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Thursday, October 22, 2026

Oppo Find X10 Pro Max im Test: High-End-Smartphone mit drei 200-MP-Kameras

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Riesiger Akku, starke Fotos, natürliche Farben: Das Oppo Find X10 Pro Max überzeugt im Test fast auf ganzer Linie. Nur der Preis schmerzt.

Mit dem Find X9 Pro kehrte Oppo Anfang 2026 nach dreieinhalb Jahren Pause nach Deutschland zurück. Im neu eröffneten Online-Shop war es zunächst das Spitzenmodell, mit Hasselblad-Kameras, flottem Prozessor und einem Akku mit langem Atem. Mit dem Find X9 Ultra legte Oppo später noch eine Schippe drauf, vor allem beim Zoom.

Jetzt folgt die nächste Generation. Das Find X10 Pro Max fotografiert mit drei 200-Megapixel-Sensoren für Weitwinkel, Ultraweitwinkel und Tele. Das gab es bisher bei keinem Smartphone. Auch der Akku fällt üppig aus, in Europa allerdings kleiner als in China. Was das neue Flaggschiff leistet, zeigt der Test.

Design

Große runde Kamerainseln prägten lange die Rückseiten chinesischer Flaggschiffe. Damit ist es vorbei: Viele Hersteller orientieren sich inzwischen am iPhone 17 Pro, bei dem die Kamera auf einem Balken über die ganze Breite sitzt. Auch Oppo geht diesen Weg.

Beim Find X10 Pro Max ragt im oberen Drittel ein breites Plateau mit abgerundeten Ecken aus dem Gehäuse. Links darauf sitzt ein großer, fast quadratischer Block mit den drei Objektiven und dem Hasselblad-Schriftzug. Rechts daneben liegt eine ovale Insel mit LED-Blitz und Farbsensor. Das hat einen Nachteil: Liegt das Smartphone auf dem Rücken, kippelt es bei jedem Tippen auf das Display.

Je nach Farbe sieht die Kamera etwas anders aus. Bei unserem Testgerät in Titanium Grey sitzen beide Inseln auf dem Plateau. Beim Modell in Luna White fehlt es, dort ragen die Inseln direkt aus der Rückseite. Das wirkt noch etwas eleganter, zumal ihr Rand geriffelt ist wie der Objektivring einer klassischen Kamera.

Der Rahmen ist aus Aluminium, die Rückseite aus Glas. Nichts knarzt, die Spaltmaße sind gleichmäßig. Die Ecken sind stärker abgerundet als beim Vorgänger, die Kanten bleiben flach. Staub und Wasser können dem Gerät nichts anhaben: Nach IP68 und IP69 hält es sogar Strahlwasser stand, übersteht das Untertauchen und verkraftet sogar heißes Wasser unter hohem Druck.

Oppo Find X10 Pro Max: Bilder

Oppo Find X10 Pro Max

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Oppo Find X10 Pro Max

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Oppo Find X10 Pro Max

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Oppo Find X10 Pro Max

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Oppo Find X10 Pro Max

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Oppo Find X10 Pro Max

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Oppo Find X10 Pro Max

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Display

Das flache OLED-Display misst 6,78 Zoll (17,2 cm) und zeigt 2772 × 1272 Pixel. Mit 450 ppi ist das Bild sehr scharf, ähnlich wie beim iPhone 17 Pro Max mit 460 ppi. Dank LTPO passt das Panel die Bildwiederholrate je nach Inhalt zwischen 1 und 120 Hz an, wie in der Oberklasse üblich. In ausgewählten Spielen sind sogar 144 Hz möglich. Gut für empfindliche Augen: Oppo dimmt per PWM mit 3840 Hz, beim Vorgänger waren es noch 2160 Hz. Je höher die Frequenz, desto weniger Flimmern nimmt man wahr.

Die Farben wirken natürlich und trotzdem kräftig. Mit 10 Bit Farbtiefe, HDR10+ und Dolby Vision macht das Display auch bei Filmen eine gute Figur. Im Hochhelligkeitsmodus verspricht Oppo bis zu 2000 cd/m² in der Fläche. Wir haben über die ganze Fläche im Schnitt knapp über 1100 cd/m² bei automatischer Helligkeitsanpassung gemessen. Für den Alltag reicht das aber. Das hat sich auch an einem Strand auf Mallorca gezeigt: Selbst in der prallen Sonne konnten wir das Display noch gut ablesen.

Kamera

Drei Kameras mit je 200 Megapixeln hatte bislang kein Smartphone. Neben Haupt- und Telekamera löst beim Find X10 Pro Max auch das Ultraweitwinkelobjektiv so hoch auf. Ab Werk fasst das Smartphone per Pixel Binning mehrere Bildpunkte zusammen und speichert Fotos mit 26 Megapixeln. Üblich sind bei 200-Megapixel-Sensoren 12,5 Megapixel. Wer will, nimmt im Hi-Res-Modus die vollen 200 Megapixel auf.

