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Wednesday, October 21, 2026

Top 5: Die beste Akku-Astschere im Test – günstig & kompakt oder brachial stark

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Eine Akku-Astschere kappt dicke Äste per Knopfdruck und ohne Kraftaufwand. Wir haben kompakte Modelle und Geräte mit Wechselakku getestet.

Ob wuchernde Sträucher, verwilderte Obstbäume oder dicke Äste am Gartenzaun: Wer im Garten regelmäßig schneidet, stößt mit einer klassischen Handschere schnell an seine Grenzen. Eine Akku-Astschere nimmt einem die Kraftarbeit ab. Sie schneidet per Knopfdruck auch Äste mit mehreren Zentimetern Durchmesser, ganz ohne Kabel und ohne schmerzende Hände.

Akku-Astschere: Kompaktmodell oder Wechselakku?

Bei der Akku-Astschere gibt es zwei grundlegende Bauformen. Kompakte Modelle mit integriertem Akku sind leicht und handlich. Sie eignen sich primär für den gelegentlichen Einsatz und feinere Schnitte. Größere Geräte setzen dagegen auf externe Wechselakkus, die mehr Leistung und längere Laufzeiten bieten. Ist ein Akku leer, kommt einfach ein voller zum Einsatz. So gelingen auch längere Schnittarbeiten ohne Zwangspause.

Praktisch: Die 18-V-Modelle aus unseren Tests arbeiten nicht nur mit den mitgelieferten Akkus, sondern auch mit Werkzeug-Akkus von Makita. Wer bereits einen Akkuschrauber oder andere Geräte des Herstellers besitzt, kann diese Akkus weiterverwenden und spart so Geld. Dieser Ratgeber zeigt, welche Akku-Astschere im Test am meisten überzeugt hat und worauf es beim Kauf ankommt.

Welche ist die beste Akku-Astschere?

Letztlich hängt die Wahl von den geplanten Aufgaben ab und davon, ob bereits 18-V-Akkus vorhanden sind. Entsprechend kann die persönliche Wertung anders ausfallen.

Unser Testsieger ist die Akku-Astschere Workpro 7,2 V für aktuell 34 Euro. Sie ist zwar nicht die stärkste Schere im Test, dafür aber die einzige mit einem durchdachten Sicherheitskonzept. Zudem ist sie kompakt, lässt sich per USB-C aufladen und schneidet bis zu 20 mm dicke Äste problemlos.

Unser Technologiesieger ist die kraftvolle Akku-Astschere von Jaogaus für 70 Euro. Dank der mitgelieferten Verlängerung (2,20 m) erreicht sie auch Äste, für die sonst eine Leiter nötig wäre. Akkus und Ladegerät fehlen allerdings im Set. Das macht sie ideal für alle, die die benötigten 18-V-Akkus von Makita bereits zu Hause haben.

Unser Preis-Leistungs-Sieger ist die Akku-Astschere von Panthem. Im Bundle mit zwei Akkus und Ladegerät kostet sie 63 Euro. Neben der hohen Schnittgeschwindigkeit und der beeindruckenden Leistung stimmt hier auch der Preis. Interessant für alle, die bereits Makita-Akkus nutzen: Die Schere funktioniert auch mit den 18-V-Makita-Akkus der BL-Serie. Die Solo-Variante ohne Akkus und Ladegerät kostet ab 45 Euro.

KURZÜBERSICHT

Workpro Akku-Astschere 7,2 V

Die Workpro 7,2V Akku-Gartenschere schneidet im Test stärker, als ihre 7,2 V vermuten lassen. Sie schafft alles bis 19 mm und dickere Äste mit zwei Schnitten. Die Sperrtaste mit LED-Signal macht sie sicher, das geringe Gewicht macht sie handlich. Der fest verbaute Akku begrenzt lange Einsätze, und ein Netzteil fehlt. Für rund 34 Euro ist sie trotzdem eine klare Empfehlung für den Garten.

VORTEILE

  • hohe Schnittleistung für die Größe
  • Sperrtaste mit LED-Signal
  • leicht und handlich
  • günstiger Preis

NACHTEILE

  • Akku fest verbaut
  • kein USB-Netzteil im Lieferumfang
  • lange Ladezeit

Jaogaus Akku-Astschere mit Verlängerung

Die Akku-Astschere von Jaogaus mit 2,2-m-Verlängerungsstange für 70 Euro schneidet im Test problemlos hartes Holz bis 40 mm. Hohe Äste erreicht sie vom Boden aus. Über Kopf arbeitet sie bequem und leichter als ein Hochentaster. Schwächen zeigt sie bei der Verarbeitung, beim schwergängigen Akku-Einschub und bei den hakeligen Stangen. Für Makita-Akku-Nutzer mit hohen Obstbäumen ist sie trotzdem eine gute Wahl.

VORTEILE

  • Hohe Schnittleistung bis 40 mm
  • Reichweite bis 2,2 m ohne Leiter
  • Leichter als ein Hochentaster
  • Kompatibel zu Makita-Akkus

NACHTEILE

  • Mäßige Verarbeitung, schwergängiger Akku-Einschub
  • Hakelige Steckverbindungen der Stange
  • Kein zweiter Sicherheitstaster an der Schere
  • Keine Trageschlaufe, kein Akku im Lieferumfang

Panthem Akku-Astschere

Die Panthem Akku-Astschere überzeugt im Test vor allem mit ihrer starken Schnittleistung. Frische Äste mit gut 30 mm Durchmesser schafft sie, bei trockenem Hartholz sind etwa 20 mm drin. Die Klingen arbeiten sehr schnell, das LCD-Display zeigt Akkustand und Schnittzahl übersichtlich an, und mit über 950 Schnitten pro Akkuladung hält sie lange durch. Ein echtes Plus für viele Gärtner: Die Schere läuft auch mit Makita-18-V-Akkus der BL-Serie.

VORTEILE

  • Hohe Schnittleistung
  • schnelle Klingen
  • Lange Akkulaufzeit
  • Kompatibel zu Makita-Akkus

NACHTEILE

  • Groß und schwer
  • Schwaches Sicherheitskonzept
  • Netzteil statt Merfachladegerät im Bundle

Ratgeber

FAQs zum Thema Akku-Astscheren

Welche Sicherheitsfunktionen haben elektrische Astscheren?

Um versehentliche Schnitte zu verhindern, besitzen alle Modelle im Test zumindest eine minimale Sicherheitsvorrichtung. Die Bosch EasyPrune schneidet nur, wenn man sie manuell zusammendrückt. Die Astschere von Workpro verfügt über einen zusätzlichen Sicherheitstaster, den man gleichzeitig mit dem Abzug betätigen muss.

Bei den 18-V-Scheren ist nach dem Einschalten zusätzlich ein schneller Doppelklick auf den Abzug nötig, bevor die Schere scharfgeschaltet ist. Nach einer Minute ohne Schnitt wechseln die Scheren automatisch wieder in den Stand-by-Betrieb.

