Frankfurt am Main: An Malaria erkrankte Person gestorben
Stand: 17.09.2026 • 15:46 Uhr
In Frankfurt am Main ist eine Person, die an Malaria erkrankt war, gestorben. Sie und eine weitere erkrankte Person haben laut Gesundheitsamt nahe dem Flughafen gewohnt. Ein Malaria-Gebiet hatten beide zuvor nicht bereist.
Nachdem in Frankfurt zwei neue Malaria-Fälle aufgetreten waren, ist eine der beiden erkrankten Personen gestorben. Das teilte das Gesundheitsamt am Donnerstag mit.
Es handelt sich demnach um eine der beiden Personen aus dem Stadtteil Schwanheim, die in unmittelbarer Nähe des Frankfurter Flughafens lebten. Am Dienstag hatte die Stadt von zwei Malaria-Fällen in dem Stadtteil berichtet. Beide hatten zuvor weder ein Malaria-Endemiegebiet bereist noch am Flughafen gearbeitet.
Bislang keine weiteren Fälle gemeldet
Wie das Gesundheitsamt weiter mitteilte, wurden seit Anfang der Woche keine weiteren Malaria-Fälle in Frankfurt gemeldet. Trotzdem rief das Amt Bürgerinnen und Bürger, die in der Nähe des Flughafens leben oder arbeiten, zu erhöhter Aufmerksamkeit auf: Bei Beschwerden sollten sie ärztlichen Rat einholen und auf ihren Wohnort hinweisen.
Ärzte sollen laut Gesundheitsamt bei Patienten mit unklarem Fieber in Frankfurt eine mögliche Malaria-Erkrankung in Betracht ziehen. Das gelte vor allem für Menschen, die in der Nähe des Flughafens leben oder arbeiten.
Dritter Malaria-Todesfall in Frankfurt
Damit sind in Frankfurt in diesem Jahr nun drei Menschen nach einer Malaria-Infektion gestorben. Im Sommer hatten sich sechs Mitarbeiter des Flughafenbetreibers Fraport mit der Krankheit infiziert, zwei starben.
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