchten und trotzdem wenig Strom benötigen. Die teilweise mehr als hundert Einzel-LEDs sind je nach Modell mit einem großen Reflektor oder mehreren Einzelreflektoren ausgestattet. Einige Solarstrahler bieten zwei, drei oder mehr getrennte Leuchtelemente, was den Abstrahlwinkel vergrößert. Smart oder online erreichbar sind die günstigen Lampen in der Regel nicht – eine WLAN-Verbindung würde auch zulasten der Akkulaufzeit gehen. Je nachdem, ob man warmweißes oder kaltweißes Licht bevorzugt, sollte man beim Kauf auf die gewünschte Lichtfarbe achten. Ein anschauliches Beispiel für eher schwache Lampen, die sich bestenfalls als dezente (Not-)Beleuchtung oder Akzentlicht anbieten, sind flackernde LED-Fackeln.

Akku

Der Akku ist ein entscheidendes Kriterium für die Stromversorgung fernab des Stromnetzes. Je mehr Leistung die Lampe hat, desto größer muss die Kapazität des Akkus sein. Hinzu kommt, dass der Akku auch genügend Reserven für wolkenverhangene und düstere Tage benötigt. Leider kann man den Produktbeschreibungen hier häufig nicht vertrauen.

Ein Bewegungsmelder kann die Laufzeit deutlich verlängern, weil die Lampe nur bei Bedarf leuchtet. Bleibt es eine Woche und länger duster, können die internen Akkus insbesondere bei Minustemperaturen aber nicht mehr ausreichend Leistung liefern. Das macht sich zunächst durch geringere Helligkeit bemerkbar. Bleibt es weiterhin trüb, leuchten die Lampen irgendwann gar nicht mehr. In der Praxis reicht dann aber bereits ein Tag mit leichtem Sonnenschein und die Leuchten sind wieder einsatzbereit.

Steuerung

Damit die Lampen tagsüber keinen Strom verbrauchen, setzen die Hersteller auf einfache Helligkeitssensoren, die in der Regel im Solarpanel integriert sind. Sobald es dunkel wird, schalten sich die Leuchten automatisch ein. Wenn es um zuverlässige Ausleuchtung geht, ist es allerdings sinnvoller, die Lampen nur bei Bedarf zu aktivieren – so schont man den Akku und hat die volle Helligkeit zur Verfügung, wenn sie wirklich nötig ist. Das funktioniert am bequemsten per Bewegungssensor. Einige Hersteller setzen alternativ auf fernsteuerbare Lampen oder auf eine Kombination aus Fernsteuerung und Bewegungserkennung – für uns die beste Lösung.

Solar-Außenbeleuchtung: Der Bewegungssensor schont den Akku und vermeidet Lichtverschmutzung.

Solar-Außenbeleuchtung: Der Bewegungssensor schont den Akku und vermeidet Lichtverschmutzung. heise bestenlisten

Fazit

Solarleuchten für den Garten müssen nicht teuer sein und können je nach Modell kleinere bis mittelgroße Bereiche wie Wege, Eingänge oder Carports ausleuchten. Ordentlich helle Lampen für die Beleuchtung von Carport, Gartenhütte, Innenhof oder Vorplatz gibt es bereits für unter 20 Euro.

Für höheren Kontrast und bessere Sichtbarkeit sorgen LEDs mit kaltem Farbton. Warmweißes Licht wird in der Regel aber als deutlich angenehmer empfunden, weshalb wir diese Lampen für Haus und Garten bevorzugen.

Die generellen Unterschiede sind insgesamt nicht mehr besonders groß – im Gegenteil: Einige der zahlreichen Testgeräte hatten trotz unterschiedlicher Firmierung und abweichendem Design identische Warnaufkleber und exakt das gleiche Befestigungszubehör beigepackt.

Weitere Bestenlisten und Ratgeber rund um Beleuchtung und Garten finden sich hier:

BESTENLISTE

Philips Solarlampe

Die Philips Solarlampen für Außen versprechen 800 Lumen Helligkeit, PIR-Bewegungsmelder und Fernbedienung. Wir haben den Solar-Fluter im Praxistest.

VORTEILE

  • sehr hell und gleichmäßige Ausleuchtung
  • zuverlässiger PIR-Sensor mit 8 m Reichweite
  • Fernbedienung mit drei Leuchtmodi
  • IP65, plastikfreie Verpackung

NACHTEILE

  • Lampe und Panel nicht im Winkel verstellbar
  • mitgelieferte Schrauben von schlechter Qualität
  • ohne PIR-Modus reicht der Akku nicht die ganze Nacht
  • Fernbedienung baugleich zu No-Name-Modellen

Philips Solarlampe im Test: Drei Leucht-Modi, Bewegungsmelder und Akku

Die Philips Solarlampen für Außen versprechen 800 Lumen Helligkeit, PIR-Bewegungsmelder und Fernbedienung. Wir haben den Solar-Fluter im Praxistest.

Sicherheitsbeleuchtung ohne Kabelsalat und Stromkosten – das verspricht der Philips Solar-Fluter mit PIR-Bewegungsmelder. Mit 800 Lumen, drei Leuchtmodi und einer Fernbedienung soll er dunkle Ecken zuverlässig ausleuchten. Wir haben den Solarstrahler mit IP65-Zertifizierung für aktuell 20 Euro genauer angeschaut.

Ausstattung

Philips ist im Bereich Beleuchtung eine feste Größe, entsprechend hoch sind die Erwartungen an die Solarlampe für den Außenbereich. Der Solar-Fluter richtet sich an alle, die dunkle Bereiche rund ums Haus – etwa Einfahrt, Garten, Garage oder Haustür – zuverlässig ausleuchten wollen, ohne Kabel zu verlegen.

Herzstück ist ein PIR-Bewegungsmelder mit 120 Grad Erfassungswinkel und einer Reichweite von bis zu 8 Metern. Die integrierten LEDs strahlen mit einer Farbtemperatur von 6500 Kelvin – also kaltweißem Tageslicht – und erreichen laut Hersteller 800 Lumen. Damit ist der Fluter kein Deko-Licht, sondern ein waschechter Sicherheitsstrahler.

Der Akku fasst 2000 mAh und wird über ein polykristallines Solarpanel geladen. Das Panel ist mit einem 5-Meter-Kabel mit der Leuchte verbunden, sodass sich der Fluter auch an schattigen Stellen montieren lässt, während das Panel in der Sonne hängt. Für Wetterfestigkeit sorgt die Schutzklasse IP65: Der Fluter arbeitet zuverlässig bei Temperaturen zwischen -20 und +40 Grad Celsius und einer relativen Luftfeuchtigkeit bis 85 Prozent. Der Solar-Fluter ist wahlweise einzeln oder im Doppelpack erhältlich.

Bilderstrecke: Philips Solarfluter

Philips Solarfluter

heise bestenlisten

Philips Solarfluter

heise bestenlisten

Philips Solarfluter

heise bestenlisten

Philips Solarfluter

heise bestenlisten

Lieferumfang & Bedienung

Im Lieferumfang befinden sich der Solar-Fluter, das Solarpanel mit einem 5 Meter langen Verbindungskabel, eine Fernbedienung, Montagematerial sowie eine Anleitung. Positiv fällt gleich beim Auspacken auf: Philips verzichtet komplett auf Kunststoff in der Verpackung – alles steckt in Papier und Papiertüten. Die mitgelieferten Schrauben sind allerdings von eher mäßiger Qualität, hier lohnt es sich, auf eigene Ware zurückzugreifen.

Die Verarbeitung von Leuchte und Panel wirkt stimmig und wertig. Ein Wermutstropfen: Weder Lampe noch Solarpanel sind neigbar. Das schränkt die Montage deutlich ein, denn die Ausrichtung muss allein über die Position an der Wand erfolgen.

Die beigelegte Fernbedienung ähnelt optisch und funktional Modellen, die auch vielen No-Name-Solarlampen beiliegen – das trübt den Premium-Eindruck etwas. Funktional erledigt sie ihren Job aber tadellos, die Reichweite beträgt 5 Meter.

Über die Fernbedienung wählt man einen der drei Leuchtmodi: Modus 1 arbeitet nur bei Bewegung mit 100 Prozent Helligkeit für 20 Sekunden. Modus 2 leuchtet dauerhaft mit 2 Prozent und schaltet bei Bewegung für 20 Sekunden auf volle Helligkeit (nach 6 Stunden schaltet die Lampe auf Modus 1). Modus 3 leuchtet 4 Stunden konstant mit 10 Prozent, danach folgt automatisch Modus 1. Alternativ ist auch direkt an der Lampe ein Modus-Wählschalter zu finden. Die Installation ist dank vormontiertem Zustand in wenigen Minuten erledigt, eine aufwendige Verkabelung entfällt.

Praxistest

Im Praxistest überzeugt die Philips-Solarleuchte mit einer sehr hellen und gleichmäßigen Ausleuchtung. Die angegebenen 800 Lumen wirken glaubwürdig, das kaltweiße Licht bei 6500 Kelvin sorgt für gute Sichtbarkeit und einen echten Sicherheitseffekt. Der Hersteller gibt eine ideale Montagehöhe von 2,5 Metern an – in der Praxis kann man sie dank ausreichend hoher Helligkeit auch bedenkenlos in größeren Höhen montieren.