Einmal scharfgeschaltet, ist eine Akku-Astschere alles andere als ungefährlich. Die Tests zeigen, wie mühelos die Geräte Äste mit über 40 mm Durchmesser durchtrennen. Finger haben zwischen den Klingen daher nichts verloren. Wer mit einer Akku-Astschere arbeitet, muss sich des Risikos bewusst sein. Die scharfen und leistungsstarken Gartengeräte gehören keinesfalls in Kinderhände oder in deren Reichweite.

Für wen lohnt sich die Anschaffung einer Akku-Astschere?

Eine Akku-Astschere lohnt sich für alle mit einem mittleren bis großen Garten, vielen Obstbäumen oder Hecken. Besonders praktisch ist sie für Menschen mit Arthritis, Rheuma oder nachlassender Handkraft, da das schmerzhafte Zudrücken von Hand fast immer entfällt.

Bis zu welcher Aststärke kann eine Akku-Astschere schneiden?

Die meisten 18-V-Geräte schaffen mühelos Aststärken von 25 bis über 40 mm. Kleine Modelle mit 3,6 V und 7,2 V erreichen dagegen bei etwa 15 bis 20 mm ihr Limit.

Akku-Astschere von Aliexpress

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Was ist der Unterschied zwischen einer Akku-Astschere und einer Akku-Gartenschere?

Im Alltag verwenden viele die beiden Begriffe synonym. Streng genommen sind klassische Gartenscheren für feine Arbeiten wie Rosen, Zierpflanzen und dünne Zweige gedacht. Eine Akku-Astschere besitzt dagegen robustere Klingen und mehr Motorkraft für dickeres Gehölz.

Was bedeutet das Bypass-Prinzip bei diesen Scheren?

Bei einer Bypass-Schere gleiten zwei Klingen präzise aneinander vorbei, ähnlich wie bei einer Papierschere. Das sorgt für einen sauberen, glatten Schnitt, der die Rinde nicht quetscht. Glatte Schnittwunden verheilen schneller und senken so das Risiko für Pilzbefall.

Eignen sich Akku-Astscheren auch für trockenes oder hartes Holz?

Ja, allerdings erfordert trockenes Holz deutlich mehr Kraft als frisches, grünes Holz. Bei sehr hartem oder totem Holz empfiehlt es sich, den maximalen Schnittdurchmesser des Geräts nicht voll auszureizen. Im Zweifel sind mehrere Schnittversuche nötig.

Gibt es Akku-Astscheren für hohe Bäume?

Ja, dafür gibt es sogenannte Teleskop- oder Stangen-Astscheren wie unseren Technologiesieger. Die Schere sitzt dabei an einer verlängerbaren Stange. So lassen sich Äste in mehreren Metern Höhe sicher vom Boden aus schneiden.

Jaogaus Akku-Astschere

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Wie lange hält eine Akkuladung beim Arbeiten?

Das hängt stark von der Akkukapazität (Ah-Zahl) und vom Holz ab. Unsere 18-V-Testgeräte schaffen mit einem 2,0-Ah-Akku zwischen 900 und über 1.000 Schnitte pro Ladung. Das reicht meist für einen ganzen Arbeitstag. Geräte mit internem Akku wie die Workpro und das Modell von Bosch kommen auf etwa 400 bis 500 Schnitte pro Ladung.

Was ist eine Power-Assist-Funktion?

Bei Modellen mit dieser Funktion wie Bosch EasyPrune arbeitet die Schere zunächst wie eine normale Gartenschere von Hand. Erst wenn sie auf Widerstand stößt, schaltet sich der Elektromotor automatisch zu und unterstützt den Schnitt.

Bosch Easyprune

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Sind Akku-Astscheren schwerer als manuelle Scheren?

Ja, sogar deutlich. Motor und Akku bringen die Geräte meist auf 0,8 bis 1,5 kg. Ergonomische Griffe, eine gute Balance und die enorme Kraftersparnis beim Schneiden machen das Gewicht im Betrieb jedoch kaum spürbar.

Kann ich Akkus von anderen Werkzeugen verwenden?

Ja, sofern die Akku-Astschere vom selben Hersteller stammt und zur selben Akku-Familie gehört. Viele Hersteller bieten ihre Geräte ohne Akku als günstige „Solo“-Varianten an. Eine Ausnahme bilden zahlreiche No-Name-Geräte, die ganz offen mit der Kompatibilität zu Makita-Akkus (18 V, BL-Serie) werben. Im Test funktionierte das zuverlässig und problemlos. Makita selbst rät allerdings von der Nutzung solcher Geräte anderer Hersteller ab.

Fazit

Eine Akku-Astschere ist eine große Erleichterung für alle, die regelmäßig Sträucher, Hecken oder Obstbäume schneiden. Sie kappt per Knopfdruck selbst dicke Äste und schont dabei Hände und Gelenke. Für Menschen mit Rheuma, Arthritis oder nachlassender Handkraft ist das ein großes Plus.

Welches Modell das richtige ist, hängt primär vom Einsatzzweck ab. Für gelegentliche, feinere Schnitte bis 20 mm überzeugt unser Testsieger von Workpro: Er ist kompakt, günstig und per USB-C aufladbar. Zudem bietet er als einziges Gerät im Test ein durchdachtes Sicherheitskonzept.

Wer mehr Leistung und längere Laufzeiten benötigt, greift zu einer 18-V-Akku-Astschere mit Wechselakku. Hier punktet der Preis-Leistungs-Sieger von Panthem mit hohem Tempo und kräftigem Schnitt. Der Technologiesieger von Jaogaus erreicht dank 2,20-m-Verlängerung auch hohe Äste ohne Leiter. Praktisch: Beide Geräte arbeiten mit Makita-Akkus, was Besitzern solcher Werkzeuge bares Geld spart. Makita selbst rät allerdings von Geräten anderer Hersteller ab.

Eines gilt für alle Modelle: Die leistungsstarken Scheren sind nicht ungefährlich und gehören keinesfalls in Kinderhände.

BESTENLISTE

Workpro Akku-Astschere 7,2 V

Die Workpro 7,2V Akku-Gartenschere kostet rund 34 Euro und soll Äste bis 19 mm schneiden. Unser Test zeigt, was sie im Garten wirklich leistet.

VORTEILE

  • hohe Schnittleistung für die Größe
  • Sperrtaste mit LED-Signal
  • leicht und handlich
  • günstiger Preis

NACHTEILE

  • Akku fest verbaut
  • kein USB-Netzteil im Lieferumfang
  • lange Ladezeit

Akku-Astschere Workpro 7,2 V im Test: sicher, günstig, kraftvoll

Die Workpro 7,2V Akku-Gartenschere kostet rund 34 Euro und soll Äste bis 19 mm schneiden. Unser Test zeigt, was sie im Garten wirklich leistet.

Viele Schnitte mit der Handschere belasten Hände und Handgelenke. Eine Akku-Gartenschere übernimmt diese Kraftarbeit. Die Workpro 7,2V Akku-Gartenschere ist leicht und günstig und soll Äste bis 19 mm schneiden. Ob das günstige Gartengerät ab 34 Euro mit stärkeren Modellen mithält, zeigt unser Test.

