KI-Wettrennen zwischen USA und China
Guten Morgen,
"Wer bei der Superintelligenz gewinnt, gewinnt", sagte US-Präsident Donald Trump in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung in New York am Dienstag. Er meint damit den Wettstreit um die Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz und wer dabei die Nase vorn hat - die USA oder China. Dieselben Leute, die vor Jahren vor der weltweiten Erwärmung gewarnt hätten, sagten nun, "dass KI uns alle töten wird", spottet Trump. Für ihn sei die KI eine "Superintelligenz".
Er wählt diese Worte, nachdem die Entwickler der größten KI-Systeme in den letzten Wochen vor den Risiken ihrer eigenen Technologie und einem drohenden Kontrollverlust gewarnt hatten. Trump kündigt nun an, in Zukunft den Begriff "Künstliche Intelligenz" durch "Superintelligenz" ersetzen zu wollen. Heute erwartet Trump den chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Washington zum Staatsbesuch, KI dürfte dabei ein zentrales Thema werden.
KI zwischen Revolution und Bedrohung: Warum führende Entwickler vor ihrer eigenen Technologie warnen – und welche Rolle US-Präsident Donald Trump im KI-Wettrennen spielt.
22.09.2026 | 65:38 minIm Auslandsjournal Podcast "Der Trump Effekt" spricht Benjamin Balde von der NGO "Control AI" über den Einfluss Amerikas und Chinas auf die unkontrollierte Weiterentwicklung von KI-Systemen. Balde berät Politiker über die Risiken von fortgeschrittener Künstlicher Intelligenz, die eigentlich erst im fortgeschrittenen Stadium Superintelligenz genannt wird. In diesem Stadium wäre sie dazu in der Lage, Menschen in nahezu allen geistigen Aufgaben zu übertreffen.
Balde und weitere KI-Experten fordern deshalb internationale Mindeststandards, um eine solche unkontrollierbare Superintelligenz zu verhindern und stellen die Frage, wer die Tech-Konzerne und ihre KI kontrolliere. Im Auslandsjournal berichtet ZDF-Korrespondentin Miriam Steimer aus Peking, der Vorschlag, bei der KI-Entwicklung auf die Bremse zu treten, werde von vielen Chinesen als Versuch gewertet, Chinas Aufstieg zu verhindern.
Zudem betrachteten viele chinesische Nutzer Chatbots viel eher als Freunde, als deutsche Nutzer das tun. Sie geben dreimal so häufig an, dass sie sich durch Chatbots weniger einsam fühlen und sagen fünfmal so häufig, dass sie ihre tiefsten Geheimnisse mit ihnen teilen würden. Es hat nur wenige Jahre gedauert, bis die meisten jetzt auf KI nicht mehr verzichten wollen und können, auch hier in Europa. Unklar, wer wirklich genug Interesse hat, die Weiterentwicklung von KI zu verlangsamen.
Ich freue mich auf Sie heute Abend,
Alica Jung, Moderatorin des auslandsjournals
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heute journal update, 23.09.2026, 00:30 Uhr.
23.09.2026 | 0:57 minExtremwetter-Kongress in Hamburg startet: Der Kongress dient seit 2006 als Informations- und Austauschplattform zu Wetterereignissen und dem Klimawandel. Eröffnet wird das Treffen durch Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD).
Urteil im Prozess gegen Ex-Rebellenchef Kani: Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag verkündet das Urteil gegen Mahamat Said Abdel Kani. Dem früheren Rebellenchef werden Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der Zentralafrikanischen Republik vorgeworfen.
Wirtschaftsausblick der OECD erscheint: Die Industriestaaten-Organisation OECD legt ihren Wirtschaftsausblick für die Weltwirtschaft und die G20-Länder vor. Es handelt sich um einen Zwischenbericht.
Sportlich in den Tag
Neuer Trainer für Mönchengladbach: Borussia Mönchengladbach setzt im Kampf um den Klassenerhalt auf ein bekanntes Gesicht: Alexander Blessin. Seine erste Aufgabe soll die Stabilisierung der löchrigen Abwehr sein.
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Über 300 verschiedene Gebärdensprachen existieren heute. Wie bei gesprochener Sprache gibt es in der Deutschen Gebärdensprache auch verschiedene regionale Dialekte. Der heutige Internationale Tag der Gebärdensprache soll auf deren Bedeutung und die Rechte gehörloser Menschen aufmerksam machen.
Der Herbst ist da
Heute ist kalendarischer Herbstanfang und damit auch Tag- und-Nacht-Gleiche, bei der die Sonne senkrecht über dem Äquator steht.
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22.09.2026 | 2:03 minWenn Sie unser ZDFheute Update abonnieren möchten, können Sie das hier tun oder in Ihrer ZDFheute-App unter Meine News / Einstellungen / ZDFheute-Update-Abo.
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Zusammengestellt von Anna Grösch
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