US-Verbrauchervertrauen sinkt auf tiefsten Stand seit 2014
US-Konjunktur In den USA sinkt das Verbrauchervertrauen
Stand: 30.09.2026 • 05:35 Uhr
Kurz vor den Zwischenwahlen in den USA sinkt das Vertrauen der Verbraucher deutlich - auf den tiefsten Stand seit 2014. Gründe für die schlechte Stimmung sind steigende Preise und die Lage auf dem Arbeitsmarkt.
Die Stimmung der Verbraucher in den USA hat sich im September spürbar verschlechtert. Der US-Verbraucherindex fiel auf 81,9 Punkte und damit auf den niedrigsten Wert seit April 2014.
Nach der Erhebung des Wirtschaftsforschungsinstitut "The Conference Board" blicken die Menschen in den USA besonders kritisch auf das kommende halbe Jahr. Der Erwartungsindex, der das misst, sank auf 63,6 Punkte. Werte unter 80 gelten als Warnsignal für ein erhöhtes Rezessionsrisiko.
Hinweis auf nachlassende Konsum- und Wirtschaftsdynamik
Grund für die schlechte Stimmung sind die anhaltende Inflation, aber auch die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung und die Lage auf dem Arbeitsmarkt. Die Umfragen des "The Conference Board" werden von Anleger, Ökonomen und der US-Notenbank genau beobachtet.
Denn die Konsumausgaben der privaten Haushalte sind der wichtigste Motor der amerikanischen Wirtschaft. Ein sinkendes Verbrauchervertrauen kann deshalb als Hinweis auf eine nachlassende Konsum- und Wirtschaftsdynamik gewertet werden.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.