Lieferumfang

Die Workpro-Schere kommt in einem schlichten Karton. Darin liegen die Schere samt Klingenschutz, ein USB-C-Ladekabel und eine Anleitung. Ein USB-Netzteil fehlt. Nutzer laden die Schere also an einem vorhandenen Netzteil, etwa vom Handy. Den Klingenschutz stecken wir beim Transport auf die Schneide. Einen Ersatzakku gibt es nicht, denn der Akku ist fest im Griff verbaut.

Ausstattung

Im Griff steckt ein fest verbauter Akku mit 7,2 V und 2 Ah. Laut Hersteller reicht eine Ladung für etwa 500 Schnitte. Die Klingen bestehen aus beschichtetem SK5-Stahl. Dieser Kohlenstoffstahl soll hart, scharf und rostbeständig sein und saubere Schnittflächen liefern. Die maximale Schnittstärke gibt Workpro mit 19 mm an.

Am Kopf sitzen zwei weiße LEDs. Sie leuchten den Schnittbereich aus und helfen bei schlechtem Licht. Eine Status-LED am Griffende zeigt den Akkustand. Für Sicherheit sorgt eine Sperrtaste am Griff. Als Einsatzbereiche nennt der Hersteller Obstgärten, Bauernhöfe, Gärten und Gewächshäuser – etwa für Reben sowie Kirsch-, Apfel-, Oliven-, Aprikosen- und Zitrusbäume.

Bilderstrecke: Akku-Astschere Workpro 7,2 V

Akku-Astschere Workpro 7,2 V

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Akku-Astschere Workpro 7,2 V

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Akku-Astschere Workpro 7,2 V

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Akku-Astschere Workpro 7,2 V

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Akku-Astschere Workpro 7,2 V

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Akku-Astschere Workpro 7,2 V

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Akku-Astschere Workpro 7,2 V

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Akku-Astschere Workpro 7,2 V

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Akku-Astschere Workpro 7,2 V

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Akku-Astschere Workpro 7,2 V

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Akku-Astschere Workpro 7,2 V

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Akku-Astschere Workpro 7,2 V

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Akku-Astschere Workpro 7,2 V

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Akku-Astschere Workpro 7,2 V

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Akku-Astschere Workpro 7,2 V

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Akku-Astschere Workpro 7,2 V

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Akku-Astschere Workpro 7,2 V

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Akku-Astschere Workpro 7,2 V

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Verarbeitung und Design

Die Workpro-Schere fällt insbesondere im Vergleich zu den 18-V-Astscheren kompakt aus und wiegt auch deutlich weniger. Die Verarbeitung ist ordentlich, scharfe Kanten oder Ähnliches sind hier kein Thema. Der Griff ist dank gummiertem Überzeug schön griffig. Er liegt angenehm in der Hand und eignet sich auch für lange Einsätze.

Den USB-C-Ladeport finden wir unten am Griff. Eine kleine Gummiabdeckung schützt ihn. Direkt darüber sitzt die Status-LED.

Das Sicherheitskonzept gefällt uns schon beim ersten Anfassen: Neben dem Auslöser hat die Schere eine breite Sperrtaste am Griff. Erst wenn wir beide betätigen, schneidet sie. Vorbildlich, vor allem im Vergleich zu den anderen Scheren! Zudem ist die Klinge bei Transport und Lagerung durch eine Kunststoffabdeckung geschützt.

Praxistest

Vor dem ersten Einsatz laden wir die Schere per USB-C. Das dauert im Test etwa 4,5 Stunden. Zum Arbeiten drücken wir die Sperrtaste am Griff. Sofort leuchten die zwei weißen LEDs unterhalb der Schneide auf. Sie zeigen: Die Schere ist jetzt „scharf“ geschaltet. Diesen Sicherheitsaspekt haben wir bei anderen Akkuscheren vermisst.

Akku-Astschere Workpro 7,2 V heise bestenlisten

Gleichzeitig meldet die Status-LED den Akkustand. Zwischen 60 und 100 Prozent leuchtet sie grün, zwischen 20 und 60 Prozent gelb und unter 20 Prozent rot.

Jeder Druck auf den Auslöser führt einen Schnitt aus. Lassen wir den Schalter vor dem Ende des Schnitts los, kehrt die Klinge sofort in die offene Position zurück. Die Schnittleistung beeindruckt uns. Trotz der begrenzten Leistung von 7,2 V schneidet die Schere anstandslos alles, was zwischen ihre Klingen passt. Selbst Äste etwas dicker als 19 mm zerteilen wir mit zwei gut platzierten Schnitten. Damit ist sie in der Praxis stärker als die Bosch Easyprune, die offiziell sogar 25 mm schaffen soll. Mit den über 40 mm der 18-V-Astscheren hält sie nicht ganz mit. Dafür wiegt sie deutlich weniger und liegt bequemer in der Hand.

Workpro verspricht etwa 500 Schnitte pro Akkuladung. Einen Schnittzähler hat die Schere nicht, daher können wir das nicht genau prüfen. Wir arbeiten aber einen halben Nachmittag am Stück und stufen die Angabe als korrekt ein. Der größte Nachteil zeigt sich bei langen Einsätzen: Der Akku ist fest verbaut. Ist er leer, müssen wir pausieren. Wer lange Arbeitssessions plant, ist mit einem Wechselakku besser beraten.

Akku-Astschere Workpro 7,2 V heise bestenlisten

Der Motor arbeitet deutlich hörbar. Das stört anfangs etwas, die Arbeitserleichterung macht das aber wett. Leiser arbeiten die anderen Scheren aus unseren Tests allerdings auch nicht.

Preis

Die Schere kostet aktuell 34 Euro und liegt damit 6 Euro unter der UVP von 40 Euro. Das ist fair und angemessen.

Fazit

Die Workpro 7,2V Akku-Gartenschere überzeugt im Test vor allem mit ihrer Schnittleistung. Sie schneidet alles, was zwischen die Klingen passt, und zerteilt dickere Äste mit zwei Schnitten. In der Praxis schlägt sie damit sogar die Bosch Easyprune. Die Sperrtaste mit LED-Signal sorgt für ein Sicherheitskonzept, das wir bei anderen Akkuscheren vermisst haben. Dazu kommen ein geringes Gewicht, ein rutschfester Griff und rund 500 Schnitte pro Ladung.

Abzüge gibt es für den fest verbauten Akku, die lange Ladezeit von etwa 4,5 Stunden und das fehlende USB-Netzteil. Der Motor arbeitet zudem hörbar. Für Äste über 40 mm bleiben 18-V-Astscheren die bessere Wahl.

Wer im Garten Obstbäume, Reben oder Sträucher schneidet und seine Hände schonen möchte, bekommt für aktuell 34 Euro ein leichtes, sicheres und erstaunlich starkes Werkzeug.

