heise+ | Nabenmotor von Bosch debütiert: So schlägt sich das Gazelle Curb im Alltag
Leicht, wartungsarm, unauffällig: Nabenmotoren sind für Stadt-E-Bikes prädestiniert. Dennoch haben die Antriebshersteller Bosch und Shimano diese Motoren lange Zeit anderen überlassen und sich stattdessen auf starke Mittelmotoren konzentriert. Mit der Hub Line wagt Bosch seinen Einstieg in die Klasse der Nabenmotoren und hat zum Start jede Menge namhafte Fahrradsteller dafür erwärmt. Wir haben das Gazelle Curb T9 zur Testfahrt geordert.
Gazelle kombiniert beim Curb den wartungsarmem Antrieb wahlweise ölfrei mit Riemen (Curb Ci) oder einer 9-Gang-Kettenschaltung (Curb T9). Wir haben uns für letztere Variante entschieden. In dieser Version wiegt das Rad fahrbereit rund 24 Kilogramm, das zulässige Gesamtgewicht beträgt 150 Kilogramm.
Im Unterrohr steckt ein 360 Wattstunden fassender Akku, der sich zum Laden entnehmen lässt. Wer eine Steckdose in der Fahrradgarage hat, kann ihn zum Laden auch im Rad stecken lassen. Diese Alltagstauglichkeit erkauft sich Gazelle durch ein etwas dickeres Unterrohr, das das Rad auf den ersten Blick als E-Bike enttarnt. Da hilft auch der unauffällig in der Hinterradnabe versteckte Motor nicht. Wer es besonders schlank und rank möchte, findet im nur 14 Kilogramm schweren Canyon Roadlite:ON CF eine Alternative. Dessen Akku ist allerdings fest im Rahmen integriert.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.