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Saturday, September 26, 2026

Mova Lumegret A4000 im Test: Speicher für Balkonkraftwerk mit 2,5 kW & 4 MPPT

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Vier MPPTs, 4,02 kWh Speicher und 2,5 kW Backup machen den A4000 flexibel. Für kleine Balkonkraftwerke ist er aber oft zu groß.

Mit dem Lumegret bringt Mova in Europa sein erstes Balkonkraftwerk mit Speicher auf den Markt. Bei der Namensgebung hat Mova allerdings schon mal kein gutes Händchen bewiesen. Es gibt Lumegret A4000 und B4000. Was fast gleich klingt, unterscheidet sich aber stark: Lumegret B4000 ist nur der 4,02-kWh-Erweiterungsakku, das eigentliche Energiesystem heißt Lumegret A4000. Es kombiniert Speicher, Solarladeregler und bidirektionalen Wechselrichter.

Schon das Basissystem bietet 4,02 kWh. Mit bis zu vier B4000 steigt die Kapazität insgesamt auf 20,1 kWh. Dazu kommen vier MPPTs, bis zu 3.600 W angeschlossene PV-Leistung, Netzladen und maximal 2.500 W AC-Leistung. Das geht deutlich über einen klassischen Balkonkraftwerkspeicher hinaus.

Bilder: Mova Lumegret A4000

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Die App lässt sich einfach bedienen, reagiert zügig auf Nutzereingaben und informiert mit zahlreichen Werten und Statistiken über den aktuellen Betriebszustand.

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Design und Verarbeitung

Der A4000 misst 493 × 305 × 295 Millimeter und wiegt 48 Kilogramm. Er bietet nicht nur die Anschlusstechnik für Solarpanels samt vier MPP-Trackern, sondern vorn auch RGB-Lauflichter, die als Darstellung verschiedener Betriebszustände dienen. Uns wäre ein Display mit aussagekräftigen Inhalten lieber gewesen. Ein B4000 ist etwas flacher und weniger tief, weil er keine Technik zum Anschluss von Solarpanels bietet. Er wiegt „nur“ 40 Kilogramm. Mova empfiehlt wegen der hohen Gewichte zwei Personen zum Aufstellen. Die Erweiterungsakkus werden unter dem A4000 gestapelt und so automatisch ohne externe Zusatzkabel verbunden. Bis zu vier Zusatzakkus können verwendet werden. Eine klassische Wandmontage ist nicht vorgesehen.

A4000 und B4000 sind nach IP65 gegen Staub und Wasser geschützt. Dennoch verlangt Mova einen trockenen, gut belüfteten und vor direktem Regen, Schnee und starker Sonne geschützten Standort. Der Betriebsbereich reicht von -20 bis +55 Grad Celsius. Für den Winter gibt es eine in drei Stufen regelbare Akkuerwärmung.

Anschlüsse und PV-Leistung

Die Solarmodule werden direkt am A4000 angeschlossen, ein externer Mikrowechselrichter ist nicht erforderlich. Der Solarstrom wird über MPPT-Laderegler entweder direkt ins Haus geleitet oder im Akku gespeichert. Sehr gut: Der A4000 besitzt vier unabhängige MPPTs. Das ist besonders bei unterschiedlichen Ausrichtungen der Module oder Teilverschattung wichtig. Ost-, Süd- und Westmodule können dadurch weitgehend unabhängig voneinander ihren optimalen Arbeitspunkt finden. In unserem Aufbau erzielte das A4000 so einen höheren Ertrag als Vergleichssysteme mit zwei MPPTs.

Der zulässige Spannungsbereich liegt bei 16 bis 60 Volt. Der niedrige Startbereich von 16 V ist zumindest auf dem Papier für besonders frühe oder späte Stromproduktion morgens und abends praktisch. Pro Eingang nennt Mova maximal 18 Ampere Betriebsstrom und 25 Ampere Kurzschlussstrom. Bis zu acht Module mit jeweils 450 W sind vorgesehen, Mova sieht dabei eine Parallelschaltung von jeweils zwei Modulen vor. Das ergibt maximal 3.600 W angeschlossene Modulleistung, wobei die maximale MPPT-Leistung nur 2.800 W beträgt. Die PV-Seite lässt sich damit bewusst überbelegen. Das erhöht die Chance, die verfügbare MPPT-Leistung auch bei weniger optimaler Einstrahlung besser auszunutzen. Oberhalb von 2,8 kW wird die gleichzeitig verwertbare Leistung jedoch begrenzt. Eine Reihenschaltung zweier aktueller Hochleistungsmodule dürfte nicht möglich sein, weil deren addierte Leerlaufspannung – besonders bei niedrigen Temperaturen – die zulässigen 60 V schnell überschreiten kann.