Der PIR-Sensor arbeitet im Test zuverlässig, Bewegungen innerhalb der 8 Meter werden schnell erkannt. Wer den Fluter im Bewegungsmodus betreibt, kommt zuverlässig durch die ganze Nacht. Deaktiviert man den PIR-Sensor und lässt die Lampe dauerhaft leuchten, ist der 2000-mAh-Akku in den Morgenstunden allerdings leer.

Dank IP65-Zertifizierung übersteht der Fluter Regen, hohe Luftfeuchtigkeit (bis 85 Prozent) und Temperaturen zwischen -20 und +40 Grad Celsius problemlos.

Preis

Die Solarlampe von Philips kostet aktuell 20 Euro bei Amazon. Im Doppelpack für 32 Euro ist das Modell sogar noch etwas günstiger. Der Preis ist für die Leistung sehr fair und für ein Markenprodukt zudem erfreulich günstig.

Fazit

Der Philips Solar-Fluter mit PIR-Bewegungsmelder macht seine Sache im Test gut. Die 800 Lumen liefern ordentlich Helligkeit, der Bewegungssensor arbeitet zuverlässig und das aufgerüstete Solarpanel füllt den 2000-mAh-Akku bei ausreichend Sonne zuverlässig auf. Die drei Leuchtmodi decken alle sinnvollen Einsatzszenarien ab, die Fernbedienung erspart lästiges Klettern zur Einstellung.

Wermutstropfen sind die fehlende Winkelverstellung an Lampe und Solarpanel, die etwas billig wirkende Fernbedienung sowie die minderwertigen Schrauben. Zudem reicht der Akku ohne Bewegungssensor-Betrieb nicht durch die komplette Nacht. Positiv hervorzuheben ist die komplett kunststofffreie Verpackung.

Tuyluxe Solarlstrahler

Der Tuyluxe-Solarstrahler mit Bewegungsmelder verspricht mit 257 LEDs bis zu 3600 Lumen Helligkeit. Der Doppelpack für 40 Euro muss sich im Alltag beweisen.

VORTEILE

  • sehr hell: 3600 Lumen aus 257 LEDs, 270° Abstrahlwinkel
  • vier einzeln verstellbare Lampenköpfe
  • drei Lichtmodi, bedienbar per Taster oder Fernbedienung
  • IP65, Solarpanel aus Glas statt Kunststoff

NACHTEILE

  • Fernbedienung einfach verarbeitet
  • kaltweißes Licht mit 7500 Kelvin wirkt ungemütlich
  • festes Panel schränkt die Montagemöglichkeiten ein

Tuyluxe Solarlstrahler mit Bewegungsmelder im Test: kabellos, flexibel & hell

Der Tuyluxe-Solarstrahler mit Bewegungsmelder verspricht mit 257 LEDs bis zu 3600 Lumen Helligkeit. Der Doppelpack für 40 Euro muss sich im Alltag beweisen.

Solarstrahler mit Bewegungsmelder gibt es viele – wirklich hell sind die wenigsten. Der Tuyluxe-Strahler will genau hier punkten. Er arbeitet mit 257 LEDs und erreicht damit bis zu 3600 Lumen. Zum Vergleich: Übliche Modelle dieser Klasse kommen mit 156 oder 196 LEDs aus.

Dazu kommen vier verstellbare Lampenköpfe, ein PIR-Bewegungssensor, drei Lichtmodi, eine Fernbedienung und Schutzart IP65. Der Strahler eignet sich für Garten, Hof, Einfahrt oder Garage. Kabel braucht es keine, der Strom kommt vom Solarpanel auf der Oberseite.

Wir haben geprüft, ob der Doppelpack für 40 Euro diese Versprechen im Alltag einlöst – und wie sich die Leuchtdauer schlägt.

Ausstattung

Der Strahler von Tuyluxe besteht aus vier Lampenköpfen und dem oben aufgesetzten Solarpanel. Die insgesamt 257 LEDs leuchten mit einer Farbtemperatur von 7500 Kelvin, also deutlich kaltweiß. Der Abstrahlwinkel beträgt bis zu 270 Grad, weil sich die vier Leuchtköpfe einzeln ausrichten lassen.

Den Strom liefert das Solarpanel aus Cadmiumtellurid-Glas mit 15,7 × 9,2 Zentimetern. Glas ist korrosionsbeständiger als die sonst üblichen Kunststoffpaneele. Der eingebaute Akku bietet einen Energiegehalt von 9,25 Wh (2500 mAh, 3,7 V). Laut Hersteller lädt er in nur drei Sonnenstunden voll und leuchtet danach bis zu 15 Stunden.

Der passive Infrarot-Sensor (PIR) erkennt Personen, Haustiere und Fahrzeuge auf 8 bis 10 Metern Entfernung, der Erfassungswinkel liegt bei 180 Grad. Das Gehäuse erfüllt die Schutzart IP65. Es hält damit Starkregen, Schneefall, hoher Luftfeuchtigkeit, UV-Strahlung und extremen Temperaturen stand und ist gegen Korrosion und Rost geschützt.

Bilderstrecke: Tuyluxe Solarstrahler

Solarlstrahler Tuyluxe

heise bestenlisten

Solarlstrahler Tuyluxe

heise bestenlisten

Solarlstrahler Tuyluxe

heise bestenlisten

Solarlstrahler Tuyluxe

heise bestenlisten

Solarlstrahler Tuyluxe

heise bestenlisten

Solarlstrahler Tuyluxe

heise bestenlisten

Lieferumfang & Bedienung

Im Karton liegen zwei Solarlampen, die Einbauteile für die Montage und eine Bedienungsanleitung. Alle Teile sind bereits vormontiert. Verkabeln entfällt komplett – die Lampe lässt sich direkt nach dem Auspacken anbringen. Die Montage gelingt unkompliziert und in wenigen Minuten. Die Verarbeitung ist solide.

Bedienen lässt sich der Strahler auf zwei Wegen: über den Taster am Gehäuse oder über die mitgelieferte Funk-Fernbedienung. Beide Wege erlauben den Wechsel zwischen den Lichtmodi. Die Fernbedienung wirkt etwas einfach verarbeitet, funktioniert im Test aber zuverlässig. Praktisch ist sie vor allem dann, wenn die Lampe hoch an der Hauswand hängt.

Drei Beleuchtungsmodi stehen zur Wahl:

  • Modus 1: Dauerlicht mit 20 Prozent Helligkeit, sobald es Dunkel wird. Bei Bewegung springt die Lampe auf 100 Prozent Helligkeit und fällt danach wieder auf 20 Prozent zurück. Ideal etwa für Wege zu Zufahrt.
  • Modus 2: Dauerlicht mit konstant 20 Prozent Helligkeit – sinnvoll für Bereiche, die durchgehend Licht benötigen. Etwa an der Eingangstüre.
  • Modus 3: Die Lampe bleibt aus, schaltet bei Bewegung auf 100 Prozent Helligkeit und geht nach 25 Sekunden automatisch wieder aus. Dieser Modus spart am meisten Energie.

Praxistest

Die Helligkeit überzeugt. Der Strahler von Tuyluxe leuchtet dank der vier Lampenköpfe einen großen Bereich sauber aus und eignet sich für Garten, Hof, Garage und Wege. Die 7500 Kelvin erzeugen ein kaltes, sachliches Licht – für Sicherheits- und Wegbeleuchtung passend, für gemütliche Terrassenabende würden wir allerdings warmweißes Licht bevorzugen.

Der integrierte PIR-Sensor reagiert im Praxistest bis zu einer Reichweite von etwa 8 Metern zuverlässig. Die Fernbedienung funktioniert im Test bis zu einer Distanz von etwa 5 Metern.

Die Solarladung funktioniert bei ausreichender Sonne gut, allerdings ist man bei der Montage eingeschränkter als bei Modellen mit kabelgebundenem Solarmodul. An trüben Tagen profitiert das Gerät vom großzügig ausgelegten Akku – selbst wenn es dann keine 15 Stunden Leuchtdauer mehr sind, bis zum Morgen leuchtet der Strahler auf jeden Fall. Regen und Feuchtigkeit steckte der Strahler im Test dank IP65 weg. Wie er sich über Jahre bei jeder Witterung schlägt, zeigt erst ein längerer Dauereinsatz.

Preis

Das Doppelpack des Solarstrahlers kostet 40 Euro, das Viererpaket kostet 80 Euro. Der Preis ist für die Leistung fair, aber nicht günstig.

Fazit

Der Tuyluxe-Solarstrahler liefert, was er verspricht: viel Licht ohne Kabel. Vier Lampenköpfe mit 257 LEDs heben ihn deutlich von Modellen mit 156 oder 196 LEDs ab. Verstellbare Köpfe, drei Modi und Fernbedienung machen ihn sehr flexibel. Schnell gelingt die Montage, weil alles vormontiert ist. Robuster als übliche Kunststoffflächen wirkt das Glaspanel aus Cadmiumtellurid und der Akku ist großzügig dimensioniert.