Jaogaus Akku-Astschere mit Verlängerung

Die elektrische Akku-Astschere mit 2,2-m-Verlängerungsstange schneidet Äste bis 40 mm, auch über Kopf. Wie gut das klappt, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • Hohe Schnittleistung bis 40 mm
  • Reichweite bis 2,2 m ohne Leiter
  • Leichter als ein Hochentaster
  • Kompatibel zu Makita-Akkus

NACHTEILE

  • Mäßige Verarbeitung, schwergängiger Akku-Einschub
  • Hakelige Steckverbindungen der Stange
  • Kein zweiter Sicherheitstaster an der Schere
  • Keine Trageschlaufe, kein Akku im Lieferumfang

Jaogaus Astschere im Test: stark, Makita-Akkus, Verlängerungsstange

Die elektrische Akku-Astschere mit 2,2-m-Verlängerungsstange schneidet Äste bis 40 mm, auch über Kopf. Wie gut das klappt, zeigt unser Test.

Hohe Äste schneiden, ohne auf eine Leiter zu steigen: Das verspricht diese elektrische Akku-Astschere. Im Paket liegt eine Verlängerungsstange, die bis 2,2 m reicht. Damit arbeitet die Schere wahlweise als Handgerät oder als Teleskop-Astschere. Der Hersteller nennt eine Klingenöffnung von 65 mm und Schnitte bis 40 mm Durchmesser, bei frischen und trockenen Ästen. Strom liefern Makita-kompatible Akkus. Wie stark sie wirklich schneidet und wo ihre Schwächen liegen, zeigt unser Praxistest.

Lieferumfang

Die Astschere kommt schnell und ordentlich verpackt bei uns an. Im Karton liegen:

  • die elektrische Astschere
  • vier Verlängerungsstangen
  • ein Schleifstein
  • Montagewerkzeug
  • eine Bedienungsanleitung

Mit dem Schleifstein schärfen Nutzer die Klinge bei Bedarf nach. Akku und Ladegerät gehören nicht zum Lieferumfang. Der Hersteller verkauft die Schere nur ohne Akku. Wer bereits Makita-Akkus mit 18 V besitzt, etwa BL1830 oder BL1850B, legt sofort los. Alle anderen müssen Akku und Ladegerät extra kaufen. Das sollten Interessenten beim Preisvergleich einrechnen. Eine Schutzbrille oder eine Trageschlaufe für die Verlängerung liegt nicht bei.

Jaogaus Akku-Astschere mit Verlängerung

Jaogaus Akku-Astschere

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Jaogaus Akku-Astschere

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Jaogaus Akku-Astschere

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Jaogaus Akku-Astschere

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Jaogaus Akku-Astschere

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Jaogaus Akku-Astschere

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Jaogaus Akku-Astschere

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Jaogaus Akku-Astschere

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Jaogaus Akku-Astschere

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Jaogaus Akku-Astschere

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Jaogaus Akku-Astschere

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Jaogaus Akku-Astschere

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Jaogaus Akku-Astschere

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Jaogaus Akku-Astschere

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Ausstattung

Ein bürstenloser Motor treibt die Schere an. Er arbeitet effizient und benötigt kaum Wartung. Die Klinge besteht laut Hersteller aus SK5-Hochkohlenstoffstahl mit Titanbeschichtung. Sie soll scharf, rostbeständig und langlebig sein. Ein LCD-Display zeigt Akkustand und Schnittanzahl. Laut Hersteller bietet die Schere drei Geschwindigkeitsstufen, zum Wechseln wird der Auslöser einfach gedrückt gehalten. Wir arbeiten mit der eingestellten Geschwindigkeit, da sie im Praxistest optimal funktioniert. Zur Stromversorgung dienen Makita-Akkus mit 18 V.

Die Verlängerungsstange besteht aus vier Modulen. Nutzer stecken sie auf drei Längen zusammen, maximal auf 2,2 m. Den Kopf mit der Scherenhalterung kann man im Winkel verstellen. So sind dann auch schwer zugängliche Äste erreichbar. Der Hersteller verspricht dadurch deutlich mehr Effizienz – praktisch ist die Verstellung auf jeden Fall.

Verarbeitung und Design

Im Vergleich zu einer klassischen, manuellen Astschere fällt die Akku-Astschere von Jaogaus deutlich wuchtiger und schwerer aus. Dank gummiertem Griff und Pistolen-Auslöser liegt sie trotzdem gut in der Hand. Der Aufbau ähnelt anderen 18-V-Astscheren: Unten sitzt der Akku, darüber der Griff mit dem Auslösetaster, oben die Klingen. Mit Verlängerung setzt man den Akku unten in den Griff der Stange. Anschließend wird die Stange in den Akku-Einschub der Schere gesteckt.

Die Verarbeitung der Kunststoffteile ist nur Mittelmaß. Unterschiedliche Spaltmaße fallen auf. Besonders stört der schwergängige Akku-Einschub. Das Einschieben des Akkus und das Aufsetzen der Schere auf die Verlängerung benötigen viel Kraft. Bei ordentlicher Verarbeitung benötigt dieser Vorgang deutlich weniger Kraft.

Jaogaus Akku-Astschere

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Akku oder Stange sichert ein kleiner Schiebeschalter aus Kunststoff. Er erfüllt seinen Zweck. Er sieht aber dem Ein-Aus-Schalter sehr ähnlich. Ein klassischer Power-Taster mit Status-LED wie bei anderen 18-V-Scheren hätte uns deshalb besser gefallen.

Praxistest

Nach dem Einschalten piept die Schere kurz, bleibt aber zunächst im Stand-by. Erst ein schnelles zweifaches Drücken des Auslösers schaltet sie scharf. Auch das bestätigt ein Piepton. Nach etwa einer Minute ohne Schnitt geht sie zurück in den Stand-by. Die Herstellerangaben dazu widersprechen sich. Einmal ist von 60 Sekunden bis zum Ruhemodus die Rede. An anderer Stelle heißt es 30 Sekunden bis zur Abschaltung und 100 Sekunden bis zur kompletten Stromtrennung. Unser Eindruck passt zur Minute.

Jaogaus Akku-Astschere

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Einen zweiten Sicherheitstaster hat nur die Verlängerung. Wir müssen ihn gedrückt halten, um den Auslöser zu betätigen. Das ist grundsätzlich gut. Der Taster ist aber unbequem platziert. Mit etwas Übung klappt die Nutzung dann aber relativ gut. An der Schere selbst fehlt ein solcher Taster. Das finden wir schade – andere Scheren machen das leider auch nicht besser.

Die Stangen der Verlängerung lassen sich nur kniffelig und schwergängig zusammenstecken. Die Steckverbindungen haben dreipolige Anschlüsse. Ob sie häufiges Stecken lange aushalten, bleibt offen. Wir lagern die Stange deshalb am Stück. Das schont die Anschlüsse, benötigt aber Platz. Insgesamt erfüllt die Verlängerung ihren Zweck. Über Kopf arbeiten wir damit bequem und ohne Probleme. Eine Schutzbrille und einen Kopfschutz empfehlen wir trotzdem.

Im Vergleich zu unserer Hochentaster-Säge wiegt die Schere deutlich weniger und das schont die Armmuskeln – ein gutes Argument, gerade bei mehrstündigen Arbeiten im Garten. Eine zusätzliche Trageschlaufe hätte die Arbeit trotzdem noch weiter erleichtert. Bei der Akkulaufzeit verlassen wir uns auf den Schnittzähler – mit unserem 2-Ah-Akku schaffen wir mindestens 900, eher sogar 950 Schnitte. Ein mit anderen 18-V-Scheren vergleichbarer Wert.

