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Tuesday, September 22, 2026

Powerstation Allpowers Volix P300 mit 300 W im Test: klein, günstig, gut

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Allpowers bietet mit der Volix P300 eine kompakte Powerstation mit USV-Funktion und einer Leistung bis 300 Watt zum Schnäppchenpreis. Wir haben sie getestet.

Powerstations sind mobile Stromspeicher. Sie versorgen unterwegs USB-Geräte, 12-Volt-Verbraucher und über die eingebaute 230-Volt-Steckdose auch klassische Haushaltsgeräte. Aufladen lässt sich der Akku an der Steckdose, im Auto oder per Solarpanel.

Die Allpowers Volix P300 gehört zur kleinsten Klasse dieser Geräte und kostet aktuell bei Aliexpress nur 118 Euro. Neukunden zahlen nur 89 Euro. Die Powersation speichert 256 Wattstunden (Wh) und liefert an der Steckdose 300 Watt Dauerleistung, kurzfristig bis zu 600 Watt. Damit versorgt sie Notebook, Kamera, Smartphone, Spielkonsole, Beamer, LED-Leuchte, Bluetooth-Box oder einen kleinen Kühlschrank. Für Wasserkocher, Heizlüfter oder Kreissäge reicht die Leistung jedoch nicht aus.

Dafür bleibt das Gerät mit 3,57 Kilogramm und Maßen von 260 × 210 × 125 Millimetern wirklich tragbar. Camping, Festival, Balkon oder Werkbank – überall dort spielt die P300 ihre Größe aus. Hinzu kommen ein 100-Watt-USB-C-Port, eine USV-Funktion mit einer Umschaltzeit unter 20 Millisekunden und ein langlebiger LiFePO4-Akku. Ob das kleine Kraftpaket in der Praxis überzeugt, klärt dieser Testbericht.

Design und Ausstattung

Das Gehäuse der Solix P300 ist sauber verarbeitet. Die Oberseite zeigt ein matt-glänzendes Kreuzmuster, das Markenlogo sitzt dezent an der Vorderkante. Vier runde Gummifüße sorgen für sicheren Stand, das Typenschild klebt auf der Unterseite. Der Tragegriff klappt flach ein. So lassen sich andere Gegenstände oder weitere Geräte darauf stapeln.

Alle Ausgänge sitzen auf der Vorderseite: eine Schuko-Steckdose mit reiner Sinuswelle (230 Volt, 300 Watt), ein USB-C-Port mit bis zu 100 Watt, zwei USB-A-Ports mit je 18 Watt und eine Kfz-Dose (Zigarettenanzünder) mit 12 Volt und 10 Ampere, also 120 Watt. Damit versorgt die P300 bis zu fünf Geräte gleichzeitig.

Die Ladeanschlüsse befinden sich auf der rechten Seite des Gehäuses: eine Buchse für das mitgelieferte Kaltgerätekabel und eine XT60-Buchse für Solarstrom. Ein externes Netzteil ist nicht nötig. Auf der linken Seite befindet sich eine Öffnung für Abluft.

An der Steckdose zieht das Gerät bis zu 300 Watt und ist in etwa einer Stunde voll aufgeladen. Per Solar nimmt es 11 bis 30 Volt bei 8 Ampere auf, maximal 110 Watt. Der Ladevorgang per Sonnenenergie dauert knapp drei Stunden.

Der Lieferumfang ist überschaubar. Im Karton finden sich lediglich die Powerstation samt Netzladekabel und ein mehrsprachiges Handbuch. Allpowers gibt sechs Jahre Garantie.

Bilderstrecke: Allpowers Volix P300

Allpowers Volix P300

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Allpowers Volix P300

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Praxistest: Wie effizient ist die Volix P300?

Im Test überprüfen wir Effizienz, Ladeverhalten, Standby-Verbrauch und Sicherheitsfunktionen der Powerstation. Die Leistungsgrenze von 300 Watt schränkt die Anschlussmöglichkeiten zwar insgesamt ein, zum Laden von Kamera, Drohne und Laptop oder zum Betreiben von Beamer, Ventilator und Co. ist die Volix P300 aber ausreichend leistungsstark.

Die Effizienz fällt nach mehreren Testläufen erfreulich ordentlich aus. Bei 150 Watt Last an der Steckdose bekommen wir 83 Prozent der Nennkapazität heraus. Der Ladevorgang im Schnellmodus erreicht ebenfalls knapp 83 Prozent Wirkungsgrad. Deutlich effizienter läuft es dann bei der Ausgabe von Gleichstrom: Über USB-C mit 60 Watt entnehmen wir fast 90 Prozent, am 12-Volt-Ausgang mit 10 Ampere sogar knapp über 90 Prozent der Nennkapazität. Wer sparen will, nutzt also möglichst die Gleichstromausgänge für Kompressor-Kühlbox & Co.

