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Tuesday, October 27, 2026

"Zu vergeben, ist unverzichtbar": Barbara Becker blickt auf ihre Zeit mit Boris zurück

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"Zu vergeben, ist unverzichtbar"Barbara Becker blickt auf ihre Zeit mit Boris zurück

27.10.2026, 14:54 Uhr

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Hegt keinen Groll: Barbara Becker. (Foto: picture alliance / Panama Pictures)

Rund sieben Jahre ist die gebürtige Barbara Feltus die erste Ehefrau von Boris Becker. Mit ihm zusammen hat sie zwei Söhne. 25 Jahre nach ihrer Scheidung wirft die 59-Jährige nun einen Blick zurück und bekennt: "Ich habe wahnsinnig viel Schönes erlebt."

Während Liebschaften, Affären und Ehen von Boris Becker stets medial breitgetreten werden, spielt das Privatleben seiner ersten Ehefrau in der Öffentlichkeit eine deutlich geringere Rolle. Dabei ist Barbara Becker, die als Barbara Feltus geboren wurde, nach ihrer zweiten gescheiterten Ehe mit dem belgischen Künstler Arne Quinze mittlerweile auch wieder glücklich liiert: Seit 2024 ist sie mit dem italienischen Geschäftsmann Marcello Montini zusammen.

Dieser Liebe wegen verließ sie vor rund einem Jahr auch Miami in den USA, wo sie fast 30 Jahre lang gelebt hatte. Sie zog nach Mailand und somit just in die Stadt, in der mittlerweile auch Boris Becker mit seiner nunmehr dritten Ehefrau Lilian de Carvalho Monteiro wohnt. Das Magazin "Bunte" sprach jetzt kurz vor ihrem 60. Geburtstag am 1. November mit Barbara Becker nicht nur über ihr neues Leben in Italien, sondern auch über ihr Verhältnis zu ihrem prominenten Ex.

Dass der Zufall sie und Boris Becker nach all den Jahren in Mailand wieder näher zueinander gebracht habe, weist die 59-Jährige dabei gleich mal zurück. "Es gibt keine Zufälle. Für die Kinder ist es großartig, dass sie nur in eine Stadt reisen müssen, um ihre Eltern zu besuchen", erklärt sie mit Blick auf die Söhne Noah und Elias, die sie in ihrer Ehe mit Boris Becker bekam. Barbara Becker und die ehemalige Tennis-Ikone waren von Dezember 1993 bis Januar 2001 rund sieben Jahre verheiratet.

"Zwei wunderbare Söhne"

Mit Blick auf die Trennung von ihrem ersten Mann sagt Barbara Becker: "Ich war vor allem wegen der Kinder sehr traurig, weil wir es nicht hinbekommen haben, die Idee einer gemeinsamen Familie zu leben. Wenn man heiratet, stellt man sich das ja anders vor. Eine Liebe für immer und ewig, doch als junger Mensch hat man meist keine Ahnung, was das bedeutet." Man müsse sich jeden Tag neu für das Miteinander entscheiden - "und manchmal ist der gemeinsame Weg schneller zu Ende, als man gedacht hat", konstatiert sie.

Auch vom Scheitern ihrer Ehe zu sprechen, lehnt Barbara Becker ab. "Für mich bedeutet geschieden nicht, dass man gescheitert ist. Geschieden beinhaltet die Möglichkeit, etwas Neues zu erleben", stellt sie klar.

Gegen ihren Ex, der während der Ehe eine Affäre mit Angela Ermakova hatte, aus der seine Tochter Anna hervorging, scheint Barbara Becker keinen Groll zu hegen. "Sich selbst und anderen zu vergeben, ist unverzichtbar für das eigene Glück. Man kann nicht für immer im Schmerz verharren, weil einen das selbst zermürbt. Jeder von uns erlebt Verletzungen, aber man sollte nicht nur das bittere Ende sehen, sondern irgendwann von oben draufschauen und sich fragen: Was waren denn die Geschenke in dieser Beziehung?", erklärt sie und ergänzt: "Ich habe wahnsinnig viel Schönes erlebt, habe zwei wunderbare Söhne. Das zählt für mich."

"In Mailand lebt jeder sein Leben"

Familie sei zwar "immer anstrengend, das sind die Leute, die man sich nicht aussuchen kann", sagt Barbara Becker. Dennoch funktioniere das Patchwork-Leben heute im Grunde gut. "Bei den großen Festen kommen alle Kinder zusammen, aber sonst lebt jeder hier in Mailand sein Leben", erklärt sie und betont: "Ich liebe es, wie es ist. Ich nehme mein Leben von Herzen an und bin dankbar. Ich möchte in Frieden mit mir und den Menschen um mich herum leben, das ist mir das Wichtigste."

Aber Barbara Becker ist offenbar nicht nur damit im Reinen, wie es ist, sondern auch damit, wie es war. "Als junge Frau wollte ich unbedingt heiraten, das fühlte sich zu der damaligen Zeit wichtig an. Meine Ex-Männer waren zu ihrer Zeit die richtigen Weggefährten für mich, und die gemeinsame Zeit hat mich auf den Weg dahin gebracht, wo ich heute bin", erklärt sie rückblickend. Eine weitere Hochzeit mit ihrem jetzigen Lebensgefährten Marcello Montini fasse sie dagegen nicht ins Auge: "Wir leben zusammen, fühlen uns sehr verbunden, wir brauchen diese öffentliche Bestätigung nicht."

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