Einschränkungen gibt es trotzdem: Die Fernbedienung fühlt sich billig an, auch wenn sie funktioniert. Da Solarpanel und Lampen direkt miteinander verbunden sind, ist auch der Montageort deutlich eingeschränkter als bei Strahlern mit kabelgebundenem Solarpanel.

Solarlampe Sigrill

Die Sigrill-Solarlampe mit Bewegungsmelder verspricht dank 172 LEDs helle Beleuchtung für Garten und Außenbereich. Wir haben die Solarleuchte mit Akku und Solarpanel getestet.

VORTEILE

  • sehr helles, warmweißes Licht
  • 5m Kabel
  • zuverlässige Sensorik
  • lange Akkulaufzeit

NACHTEILE

  • kein Ersatzakku erhältlich

Solarlampe Sigrill im Test

Die Sigrill-Solarlampe mit Bewegungsmelder verspricht dank 172 LEDs helle Beleuchtung für Garten und Außenbereich. Wir haben die Solarleuchte mit Akku und Solarpanel getestet.

Die Solarlampe Sigrill ab rund 14 Euro fällt mit ihren 172 LEDs und warmweißem Licht aus der Masse heraus. Dank fünf Metern Kabel zwischen Solarpanel und Leuchte soll sie sich flexibel montieren lassen. Bewegungs- und Dämmerungssensor sowie drei Leuchtmodi versprechen eine intelligente Steuerung. Wir haben die Sigrill-Solarleuchte mit Akku über mehrere Wochen getestet.

Lieferumfang und Montage

Im Lieferumfang sind die Solarleuchte, das Solarpanel, 5m Verbindungskabel sowie Montagematerial enthalten. Die Anleitung erklärt die Installation Schritt für Schritt. Dank Kabel lassen sich Panel und Leuchte unabhängig voneinander montieren. Das ist ein großer Vorteil gegenüber Modellen mit integriertem Panel.

Die Leuchte misst kompakte 155 × 118 × 50 mm. Sie lässt sich per Schrauben und Dübel an der Wand befestigen und um 180° schwenken. Das Panel ist mit 140 × 125 × 38 mm ebenfalls handlich. Es sollte möglichst sonnig platziert werden, um den 1800 mAh Akku optimal zu laden. Laut Hersteller benötigt es dafür rund 6,5 Stunden.

Praxistest

Im Praxistest überzeugte die Sigrill Solarlampe auf ganzer Linie. Die 172 LEDs leuchten angenehm warmweiß und sind sehr hell. Der gemeinsame Reflektor sorgt für eine gleichmäßige Ausleuchtung. Im Vergleich zu anderen Solarleuchten wirkt das Licht hochwertiger.

Die Reichweite des Bewegungsmelders von sechs bis acht Metern ist für eine Solarlampe dieser Größe beachtlich. Auch der 120° Erfassungswinkel ist üppig. Selbst aus spitzem Winkel und auf Entfernung schaltete sich die Leuchte zuverlässig ein. Die drei Leuchtmodi „Bewegung“, „Grundlicht + Bewegung“ und „Dauerlicht“ funktionieren tadellos. Sie lassen sich bequem per Fernbedienung oder Taster an der Leuchte umschalten.

Dank IP65-Zertifizierung ist die Sigrill Solarlampe gut gegen Regen geschützt. Auch Frost und Schnee machen ihr nichts aus. Die Akkulaufzeit war im Test wie versprochen. Im Dauerlichtmodus leuchtete die Lampe über 9 Stunden. Bei Bewegungssteuerung hielt der Akku sogar mehrere Nächte durch.

Preis

Mit rund 14 Euro ist die Sigrill-Solarlampe ein echtes Schnäppchen. Günstigere Modelle haben meist deutlich weniger LEDs und Leistung. Einziges Manko: Ersatz- oder Austauschakku sind nicht erhältlich.

Fazit

Die Sigrill-Solarlampe ist eine gute und günstige Wahl für helle, warmweiße Gartenbeleuchtung mit Bewegungsmelder. Der Solarstrahler überzeugt mit sehr hellem Licht, hochwertiger Lichtqualität und zuverlässiger Sensorsteuerung.

Dank 5m Kabel zwischen Panel und Leuchte ist die Montage flexibel. Mit IP65 ist die Lampe gut gegen Witterung geschützt. Die üppige Akkulaufzeit rundet das positive Bild ab. Zum Preis von 14 Euro gibt es eine klare Kaufempfehlung!

Nipify Solarleuchte

Nipify Solarleuchte mit Bewegungsmelder im Test: günstig, kabellos und hell

Die Nipify Solarlampe für Außen mit Bewegungsmelder verspricht 1250 Lumen aus 310 LEDs, drei Leuchtmodi und eine Fernbedienung. Wir haben die Solarleuchte getestet.

VORTEILE

  • helles Licht und weiter Abstrahlwinkel
  • Akku reicht bis zum Morgengrauen
  • Solarpanel abnehmbar
  • mehrere Monate draußen ohne Probleme

NACHTEILE

  • Akkukapazität unbekannt
  • mitgelieferte Schrauben von schlechter Qualität

Nipify Solarleuchte mit Bewegungsmelder im Test: günstig, kabellos und hell

Die Nipify Solarlampe für Außen mit Bewegungsmelder verspricht 1250 Lumen aus 310 LEDs, drei Leuchtmodi und eine Fernbedienung. Wir haben die Solarleuchte getestet.

Der Weg zur Haustür liegt im Dunkeln, ein Stromanschluss fehlt – ein klassisches Problem im Garten. Solarleuchten mit Bewegungsmelder versprechen Abhilfe, enttäuschen aber oft: zu wenig Licht, zu kurze Laufzeit, Panel im Schatten.

Die nipify Solarlampe für Außen tritt mit anderen Zahlen an. 310 LEDs, bis zu 1250 Lumen, 270 Grad Abstrahlwinkel und ein Solarpanel, das sich abnehmen und per 5-Meter-Kabel in die Sonne hängen lässt. Dazu drei Betriebsmodi, ein Bewegungsmelder und eine Fernbedienung ab 16 Euro.

Wir haben die Wandleuchte mehrere Monate im Freien getestet – bei Regen, Kälte und kurzen Wintertagen. Ob Helligkeit und Akkulaufzeit im Alltag halten, was das Datenblatt verspricht, klären wir im folgenden Test.

Ausstattung

Solarleuchten mit Bewegungsmelder gibt es viele. Die meisten scheitern an zwei Punkten: Sie sind zu dunkel oder das Solarpanel sitzt im Schatten. Die Nipify Solarleuchte löst beides. Sie arbeitet mit 310 LEDs und liefert laut Hersteller bis zu 1250 Lumen in warmweißem Licht. Der leicht bogenförmige Lampenkörper strahlt über 270 Grad ab.

Der zweite Kniff: Das Solarpanel sitzt nicht zwingend auf der Lampe, sondern lässt sich abnehmen. Ein fünf Meter langes Kabel verbindet beide Teile. So hängt das Panel in der Sonne, während die Leuchte im Schatten über der Tür sitzt. Wer es einfacher mag, montiert beides zusammen – der Hersteller sieht beide Varianten vor. Die Umwandlungsrate des Panels gibt Nipify mit bis zu 25 Prozent an.

Das Gehäuse besteht aus ABS-Kunststoff, ist nach IP65 wetterfest und übersteht laut Hersteller Kälte wie Hitze. Die Wandleuchte misst 14 × 9 × 2 cm und wiegt 490 Gramm. Der Rahmen ist weiß, das Licht warmweiß. Alternativ ist die Leuchte auch im schwarzen Gehäuse und mit kaltweißen LEDs erhältlich.

Bilderstrecke: Nipify Solarleuchte

Nipify Solarleuchte

heise bestenlisten

Nipify Solarleuchte

heise bestenlisten

Nipify Solarleuchte

heise bestenlisten

Nipify Solarleuchte

heise bestenlisten

Nipify Solarleuchte

heise bestenlisten

Lieferumfang & Bedienung

Im Karton liegen die Solarleuchte, das separate Solarpanel inklusive 5-Meter-Kabel, die Fernbedienung sowie Schrauben und eine Anleitung. Mehr braucht es nicht.

Die Montage erledigt man mit wenigen Schrauben an der Wand. Wichtig ist nur die Panel-Position: Es gehört an den sonnigsten Punkt, den die Wand hergibt. Die Lampe selbst darf dort hängen, wo das Licht gebraucht wird – etwa an einer schattigen Hausecke, in der Einfahrt, auf der Terrasse, am Balkon oder in der Garage.

Drei Modi stehen zur Wahl. Modus 1 leuchtet dauerhaft. Modus 2 schaltet das Licht nur bei erkannter Bewegung ein. Modus 3 arbeitet besonders sparsam: Die Leuchte glimmt gedimmt vor sich hin und geht bei Bewegung auf volle Helligkeit.

Den Wechsel übernimmt die Fernbedienung per Infrarot. Das ist der praktischste Teil der Bedienung. Wer den Modus ändern will, muss keine Leiter holen und nicht an der Lampe herumdrücken. Ein Knopfdruck vom Gartenstuhl aus genügt.

