PunchAsian Games: South Korea captain apologises over military exemption remarkThe Jerusalem PostThe US and Israel must come to Saudi Arabia’s aid - opinionDaily MaverickGOING PLACES: On a borrowed bike, Siya Ntsele shows what grit and talent can achieveInquirerTyphoon Choi-wan’s trough to bring scattered rains to Visayas, MindanaoESPNAlabama looks like, well, Alabama; Jeremiah Smith is undeniableCNN TürkYunanistan elçisini BM'de terleten soru한겨레‘31살 신인’ 왕정훈, 현대해상 최경주 인비테이셔널서 KPGA 투어 첫 승Straits Times SportTeam Singapore have to ‘keep pressing on’ against mounting Asian competition20 Minuten20 Verletzte – News-Scout erlebt Camping-Inferno hautnah mitMalay MailFrom 3pm to 4.33pm: Bahrain Grand Prix finally gets new start time after Sepang downpourSouth China Morning PostChina’s hospital ships project a different kind of naval power in AfricaZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-Nachrichtenstudio
The Daily Newsstand · Free, Always
Sunday, October 4, 2026

Schneider fordert anderen Umgang mit Wasser

Translate
Niedriger Pegelstand des Rheins bei Düsseldorf im August 2026

Niedrige Pegelstände Schneider fordert anderen Umgang mit Wasser

Stand: 04.10.2026 • 08:34 Uhr

Wegen der niedrigen Pegelstände hat Bundesumweltminister Schneider ein Umdenken im Umgang mit Wasser angemahnt. Er rief die Bundesländer zu massiven Investitionen in die Wasserinfrastruktur auf.

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) mahnt angesichts der Trockenheit in diesem Jahr ein Umdenken beim Umgang mit Wasser an. "Die Zeiten, in denen wir uns in Deutschland über Wasser keine Gedanken machen mussten, sind endgültig vorbei", sagte Schneider dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Die niedrigen Pegelstände in Flüssen wie dem Rhein hatten in diesem Sommer für eine erhebliche Einschränkung der Binnenschifffahrt gesorgt. Dies sei eine dramatische Belastung für Natur und Wirtschaft - aber nur sichtbares Zeichen einer größeren Entwicklung.

Wasser halten statt trockenlegen

Schneider sagte weiter, die Wasserpolitik der vergangenen Jahrhunderte sei es gewesen, Wasser möglichst schnell abzuleiten und nasse Flächen trockenzulegen. "Heute ist die Aufgabe, Wasser so gut wie möglich in der Landschaft zu halten. Wenn die Gebirge mit ihren Gletschern als Wasserlieferanten ausfallen, müssen die Flüsse, Auen, Wälder und Böden umso mehr zu Wasserspeichern werden", erklärte Schneider.

Dies bedeute zum Beispiel, trockene Moore wieder zu vernässen, Flüssen mehr Raum zu geben und Wälder zu stabilen Mischwäldern umzubauen. Auch die technische Wasserinfrastruktur müsse fit gemacht werden. "Die Länder tun gut daran, die Mittel aus dem Sondervermögen zu einem guten Teil in die Wasserinfrastruktur zu investieren", sagte Schneider. Der Bund hat den Ländern aus dem Sondervermögen für Infrastruktur 100 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt.

Wasserkonferenz am Montag

Die Bundesnetzagentur warnte, die Pegelstände können sich auch auf die Energieversorgung auswirken. "Durch die Niedrigwasserlage können Binnenschiffe gegenwärtig nur mit reduzierten Ladungskapazitäten die Kohlekraftwerke insbesondere in Süddeutschland beliefern", sagte ein Sprecher der Behörde der Zeitung. Dies habe bisher aber keine Auswirkungen auf die Verfügbarkeit der Kraftwerke.

Am Montag findet in Berlin im Bundesumweltministerium eine Konferenz zu Wasserpolitik statt. Auch EU-Umweltkommissarin Jessika Roswall nimmt daran teil.

View the original on Tagesschau →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.