Beats 360: Neuer Over-Ear-Kopfhörer mit ANC und Wechselpolstern
Beats erweitert sein Kopfhörer-Portfolio um ein neues Over-Ear-Modell. Der neue Hörer heißt Beats 360 und ist oberhalb des bisherigen Topmodells, dem Studio Pro von 2023, angesiedelt. Der Neuling verfügt als erster Beats-Kopfhörer über austauschbare Ohr- und Kopfbügelpolster, die in verschiedenen Farben und Materialien erhältlich sind.
Robust und anpassbar
Während sich die letzten Over- und On-Ear-Hörer wie der Studio Pro und der Solo 4 an älteren Beats-Modellen mit breiten Kunststoffbügeln orientierten, wurde der Beats 360 neu gestaltet. Das Kopfband ist schmaler und runder, gleiches gilt für die Ohrmuscheln. Zur Bedienung gibt es Tasten für Wiedergabe/Pause, Hörmodi sowie eine Lautstärkewippe an den Hörern. Die Ohrmuscheln lassen sich zum Transport flach einklappen.
Die Ohrpolster lassen sich leicht abnehmen.
(Bild: Lukasz Konieczny / heise medien)
Die austauschbaren Polster bietet Beats in zwei Varianten an. Ausgeliefert wird der Kopfhörer mit der atmungsaktiven „Performance Knit“-Ausführung. Diese besteht aus waschbarem Stoff, der sich auch für den Sport eignen soll. Alternativ gibt es die Polster als „Premium“-Version.
Neben den Gewebten „Performance“-Polstern gibt es „Premium“-Polster aus Kunstleder.
(Bild: Beats)
Der Beats 360 ist nach IPX4 zertifiziert. Spritzwasser und Schweiß sollen ihm daher nichts anhaben können. Ein solcher Schutz ist bei Over-Ear-Kopfhörern noch immer selten. Dadurch eignet sich das Modell auch für Sporteinheiten bei Regen.
Integration in iOS und Android
Wie andere Kopfhörer des Herstellers verwendet auch der Beats 360 einen eigenen Chip für die Drahtlosverbindung. Unter iOS wird der Kopfhörer tief ins System integriert und bietet Funktionen wie schnelles Koppeln, den automatischen Gerätewechsel über iCloud, personalisiertes 3D-Audio, Audiofreigabe mit zwei Kopfhörern, Sprachsteuerung per „Hey Siri“ sowie die Suche über das „Wo ist?“-Netzwerk.
Unter Android erscheint der Beats 360 in Googles Find Hub und unterstützt schnelles Koppeln sowie einen nahtlosen Gerätewechsel. Zudem steht dort eine eigene Beats-App zur Verfügung.
Stärkeres ANC und lange Akkulaufzeit
Laut Hersteller soll der Beats 360 den „bisher besten Klang“ aller Beats-Kopfhörer bieten. Der Hörer soll Musik präziser wiedergeben und mehr Details bei gleichzeitig kraftvoller Basswiedergabe liefern.
Auch die aktive Geräuschunterdrückung soll gegenüber dem Studio Pro verbessert worden sein. Sie soll nun bis zu 1,75-mal effektiver arbeiten. Der Kopfhörer verfügt insgesamt über neun Mikrofone. Für die aktive Geräuschunterdrückung können davon bis zu acht genutzt werden. Für die Stimmerfassung kommen bis zu drei Mikrofone zum Einsatz. Das soll dabei helfen, Störgeräusche bei Telefonaten herauszufiltern.
Bei eingeschaltetem ANC soll die Akkulaufzeit bei bis zu 32 Stunden liegen. Geladen wird per USB-C. Im Gegensatz zum Studio Pro lässt sich über den Anschluss jedoch kein Audiosignal übertragen, eine Klinkenbuchse fehlt dem Beats 360 ebenfalls. Ob Beats die kabelgebundene Audioübertragung per Software-Update nachreicht, ist derzeit unklar.
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Preis und Verfügbarkeit
Der Beats 360 kann ab dem 22. September in vier Grundfarben, Schwarz, Wolke, Pink und Himmelblau, für 349,95 Euro bestellt werden. Im Handel ist er ab dem 24. September erhältlich.
Die Farbvarianten der Hörer: Himmelblau, Wolke, Schwarz und Pink.
(Bild: Beats)
Beats bietet außerdem Kits mit Wechselpolstern an. Die „Performance Knit“-Polster gibt es in Schwarz, Wolke (Beige), Pink, Himmelblau, Navy (Dunkelblau) und Volt (Neongelb). Die Premium-Polster sind ausschließlich in Schwarz und Wolke erhältlich.
Beats 360: Verschiedene Hörer und Polster
(Bild: Lukasz Konieczny / heise medien)
Verschiedene Farben lassen sich kombinieren. Hier der Schwarze Hörer mit Performance-Polstern in „Volt“ (Neongeb).
(Bild: Lukasz Konieczny / heise medien)
Die Kits kosten regulär 59,95 Euro. Zur Einführung der neuen Kopfhörer soll ein Kit für kurze Zeit lediglich 9,95 Euro kosten, allerdings nur direkt bei Apple.
Den Studio Pro behält Beats weiterhin im Sortiment. Der Listenpreis wurde auf 299,95 Euro gesenkt. Im Handel war das Modell allerdings bereits zuvor deutlich günstiger erhältlich.
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