Dutzende Verletzte: Fünf Menschen sterben bei schwerem Busunglück in der Schweiz

Dutzende VerletzteFünf Menschen sterben bei schwerem Busunglück in der Schweiz
11.09.2026, 10:22 Uhr
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Am Donnerstagnachmittag kracht ein Reisebus in der Schweiz gegen eine Leitplanke und kippt anschließend um. Die Polizei liefert einen Tag später weitere Details: Mehrere Menschen sterben, die meisten Insassen werden verletzt.
Bei dem schweren Reisebusunfall in der Schweiz sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Drei weitere wurden schwer, sieben mittelschwer und 30 leicht verletzt, wie die Kantonspolizei Graubünden berichtet. Der Unfall ereignete sich am Donnerstag am Spätnachmittag. Die Polizei hatte es zunächst vermieden, Details zu den Opfern zu nennen.
Insgesamt seien 45 Personen in dem niederländischen Bus gewesen. Zur Unglücksursache machte die Polizei keine Angaben. "Die Staatsanwaltschaft Graubünden klärt gemeinsam mit der Kantonspolizei die Umstände ab, die zum Unfall des Reisecars geführt haben", heißt es lediglich. Die Feststellung der Identität aller an Bord sei noch im Gange, sagte ein Sprecher der Polizei. Es gebe bislang keine Erkenntnisse über Deutsche an Bord.
Der Bus war mit einer niederländischen Reisegruppe unterwegs. Die Tour führte ins Engadin, eine Tourismusregion im Kanton Graubünden. Der Bus war auf dem Weg nach Susch, nahe am Schweizer Nationalpark und am Fuß des 2383 Meter hohen Flüelapasses. Der niederländische Reiseveranstalter Oad äußerte sich bestürzt über das Unglück: "Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen und ihren Angehörigen."
Nach bisherigen Erkenntnissen prallte der Bus gegen eine Leitplanke und kam dann rechts von der Straße ab. Er kippte um und blieb auf der Seite liegen. Vor Ort war bis spät in die Nacht ein Großaufgebot von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr, unter anderem mit Hubschraubern.
Der Schweizer Präsident Guy Parmelin hatte am Abend eine umfassende und gründliche Aufklärung des Unfalls versprochen. Er sprach den Angehörigen der Opfer auf X sein Mitgefühl aus.
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