Manchester City legt Berufung im Finanzverfahren ein
Nach Schuldspruch:Manchester City legt Berufung im Finanzverfahren ein
Manchester City hat Berufung gegen den Schuldspruch wegen Verstößen gegen die Finanzregeln eingelegt. Der englische Klub hofft, mögliche drastische Strafen noch abwenden zu können.
Manchester City geht gegen den Schuldspruch im historischen Verfahren um schwerwiegende Finanzverstöße wie erwartet juristisch vor. Der schwer in die Bedrängnis geratene englische Spitzenklub bestätigte am Freitag, fristgerecht Berufung gegen das Urteil der unabhängigen Kommission der Premier League eingelegt zu haben.
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City teilte mit, dass am Donnerstag eine "umfassende Berufung" eingereicht worden sei. "Der Klub vertritt die feste Auffassung, dass das Gutachten aus mehreren Gründen klare wesentliche Fehler in Bezug auf Recht, Prinzipien und Tatsachen enthält und daher unsicher ist", hieß es in einem Statement.
Der Verein ist unschuldig in Bezug auf die Anschuldigungen der Premier League, und es existiert eine umfassende Sammlung unwiderlegbarer Beweise, die alle seine Positionen in diesem Fall stützen.
Mitteilung von Manchester City
Die Premier League wirft Manchester City vor zwischen 2009 und 2018 falsche Angaben zu Finanzen gemacht zu haben. Es drohen die Aberkennung von insgesamt 18 Titeln oder sogar der Zwangsabstieg.
30.09.2026 | 1:18 min115 Anklagepunkte: Manchester City drohen drastische Strafen
Am Dienstag hatte die Liga bestätigt, dass die Citizens für schuldig befunden wurden. Es geht um einen Zeitraum von neun Jahren von 2009 bis 2018 und insgesamt 115 Anklagepunkte. Sollte der Klub keinen Erfolg auf juristischer Ebene haben, drohen drastische Strafen bis zum Zwangsabstieg, auch die Aberkennung von Titeln ist denkbar.
City, das seit 2008 in den Händen der City Football Group aus Abu Dhabi liegt, soll laut der Vorwürfe unter anderem mit vielfältigen Scheinverträgen die Regeln der Premier League umgangen haben. Auch warf die unabhängige Kommission den Klubvertretern vor, ihren Pflichten der Kooperation in dem Verfahren nicht nachgekommen zu sein.
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Quelle: sid
Das ZDF berichtete zu diesem Thema im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF am 30. September 2026 ab 05:30 Uhr.
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