Die Fotos sind detailreich und scharf, der Dynamikumfang ist ausgewogen. Das Besondere: Selbst beim Ultraweitwinkel geht kaum Qualität verloren. Bei den meisten Smartphones ist es die schwächste Kamera. Die Farben wirken echt, uns kamen sie anfangs sogar etwas blass vor. Das liegt aber eher an anderen chinesischen Smartphones, die Farben gern übertreiben. Oppo bleibt bei den Farben natürlicher. Dennoch greift die KI stark in die Bildgebung ein.

Auch für Nahaufnahmen eignet sich das Find X10 Pro Max gut. Das Ultraweitwinkelobjektiv stellt schon ab 4 cm scharf. Alternativ übernimmt das Tele ab 10 cm, und weil man dabei weiter weg ist, wirft man keinen Schatten auf das Motiv.

Beim Zoom muss man Abstriche machen. Das Periskop-Tele vergrößert optisch nur dreifach, das Find X9 Ultra schafft zehnfach. Dank der hohen Auflösung bleiben Fotos bis etwa 30-fach brauchbar. Digital sind bis zu 120-fach möglich, das ist aber eher Spielerei.

Auch beim Filmen gehört das Find X10 Pro Max zur Spitze. Alle drei Rückkameras nehmen in 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde auf, alle Kameras auch in 8K mit 30 Bildern. Wer seine Videos nachbearbeitet, bekommt Dolby Vision und ein Log-Profil. Die Haupt- und Telekamera sind optisch stabilisiert, Aufnahmen aus der Hand wirken dadurch ruhig. Auch Selfies gelingen gut.

Oppo Find X10 Pro Max: Originalaufnahmen

Oppo Find X10 Pro Max

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Oppo Find X10 Pro Max

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Oppo Find X10 Pro Max

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Oppo Find X10 Pro Max

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Oppo Find X10 Pro Max: Originalaufnahmen

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Oppo Find X10 Pro Max: Originalaufnahmen

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Oppo Find X10 Pro Max: Originalaufnahmen

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Oppo Find X10 Pro Max: Originalaufnahmen

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Oppo Find X10 Pro Max: Originalaufnahmen

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Oppo Find X10 Pro Max: Originalaufnahmen

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Oppo Find X10 Pro Max: Originalaufnahmen

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Oppo Find X10 Pro Max: Originalaufnahmen

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Oppo Find X10 Pro Max: Originalaufnahmen

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Oppo Find X10 Pro Max: Originalaufnahmen

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Oppo Find X10 Pro Max: Originalaufnahmen

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Oppo Find X10 Pro Max: Originalaufnahmen

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Oppo Find X10 Pro Max: Originalaufnahmen

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Oppo Find X10 Pro Max: Originalaufnahmen

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Oppo Find X10 Pro Max: Originalaufnahmen

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Oppo Find X10 Pro Max: Originalaufnahmen

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Oppo Find X10 Pro Max: Originalaufnahmen

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Oppo Find X10 Pro Max: Originalaufnahmen

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Oppo Find X10 Pro Max: Originalaufnahmen

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Oppo Find X10 Pro Max: Originalaufnahmen

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Oppo Find X10 Pro Max: Originalaufnahmen

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Oppo Find X10 Pro Max: Originalaufnahmen

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Ausstattung

Im Find X10 Pro Max arbeitet kein Snapdragon, sondern Mediateks Spitzenchip Dimensity 9600 Pro. Er ist der erste Mediatek-Prozessor aus der 2-Nanometer-Fertigung. Vor Qualcomm muss er sich kaum verstecken. Im Grafikbenchmark 3DMark Wild Life Extreme schafft das Find X10 Pro Max 7650 Punkte. Das Galaxy S26 Ultra liegt mit 8000 Punkten nur knapp darüber. Die Leistung reicht für alles, was man mit einem Smartphone macht, auch für aufwendige Spiele.

Unter Dauerlast drosselt der Chip allerdings schnell. Im Stresstest liefert er schon im zweiten Durchlauf nur noch rund 5000 Punkte. Am Ende liegt die Stabilität bei 50 Prozent. Bei Oberklasse-Smartphones ist das aber leider nicht ungewöhnlich. Immerhin wird es dabei nicht unangenehm warm.

Dem Chip stehen 12 GB RAM zur Seite. In Deutschland gibt es nur eine Version mit 512 GB Flash-Speicher (UFS 4.1). Einen Steckplatz für microSD-Karten hat das Smartphone nicht. Der USB-C-Anschluss überträgt nur 5 Gbit/s (USB 3.2 Gen 1). Wer viele Fotos oder lange Videos auf den Rechner zieht, benötigt dafür Geduld. Die Ortung ist präzise mittels GPS, Glonass, Beidou, Galileo, QZSS und Navic.