Mova bewirbt die Installation als Plug-and-play. Das beschreibt allerdings nur den grundsätzlichen technischen Aufbau und ist nicht als pauschale Zulässigkeit des Schuko-Stecker-Betriebs gleichzusetzen. Bis zu 3.600 Wp PV-Module können angeschlossen werden. Für den netzgekoppelten Betrieb mit bis zu 2.500 W AC-Leistung verlangt Mova aber selbst zu Recht die Prüfung durch eine Elektrofachkraft sowie einen vorschriftsmäßigen Anschluss an die Hausverteilung.

Die Einrichtung erfolgt über die Movahome-App. Für die Erstkopplung ist Bluetooth nötig, anschließend wird WLAN eingerichtet. Angeschlossene Erweiterungsakkus werden automatisch erkannt und durch simples Stapeln verbunden. Besonders wichtig sind vor der Montage die elektrischen Grenzwerte der Solarmodule. 60 V Eingangsspannung und die zulässigen Ströme (25 A) dürfen nicht überschritten werden.

Die App lässt sich einfach bedienen, reagiert zügig auf Nutzereingaben und informiert mit zahlreichen Werten und Statistiken über den aktuellen Betriebszustand. Für die Nulleinspeisung unterstützt der Lumegret A4000 auch Geräte von Drittherstellern wie den Shelly Pro 3EM

Die App lässt sich einfach bedienen, reagiert zügig auf Nutzereingaben und informiert mit zahlreichen Werten und Statistiken über den aktuellen Betriebszustand. Für die Nulleinspeisung unterstützt der Lumegret A4000 auch Geräte von Drittherstellern wie den Shelly Pro 3EM heise bestenlisten

App und Bedienung

Die App lässt sich einfach bedienen, reagiert zügig auf Nutzdreingaben und informiert mit zahlreichen Werten und Statistiken über den aktuellen Betriebszustand. Sie zeigt Solarleistung, Akkustand, Hausverbrauch und Energieflüsse grafisch an und bietet zudem Auswertungen nach Tag, Woche, Monat und Jahr. Betriebsmodi, Energiereserve und Prioritäten für den Solarstrom lassen sich ebenfalls einstellen. Für die automatische Eigenverbrauchsregelung beziehungsweise Nulleinspeisung benötigt der A4000 aktuelle Messwerte des Hausanschlusses, beispielsweise über einen kompatiblen Shelly oder ein Mova-Smart-Meter. Im Eigenverbrauchsbetrieb versorgt die PV zuerst aktuelle Verbraucher. Überschüsse laden den Akku. Reicht die Solarleistung später nicht, unterstützt der Speicher das Haus.

Hinzu kommt Lumegret Orbit. Dahinter steckt ein Energiemanagement, das Wetterprognosen und dynamische Strompreise berücksichtigt. Der Speicher kann dadurch günstigen Netzstrom laden und ihn später bei höheren Preisen nutzen. Für Deutschland nennt Mova zahlreiche Tarifanbieter wie Tibber, Octopus Energy, Ostrom, Awattar, E.ON oder EnBW. Zwar unterstreicht Mova die Leistungsfähigkeit von Orbit mit dem Zusatz „KI“, gibt es keinen Hinweis darauf, dass Orbit mehr als einfache Tarif- und Zeitsteuerung ist.

Smart Meter und automatische Leistungsregelung

Für eine automatische Anpassung der Ausgangsleistung muss der Speicher den aktuellen Hausverbrauch kennen. Mova bietet dafür den dreiphasigen Lumegret Smart Meter 3CT an. Alternativ arbeitet der BKW-Speicher auch mit Smart Metern von Drittanbietern wie Shelly. Das Problem dabei: Welche Modelle vollständig unterstützt werden und ob die Kommunikation lokal oder über die Cloud läuft, verrät Mova nicht.

Die Nachregelung nach größeren Lastsprüngen fiel in unserem Test in Kombination mit dem Shelly Pro 3EM relativ träge aus. Nach dem Ein- oder Ausschalten starker Verbraucher wie Wasserkocher oder Föhn benötigte der A4000 etwa drei bis sechs Sekunden bis er die Anpassung an die Leistungsanforderung begann.

