Schwierige Verhandlungen: Weltnaturkonferenz: Staaten einigen sich auf zentrale Themen

Schwierige VerhandlungenWeltnaturkonferenz: Staaten einigen sich auf zentrale Themen
30.10.2026, 22:07 Uhr
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Rund 200 Staaten nehmen an der UN-Biodiversitätskonferenz teil. Nach knapp zwei Wochen erzielen sie nun eine Einigung. Strittige Punkte wie fossile Subventionen prägen den Endspurt der Verhandlungen.
Bei der Weltnaturkonferenz zur biologischen Vielfalt (COP17) in der armenischen Hauptstadt Eriwan haben die rund 200 Teilnehmerstaaten nach langen Verhandlungen bei zentralen Themen eine Einigung erzielt. Nach dem Ende der Konferenz gab es Applaus, als die entsprechenden Dokumente verabschiedet wurden. "Das war's. Perfekt", sagte der COP17-Präsident und armenische Umweltminister Hambardzum Matevosyan.
Details zu den Dokumenten lagen zunächst nicht vor. Bei der 17. UN-Konferenz zur Umsetzung des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) berieten die Teilnehmer über Maßnahmen gegen den rasanten Rückgang der Biodiversität, die auch für den Klimaschutz eine wichtige Rolle spielt.
Zuvor hatten die Mitgliedstaaten in einem schwierigen Endspurt um eine Vereinbarung gerungen. Differenzen gab es unter anderem zu umweltschädlichen Subventionen wie etwa für fossile Energieträger, zur Finanzierung von Biodiversität und zu einer Beteiligung von Unternehmen an der Finanzierung von Umweltschutzmaßnahmen.
Die UN-Konferenz hatte vor knapp zwei Wochen begonnen. Das Treffen in Eriwan sollte unter anderem für eine erste Bestandsaufnahme des Globalen Biodiversitätsrahmens von Kunming-Montreal genutzt werden. Die Vereinbarung von 2022 besteht aus 23 Verpflichtungen der knapp 200 Staaten, darunter die Zusage, bis 2030 umweltschädliche Subventionen etwa für fossile Energieträger wie Erdöl weltweit um mindestens 500 Milliarden Dollar zu verringern.
Die internationale Gemeinschaft hinkt laut einem von UN-Generalsekretär António Guterres vorgestellten Bericht aber in fast allen Punkten der Kunming-Montreal-Vereinbarung hinterher.
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