Praxistest

Nach mehreren Monaten im Freien fällt unser Urteil positiv aus. Die Leuchte hat Regen und Feuchtigkeit, sowie einen extrem heißen Sommer ohne Ausfälle überstanden – die IP65-Einstufung stimmt also.

Die Helligkeit überrascht – das günstige Modell ist in der Praxis sogar noch heller als etwa der Solarstrahler von Philips. Die 310 LEDs auf 270 Grad Abstrahlwinkel leuchten deutlich breiter und gleichmäßiger aus, als man es von einer Budget-Solarlampe erwartet. Das warmweiße Licht wirkt dabei nicht kalt, sondern angenehm gemütlich.

Der Akku ist ausreichend dimensioniert, eine Kapazität gibt der Hersteller aber nicht an. In allen drei Modi hielt die Leuchte im Test bis zum Morgengrauen durch – auch im Dauerlicht-Modus. Ob das auch an kurzen Wintertagen oder nur im Sommer zuverlässig funktioniert, muss sich aber noch zeigen.

Im Alltag hat sich bei uns die Kombination aus Bewegungsmodus und Fernbedienung bewährt. Abends sorgt die Lampe für Atmosphäre und beleuchtet den Weg, sobald sich jemand nähert. Wer die Sterne anschauen will, schaltet sie per Fernbedienung einfach ab. Das getrennte Panel zahlt sich aus: Wir konnten die Solarzelle problemlos in der Sonne platzieren und die Leuchte trotzdem dort anbringen, wo sie gebraucht wird. Von den mitgelieferten Schrauben sollte man allerdings nicht zu viel erwarten – hier lohnt sich der Griff zum eigenen Werkzeugkasten.

Preis

Die Solarlampe von Nipify ist einzeln und in Sets ab 16 Euro je Leuchte erhältlich. Alternativ gibt es die Außenleuchte mit kaltweißem Licht und im schwarzen Gehäuse. Angesichts der guten Praxiserfahrungen und des Preises gibt es eine Kaufempfehlung.

Fazit

Die günstige Solarlampe von Nipify hinterlässt einen guten Eindruck. Das abnehmbare Solarpanel mit 5-Meter-Zuleitung löst das größte Problem solarbetriebener Außenleuchten: Die Lampe muss nicht dort hängen, wo die Sonne steht.

Die Helligkeit liegt für eine Solarleuchte in diesem Preissegment über dem Durchschnitt. Die warmweißen LEDs mit ihrem 270 Grad breitem Abstrahlwinkel ergeben eine echte Wegbeleuchtung, keine bloße Deko. Die umschaltbaren Leuchtmodi runden das Paket ab.

Die mitgelieferten Schrauben sind zwar minderer Qualität, angesichts des Preises gibt es hierfür aber keinen Punktabzug. Nach nun mehreren Monaten im Freien zeigen weder das ABS-Gehäuse noch der Akku Schwächen. Von uns gibt es eine Empfehlung.

Solarlampe One Fire

Solarstrahler von One Fire im Test

Die Solarlampe von One Fire mit 190 LEDs und Bewegungssensor verspricht eine breite Ausleuchtung für Garten, Garage und Terrasse. Wir haben die günstige Solarleuchte mit drei Leuchtmodi getestet.

VORTEILE

  • 190 helle LEDs & breite Ausleuchtung
  • zuverlässiger PIR-Sensor
  • drei Lichtmodi per Fernbedienung steuerbar
  • Lampe und Solarpanel getrennt für optimale Platzierung

NACHTEILE

  • keine Memory-Funktion bei Stromunterbrechung
  • kein Ersatzakku erhältlich

Solarstrahler von One Fire im Test

Die Solarlampe von One Fire mit 190 LEDs und Bewegungssensor verspricht eine breite Ausleuchtung für Garten, Garage und Terrasse. Wir haben die günstige Solarleuchte mit drei Leuchtmodi getestet.

Gute Solarlampen für den Außenbereich punkten mit hellem Licht, Bewegungssensoren und verschiedenen Leuchtmodi für jede Situation. Die Solarleuchte von One Fire will all das bieten – und das zu einem attraktiven Preis. Ursprünglich kostete die Lampe mit 190 LEDs und Bewegungsmelder rund 30 Euro. Aktuell ist sie jedoch für knapp 16 Euro zu haben. Grund genug für uns, die Solarlampe genauer unter die Lupe zu nehmen.

Das verspricht die One Fire Solarleuchte: 190 einzelne LEDs mit Reflektoren sollen für eine besonders helle und breite Ausleuchtung sorgen. Ein PIR-Sensor erfasst Bewegungen in bis zu sieben Metern Entfernung. Praktisch sind die drei wählbaren Leuchtmodi, die Dank Fernbedienung bequem eingestellt werden können. Mit einer IP65-Zertifizierung soll die Lampe zudem wind- und wetterfest sein. Lampe und Solarpanel sind durch ein rund fünf Meter langes Kabel getrennt. So lässt sich das Panel flexibel an einem besonnten Platz montieren. Wir haben getestet, ob die Solarleuchte hält, was sie verspricht.

Lieferumfang & Bedienung

Im Lieferumfang sind die Solarlampe, das separate Solarpanel mit den fest angeschlossenen fünf Metern Kabel, Montagematerial, eine Fernbedienung und eine deutsche Anleitung enthalten. Die Verarbeitung wirkt hochwertig. Die Installation geht leicht von der Hand.

Lampe und Panel werden über das wasserdichte Kabel verbunden und an der gewünschten Stelle montiert. Das Panel sollte möglichst viel Sonne abbekommen, um den integrierten 1500 mAh Akku zu laden. Die Lampe misst 143 x 100 x 36 mm.

Per Fernbedienung stehen drei Modi zur Wahl: Dauerlicht (Sensor deaktiviert), gedimmtes Licht mit vollem Licht bei Bewegung oder Licht nur bei Bewegung. Die Einstellungen werden gespeichert. Tagsüber schaltet sich die Lampe automatisch aus. Nachts leuchten die LEDs je nach Modus.

Praxistest

Im Praxistest macht die One Fire Solarleuchte eine gute Figur. Die 190 LEDs leuchten dank Reflektoren eine große Fläche von bis zu 30 Quadratmeter sehr hell aus. Der breite 270° Abstrahlwinkel sorgt für eine gleichmäßige Ausleuchtung in kaltweißem Licht. Alternativ bietet der Händler auch noch eine Variante mit warmweißem Licht. Der PIR-Sensor spricht zuverlässig bis zu einer Entfernung von den vom Hersteller versprochenen sieben Metern Entfernung an. Der Erfassungswinkel ist mit 120 Grad ausreichend breit.

Die Lichtmodi funktionieren, wie beschrieben. Am sinnvollsten fanden wir den Modus mit gedimmtem Dauerlicht und vollem Licht bei Bewegung. So ist immer eine Grundhelligkeit gegeben, die bei Bedarf hochfährt. Im Dauerlicht-Modus ohne Sensor hielt der Akku in unserem Test zwischen acht und zehn Stunden durch – ein guter Wert. Dank IP65-Schutz ist die Lampe absolut wetterfest.

Richtig praktisch ist die Trennung von Lampe und Solarpanel. Selbst wenn die Lampe im Schatten hängt, kann das Panel an einem sonnigen Platz montiert werden. So wird der Akku optimal geladen. Die Ladezeit liegt bei sechs bis acht Stunden.

Preis

Als wir den Strahler von One Fire für unsere Tests bestellt haben, lag der Preis bei rund 30 Euro, was wir schon angemessen fanden. Beim aktuellen Preis von 16 Euro gibt es eine klare Kaufempfehlung. Der Händler bietet die Leuchte alternativ zum gleichen Preis mit warmweißem Licht an.

Fazit

Insgesamt hinterlässt die Solarleuchte von One Fire im Test einen hervorragenden Eindruck. Die Verarbeitungsqualität stimmt, die Installation ist einfach. Dank der vielen LEDs ist die Lampe schön hell und leuchtet dank breitem Abstrahlwinkel eine große Fläche aus. Der Bewegungssensor arbeitet zuverlässig. Drei Leuchtmodi und ein großer Akku sorgen für hohen Bedienkomfort. Toll ist auch die Trennung von Lampe und Solarpanel.

Einziger Kritikpunkt ist die fehlende Memoryfunktion bei Stromunterbrechung. Bei längeren Phasen ohne Sonne muss der gewünschte Modus neu eingestellt werden. Angesichts des aktuell sehr günstigen Preises fällt das aber kaum ins Gewicht. Für uns ist die One Fire Solarleuchte daher ganz klar eine Kaufempfehlung.

Solarlampe Kagoling

Solarstrahler von Kagoling im Test

Die Solarlampe von Kagoling verspricht dank 256 LEDs eine überdurchschnittliche Helligkeit bei großem Abstrahlwinkel. Wir haben die Leuchte mit Bewegungsmelder, drei Leuchtmodi und IP65-Zertifizierung getestet.

