Kupfer, Seltene Erden und der Hunger der KI
Hinter jedem Prompt stecken Kabel, Chips und Rechenzentren. Doch ohne Kupfer und Seltene Erden funktioniert keine Stromtrasse, kein Rechenzentrum, keine künstliche Intelligenz. Woher kommen die Rohstoffe, die unsere digitale Zukunft antreiben?
Europa könnte mehr Rohstoffe fördern
Europa braucht diese Rohstoffe dringender denn je – fördert aber kaum selbst und verarbeitet zu wenig. In Peru zeigt sich, wo der Kampf um Kupfer beginnt. In den Anden wird das Metall im großen Maßstab gefördert und anschließend auch nach Deutschland verschifft. Zwischen der Antamina-Mine und der Hafenstadt Puerto Huarmey leben die Menschen von und mit den Folgen des Bergbaus. Bewohnerinnen und Bewohner berichten von Auswirkungen auf Gesundheit, Trinkwasser, Luft und die Zukunft der Region.
An der finnischen Kevitsa-Mine und in der Kupferhütte von Harjavalta zeigt sich, wie Förderung und Verarbeitung stärker in Europa verankert werden könnten. Moderne, umweltschonendere Verfahren und mehr Wertschöpfung vor Ort weisen dabei in eine mögliche Richtung, machen aber auch deutlich, wie groß die Herausforderungen bleiben. Finnland steht für den Versuch, Europas Position zu stärken.
Rohstoffgesetz soll Abhängigkeit mildern
Bei den Seltenen Erden ist China unangefochtener Platzhirsch und entscheidet die Machtfrage zusätzlich durch das Knowhow um die hochkomplexe Verarbeitung. China dominiert diesen Bereich und verschafft sich damit großen Einfluss auf globale Lieferketten.
Was unternimmt Europa gegen diese Abhängigkeiten? Diese Frage richtet das Autorenteam Samira Najafian und Stefan Ebling an Politiker, Unternehmer, Experten und Betroffene. Kann Europa den Machtkampf um kritische Rohstoffe, die künstliche Intelligenz erst ermöglichen, noch gewinnen?
Team
Ein Film von Samira Najafian und Stefan Ebling
Kamera: Jonathan Gaubatz / Leonard Bendix
Schnitt: Robinson Krause
Redaktion: Carsten Meyer / Michaela Sesterhenn
Leitung der Sendung: Cathérine Kipp
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.