Bei der Schnittleistung übertrifft die Schere unsere Erwartungen. Selbst älteres Holz bis 40 mm schneidet sie anstandslos. Bei frischem Holz sind sogar noch ein paar Millimeter mehr drin. Die Herstellerangabe können wir somit bestätigen.

Preis

Bei Amazon kostet die Akku-Astschere inklusive Verlängerung rund 70 Euro – ein Preis, den wir für fair halten. Im Vergleich zu anderen 18-V-Scheren ist der Aufpreis von etwa 30 Euro für die Verlängerung angemessen. Akku und Ladegerät müssen allerdings separat gekauft werden.

Fazit

Die elektrische Akku-Astschere mit 2,2-m-Verlängerungsstange punktet im Test durch ihre Schnittleistung. Hartes Holz bis 40 mm bewältigt sie problemlos, bei frischem Material gelingt sogar etwas mehr. Dank der Verlängerung sind hohe Äste vom Boden aus erreichbar, ohne Leiter. Auch Arbeiten über Kopf gestalten sich bequem. Im Vergleich zu einem Hochentaster wiegt das Gerät weniger. LCD-Display, bürstenloser Motor und Kompatibilität mit Makita-Akkus vervollständigen die Ausstattung.

Abzüge gibt es bei der Verarbeitung. Die Spaltmaße variieren, der Akku-Einschub geht schwergängig. Beim Zusammenstecken der Stangen ist Fingerspitzengefühl nötig. Der Sicherungsschieber kann leicht mit dem Ein-Aus-Schalter verwechselt werden. An der Schere vermisst man einen zweiten Sicherheitstaster; auch eine Trageschlaufe ist nicht vorhanden.

Für den Schnitt von Obstbäumen oder hohen Sträuchern und bei bereits vorhandenem Makita-Akku-System steht damit ein kräftiges Werkzeug mit großer Reichweite bereit.

Panthem Akku-Astschere

Wir haben die Panthem Akku-Astschere getestet: zwei Schnittmodi, LCD-Display, Brushless-Motor und über 1000 Schnitte pro Akkuladung. Hier steht, wie sie sich in der Praxis schlägt.

VORTEILE

  • Hohe Schnittleistung
  • schnelle Klingen
  • Lange Akkulaufzeit
  • Kompatibel zu Makita-Akkus

NACHTEILE

  • Groß und schwer
  • Schwaches Sicherheitskonzept
  • Netzteil statt Merfachladegerät im Bundle

Panthem Astschere für Makita-Akkus im Test: starkes Gartengerät für Mutige

Wir haben die Panthem Akku-Astschere getestet: zwei Schnittmodi, LCD-Display, Brushless-Motor und über 1000 Schnitte pro Akkuladung. Hier steht, wie sie sich in der Praxis schlägt.

Wer Obstbäume, Sträucher oder Reben schneidet, kennt das Problem: Nach ein paar Dutzend Schnitten mit der Handschere tun Hände und Handgelenke weh. Eine Akku-Astschere übernimmt diese Kraftarbeit. Ein Druck auf den Auslöser genügt, der Motor erledigt den Rest. Die Akku-Astschere von Panthem ab 45 Euro verspricht Schnitte bis 30 mm, über 1000 Schnitte pro Akkuladung und Kompatibilität zu Makita-18-V-Akkus. Ob sie diese Versprechen hält, wie gut sie verarbeitet ist und wo ihre Schwächen liegen, zeigt unser Praxistest.

Lieferumfang

Die Akku-Astschere von Panthem kommt in einem einfachen Kunststoffkoffer bei uns an. Darin liegen eine Schutzbrille, etwas Werkzeug, ein Schleifstein, eine Anleitung und eine Ersatzklinge. Das Bundle enthält außerdem zwei Akkus mit je 3 Ah und ein Netzteil zum Aufladen. Die Akkus tragen die Kennzeichnung 21 V. Trotzdem arbeitet die Akku-Astschere auch problemlos mit den 18-V-Akkus der BL-Serie von Makita. Ältere Makita-Akkus der G-Serie unterstützt sie laut Hersteller nicht. Damit eignet sich das Gerät besonders für alle, die schon Makita-Akkus besitzen.

Bilderstrecke: Akku-Astschere von Panthem

Akku-Astschere von Panthem

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Akku-Astschere von Panthem

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Akku-Astschere von Panthem

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Akku-Astschere von Panthem

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Akku-Astschere von Panthem

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Ausstattung

Das hellblau-schwarze Gehäuse der Akku-Astschere besteht aus Kunststoff. Es hat einen großen Auslösetaster und einen kleinen Taster zum Ein- und Ausschalten. Ein bürstenloser Motor treibt die Schere an. Der Hersteller gibt dafür eine Leistung von 700 W an. Die Klinge besteht laut Panthem aus SK5-Kohlenstoffstahl, der scharf und langlebig sein soll. Auf dem LCD-Display sehen Nutzer den Akkustand und, als witziges Gadget, einen Schnittzähler.

Die Akku-Astschere bietet zwei Schnittmodi:

  • Modus 1: Die Klingen öffnen sich auf 50 mm und schneiden Äste bis 30 mm Durchmesser.
  • Modus 2: Die Klingenöffnung beträgt nur 30 mm und schafft Zweige bis 15 mm Durchmesser.

Der Hersteller nennt als Einsatzbereiche den Hausgarten, Obstgarten, Weinbau und die Landschaftspflege. Außerdem bewirbt er einen intelligenten Schlafmodus und einen sicheren Doppelklick-Start. Was dahintersteckt, zeigen wir im Praxistest.

Verarbeitung und Design

Im Vergleich zu einer klassischen, manuellen Astschere fällt die Akku-Astschere von Panthem deutlich größer und schwerer aus. Die Werbung spricht zwar von einer kompakten und leichten Bauweise, das stimmt aber nur im Vergleich mit anderen Elektrogeräten. Dank gummiertem Griff und Pistolen-Auslöser liegt sie trotzdem gut in der Hand. Die Verarbeitung ist einfach, aber ordentlich. Zwar fallen einige Spaltmaße auf, scharfe Kanten oder mangelnde Stabilität sind aber kein Thema.

Die beiden Akkus aus dem Test-Bundle laden wir direkt per Steckernetzteil. Ein klassisches Ladegerät, wie wir es von Makita kennen, fehlt. Zum Arbeiten schieben wir die Akkus von vorne in den Standfuß der Akku-Astschere, wo sie hörbar einrasten.

Die Akku-Astschere von Panthem liegt gut in der Hand.

Die Akku-Astschere von Panthem liegt gut in der Hand. heise bestenlisten

Praxistest

Nach dem Auspacken und Aufladen starten wir unseren Praxistest. Die Akkus lassen sich problemlos einsetzen und entnehmen, egal ob es die mitgelieferten Akkus aus China oder Makita-Akkus sind. Als Nächstes schalten wir die Schere mit einem langen Druck auf den Power-Taster ein. Ein kurzer Piepton bestätigt das.