VORTEILE

  • 256 sehr helle LEDs
  • weiter Abstrahlwinkel für große Fläche
  • fünf Meter Zuleitung für flexible Montage
  • IP65-zertifiziert und wetterfest

NACHTEILE

  • Reichweite des Bewegungsmelders nur ca. 5-6 m
  • Akku nicht austauschbar

Solarstrahler von Kagoling im Test

Die Solarlampe von Kagoling verspricht dank 256 LEDs eine überdurchschnittliche Helligkeit bei großem Abstrahlwinkel. Wir haben die Leuchte mit Bewegungsmelder, drei Leuchtmodi und IP65-Zertifizierung getestet.

Ein wichtiges Ausstattungsmerkmal der Kagoling-Solarleuchte ist ihr separates Solarpanel. Es lässt sich dank fünf Meter langer Zuleitung flexibel an einem besonders sonnigen Platz montieren, während die Lampe selbst auch an schattigen Stellen angebracht werden kann. So soll eine effiziente Aufladung des 1800 mAh Akkus sichergestellt werden.

An Bord sind 256 LEDs, die in Gruppen von je vier Stück einen gemeinsamen Reflektor teilen. Laut Hersteller sorgt dies für ein sehr gleichmäßiges, kaltweißes Licht mit breitem 180°-Abstrahlwinkel. Drei Leuchtmodi stehen zur Auswahl: Dauerlicht, helles Licht bei Bewegung und gedimmtes Licht mit Aufhellung bei Bewegung. Gesteuert werden die Modi bequem per Infrarot-Fernbedienung.

Der verbaute PIR-Bewegungsmelder reagiert bis zu einer Entfernung von fünf bis sechs Metern. Die Lampe selbst misst kompakte 140 x 84 x 30 mm, das Solarpanel kommt auf 140 x 125 x 28 mm. Dank IP65-Zertifizierung soll die Leuchte wasser- und staubdicht sein. Das klingt für den Preis von 20 Euro fast zu gut. Ob die Lampe aber auch im Praxiseinsatz überzeugt, zeigt unser Test.

Lieferumfang und Bedienung

Im Lieferumfang enthalten sind die Solarlampe selbst, ein separates Solarpanel mit 5 Meter Zuleitung, eine Infrarot-Fernbedienung, Schrauben und Dübel zur Montage sowie eine Bedienungsanleitung.

Die Montage geht dank des mitgelieferten Zubehörs einfach von der Hand. Praktisch ist das 5 Meter lange Kabel zwischen Lampe und Solarpanel. So findet sich auch an schattigeren Plätzen ein Plätzchen für die Leuchte, während das Panel an optimal sonniger Stelle platziert werden kann.

Die Bedienung erfolgt entweder automatisch über den integrierten Dämmerungssensor und Bewegungsmelder oder manuell per Knopfdruck auf der Fernbedienung. Hier lassen sich bequem die drei Leuchtmodi auswählen:

  • Dauerlicht: Die Lampe leuchtet durchgehend mit voller Helligkeit, ohne auf Bewegung zu reagieren.
  • Bewegungslicht: Die Lampe schaltet sich nur bei Bewegung im Erfassungsbereich des PIR-Sensors ein und leuchtet dann für etwa 30 Sekunden.
  • Gedimmtes Licht mit Aufhellung: Die LEDs leuchten durchgehend mit reduzierter Helligkeit und wechseln bei Bewegung für 30 Sekunden auf maximale Helligkeit.

Unabhängig vom gewählten Modus schaltet sich die Lampe bei Dunkelheit automatisch ein und bei Morgenlicht wieder aus, um Energie zu sparen.

Praxistest

Im Praxistest überzeugte die Kagoling Solarleuchte mit ihrer enormen Helligkeit. Die kaltweißen 256 LEDs leuchten die Umgebung überdurchschnittlich gut aus. Auch der breite Abstrahlwinkel sorgt für eine gleichmäßige Ausleuchtung einer großen Fläche.

Die Verarbeitung ist solide, die Lampe wirkt robust und dank IP65-Zertifizierung gut gegen Witterung geschützt. Der Akku wird tagsüber zuverlässig per Solarpanel geladen und sorgt im Test für eine Leuchtdauer von gut 8 Stunden bei voller Helligkeit. Bei aktiviertem Bewegungsmelder sind auch deutlich längere Betriebszeiten drin. Die verschiedenen Modi funktionieren zuverlässig und lassen sich komfortabel per Fernbedienung umschalten.

Einziger Kritikpunkt ist die etwas geringe Reichweite des Bewegungsmelders im Test. Trotz mehrerer Versuche lag die maximale Erfassung im Test bei nur rund 5 Metern. Hier haben manche Konkurrenzprodukte mehr zu bieten.

Preis

Dank guter Leistung im Alltag und einem fairen Preis von 20 Euro bekommt der Strahler von Kagoling eine eindeutige Kaufempfehlung.

Fazit

Die Solarlampe von Kagoling ist eine helle und vielseitige Lösung zur Ausleuchtung von Garten, Einfahrt, Gehwegen oder Terrasse. Dank separatem Solarpanel mit ausreichend langer Zuleitung lässt sie sich auch an schattigen Plätzen montieren, ohne auf eine effiziente Akkuladung verzichten zu müssen.

Durch die hohe Zahl an LEDs und weiten Abstrahlwinkel leuchtet sie ungewöhnlich hell und großflächig. Drei praktische Leuchtmodi und eine Fernbedienung machen die Nutzung komfortabel. Verarbeitung und Wetterfestigkeit überzeugen, der Preis von 20 Euro ist angesichts der Leistung angemessen.

Lediglich die Reichweite des Bewegungsmelders könnte etwas größer sein. Abgesehen davon gibt es aber kaum Kritikpunkte. Insgesamt ist die Kagoling Solarleuchte ein empfehlenswertes Paket und bekommt eine klare Kaufempfehlung.

Solarstrahler von Benma

Solarstrahler von Benma im Test

Wer eine kostengünstige Lösung zur Ausleuchtung von Garten, Einfahrt oder Terrasse sucht, wird schnell bei Solarleuchten mit Bewegungsmelder fündig. Das 2er-Set von Benma verspricht viel Licht dank 56 LEDs pro Lampe zum kleinen Preis. Wir haben getestet, was die Solar-Wandleuchten können.

VORTEILE

  • günstiger Preis
  • kompakte Größe
  • IP65 wasserdicht

NACHTEILE

  • Helligkeit etwas schwächer als teurere Modelle
  • Leuchtmodi nur direkt an Lampen einstellbar

Solarstrahler von Benma im Test

Wer eine kostengünstige Lösung zur Ausleuchtung von Garten, Einfahrt oder Terrasse sucht, wird schnell bei Solarleuchten mit Bewegungsmelder fündig. Das 2er-Set von Benma verspricht viel Licht dank 56 LEDs pro Lampe zum kleinen Preis. Wir haben getestet, was die Solar-Wandleuchten können.

Lieferumfang & Bedienung

Im Lieferumfang des Benma Sets sind zwei separate Solarlampen mit je einem Solarpanel enthalten. Die Lampen messen kompakte 148 x 108 mm, die Panels 128 x 113 mm. Verbunden werden sie über fünf Meter lange Kabel, sodass eine flexible Positionierung möglich ist.

Die Bedienung der Leuchten ist denkbar einfach: Tagsüber laden sie sich automatisch über die Solarzellen auf. Bei Dunkelheit schalten sie sich dank Dämmerungssensor selbstständig ein. Erkennt der Bewegungsmelder dann Personen oder Tiere in einem Umkreis von bis zu sieben Metern, wird das kaltweiße Licht aktiviert.

Drei Leuchtmodi stehen zur Verfügung, zwischen denen per Taster an der Leuchte gewechselt wird. Im ersten Modus leuchtet die Lampe durchgehend, sobald es dunkel ist. Im zweiten Modus strahlt die Lampe bei Dunkel mit geringer Helligkeit und erhöht diese erst bei Bewegungserkennung. Die dritte Stufe aktiviert die Lampe grundsätzlich erst nach Erkennung einer Bewegung. Die Wahl der Betriebsart direkt am Gerät ist bei Montage in größerer Höhe allerdings sehr umständlich, hier wäre eine Fernbedienung wünschenswert. Im Alltag ist dieses Manko aber verschmerzbar, da die Lampen erfahrungsgemäß meist automatisch arbeiten. Wer die Lampen regelmäßig manuell bedienen will, sollte besser zu einer Alternative greifen.

Praxistest

Im Praxistest zeigt sich, dass die Helligkeit der Benma Solarleuchten zwar nicht ganz mit anderen Modellen mithalten kann, für die punktuelle Grundstücksbeleuchtung aber völlig ausreicht. Dies liegt weniger an der Leuchtkraft als an der niedrigen Menge der LEDs. Andere Leuchten von Mitbewerbern haben zum Teil viermal so viele Leuchtdioden an Bord. Der PIR-Sensor reagiert zuverlässig auf Bewegungen in bis knapp sieben Metern Entfernung und schaltet die Lampen dann ein. Das ist ein überraschend gutes Ergebnis. Bei anderen Strahlern ist hier schon bei rund fünf Metern Schluss.

Trotz des vergleichsweise kleinen 1200-mAh-Akkus halten die Leuchten im Dauerlichtmodus aber immerhin 6 bis 8 Stunden durch – zumindets im Sommer reicht das locker bis in die frühen Morgenstunden. In den anderen Betriebsmodi ist die Leuchtdauer noch deutlich höher, was Reserven für bewölkte Tage oder den Winter garantiert.

