ESPN DeportesLas nuevas condiciones del contrato del "Haaland del Nilo"וואלהנקבע מותו של בן ה-80 שנפצע בתאונה בחיפהDaily MaverickIN PICTURES: Children find play amid Gaza’s ruins, and more from around the worldThe Jerusalem PostIranian plot to assassinate Israeli nuclear scientist results in four convictionsESPNLive updates, commentary as Verstappen faces go-karters in epic Silverstone challengeRTP Desporto18h30 Benfica em San Siro tenta vencer Ruben AmorimInquirerBus falls into ravine in Nueva VizcayaThe Hollywood ReporterHannah Berner and Paige DeSorbo’s ‘Giggly Squad’ Moves to SiriusXM In Multiyear Deal (Exclusive)VarietyHow American High Scored Big With ‘Minimum Wage’ Netflix Series While Building a Pipeline for the Next Generation of Comedians (EXCLUSIVE)NHK 社会アルツハイマー病治療薬「レカネマブ」皮下注射型が正式承認NOS EconomieFed verhoogt voor het eerst in drie jaar de rente en negeert wens TrumpABC NewsFederal Reserve raises interest rates for the 1st time since 2023
The Daily Newsstand · Free, Always
Wednesday, September 16, 2026

Stütze für den Kanzler und warme Töne vom "Angstgegner"

Translate
ZDFheute Update - Nicola Frowein

Guten Abend,

ihre Erklärung dürfte Friedrich Merz mit Erleichterung aufgenommen haben: Die acht Ministerpräsidenten der Union haben ihrem Bundeskanzler den Rücken gestärkt. Und auch Bundesverteidigungsminister Pistorius darf aufatmen: Sein Besuch bei "Angstgegner" Pete Hegseth ist gut angelaufen. Durchschnaufen können auch alle die, die angesichts hoher Ukraine-Hilfen um den Sozialstaat Deutschland bangen: Die Töpfe sind streng getrennt.

CDU-Ministerpräsidenten stehen geschlossen zum Kanzler

  • Das ist passiert: Alle acht CDU-Ministerpräsidenten haben sich in einer gemeinsamen Erklärung hinter Friedrich Merz gestellt. Sie sprechen sich gegen die Personaldiskussionen aus, die in den vergangenen Tagen im Zusammenhang mit der politischen Zukunft des Bundeskanzlers hochgekocht waren.
  • Das ist der Hintergrund: Die Wahlniederlage der CDU in Sachsen-Anhalt hat Spekulationen angefacht, ob ein Kanzlertausch notwendig sei. Erst gestern hatte Merz angekündigt, am Sonntagabend nach den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin im Präsidium der CDU eine "indirekte Vertrauensfrage" stellen zu wollen. Mit der Erklärung der Länderchefs hat er nun wichtige Rückendeckung bekommen. Auch etliche Vertreter der CDU-Spitze haben sich bereits gegen "interne Showdebatten" ausgesprochen.
  • Das sagt unser Korrespondent: Wulf Schmiese, stellvertretender Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios, versteht die Erklärung als Entwarnung für den Kanzler. "Er rief nach Hilfe und nun hat er sie auch schon bekommen." Dahinter stehe die Klarstellung: "Unter uns ist niemand, der den Kanzlersturz am Sonntag verlangen wird." Dabei gehe es den Ministerpräsidenten nicht um die Person Friedrich Merz. Der Name falle in der Erklärung erst gar nicht. "Sie wollen die Institution des Bundeskanzlers als solche verteidigen." Denn es gehe um Reformen für ganz Deutschland, die sonst mit dem Kanzler infrage gestellt würden.
  • Das sagt Politikwissenschaftler Korte: Karl-Rudolf Korte ist Politikwissenschaftler und Experte in den ZDF-Wahlsendungen. Trotz - oder auch wegen - der Versicherung der acht Ministerpräsidenten geht er davon aus, dass die Nervosität in der Union wachse. "Erst bröckelt die Autorität, dann die Macht," analysiert Korte bei uns auf der ZDFheute. In seinem Artikel erklärt er, welche Anhaltspunkte er dafür habe und wie Merz jetzt noch handeln könne.

