Kovac gibt Update zu Karetsas: "Er ist in den Anfängen, schmerzfrei geradeaus zu laufen"
Zunächst war nur davon die Rede, dass Konstantinos Karetsas die Spiele gegen Sabah und Frankfurt verpassen würde. Doch der Grieche fehlt dem BVB länger, wie Niko Kovac vor der Pokalpartie gegen Bremen verriet.

Muss weiter von außen zuschauen: Konstantinos Karetsas IMAGO/dts Nachrichtenagentur
Vor neun Tagen verletzte sich Konstantinos Karetsas beim torlosen Remis in Berlin. Als er gegen Rani Khedira den Ball abschirmte, knickte der 18-Jährige mit dem rechten Sprunggelenk um und musste nur gut zehn Minuten nach seiner Einwechslung schon wieder vom Feld. "Kos hat eine Bandverletzung im Fuß. Er wird nicht nach Baku mitfliegen und auch gegen Frankfurt am Samstag nicht spielen können", hatte Dortmunds Geschäftsführer Lars Ricken unmittelbar vor dem Abflug nach Baku vor einer Woche mitgeteilt.
Doch der Grieche fehlte nicht nur in den beiden vergangenen Partien, sondern gehört auch am Dienstagabend im DFB-Pokal gegen Werder Bremen (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker) nicht zum Kader. "Er ist noch nicht einsatzbereit. Ich habe ihn gerade eben getroffen. Er ist in den Anfängen, schmerzfrei geradeaus zu laufen. Er ist positiv, das freut mich", erklärte Niko Kovac auf der Pressekonferenz.
Die nächsten BVB-Spiele
Ob Karetsas pünktlich zum Topspiel am Samstag in München (18.30 Uhr) zurückkehrt, konnte der BVB-Trainer noch nicht sagen. "Für die nächsten Spiele müssen wir schauen. Das eine ist natürlich das Geradeauslaufen und das andere ist natürlich mit den Abbruchbewegungen, mit den Schüssen, mit den Zweikämpfen", so Kovac.
Chukwuemekas Trainingsabbruch war geplant
Dies werde Karetsas im weiteren Verlauf der Woche testen. Entwarnung gab es dafür bei Carney Chukwuemeka, der am Sonntag das Training abgebrochen hatte. "Das war geplant. Carney hat nach langer Zeit 70 Minuten in Baku gespielt. Das Training war schon so gesteuert, dass er den ersten Teil mitmacht, den letzten Teil, sprich die Kleinfeldspiele, eben nicht", verriet Kovac. Der 23-Jährige stellt eine Option für die Startelf dar, nachdem er gemeinsam mit den Joker-Kollegen Ethan Nwaneri, Maximilian Beier und auch Jobe Bellingham beim 1:0 gegen Frankfurt das Spiel belebt hatte.
Chukwuemeka soll dabei helfen, ein besseres Ergebnis als vor rund zwei Wochen gegen Bremen (2:2) zu erzielen. Am 9. Oktober hatte Dortmund eine Zwei-Tore-Führung in der Schlussphase aus der Hand gegeben. Vor dem Wiedersehen orientierte sich Kovac an den ersten 84 Minuten. "Wenn wir die Leistung, die wir über 84 Minuten gezeigt haben, über die gesamte Spielzeit von 90 Minuten auf den Platz bringen, werden wir das Spiel morgen hoffentlich auch gewinnen", erläuterte Kovac, der noch nicht ans Finale in Berlin denke.
Den erhöhten Druck aufgrund des vergangenen Abschneidens im DFB-Pokal dürfte Kovac derweil spüren. In den letzten fünf Jahren war spätestens im Viertelfinale Schluss.
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