Preis

Mit einem Preis von aktuell rund 30 Euro für das 2er-Set sind die Benma Solarleuchten ein Schnäppchen – auch wenn andere Lampen heller sind.

Fazit

Insgesamt sind die Benma 56 LED Solarlampen für Außen eine empfehlenswerte Low-Budget-Lösung. Natürlich darf man hier keine Wunder in Sachen Helligkeit und Ausstattung erwarten. Aber dank Bewegungsmelder, Dämmerungssensor und 6 bis 8 Stunden Leuchtdauer erfüllen sie ihren Zweck als einfache Solar-Sicherheitsbeleuchtung mehr als zufriedenstellend.

Die Verarbeitung ist solide, die Lampen sind kompakt und unauffällig. Einziger Kritikpunkt ist die etwas umständliche Bedienung der Leuchtmodi, die nur direkt am Gerät möglich ist. Ansonsten gibt es für den Preis von nur 30 Euro für 2 Leuchten aber wirklich nichts zu meckern. Eine klare Kaufempfehlung!

Solarleuchte Spqment

Solarlampe Spqment mit Bewegungsmelder im Test: günstig, aber nicht ganz dicht

Die Solarlampe von Spqment mit Bewegungsmelder leuchtet mit 288 LEDs und trennt Panel und Leuchte per 5-Meter-Kabel.

VORTEILE

  • sehr hell und gleichmäßige Ausleuchtung
  • Akku hält in allen drei Modi bis in die Morgenstunden
  • kompaktes Gehäuse

NACHTEILE

  • keine Fernbedienung, Moduswechsel nur direkt an der Leuchte
  • nach einigen Monaten Feuchtigkeit im Gehäuse
  • mitgelieferte Schrauben von minderer Qualität
  • widersprüchliche Herstellerangaben 

Solarlampe Spqment mit Bewegungsmelder im Test: günstig, aber nicht ganz dicht

Die Solarlampe von Spqment mit Bewegungsmelder leuchtet mit 288 LEDs und trennt Panel und Leuchte per 5-Meter-Kabel.

Solarleuchten mit Bewegungsmelder sollen Einfahrt, Hauseingang oder Terrasse sicher ausleuchten – ohne Stromkabel und ohne Elektriker. Die Spqment-Solarlampe für Außen tritt mit einer hohen LED-Zahl an: 288 Leuchtdioden sitzen im kompakten Gehäuse. Solarpanel und Leuchte sind getrennt und über ein 5 m langes Kabel verbunden.

Laut Hersteller soll das Gehäuse Temperaturen von -15 °C bis +60 °C sowie Schnee und Regen standhalten. Es ist mit IP65 klassifiziert. Der Akku soll für 8 bis 12 h reichen. Drei verschiedene Leuchtmodi stehen zur Wahl. Wir haben die Solarleuchte über den Sommer getestet – mit hellem Ergebnis und kleinen Schwächen.

Ausstattung

Das Gehäuse besteht aus ABS-Kunststoff und Aluminium. Es trägt die Schutzart IP65 und soll Temperaturen von -15 °C bis +60 °C, Schneelast und Dauerregen aushalten. Die Leuchte misst 23 × 3,5 × 16 cm und wiegt 430 g – kompakt für die Lichtmenge, die sie abgibt.

Der Akku fasst 1800 mAh. Nach 6 bis 8 h Ladezeit soll er 8 bis 12 h Licht liefern. Das Solarpanel arbeitet laut Datenblatt mit 23 Prozent Wirkungsgrad und hängt am 5 m langen Verbindungskabel. Der Bewegungssensor deckt 120° ab und erkennt Bewegung auf 6 bis 8 Meter Entfernung. Die Reaktionszeit gibt der Hersteller mit 0,5 s an.

Drei Modi stehen zur Wahl:

  • Dauerlicht: 15 Prozent Grundhelligkeit für Wege und Treppen
  • Kombibetrieb: 10 Prozent Dauerlicht, bei Bewegung Aufhellen auf 100 Prozent
  • Bewegungsmodus: Licht nur bei Erkennung, dann mit voller Leistung

Gegenüber einer dauerhaft voll leuchtenden Lampe spart das laut Hersteller bis zu 80 Prozent Energie und die Nachbarn werden nicht durch Dauerlicht geblendet.

Eine Anmerkung vorweg: Die Herstellerangaben widersprechen sich teilweise. Mal ist von einem Sensor mit 270° die Rede, wenige Zeilen später von einem Erfassungswinkel von 120° mit 6 bis 8 m Reichweite. Die 120° passen eher zu einem typischen Erfassungsbereich eines Bewegungsmelders. Die Angabe von 270° dürfte sich vermutlich auf den Abstrahlwinkel der Leuchte beziehen. Auch bei der Lichtfarbe weicht unser Eindruck von der Herstellerbeschreibung ab: Statt tageslichtähnlich wirkt das Licht deutlich warmweiß.

Bilderstrecke: Solarstrahler von Spqment

Solarlampe von Spqment

heise bestenlisten

Solarlampe von Spqment

heise bestenlisten

Solarlampe von Spqment

heise bestenlisten

Lieferumfang & Bedienung

Im Karton liegen die Leuchte mit fest verbautem LED-Panel, das separate Solarmodul mit 5-Meter-Anschlusskabel, universelle Halterungen sowie Schrauben. Werkzeugbedarf und Elektrikerkenntnisse: keine. Die Halterungen passen an Zäune, Betonwände und Holzbalken.

Ein Wermutstropfen bei der Montage: Die mitgelieferten Schrauben sind von minderer Qualität. Die Schraubköpfe leiern beim Eindrehen schnell aus. Wer nicht vorsichtig arbeitet, hat den Kopf rundgedreht, bevor die Schraube sitzt. Unser Tipp: langsam ansetzen, Löcher vorbohren – oder gleich eigene Edelstahlschrauben verwenden.

Das modulare Design ist der große Pluspunkt. Sie montieren die Lampe dort, wo Sie Licht brauchen, und das Panel dort, wo die Sonne steht. Fünf Meter Kabel reichen für Schuppenwand, Dachvorsprung oder Garagendach. Wer will, baut alles als All-in-One-Einheit an eine Wand.

Die Auswahl der Leuchtmodi läuft über die Taste direkt an der Leuchte. Was fehlt: eine Fernbedienung. Hängt die Leuchte drei Meter hoch an der Giebelwand, braucht man dafür jedes Mal die Leiter. Je nach Montageort wird der Moduswechsel damit umständlich bis unmöglich. Das ist einer der beiden großen Kritikpunkte an der Budget-Lampe.

Praxistest

Die Helligkeit überzeugt. Die 288 LEDs liefern erfreulich viel Licht und leuchten die Fläche gleichmäßig aus – ohne harte Flecken oder dunkle Ecken. Der weite Abstrahlwinkel hilft dabei. Positiv: Trotz der großen Lichtverteilung bleibt der Lampenkörper vergleichsweise kompakt.

Der Akku hielt in allen drei Modi bis in die Morgenstunden durch. Auch im Dauerlichtbetrieb ging der Leuchte nicht vorzeitig die Puste aus. Die Herstellerangabe von 8 bis 12 h deckt sich mit unserer Erfahrung.

Der Bewegungssensor reagiert schnell. Nach dem Betreten des Erfassungsbereichs schaltet die Lampe praktisch sofort auf volle Helligkeit.

Die Leuchte überstand den heißen Sommer ohne technischen Ausfall. Allerdings haben die heftigen Wärmegewitter Spuren hinterlassen. Im Inneren des Lampenkörpers ist nach den ersten Monaten Feuchtigkeit eingedrungen. Die kleinen Wassertröpfchen haben zwar bisher keinen Effekt auf die Funktion, stellen den beworbenen IP65-Schutz unseres Testgeräts infrage.

In die Solarlampe von Spqment ist Wasser eingedrungen.

In die Solarlampe von Spqment ist Wasser eingedrungen. heise bestenlisten

Preis

Die Solarlampe von Spqment ist einzeln und im Doppelpack ab 16 Euro pro Leuchte erhältlich. Alternativ gibt es die Leuchte mit kaltweißen LEDs. Das ist zwar günstig, allerdings gibt es bessere Lampen zu vergleichbaren Preisen.

Fazit

Die Spqment-Solarlampe mit Bewegungsmelder macht das Wichtigste richtig: Sie leuchtet hell, gleichmäßig und zuverlässig. Die hellen LEDs sorgen für echte Sicherheitsbeleuchtung statt nur für Deko-Schimmer. Der Akku hält in jedem der drei Modi die Nacht durch. Das getrennte Solarpanel mit 5-m-Kabel erlaubt eine Montage in schattigen Ecken.

Bei unserem Testgerät drang trotz der beworbenen Schutzart IP65 Feuchtigkeit in das Gehäuse ein. Das weckt Zweifel an der Verarbeitungsqualität und der Dichtigkeit dieses Exemplars. Und noch zwei Dinge stören. Erstens die billigen Schrauben – ihre Köpfe leiern schnell aus. Zweitens die fehlende Fernbedienung. Wer den Modus wechseln will, muss an die Lampe heran. Bei hoher Montage bedeutet das: Leiter holen. Auch die Herstellerangaben sind unsauber.