Bei den Funkverbindungen fehlt fast nichts: Wi-Fi 7, Bluetooth 6.2 und NFC sowie 5G sind an Bord, dazu ein Infrarotsender, mit dem das Smartphone als Fernbedienung dient. Über Bluetooth 6.2 spielt es Musik in hoher Qualität mit aptX HD, LDAC und LHDC ab, außerdem mit AAC und SBC. Für Dual-SIM hat das Smartphone zwei Nano-SIM-Slots sowie eine eSIM.

Links oben im Rahmen sitzt der Snap Key. Die Taste lässt sich frei belegen. Ab Werk startet sie Oppos KI-Sammelmappe AI Mind Space. Ein kurzer Druck speichert dort den Bildschirminhalt, ein langer nimmt eine Sprachnotiz auf. Wer will, legt stattdessen die Kamera, die Taschenlampe oder den Nicht-stören-Modus auf die Taste. Wer ein iPhone kennt, erkennt darin die Aktionstaste wieder.

Software

Auf dem Find X10 Pro Max läuft Android 17 mit Oppos Oberfläche Color OS 17. Der Sicherheitspatch unseres Testgeräts stammt vom Oktober und ist damit aktuell. Oppo verspricht fünf Android-Upgrades und sechs Jahre Sicherheitsupdates.

Die Oberfläche ist übersichtlich und reagiert flüssig. Ihre durchscheinenden Elemente erinnern an Apples Liquid Glass. Weniger erfreulich sind die elf vorinstallierten Apps von Drittanbietern, darunter Temu und Booking.com. Viele lassen sich immerhin löschen.

AI Mind Space sammelt Notizen, Screenshots und Sprachaufnahmen. Der neue Agentenmodus von AI Mind Pilot soll auf Zuruf mehrstufige Aufgaben erledigen, etwa Dateien sortieren oder Reiseunterlagen zusammenstellen. Welche KI-Funktionen verfügbar sind, hängt allerdings von der Region ab

Akku

Im Find X10 Pro Max steckt ein Silizium-Kohlenstoff-Akku mit 7150 mAh. Diese Technik bringt mehr Energie auf gleichem Raum unter als herkömmliche Lithium-Ionen-Akkus. Zum Vergleich: Das Galaxy S26 Ultra hat 5000 mAh. In China baut Oppo allerdings 8000 mAh ein, und selbst der Vorgänger Find X9 Pro hatte mit 7500 mAh etwas mehr. Grund dürften die Regeln für den Lufttransport von Lithium-Akkus sein. Um sie einzuhalten, teilt Oppo den Akku in Europa auf zwei Zellen auf, und dabei geht Kapazität verloren.

Der Laufzeit schadet das kaum. Bei normaler Nutzung hielt das Smartphone im Test bis zu zwei Tage durch, bei intensiver Nutzung immer noch einen ganzen Tag. Im Akkutest von PCMark bei 200 cd/m² kam es auf 23,5 Stunden, das ist ein fast rekordverdächtiger Wert. Das Galaxy S26 Ultra macht in diesem Test fast 8 Stunden früher schlapp.

Preis

Oppo verlangt für das Find X10 Pro Max 1799 Euro. Damit liegt es deutlich über dem Vorgänger und auf dem Niveau des iPhone 18 Pro Max. Im Handel gibt es das Smartphone bereits ab rund 1600 Euro. Teuer bleibt es trotzdem, zumal Käufer in Europa einen kleineren Akku bekommen als in China.

Fazit

Das Find X10 Pro Max gehört zur Spitzenklasse. Mit drei 200-Megapixel-Kameras hatten wir bislang kein Smartphone im Test. Die Fotos sind detailreich und natürlich, selbst mit dem Ultraweitwinkel. Der riesige Akku hält locker einen Tag, oft auch zwei, und das trotz der kleineren Zelle in Europa. Der Dimensity 9600 Pro liegt zwar knapp hinter Qualcomms aktuellem Snapdragon, ist aber für alle Aufgaben schnell genug.

Das alles hat seinen Preis: 1799 Euro sind sehr viel Geld. Damit kostet das Oppo so viel wie ein iPhone 18 Pro Max. Bei diesem Preis fallen auch kleine Schwächen ins Gewicht. USB-C überträgt nur 5 Gbit/s, und beim Displayschutz spart Oppo. Wer vor allem weit entfernte Motive heranholen will, greift besser zum Find X9 Ultra mit seinem zehnfachen optischen Zoom. Trotzdem ist das Find X10 Pro Max eines der besten Android-Smartphones auf dem Markt.

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