Auffällig: Bei Nutzung der Steckdose schaltet die P300 bereits bei 5 Prozent Restkapazität ab – bei allen Durchgängen. Über die Gleichstromausgänge lässt sie sich dann aber bis 0 Prozent leeren. Warum das so ist, erklärt der Hersteller nicht.

Die USB-Ports prüfen wir mit unserem Messgerät Fnirsi FNB58. Der USB-C-Ausgang liefert bis zu 105 Watt, bietet sechs Ladeprofile, unterstützt PPS und auch 12 Volt Ausgangsspannung – das können längst nicht alle Powerstations. Die USB-A-Ports beherrschen allerdings nur Quick Charge 2.0, kein QC 3.0. Das erklärt die Begrenzung auf 18 Watt.

Der Standby-Verbrauch liegt bei etwa 3 Watt, wenn das Gerät geladen am Netz hängt und keine Ausgänge aktiv sind. Im USV-Betrieb steigt der Wert auf 5 Watt. Das ist akzeptabel, summiert sich bei Dauerbetrieb aber über das Jahr. Die USV-Funktion arbeitet im Test zuverlässig. Die Powerstation hängt zwischen Steckdose und Verbraucher und leitet den Strom durch. Fällt der Strom aus, schaltet sie in wenigen Millisekunden auf den Akku um. Im Test laufen PC und 3D-Drucker ohne Unterbrechung weiter.

Was uns im Test negativ auffällt, ist die Lautstärke der Powerstation. Der interne Lüfter springt schon bei niedriger Last regelmäßig an und ist dann deutlich hörbar. Für Schlafzimmer oder Zelt taugt die P300 damit nicht.

Kritik verdient auch die Bluetooth-Anbindung. Sie ist zwar vorhanden, muss aber nach jedem Einschalten von Hand über einen langen Druck auf die DC-Taste aktiviert werden. Automatisch verbindet sich nichts. Die App ist insgesamt sehr rudimentär und so kann nicht einmal ein Passwort als Geräteschutz vergeben werden. Die P300 kann bei aktivem Bluetooth von jedermann angesteuert werden. Hier liegt das Budget-Gerät klar hinter Premiummarken zurück. Immerhin: Eine Anmeldung zur Nutzung der App ist nicht nötig.

Preis

Die Allpowers Volix P300 kostet meist um die 200 Euro, in Aktionen liegt der Preis aber deutlich darunter. Aktuell gibt es die Mini-Powerstation bei Aliexpress zum Kampfpreis von 118 Euro. Neukunden bekommen die Powerstation zeitlich begrenzt sogar für 89 Euro. Ein sehr fairer Preis – besonders mit Blick auf sechs Jahre Herstellergarantie. Bei Amazon liegt der Preis mit 179 Euro höher, ist aber immer noch attraktiv.

Fazit

Die Allpowers Volix P300 macht als kompakte Alltags-Powerstation vieles richtig. Der Aufbau ist durchdacht, der klappbare Griff praktisch, die Anschlussauswahl für die Größe üppig. Besonders gefällt der starke USB-C-Port mit 105 Watt gemessener Leistung samt PPS. Das Laden an der Steckdose dauert nur rund eine Stunde, Solar mit bis zu 110 Watt füllt den Akku in gut zweieinhalb Stunden.

Der LiFePO4-Akku soll 4000 Ladezyklen schaffen, bevor die Kapazität auf 70 Prozent fällt. Diese Angabe ist mit Vorsicht zu genießen. Andere Hersteller nennen 3000 Zyklen, beziehen sich dabei aber meist auf 80 Prozent Restkapazität. Welcher Akku länger hält, lässt sich daraus nicht ableiten. Lang lebt diese Technik in jedem Fall – rund zehn Jahre regelmäßiger Nutzung sind realistisch.

Schwächen zeigt die P300 bei Software und Geräuschentwicklung. Die App ist rudimentär, Bluetooth muss man jedes Mal von Hand einschalten, und eine Zugriffssicherung fehlt komplett. Der Lüfter läuft oft und zu laut. Auch die Abschaltung der Steckdose bereits bei 5 Prozent Restladung verschenkt Kapazität.

Wer eine leichte Powerstation für moderate Verbraucher sucht und auf App-Komfort verzichten kann, bekommt hier trotzdem viel fürs Geld.

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