Letztlich bekommt man hier zwar eine helle und günstige Solarleuchte, allerdings mit deutlichen Einschränkungen.

Ledvance Endura Style Solar Double

Ledvance Endura Style Solar Double im Test

Die Ledvance Endura Style Solar Double ist eine moderne Außenleuchte mit Bewegungs- und Tageslichtsensor sowie integriertem Solarpanel. Wir haben das LED-Flutlicht mit warmweißem Licht getestet.

VORTEILE

  • überdurchschnittliche Reichweite des PIR-Sensors
  • verschiedene Helligkeitsstufen
  • aufgeräumtes, modernes Design

NACHTEILE

  • mäßige Akkulaufzeit
  • umständliche Bedienung
  • hoher Preis
  • unzureichende Langzeitstabilität im Test

Ledvance Endura Style Solar Double im Test

Die Ledvance Endura Style Solar Double ist eine moderne Außenleuchte mit Bewegungs- und Tageslichtsensor sowie integriertem Solarpanel. Wir haben das LED-Flutlicht mit warmweißem Licht getestet.

Dank Solarbetrieb verspricht die Ledvance Endura Style Solar Double eine energiesparende und umweltfreundliche Beleuchtung für Garten, Terrasse und Einfahrt. Praktisch sind der Bewegungsmelder und der Dämmerungssensor, durch die sich die Lampe bei Bedarf automatisch einschaltet. Mit warmweißen LEDs und 380 Lumen Helligkeit soll sie für angenehmes Licht sorgen. Wir haben die Solarleuchte für rund 24 Euro auf Herz und Nieren geprüft und verraten, wie sie sich im Vergleich zur günstigen Konkurrenz schlägt.

Lieferumfang & Bedienung

Die Ledvance Endura Style Solar Double fällt durch ihr Design aus dem Rahmen: Solarpanel und Leuchte sind hier fest miteinander verbunden, sodass keinerlei Kabel sichtbar sind – anders als bei den meisten günstigen No-Name-Lampen. Das sieht zwar aufgeräumt aus, schränkt aber die Platzierungsmöglichkeiten ein. Das Panel sollte schließlich möglichst viel Sonne abbekommen, gleichzeitig sollte die Leuchte den gewünschten Bereich ausleuchten.

Die Verarbeitung der Solarleuchte scheint insgesamt ordentlich, aber nicht überragend. Mit der Schutzart IP44 ist die Lampe gegen Spritzwasser geschützt und für den Außeneinsatz geeignet. Mit Maßen von 172 × 160 × 110 mm und einem Gewicht von 354 g ist sie kompakt und einigermaßen unauffällig.

Herzstück der Ledvance-Strahler sind die acht warmweißen High-Power-LEDs. Sie leuchten mit 3000 Kelvin und bis zu 380 Lumen. Der Abstrahlwinkel beträgt 110 Grad. Drei Helligkeitsstufen lassen sich per Knopfdruck einstellen. Die Bedienung erfolgt über einen kleinen Taster an der Rückseite. Den erreicht man aber nur, wenn man die Lampe von der Halterung abnimmt – etwas umständlich. Hier wäre eine Fernbedienung oder ein leichter erreichbarer Schalter praktischer. Immerhin lässt sich die Helligkeit in drei Stufen regeln. Neben der Lampe sind Anleitung und Befestigungsmaterial enthalten.

Erwähnenswert ist der integrierte PIR-Bewegungsmelder. Er erfasst Bewegungen in bis zu acht Metern Entfernung und schaltet die Leuchte automatisch ein. Die Reichweite ist damit überdurchschnittlich hoch, was sich auch mit unseren Erfahrungen aus dem Test deckt. Die liegt in der Regel bei etwa fünf bis sechs Metern. Zusätzlich gibt es einen Tageslichtsensor, sodass die Lampe nur bei Dunkelheit leuchtet.

Praxistest

Im Praxistest hinterlässt die Ledvance Endura Style Solar Double einen zwiespältigen Eindruck. Die Lichtleistung der LEDs ist auf jeden Fall schon recht ordentlich und die Farbtemperatur von 3000 Kelvin sorgt für angenehm warmweißes Licht. Auch Bewegungs- und Tageslichtsensor arbeiteten zuverlässig. Das kabellose, moderne Design gefällt uns und das Anbringen der Leuchte ist schneller erledigt als bei Lampen mit externem Solarpanel – deren Positionierung ist allerdings flexibler.

Abzüge gibt es für die hakelige Bedienung und die ausbaufähige Akku-Kapazität. Da wäre etwa die relativ kurze Leuchtdauer am Stück. Maximal eine Dreiviertelnacht schafft unsere Testlampe durchgehend. Die Ladegeschwindigkeit könnte ebenfalls besser sein. Nach einer längeren Schlechtwetterperiode geht dem Akku im Test relativ schnell der Saft aus. Diesbezüglich bieten andere, günstigere Solar-Leuchten mehr Reserven.

Richtig ärgerlich war, dass unsere Testlampe nach nur dreieinhalb Monaten den Geist aufgab und wir sie auf Garantie austauschen mussten. Gerade in Anbetracht des gehobenen Preises ist das enttäuschend.

Preis

So gut uns die Lichtfarbe und das Design gefallen, der ursprünglich aufgerufene Preis von über 40 Euro für die Ledvance Endura Style Solar Double erscheinen uns zu hoch angesetzt – insbesondere nach unserem Qualitätsproblem mit dem Testgerät. Der Preis ist inzwischen auf 24 Euro gesunken.

Fazit

Im Endeffekt ist die Ledvance Endura Style Solar Double eine durchschnittliche Solar-Außenleuchte. Die Lichtleistung und die Sensoren überzeugen, die Verarbeitung ist zunächst solide. Auch das schnörkellose Design weiß zu gefallen, wenn man mit dem fest montierten Solarpanel leben kann.

Enttäuschend sind aber Akku-Laufzeit, Bedienung und Preis-Leistungs-Verhältnis. Für knapp 40 Euro darf man nach unserer Erfahrung deutlich mehr erwarten. Unser Testgerät war zudem nicht langzeitstabil und musste ausgetauscht werden. Daher gibt es nur eine eingeschränkte Empfehlung.

Brennenstuhl SOL 800

Brennenstuhl SOL 800 mit Sensor im Test

Der Brennenstuhl LED-Spot SOL 800 ist ein Solar-Außenstrahler mit Bewegungsmelder. Wir haben die helle, kabellose Gartenleuchte mit einstellbarer Leuchtdauer getestet.

VORTEILE

  • hohe Leuchtstärke
  • Bewegungsmelder mit hoher Reichweite
  • individuell einstellbare Leuchtdauer

NACHTEILE

  • Verarbeitungsqualität aber nur mittelmäßig
  • Akku-Kapazität könnte größer sein
  • tagsüber hochfrequentes Pfeifgeräusch

Brennenstuhl SOL 800 mit Sensor im Test

Der Brennenstuhl LED-Spot SOL 800 ist ein Solar-Außenstrahler mit Bewegungsmelder. Wir haben die helle, kabellose Gartenleuchte mit einstellbarer Leuchtdauer getestet.

Der LED-Spot SOL 800 von Brennenstuhl ist mit einer UVP von 60 Euro eine der teuersten Solar-Außenleuchten in unserem Testfeld – aktuell gibt es die Lampe allerdings bereits für weniger als 20 Euro. Der weiße oder schwarze Kunststoff-Strahler hat die Maße 185 × 236 × 168 mm und bringt inklusive Solar-Panel über ein Kilogramm auf die Waage.

Mit seiner IP44-Zertifizierung ist der etwas klobig wirkende Spot gegen Feuchtigkeit geschützt. Die Lichtfarbe ist mit 6000 Kelvin kalt-weiß. Zwar sorgen die acht SMD-LEDs von LG für eine gute Tiefenwirkung, im Vergleich zu unseren Testsieger-Modellen kann der SOL 800 hier aber nicht ganz mithalten. Positiv: Der Taster zum An- und Ausschalten sowie das Rädchen zum Einstellen der Leuchtdauer zwischen zehn Sekunden und einer Minute sind gut erreichbar an der Vorderseite platziert. Was der Solarstrahler sonst kann, zeigt unser Test.

Lieferumfang & Bedienung

Im Lieferumfang des Brennenstuhl SOL 800 sind der LED-Strahler inklusive Bewegungsmelder, das separate Solarpanel mit knapp fünf Metern Zuleitung sowie eine Bedienungsanleitung enthalten. Die Montage ist unkompliziert: Solarpanel und Strahler werden über die Zuleitung verbunden und können dann unabhängig voneinander mit den mitgelieferten Dübeln und Schrauben angebracht werden. Dabei sollte man das Panel möglichst sonnig platzieren, um eine optimale Ladung des integrierten 3,7-Volt-Akkus mit einer Kapazität von 3600 mAh zu gewährleisten.