Einsatzbereit ist das Gartengerät damit aber noch nicht, denn ein Druck auf den Auslöser bewirkt noch nichts. Erst wenn wir den Auslöser kurz hintereinander zweimal drücken, aktiviert sich die Akku-Astschere. Auch das bestätigt sie mit einem Piepton. Ab jetzt schließen sich die Klingen, sobald wir den Auslöser drücken. Das geht erstaunlich schnell, andere elektrische Astscheren schließen ihre Klingen deutlich langsamer. Wer den Auslöser nur ganz kurz betätigt und dann loslässt, unterbricht den Schnitt.

Nach einer Arbeitspause von mehr als einer Minute wechselt die Akku-Schere in den Schlafmodus und spart so Energie. Wer weiterarbeiten will, muss den Auslöser erneut zweimal drücken. Diese Prozedur soll verhindern, dass die Schere unbeabsichtigt auslöst. Uns wäre ein zweiter Auslösetaster wie an unserer Kettensäge oder unserer Heckenschere aber deutlich lieber gewesen. Wer kleine Kinder hat, sollte die Akku-Astschere auf keinen Fall mit eingesetztem Akku herumliegen lassen – und richtig gut fühlt sich die Arbeit nur an, wenn die zweite Hand hinterm Rücken ist.

Im Garten zeigt die Akku-Astschere, was sie kann, und überrascht uns positiv. Kleine Äste mit 10 bis 20 mm Durchmesser schneidet sie ohne Probleme. Bei diesen Stärken spielen Holzart und Feuchtigkeit keine Rolle. Uns gefällt besonders, dass sich die Klingen schnell schließen und öffnen. So schaffen wir viele Schnitte in kurzer Zeit.

Die vom Hersteller angegebene maximale Schnittleistung von 30 mm hatten wir vorher stark bezweifelt. Der Test belehrt uns aber eines Besseren: Wir schneiden sogar knapp über 30 mm dicke Äste unseres Apfelbaums problemlos. Ab und zu braucht die Schere dafür einen zweiten Schnitt, die Herstellerangabe können wir aber guten Gewissens bestätigen. Bei trockenem Hartholz sieht es anders aus. Hier liegt die tatsächliche Schnittleistung eher bei 20 mm.

Akku-Astschere von Panthem

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Mit einem der mitgelieferten 3-Ah-Akkus schaffen wir knapp über 950 Schnitte. Danach zeigt das Display noch eine Restkapazität von knapp 15 Prozent an. Die Herstellerangabe von über 1000 Schnitten pro Akkuladung halten wir damit für realistisch. Mit dem zweiten Akku im Set verdoppelt sich die Laufzeit.

Unterm Strich hat uns die Arbeit mit der Akku-Astschere sehr gut gefallen. Sie erleichtert die Arbeit gegenüber einer manuellen Astschere enorm. Weil die Schnittleistung so hoch ist, brauchen wir die große Bypass-Astschere nicht mehr, und das spart Zeit. Außerdem kommen wir trotz stundenlanger Arbeit ohne Sehnenscheidenentzündung und Schwielen an den Händen davon.

Preis

Bei Amazon kostet die Schere in der Solo-Variante (ohne Akkus und Netzteil) 45 Euro, was uns fair und angemessen erscheint. Im Bundle mit zwei 3-Ah-Akkus und Netzteil verlangt der Hersteller aktuell 63 Euro.

Fazit

Die Panthem Akku-Astschere überzeugt im Test vor allem mit ihrer starken Schnittleistung. Frische Äste mit gut 30 mm Durchmesser schafft sie, bei trockenem Hartholz sind etwa 20 mm drin. Die Klingen arbeiten sehr schnell, das LCD-Display zeigt Akkustand und Schnittzahl übersichtlich an, und mit über 950 Schnitten pro Akkuladung hält sie lange durch. Ein echtes Plus für viele Gärtner: Die Schere läuft auch mit Makita-18-V-Akkus der BL-Serie.

Abzüge gibt es für das recht hohe Gewicht, die einfache Ladelösung per Steckernetzteil und das Sicherheitskonzept. Der Doppelklick-Start schützt nur bedingt vor versehentlichem Auslösen, ein zweiter Sicherheitstaster wäre die bessere Lösung.

Wer regelmäßig Obstbäume, Sträucher oder Reben schneidet und seine Hände schonen möchte, bekommt mit der Panthem Akku-Astschere ein leistungsstarkes und durchdachtes Werkzeug. In vielen Fällen ersetzt sie sogar die große Bypass-Astschere.

Akku-Astschere von Aliexpress

Akku-Astschere von Aliexpress im Test: brutal stark und kompatibel zu Makita

Mit der bürstenlosen 1500-W-Akku-Astschere von Aliexpress arbeitet man bequemer im Garten. Im Test schafft sie über 50 mm dicke Äste und läuft mit Makita-Akkus.

VORTEILE

  • enorme Schnittkraft, über 50 mm bei frischem Holz
  • über 1000 Schnitte pro Akkuladung
  • kompatibel zu Makita-Akkus
  • langsamere Klingen wirken sicherer

NACHTEILE

  • einfache Verarbeitung mit unentgrateten Kanten
  • Akkus sitzen sehr stramm
  • Steckernetzteil statt Mehrfach-Ladegerät
  • mäßige Sicherheitsvorkehrungen

Akku-Astschere von Aliexpress im Test: brutal stark und kompatibel zu Makita

Mit der bürstenlosen 1500-W-Akku-Astschere von Aliexpress arbeitet man bequemer im Garten. Im Test schafft sie über 50 mm dicke Äste und läuft mit Makita-Akkus.

Mit rund 83 Euro ist die Akku-Astschere von Aliexpress nicht die billigste No-Name-Schere. Dafür bekommt man im Bundle eine Menge: zwei Akkus mit je 3 Ah, ein Netzteil, einen Koffer, eine Ersatzklinge und einen Schleifstein. Wer schon 18-V-Akkus von Makita hat, kann zur günstigeren Solo-Variante greifen, denn die Schere läuft auch mit den Original-Akkus. Ein bürstenloser Motor soll laut Hersteller 1500 W leisten und Äste mit bis zu 60 mm Durchmesser schneiden. Ein LCD-Display zeigt den Akkustand und den Betriebsstatus. Ob die Schere hält, was sie verspricht, und wo sie spart, zeigt unser Praxistest.

Lieferumfang

Die Akku-Astschere kommt in einem Koffer bei uns an. Darin liegen eine Anleitung, etwas Werkzeug, ein Schleifstein und eine Ersatzklinge. Stoffhandschuhe schützen die Hände bei der Arbeit. Das Bundle enthält außerdem zwei Akkus mit je 3 Ah und ein Netzteil zum Aufladen. Die Akkus tragen die Kennzeichnung 21 V. Das ist die Spannung im voll geladenen Zustand, die Nennspannung liegt bei 18 V. Deshalb arbeitet die Schere auch mit 18-V-Akkus von Makita. Wer solche Akkus besitzt, kann die günstigere Solo-Variante ohne Akkus und Netzteil kaufen. Ein Mehrfach-Ladegerät fehlt im Bundle. Die Akkus laden wir über ein einfaches Steckernetzteil.