Akku, Kapazität und Wirkungsgrad

A4000 und B4000 verwenden Lithium-Eisenphosphat-Zellen. Beide besitzen nominell 4.020 Wh Kapazität bei 51,2 V. Sie lassen sich in der App einstellbar zwischen 7 und 100 Prozent nutzen. Im Entladetest mit einem konstant rund 200 W aufnehmenden Halogenstrahler lieferte der A4000 zwischen 100 und 7 Prozent (maximale Werte, einstellbar in der App) Akkustand insgesamt 3,24 kWh am AC-Ausgang. Das entspricht rund 81 Prozent der nominellen Bruttokapazität. Der Wert entspricht jedoch nicht dem Wirkungsgrad, da darin unter anderem die verbleibende Akkureserve sowie Verluste von Batterie, Wechselrichter und Elektronik enthalten sind. Mova nennt allein für den Wechselrichter einen Wirkungsgrad von 92,8 Prozent.

Mova nennt bis zu 10.000 Zyklen, 20 Jahre geplante Lebensdauer und zehn Jahre Garantie. Die Lebensdauerangabe bezieht sich auf interne Laborbedingungen und mindestens 70 Prozent Restkapazität. Wichtig: Mova verlangt für den A4000 regelmäßiges Nachladen. Wird ein Akku längere Zeit gelagert, muss er spätestens alle drei Monate geladen werden.

Beim Gesamtwirkungsgrad zeigt der A4000 nur ein mittelmäßiges Ergebnis. Für eine Ladung von 7 (minimal einstellbarer Wert) auf 100 Prozent nahm unser Testgerät bei konstant 800 W insgesamt 4,45 kWh aus dem Netz auf. Bei der anschließenden Entladung von 100 auf 7 Prozent mit ebenfalls 800 W kamen 3,52 kWh wieder am Hausnetz an. Daraus ergibt sich ein Gesamtwirkungsgrad von rund 79 Prozent. Etwa 21 Prozent der eingesetzten Energie gehen damit durch Ladeelektronik, Akku, Wechselrichter und Eigenverbrauch verloren.

Wie wichtig dieser Effizienzwert ist, zeigt die Stromspeicher-Inspektion 2026 der HTW Berlin: Kostet Strom in einer günstigen Phase 25 Cent/kWh und später 35 Cent/kWh, muss der Gesamtwirkungsgrad mindestens 71 Prozent betragen, damit sich das Zwischenspeichern des günstigen Netzstroms überhaupt rechnet. Mit den von uns gemessenen 79 Prozent liegt der A4000 über dieser Schwelle, der wirtschaftliche Spielraum bleibt aber vergleichsweise klein. Die HTW weist zudem darauf hin, dass geringe Wirkungsgrade bei Teillast die möglichen Einsparungen dynamischer Tarife weiter reduzieren können.

Einspeiseleistung und Netzanschluss

Der wichtigste Punkt ist die Trennung zwischen technisch möglicher und rechtlich zulässiger Leistung. Der A4000 kann technisch bis zu 2500 W AC liefern. Auch der separate Off-Grid-Ausgang erreicht bis zu 2500 W. Der Wechselrichter arbeitet einphasig. Bei einem saldierenden Stromzähler kompensiert die Einspeisung auf einer Phase rechnerisch Verbraucher auf anderen Phasen. Allerdings macht wegen der hohen mögliche Ausgangsleistung eine Begrenzung auf 800 W in der App das Gerät rechtlich nicht zu einem 800-VA-Steckersolargerät. Denn nach aktueller Auslegung der Bundesnetzagentur zählt bei wählbaren Leistungsstufen die höchste einstellbare Wechselrichterleistung und die liegt eben deutlich über der 800-VA-Grenze für den vereinfachten Anschlussprozess von Steckersolargeräten. Damit erfüllt der A4000 nicht die Voraussetzungen für den vereinfachten Anschlussprozess eines Steckersolargeräts nach § 8 Abs. 5a EEG. Das bedeutet nicht, dass der Betrieb grundsätzlich unzulässig ist. Die Anlage fällt so aber unter die regulären Anforderungen für Erzeugungsanlagen. Das weiß auch Mova selbst und verlangt für den vollen Leistungsbetrieb deshalb die Prüfung und Installation durch eine Elektrofachkraft.