ZDF heute in Deutschland, 16.09.2026, 14:00 Uhr

16.09.2026 | 2:37 min

Pistorius in den USA: Annäherung statt Angstgegner

  • Das ist passiert: Deutschland und die USA wollen bei Rüstungsprojekten deutlich enger zusammenarbeiten. Die Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und Pete Hegseth unterschrieben dazu in Washington eine Absichtserklärung.
  • Das ist der Hintergrund: Die Vereinbarung zielt darauf ab, den Bedarf an Waffen, Munition und Ausrüstung im Nato-Bündnis verstärkt auch aus deutscher Produktion zu decken. Das sei aber nur der erste Schritt, betonte Hegseth. "Eine Nato 3.0 erfordert daher auch, dass Deutschlands sehr große und traditionsreiche industrielle Basis für die gemeinsame Verteidigung genutzt wird." Details zu dem Deal sind allerdings noch nicht bekannt.
  • Das sagen unsere Korrespondenten: Neu sei bei dem Besuch von Pistorius vor allem der Ton zwischen den beiden Ministern gewesen, die sich bislang nicht durch tiefe Freundschaft ausgezeichnet haben. Das hat mein Kollege Mathis Feldhoff beobachtet, der als Korrespondent den deutschen Minister nach Washington begleitet. Feldhoff hatte im Vorfeld gar von einem Besuch beim "Angstgegner" gesprochen. Aber natürlich sei es auch ums Geschäft gegangen, betont mein Kollege Carsten Thurau, der für das ZDF aus den USA berichtet. Deutschland habe ein Sondervermögen, gebe Milliarden in der Rüstungsindustrie aus. "Die USA fürchten, dass man sie außen vorlässt", sagt Thurau.

ZDFheute Xpress, 16.09.2026, 9:00 Uhr

16.09.2026 | 1:39 min

Fehlen die Hilfen für Kiew in Bildungs- und Sozialpolitik?

  • Das ist passiert: Die deutsche Ukraine-Unterstützung ist ein beliebtes Wahlkampfthema bei AfD und BSW. Beide Parteien behaupten regelmäßig, dass Deutschland bereits gigantische Summen an die Ukraine gezahlt habe und dieses Geld deshalb an anderer Stelle fehle: bei Schulen, bei Renten, bei der Infrastruktur. ZDF frontal und ZDFheute haben die zentralen Behauptungen überprüft.
  • Das ist der Hintergrund: Leif-Erik Holm, Spitzenkandidat der AfD in Mecklenburg-Vorpommern und AfD-Chef Tino Chrupalla sprechen von 100 Milliarden, die an die Ukraine gegangen seien. Sahra Wagenknecht, Gründerin des BSW, bleibt vage und spricht von "Milliarden und Abermilliarden". Nach Angaben der Bundesregierung sieht die tatsächliche Bilanz seit 2022 so aus: Für zivile Unterstützung sind bislang mehr als 43,3 Milliarden Euro geflossen, für militärische Unterstützung wurden und werden - auch für die kommenden Jahre - rund 57,6 Milliarden Euro bereitgestellt. Ein Großteil davon wurde aber nicht bereits ausgezahlt, sondern Kiew erst zugesagt.
  • Das sagen Experten: Gwendolyn Sasse vom Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien betont, dass die Ausgaben für die Ukraine ausschließlich aus dem Militärhaushalt oder einem Sondertopf kämen. Die Mittel würden nicht von Schulen oder anderen innenpolitischen Themen abgezogen. Stelle Deutschland die Ukraine-Hilfe komplett ein, könnte das freiwerdende Geld gar nicht automatisch in Bildung oder Soziales fließen, pflichtet ihr Christian Mölling vom Thinktank Edina bei. Forscher Johannes Marzian vom Kieler Institut für Weltwirtschaft hat mit seinem Team am IfW über 150 Jahre und 20 Länder hinweg untersucht, ob Militärausgaben systematisch zulasten von Sozialausgaben gingen. Das zentrale Ergebnis: Ein solcher Zielkonflikt lasse sich historisch kaum belegen. Formal sind die Geldtöpfe für die Ukraine und für Sozial- oder Bildungsausgaben also strikt getrennt. Zum ganzen Bild gehört aber auch, so folgert ZDF frontal: Jeder zusätzliche Euro, der über Schulden für Verteidigung und Ukraine-Hilfe aufgenommen wird, schränkt langfristig den finanziellen Spielraum der Bundesrepublik ein.