Bilderstrecke: Akku-Astschere von Aliexpress

Akku-Astschere von Aliexpress

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Ausstattung

Ein bürstenloser Motor treibt die Akku-Astschere an. Der Hersteller nennt eine Nennleistung von 1500 W. Diesen Wert können wir nicht nachmessen. Für ein Gerät mit 18-V-Akku halten wir ihn aber für sehr hoch gegriffen. Bürstenlose Motoren arbeiten leiser, werden weniger warm und halten länger als Motoren mit Kohlebürsten. Die Klinge besteht laut Datenblatt aus Hochkohlenstoffstahl mit vernickelter Oberfläche. Die Produktbeschreibung spricht an anderer Stelle von hochlegiertem Stahl. Das Material soll hart, rostbeständig und verschleißfest sein und saubere Schnitte ohne Risse im Ast liefern. Ein LCD-Display zeigt den Akkustand und den Betriebsstatus an – bei Sonnenschein ist davon leider wenig erkennbar, das Display ist schlicht zu dunkel. Laut Hersteller eignet sich die Schere für Gärten, Obstgärten und das Beschneiden von Baumästen.

Verarbeitung und Design

Die Verarbeitung der Akku-Astschere fällt eher einfach aus. Am Gehäuse sehen wir Spaltmaße, einige Kanten sind nicht entgratet. Der ergonomisch geformte Griff besteht aus weichem PVC. Er liegt angenehm in der Hand, ist rutschfest und soll bei langer Arbeit die Ermüdung verringern – in der Praxis liegt die Schere trotz ihrer Größe und des Gewichts ordentlich in der Hand.

Akku-Astschere von Aliexpress

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Zum Arbeiten schieben wir die Akkus in die Aufnahme am Gerät. Das klappt mit den mitgelieferten Akkus ebenso wie mit originalen Makita-Akkus. Beide brauchen allerdings etwas Kraft beim Einschieben und Herausziehen. Trotz dieser Schwächen wirkt das Gartengerät insgesamt stabil und zuverlässig.

Praxistest

Nach dem Aufladen starten wir den Praxistest. Ein langer Druck auf den Power-Taster schaltet die Astschere ein, ein Piepton bestätigt das. Scharf geschaltet ist sie damit aber noch nicht. Erst wenn wir den Auslöser zweimal kurz hintereinander durchdrücken, ist sie einsatzbereit. Auch das quittiert sie mit einem Piepton. Dieser Doppelklick soll verhindern, dass die Schere versehentlich auslöst. Wer die Schere länger nicht nutzt, muss sie nach einigen Minuten erneut scharf schalten. Eine zusätzliche Sicherung mit einem zweiten Taster oder Ähnlichem ist allerdings nicht vorgesehen – schade, so erscheint das Gerät nur mäßig sicher.

Die Klingen schließen sich etwas langsamer als bei der Akku-Astschere von Panthem. Das wirkt in der Praxis deutlich weniger gefährlich, weil wir mehr Zeit zum Reagieren haben. Zügiges Arbeiten bremst das aber minimal aus.

Die gebotene Schnittkraft überrascht uns dann allerdings. Der Hersteller nennt lediglich einen maximalen Durchmesser von 60 mm. Wir hatten diese Angabe für die Klingenöffnung gehalten, nicht für die echte Schnittleistung. Im Test an Apfelbaum und Haselnussstrauch schneidet die Schere aber tatsächlich Äste mit über 50 mm Durchmesser. Dafür muss das Holz noch frisch sein. Bei Hartholz sinkt die Schnittleistung, sie bleibt aber beeindruckend.

Die Akku-Astschere von Aliexpress schneidet Äste bis zu einem Durchmesser von über 50 mm.

Die Akku-Astschere von Aliexpress schneidet Äste bis zu einem Durchmesser von über 50 mm. heise bestenlisten

Auch die Ausdauer überzeugt. Mit den mitgelieferten 3-Ah-Akkus schaffen wir über 1000 Schnitte pro Ladung. Mit beiden Akkus kommen wir problemlos über einen Arbeitstag. Unsere große Bypass-Astschere brauchen wir dank dieser Leistung nicht mehr. Selbst die Mini-Kettensäge kommt diesen Herbst kaum noch zum Einsatz. Das spart Zeit und schont die Ohren der Nachbarn.

Preis

Bei Aliexpress gibt es die Astschere im Bundle mit zwei 3-Ah-Akkus und Ladegerät für rund 83 Euro mit schneller Lieferung aus Deutschland. Das ist zwar teurer als andere No-Name-Astscheren, aber die hohe Schnittleistung rechtfertigt den Preis.

Fazit

Die 1500-W-Akku-Astschere mit LCD-Anzeige überzeugt im Test vor allem mit ihrer enormen Schnittkraft. Frische Äste mit über 50 mm Durchmesser schneidet sie problemlos. Bei Hartholz schafft sie weniger, liefert aber immer noch ein beeindruckendes Ergebnis. Mit über 1000 Schnitten pro Akkuladung und zwei Akkus im Bundle hält sie einen ganzen Arbeitstag durch. Sie ersetzt die große Bypass-Astschere und macht oft sogar die Mini-Kettensäge überflüssig. Ein Plus für viele Gärtner: Die Schere läuft auch mit 18-V-Akkus von Makita.

Die etwas langsamer schließenden Klingen kosten minimal Tempo. Dafür wirkt die Arbeit sicherer. Abzüge gibt es für die einfache Verarbeitung mit Spaltmaßen und nicht entgrateten Kanten sowie für die schwergängige Akku-Aufnahme. Auch das einfache Steckernetzteil statt eines Mehrfach-Ladegeräts überzeugt uns nicht. Die angegebenen 1500 W halten wir für hoch gegriffen. In der Praxis spielt das aber keine Rolle, denn die Schere ist extrem leistungsstark.

Bosch Easyprune

Akku-Astschere Bosch Easyprune im Test: sicher, kompakt, kraftlos

Die Bosch Akku-Gartenschere Easyprune verspricht 450 Schnitte pro Ladung für Äste bis 25 mm. Unser Test zeigt, was sie im Garten wirklich kann.

VORTEILE

  • spürbare Kraftentlastung
  • kompakt, kaum größer als eine Handschere
  • leicht, liegt gut in der Hand

NACHTEILE

  • 25 mm nur bei sehr frischem Holz
  • Akku nicht wechselbar
  • Micro-USB statt USB-C, kein Netzteil
  • keine Betriebsanzeige

Akku-Astschere Bosch Easyprune im Test: sicher, kompakt, kraftlos

Die Bosch Akku-Gartenschere Easyprune verspricht 450 Schnitte pro Ladung für Äste bis 25 mm. Unser Test zeigt, was sie im Garten wirklich kann.