Notstrom und Off-Grid-Betrieb

Der A4000 besitzt einen separaten Off-Grid-Ausgang in Form einer Schuko-Steckdose. Darüber lassen sich angeschlossene Verbraucher mit zusammen bis zu 2.500 W versorgen. PV und Akku können auf diesem Wege auch im Inselbetrieb Energie liefern, Mova spricht von einer Umschaltung innerhalb von Millisekunden. Die Einspeisung ins Haus wird hingegen bei Stromausfall wie gesetzlich vorgeschrieben unterbunden.

Smart Home und Schnittstellen

Offiziell besitzt der A4000 WLAN, Bluetooth und RS485 als Schnittstellen. Hinzu kommen die Movahome-App sowie die Unterstützung ausgewählter Smart Meter. Eine offizielle Integration in Home Assistant bietet Mova bislang nicht. Seit September 2026 existiert jedoch eine inoffizielle HACS-Integration, die Akkustand, Lade- und Entladeleistung, Batteriestrom und Betriebsstatus des A4000 über die Mova-Cloud auslesen kann. Die aktuelle öffentliche HACS-Version ist auf ein Set-up mit A4000 und Mova Smart Meter P1 ausgelegt. Die Akkudaten stammen dabei direkt vom A4000. Netzbezug und Einspeisung können in Home Assistant aber unabhängig davon beispielsweise über einen Shelly erfasst werden. Eine aktive Steuerung des A4000 sowie eine lokale API, MQTT oder eine dokumentierte Modbus-Schnittstelle fehlen aber derzeit noch, wodurch eine Steuerung via Home Assistant nicht möglich ist.

Erweiterbarkeit

Der A4000 besitzt 4,02 kWh. Bis zu vier Zusatzakkus erhöhen die Gesamtkapazität auf maximal 20,1 kWh. Neben dem B4000 mit 4,02 kWh unterstützt Mova auch den kleineren B2000 mit 2,01 kWh. Beide Typen dürfen innerhalb eines Systems kombiniert werden. Ein Zusammenschluss mehrerer A4000-Haupteinheiten zu einem gemeinsamen Speichersystem wird nicht unterstützt, die vorgesehene Erweiterung erfolgt über Zusatzakkus. Wirtschaftlich dürfte eine solche Kapazität aber nur dann sein, wenn ausreichend Solarüberschuss oder besonders günstiger Netzstrom zur Verfügung stehen.

Rechtliche Einordnung

Nach den aktuellen EEG-Sonderregeln für Steckersolargeräte gelten maximal 2.000 W installierte Modulleistung und maximal 800 VA Wechselrichterleistung. Diese Voraussetzungen für den vereinfachten Anschlussprozess erfüllt der Lumegret A4000 nicht, da seine maximal wählbare Wechselrichterleistung 2.500 VA beträgt. Dabei spielt es nach Auslegung der Bundesnetzagentur keine Rolle, dass sich die Ausgangsleistung in der App auf 800 W begrenzen lässt – maßgeblich ist die höchste wählbare Leistung.

Die seit Dezember 2025 geltende DIN VDE V 0126-95 erlaubt bei den von ihr erfassten Steckersolargeräten unter bestimmten Voraussetzungen auch einen Haushaltsstecker. Dabei ist die Gesamtmodulleistung auf 960 Wp begrenzt; mit einer speziellen Energiesteckvorrichtung (etwa eine Wieland-Steckdose) sind bis zu 2.000 Wp vorgesehen. Auf den A4000 lassen sich diese Regeln jedoch nicht unmittelbar übertragen, da Steckersolargeräte mit Energiespeicher vom aktuellen Anwendungsbereich dieser Produktnorm ausdrücklich noch nicht erfasst werden. Der von Mova verwendete Begriff „Plug-and-play“ ist daher bestenfalls irreführend.

Mova Lumegret A4000 im Test: Die Notstromsteckdose liefert bis zu 2500 W.