ZDFfrontal, 15.09.2026, 21:00 Uhr

15.09.2026 | 8:35 min

ZDFheute Update

ZDFheute Update am Abend:Die Nachrichten des Tages kompakt zum Feierabend

Keine Zeit für endlose Nachrichtenfeeds? Der Newsletter bündelt die wichtigsten Themen, Hintergründe und Analysen in fünf Minuten Lesezeit von Montag bis Freitag.

Ratgeber: Was Azubis tun können, wenn die Ausbildung nicht passt

Was können Auszubildende tun, wenn es einfach nicht passt? Und woran liegt es? Sind es normale Startschwierigkeiten? Liegen die Probleme im Betrieb oder in der Berufsschule? Oder passt der Beruf einfach nicht? Wie Azubis, die zu zweifeln beginnen, am besten vorgehen können, erklärt meine Kollegin Raika Selle.

ZDF Morgenmagazin, 20.08.2026, 05:30 Uhr

20.08.2026 | 2:33 min

Sport

ZDF Morgenmagazin, 16.09.2026, 05:30 Uhr

16.09.2026 | 2:18 min

Schlagzeilen

Das sollten Sie sich mal anschauen

AfD-nahe Streamer begleiten die Partei im Wahlkampf und bedrängen zuweilen Journalistinnen und Journalisten. Das bringt Reichweite, aber auch Probleme: Provozieren und bedrängen als Geschäftsmodell.

ZDF frontal, 15.09.2026, 21:00

15.09.2026 | 10:23 min

Ein Lichtblick

Das ist eine Erfolgsgeschichte im Umweltschutz. Seit dem Jahr 2000 erholt sich die Ozonschicht, und wir können davon ausgehen, dass sie sich innerhalb weniger Jahrzehnte vollständig erholen wird.

Celeste Saulo, WMO-Chefin

ZDFheute Xpress, 16.09.2026, 08:57 Uhr

16.09.2026 | 0:34 min

Streaming-Tipps für den Abend

Ein Rosenkrieg, bei dem es um Millionen geht. Ein Anschlag in einer Wiener Konditorei, ein schwer verletzter Rechtsanwalt. Und schließlich die fatalen Folgen einer Verfolgungsjagd, bei der ein unbeteiligter Kriminalbeamter stirbt. In "Tod nach Verfolgung: Polizist erschossen" wird der Fall von 1995 noch einmal aufgerollt (ZDF, Wahre Verbrechen - Suche nach Gerechtigkeit, 14 Minuten).

ZDF, True Crime, 16.09.2026

16.09.2026 | 13:31 min

Allein zehn Auszeichnungen beim Deutschen Fernsehpreis, dazu etliche weitere deutsche und internationale Ehrungen: Der Spielfilm "In die Sonne schauen" war 2025 einer der großen Überraschungen in der Filmwelt. Regisseurin Mascha Schilinski erzählt in ihm vom Leben auf einem düsteren Vierseitenhof in der Altmark. Vier Mädchen erleben dort, zeitlich voneinander unabhängig, ähnliche Ängste. Auf Grund von Jugendschutzbestimmungen lässt sich der Film erst ab 22:00 Uhr oder über ein ZDF-Konto streamen (ZDF, Drama, 144 Minuten).

ZDF, Das kleine Fernsehspiel, 15.09.2026

15.09.2026 | 143:12 min

Rezept des Tages: Malfatti in Salbeibutter

ZDF Volle Kanne, 16.09.2026, 09:00 Uhr

16.09.2026 | 5:09 min

Malfatti sind eine Art italienischer Klößchen. TV-Koch Mario Kotaska serviert das vegetarische Gericht mit Ricotta und Spinat. Eine aromatische Salbeibutter sorgt dabei für besonderen Geschmack.

Das Rezept zu "Ricotta-Spinat-Malfatti" gibt es hier zum Download.

Wenn Sie unser ZDFheute Update abonnieren möchten, können Sie das hier tun oder in Ihrer ZDFheute-App unter Meine News / Einstellungen / ZDFheute-Update-Abo.

Genießen Sie Ihren Abend!

Nicola Frowein und das gesamte ZDFheute-Team

Alles gut? Danke, dass Sie unser ZDFheute Update lesen! Empfehlen Sie das Briefing gerne Ihren Freunden und Bekannten - hier ist der Anmelde-Link. Außerdem freuen wir uns weiterhin über Ihr Feedback, was Ihnen besonders gut gefällt und was wir noch besser machen sollten, an zdfheute-feedback@zdf.de. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

View the original on ZDF heute

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.