Laut Hersteller reichen die 13 Wh Kapazität für rund drei Stunden Dauerlicht. Das ist zwar ausreichend, um die Leuchte per Bewegungssensor die ganze Nacht zu betreiben, bei schlechtem Wetter kann aber auch diesem großen Akku schnell die Puste ausgehen. Viele der günstigen Strahler, die wir bisher getestet haben, erreichen selbst bei Dauerlicht eine Akkulaufzeit von sechs bis acht Stunden.

Die Bedienung erfolgt über den gut erreichbaren Taster an der Leuchten-Vorderseite. Damit lässt sich der SOL 800 an- und ausschalten. Das daneben befindliche Rädchen ermöglicht die stufenlose Einstellung der gewünschten Leuchtdauer zwischen zehn Sekunden und einer Minute nach Erkennen einer Bewegung. Diese Funktion bieten nur sehr wenige Solarstrahler, wofür es einen dicken Pluspunkt gibt.

Praxistest

Im Praxistest macht der Brennenstuhl SOL 800 LED-Spot insgesamt eine ordentliche Figur. Der PIR-Bewegungssensor spricht zuverlässig in bis zu sechseinhalb Metern Entfernung an und schaltet den Strahler schnell ein. Die acht SMD-LEDs leuchten den Erfassungsbereich mit kalt-weißen 6000K hell und gleichmäßig aus. Zwar erreichen Helligkeit und Tiefenwirkung nicht ganz das Niveau der Testsieger, für die meisten Anwendungszwecke ist die Leuchtstärke aber vollkommen ausreichend.

Die Verarbeitungsqualität geht in Ordnung, auch wenn der Kunststoff etwas billig wirkt. Die einstellbare Leuchtdauer funktioniert tadellos. Wirklich großartig ist die enorme Reichweite des PIR-Sensors. Im Test aktiviert sich die Lampe aus einer satten Entfernung von über zehn Metern. Bei den günstigen Mitbewerbern dürfen Personen größtenteils nur fünf bis sechs Meter entfernt sein, um erkannt zu werden.

Einziges großes Manko: Im Test gibt unsere SOL 800 tagsüber einen leisen, hochfrequenten Pfeifton von sich. Der ist zwar nur in einer Umgebung von etwa drei bis vier Metern hörbar, das Störgeräusch sollte bei einem teuren Markenprodukt aber eigentlich nicht auftreten.

Preis

Die hohe Lichtleistung und die einstellbare Beleuchtungsdauer sprechen für die Leuchte von Brennenstuhl – so gesehen sind die aktuell weniger als 20 Euro angemessen. Die ursprünglich aufgerufenen bis zu 60 Euro waren auf jeden Fall zu hoch.

Fazit

Insgesamt ist der Brennenstuhl SOL 800 LED-Spot ein solider Solar-Außenstrahler, der mit einstellbarer Leuchtdauer, zuverlässigem Bewegungsmelder und ordentlicher Helligkeit punktet. Auch die flexible Montage von Panel und Leuchte gefällt.

Leider ist der integrierte Akku mit 13 Wh eher knapp bemessen, sodass häufig nach ein paar bedeckten Tagen Schluss ist. Zudem könnte die Verarbeitungsqualität hochwertiger sein. In Anbetracht des gesunkenen Preises von jetzt 20 Euro gibt es trotz des nervigen Pfeiftons den vorletzten Platz.

Alles in allem belegt der Brennenstuhl SOL 800 LED-Spot mit den gezeigten Leistungen nur den vorletzten Platz. Alternativen mit mehr Akku-Power und ohne Pfeifgeräusche gibt es aber allemal.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Sigrid Power Floodlight

Sigrid Power Floodlight

Solarleuchte Sigrill Power Floodlight mit Bewegungsmelder im Test: günstig und hell

Sigrill verspricht mit der Power Floodlight eine gleißend helle Solarleuchten mit 126 LEDs, Bewegungsmelder und Fernbedienung. Wir haben den Akku-Fluter im günstigen 4er-Set getestet.

VORTEILE

  • ordentliche Helligkeit
  • Bewegungserkennung bis 6,5 m
  • drei Leuchtmodi per Fernbedienung & Taster
  • IP65-Schutz

NACHTEILE

  • im Nahbereich fast schon zu hell
  • Fernbedienung etwas billig verarbeitet

Solarleuchte Sigrill Power Floodlight mit Bewegungsmelder im Test: günstig und hell

Sigrill verspricht mit der Power Floodlight eine gleißend helle Solarleuchten mit 126 LEDs, Bewegungsmelder und Fernbedienung. Wir haben den Akku-Fluter im günstigen 4er-Set getestet.

Solarleuchten für Garten, Einfahrt und Wege gibt es viele – wirklich helle sind selten. Die Sigrill Power Floodlights wollen mit 126 LEDs je Strahler die Nacht zum Tag machen. Dank Solarpanel und 2200-mAh-Akku klappt das ohne Kabel und Steckdose. Bewegungsmelder und 3 Leuchtmodi per Fernbedienung sollen für Komfort sorgen. Wir haben die Power Floodlight von Sigrill für rund 30 Euro im Doppelpack ausführlich getestet.

Lieferumfang & Bedienung

Der Lieferumfang unseres Sets umfasst vier Solarleuchten (18 x 16,5 x 9 cm), vier Solarpanels (14 x 12,5 x 3,8 cm) mit je fünf Meter Zuleitung, Montagematerial und vier Fernbedienungen. Die Solarleuchten kommen im 4er-Set für knapp 60 Euro, einzeln kostet die Leuchte rund 20 Euro. Jeder Strahler hat 126 LEDs und einen Bewegungsmelder mit sechseinhalb Metern Reichweite an Bord. Per Fernbedienung oder Taster lassen sich drei Modi einstellen: reiner Bewegungsmelder (100% für 20 Sek.), intelligenter Modus (30% Grundhelligkeit, 100% für 20 Sek.) oder Dämmerungsmodus (30% Helligkeit durchgehend).

Tagsüber laden die Lampen die integrierten Akkus mit 2200 mAh über die mitgelieferten Solarpanels. Eine Ladung soll für sechs bis acht Stunden Leuchtdauer reichen. Das Panel wird über ein 5 m langes Kabel verbunden und kann so flexibel platziert werden. Dank IP65 sind die Leuchten vor Regen geschützt.

Für optimale Ladung sollten die Panels möglichst sonnig montiert werden. Je Panel werden sechs bis acht Stunden Ladezeit für sechs bis zehn Stunden Leuchtdauer angegeben. Die bebilderte Anleitung erklärt die einfache Montage in wenigen Schritten. Einmal installiert, arbeiten die Leuchten automatisch. Tagsüber laden sie, nachts schalten sie sich ein – je nach gewähltem Modus. Der Bewegungsmelder erfasst Personen zuverlässig bis knapp über sechs Meter Entfernung. Per Fernbedienung lässt sich der Modus bequem ändern.

Praxistest

Im Praxistest überzeugen die Solarstrahler mit hellem, leicht kühlem Licht. Die vielen Einzel-LEDs und der überdurchschnittlich weite Abstrahlwinkel tauchen Wege und Einfahrt großflächig in gleißende Helligkeit – im Nahbereich fast schon zu grell. Der PIR-Sensor erkennt Bewegungen im Test zuverlässig bis fast sieben Meter Entfernung. Die Leuchtmodi lassen sich per Fernbedienung oder Taster problemlos umschalten.

Nach einem Tag im Sonnenlicht ist der 2200 mAh Akku voll und leuchtet über neun Stunden am Stück – bei aktivem Bewegungsmelder auch noch einiges länger! Die Helligkeit lässt in den kalten Wintermonaten aber nach etwa fünf bis sechs Stunden Dauerlicht sichtbar nach.

Die Verarbeitung ist robust und dank IP65 Regen und Spritzwasser egal. Nur die Fernbedienung wirkt etwas billig. Sie tut aber was sie soll und erspart das Umschalten an der im Zweifel schlecht erreichbaren Lampe.

Preis

Das Power Floodlight von Sigrill kostet einzeln 20 Euro, was fair aber nicht besonders günstig ist. Im Doppelpack für 30 Euro sinken die Kosten pro Stück deutlich. Das 4er-Set für 57 Euro ist noch günstiger – wer mehr als zwei Leuchten benötigt, sollte zuschlagen.

Neben der getesteten Variante mit kaltweißem Licht ist wahlweise auch eine Version mit warmweißen LEDs erhältlich.

Fazit

Die Solarfluter Power Floodlight von Sigrill bieten enorm helles Licht und flexible Einsatzmöglichkeiten zum fairen Preis. 126 LEDs und Bewegungsmelder machen Wege, Einfahrten und Gärten auf Knopfdruck oder automatisch bei Bewegung taghell. Drei Leuchtmodi, der ausdauernde Akku und IP65-Schutz runden das überzeugende Gesamtpaket ab.

Einzige kleine Kritikpunkte: die fast zu extreme Helligkeit auf kurze Distanz und die etwas billige Fernbedienung. Insgesamt gibt es für die smarten Solarfluter aber ein dickes Lob und eine klare Kaufempfehlung – vor allem für preisbewusste Käufer ist das 4er-Set für 57 Euro ein echtes Schnäppchen.

View the original on heise online

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.