Mova Lumegret A4000 im Test: Die Notstromsteckdose liefert bis zu 2500 W. heise bestenlisten

Alltag und Dimensionierung

Der A4000-Speicher kann ab zwei 450-W-Modulen Sonnenenergie tanken werden. Für einen 4-kWh-Akku ist das aber häufig zu wenig PV-Leistung. Mit lediglich rund 900 Wp PV-Leistung dürfte es insbesondere außerhalb des Sommers häufig schwierig werden, einen weitgehend leeren 4-kWh-Speicher innerhalb eines Tages vollständig aus Solarüberschuss zu laden. Das hängt jedoch stark von Wetter, Ausrichtung und Hausverbrauch ab. Sinnvoller erscheint der A4000 mit vier bis acht Modulen und damit eher 1,5 bis 3 kWp oder mehr. Interessant ist der A4000 besonders bei mehreren Modulen mit unterschiedlichen Ausrichtungen. Vier getrennte MPPTs erlauben beispielsweise Ost-, Süd- und Westmodule, wodurch sich die Solarproduktion über einen größeren Teil des Tages verteilen lässt. Das passt besonders gut bei Homeoffice oder dank Erweiterbarkeit auf 20 kWh bei höheren Verbräuchen durch Klimaanlage, Server oder E-Auto. Dabei ist dann aber auf die richtige Anmelde- und Anschlussform zu achten.

Für einen sparsamen Haushalt mit zwei Balkonmodulen ist ein kleinerer 1,5- bis 2,5-kWh-Speicher meist wirtschaftlicher. Der A4000 ist deshalb eher ein modularer kleiner Heimspeicher, der auch mit Balkonsolar funktioniert, als ein typischer Akku für zwei Balkonmodule.

Preis

Die UVP des Mova Lumegret A4000 beträgt 1399 Euro. Bei 4,02 kWh nomineller Speicherkapazität entspricht das rund 348 Euro pro kWh. Der B4000-Erweiterungsakku besitzt ebenfalls 4,02 kWh und wurde mit einer UVP von 1.099 Euro eingeführt. Ein A4000 mit einem B4000 kommt damit zum Listenpreis auf 2.498 Euro und 8,04 kWh, entsprechend rund 311 Euro pro nomineller kWh.

Der Mova Lumegret Smart Meter 3CT kostet 99 Euro. Er ist für die automatische Verbrauchsregelung allerdings nicht grundsätzlich zwingend erforderlich, da Mova inzwischen auch kompatible Smart Meter von Drittanbietern wie Shelly unterstützt.

Beim Straßenpreis liegt der A4000 inzwischen deutlich unter UVP: Geizhals listet Mitte September 2026 ein Angebot ab rund 1.099 Euro. Das entspricht etwa 273 Euro pro nomineller kWh.

Außerdem bietet Mova mit dem A2000 noch ein Modell mit 1,92 kWh. Bei diesem Modell kostet die kWh 343 Euro. Demgegenüber ist die Konkurrenz, etwa Zendure Solarflow 800 Pro (Testbericht) mit 238 Euro pro kWh deutlich günstiger.

Fazit

Der Mova Lumegret A4000 ist mehr als ein typischer Balkonkraftwerkspeicher. Vier MPPTs, 4 kWh Basiskapazität, AC-Laden, bis zu 2.500 W Off-Grid-Leistung sowie maximal 20 kWh Speicher und mögliche Null-Einspeisung machen ihn eher zu einem kleinen modularen Heimspeicher. Im Alltag funktioniert das System überwiegend gut. PV-Strom versorgt auf Wunsch zunächst den Haushalt, Überschuss lädt den Akku und später unterstützt der Speicher den Hausverbrauch. Dynamische Tarife und Wetterprognosen können seinen Einsatz theoretisch sogar ohne eigene Solarmodule sinnvoll machen. Dann ist allerdings der Wirkungsgrad eher schwach, der sich nur bei angeschlossenen Modulen den Herstellerangaben von über 92 Prozent annähern dürfte. Die Reaktion bei Lastwechseln dürfte auch noch optimiert werden.

Auch Smart-Home-Nutzer müssen Abstriche machen. Eine offizielle Home-Assistant-Integration oder offen dokumentierte lokale API gibt es derzeit nicht, die inoffizielle HACS-Anbindung erlaubt derzeit nur Auslesen, nicht aber Steuerung des Speichers. Nicht zuletzt ist die rechtliche Einordnung ein Problem: Das Lumegret A4000 geht weit über ein gewöhnliches 800-VA-Steckersolargerät hinaus und verlang eine fachgerechte Installation. Für ein einfaches Zwei-Modul-Balkonkraftwerk gibt es günstigere und passender dimensionierte Speicher. Wer vier MPPTs, AC-Laden, 2,5-kW-Off-Grid-Leistung und Erweiterbarkeit tatsächlich nutzt, bekommt dagegen deutlich mehr Flexibilität und viel Leistung.

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