Gartenarbeit ist anstrengend und kostet Kraft. Die Bosch Akku-Gartenschere Easyprune hat deshalb einen kleinen Elektromotor integriert, der beim Zudrücken hilft, sobald es schwer wird. Bosch verspricht Schnitte bis zu einer Stärke von 25 mm und bis zu 450 Schnitte pro Akkuladung. Wir nutzen die Gartenschere ab 80 Euro seit knapp vier Jahren. Unser Langzeittest zeigt, ob das stimmt und was uns stört.

Lieferumfang

Bosch liefert die Easyprune in einem schlichten Karton. Darin liegen nur die Schere selbst, eine Anleitung und ein Micro-USB-Kabel zum Laden. Ein Netzteil legt Bosch nicht bei. Das ist kein großes Problem, denn fast jeder Haushalt hat ein passendes USB-Ladegerät, etwa vom Smartphone. Weiteres Zubehör wie Ersatzmesser, ein Gürtelholster oder ein Schleifstein gehört nicht dazu. Einen zweiten Akku gibt es ebenfalls nicht. Das liegt an der Bauweise: Der Akku steckt fest im Griff und kann nicht getauscht werden. Der Lieferumfang ist damit knapp, für den Start reicht er aber aus.

Bilderstrecke: Bosch Easyprune

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Ausstattung

Die Easyprune gehört zur Easy-Serie von Bosch. Diese Geräte richten sich an Besitzer kleiner und mittelgroßer Gärten. Im Griff steckt ein Akku mit 3,6 V. Wir laden ihn über eine Micro-USB-Buchse. Eine volle Aufladung dauert rund 3,5 Stunden. Danach soll die Schere bis zu 450 Schnitte schaffen, exakt nachgezählt haben wir aber nicht. Die Angabe erscheint uns dennoch realistisch.

Bosch nennt die Motorhilfe Power-Assist. Der Motor greift ein, sobald der Ast Widerstand leistet. Laut Hersteller schneidet die Schere so Äste bis 25 mm Durchmesser. Zwei Edelstahl-Messer arbeiten nach dem Bypass-Prinzip. Sie gleiten also wie bei einer Haushaltsschere aneinander vorbei. Das erzeugt saubere Schnitte, die das Holz kaum quetschen. Laut Bosch unterstützt das einen gesunden Pflanzenwuchs. Einen separaten Ein-Schalter gibt es nicht: Wer die Schere am Verschluss entsperrt, schaltet sie damit ein.

Verarbeitung und Design

Der große Vorteil der Easyprune: Der Akku sitzt im Griff. Deshalb ist sie insgesamt kaum größer als eine normale Gartenschere. Weil der Motor die Kraft liefert, braucht die Schere keine langen Hebel. Sie ist leicht und liegt gut in der Hand. Der Griff fällt im Vergleich zu einer manuellen Schere trotzdem recht massiv aus. Eine Männerhand umgreift ihn gut, für kleine Hände könnte er aber zu wuchtig sein. Wer also eher kleinere Hände hat, sollte sie vor dem Kauf ausprobieren.

Bosch Easyprune heise bestenlisten

Die Verarbeitung ist solide. Unsere Schere arbeitet nach knapp vier Jahren noch zuverlässig. Eine Kontrollleuchte, die zeigt, ob die Schere eingeschaltet ist, fehlt allerdings. Auch die Micro-USB-Buchse wirkt nicht mehr zeitgemäß. Die meisten neuen Geräte laden längst über USB-C.

Praxistest

Vor dem ersten Einsatz haben wir den Akku vollständig geladen. Zum Einschalten entsperren wir die Schere einfach am Verschluss. Das ist anfangs verwirrend: Drücken wir die Griffe ohne Schneidgut zusammen, hören und spüren wir vom Motor nichts. Ein Licht, das den Betrieb anzeigt, gibt es nicht. Erst wenn ein Ast zwischen den Klingen steckt, setzt die Unterstützung spürbar ein.

Bosch Easyprune

Bosch Easyprune heise bestenlisten

Dabei kommt es auf das Tempo an. Ganz dünne Zweige schneiden wir bei schneller Bewegung vorwiegend ohne Motorhilfe. Schneiden wir langsam, greift der Motor früh ein. Bei Ästen, für die wir sonst die Handschere nehmen, entlastet die Easyprune die Hand optimal. Selbst etwas dickere Äste schaffen wir ohne großen Kraftaufwand. Zur Pflege und dem Rückschnitt unserer Gartenpflanzen ist das ausreichend. Beim herbstlichen Zuschneiden unserer Bäume fehlt es dann aber doch etwas an Power. Mit der brachialen Kraft von Astscheren mit 18-V-Akku ist die Schneideleistung der Easyprune nicht vergleichbar.

Selbst die versprochenen 25 mm halten wir für übertrieben. Wenn überhaupt, gelingt das nur bei sehr frischem Holz. Die Schnittleistung hängt stark von der Holzart ab. Realistisch sind 15 bis 20 mm, bei älteren Ästen eher 15 mm. Setzen wir bei dicken Ästen mehrmals an, braucht die Elektronik je nach Akkustand ein bis zwei Sekunden. Erst dann hat sie wieder genug Kraft für den nächsten Druck. Im Vergleich zu Astscheren mit 18-V-Akku verliert man hier leider ordentlich Zeit.

Nach etwa 4 Stunden intensivem Schneiden spüren wir, dass die Klinge stumpfer wird und sich der Akku dem Ende neigt. Die Schere schneidet nicht mehr sauber durch, wir müssen sie laden und schärfen. Hier haben eine gute manuelle Schere und elektrifizierte Modelle mit größerem Akku die Nase vorn. Die 450 Schnitte halten wir für realistisch. Das Aufladen dauert mehrere Stunden. Für Hobbygärtner ist das kein Problem. Wer viel schneidet, vermisst aber einen Wechselakku.

Preis

Die Bosch Easyprune gibt es ab etwa 80 Euro. Für ein Markenwerkzeug ist der Preis in Ordnung – mit Blick auf die Schnittleistung gibt es aber deutlich stärkere Scheren auch zum günstigeren Preis.

Fazit

Die Bosch Akku-Gartenschere Easyprune ist ein praktischer Helfer für kleine und mittelgroße Gärten. Sie ist kaum größer als eine normale Gartenschere, leicht und liegt gut in der Hand. Der Motor nimmt beim Schneiden viel Kraft ab und schont die Hände spürbar. Nach knapp vier Jahren im Einsatz sind wir weiterhin zufrieden.

Die Herstellerangabe von 25 mm erreicht die Schere nur bei sehr frischem Holz. Im Alltag schafft sie 15 bis 20 mm. Nach etwa 4 Stunden intensivem Schneiden lässt die Schneidleistung nach, zudem stumpfen auch die Klingen rasch ab. Abzüge gibt es außerdem für den fest verbauten Akku, die lange Ladezeit, die veraltete Micro-USB-Buchse, das fehlende Netzteil und die fehlende Betriebsanzeige.

Wer viele dünne bis mittlere Äste schneidet und seine Hände entlasten will, macht mit der Easyprune wenig falsch. Für dicke Äste bleibt eine große Astschere die bessere Wahl.

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