The Jerusalem PostSurvivors of clergy sexual abuse reach $800m. settlement with New York ArchdioceseESPN DeportesEN VIVO: Los Rays se rebelan, pero no tan rápido, Brewers responden y se acercanCNN TürkTürkiye-KKTC doğal gaz hattı için NAVTEX yayımlandıPunchVarsity workers protest shortfalls in FG’s arrears paymentESPNFollow live: Contreras, Mitchell each drive in a run to cut deficit in half for BrewersRai NewsBallando con le Stelle, il Charleston di Noemi Bocchi e Giovanni PerniceNOSOp verschillende plekken overlast door harde windInquirerRE advocates seek solutions to Mindanao’s fossil fuel dependenceDaily MailStorm Chloe may be third storm to hit UK in just a week after 80mph winds and torrential downpours hit ferries and trains
The Daily Newsstand · Free, Always
Sunday, October 25, 2026

Nach Flugschul-Insolvenz : Mette-Marits Bruder wird verklagt

Translate
618204019
Ein weiterer Rückschlag für Mette-Marit: Ihr Bruder wird verklagt. (Foto: picture alliance / Royal Press Europe)

Eine norwegische Flugschule ist pleite, zahlreiche angehende Piloten haben viel Geld verloren. Nun ziehen 60 von ihnen vor Gericht. Ihre Klage richtet sich auch gegen Espen Høiby, den Bruder von Königin Mette-Marit. 

Espen Høiby, der Bruder der norwegischen Königin Mette-Marit, ist von 60 ehemaligen Studierenden der insolventen Pilot Flight Academy verklagt worden. Sie fordern Schadenersatz für ihre finanziellen Verluste, wie der norwegische Rundfunk NRK berichtet. Høiby war über mehrere Gesellschaften an der Flugschule beteiligt. 

Die Schule am Flughafen Torp in Sandefjord hatte kurz nach dem Jahreswechsel Konkurs angemeldet. Rund 40 Beschäftigte verloren ihre Stelle, 160 Flugschüler ihren Ausbildungsplatz. Die Pilotenausbildung zählt laut dem Sender zu den teuersten in ganz Norwegen. Viele hatten ihre Studiengebühren von rund 250.000 Kronen (etwa 24.000 Euro) im Voraus bezahlt. Mit der Pleite war das Geld weg. 

Gewerkschaft sieht Høiby in der Verantwortung 

Hinter der Klage steht die Gewerkschaft Parat. Deren Anwalt Sigurd Kambestad erklärte dem Sender, warum sie sich gegen den Miteigentümer richtet: "Nach allem, was wir verstanden haben, ist er derjenige, der in Wirklichkeit die Entscheidungen getroffen hat." Ebenfalls verklagt wurde Per Mikael Eriksson, der langjährige Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer der Schule. Wie hoch die Forderung ausfällt, will Parat noch nicht verraten. 

Die Gewerkschaft wirft den Verantwortlichen vor, die Insolvenz zu spät angemeldet und gegen das Buchführungsgesetz verstoßen zu haben. Grundlage der Klage ist vor allem der Bericht des Insolvenzverwalters Kåre Jølberg. Er hatte die Lage als so ernst eingeschätzt, dass er den Fall an den Polizeibezirk Sør-Øst weiterleitete. Er äußerte den Verdacht auf Betrug. "Das Unternehmen hätte den Insolvenzantrag zu einem viel früheren Zeitpunkt stellen müssen", sagte er im Juni zu NRK. Die Schulleitung habe Informationen über die finanzielle Krise bewusst zurückgehalten. Ob die Polizei Ermittlungen aufnimmt, ist laut NRK noch offen. 

Anwalt hält Klage für unbegründet 

Høiby und Eriksson hatten sich bislang nicht zu der Pleite geäußert. Nun spricht ihr Anwalt Kristoffer Aasebø für sie. "Wir sind der Meinung, dass es keine Grundlage gibt, Espen Høiby in diesem Fall zu verklagen", erklärte er dem Sender in einem schriftlichen Statement. Høiby habe nie ein Vorstandsamt bei der Flugschule innegehabt und das Unternehmen auch nicht gegenüber den Studierenden vertreten. Die Darstellung der Gegenseite nannte Aasebø "unzutreffend" und "undifferenziert". 

Für Eriksson führt der Anwalt an, dieser habe als Vorstandschef auf Grundlage von Informationen der Verwaltung gehandelt. Zudem hätten die Eigentümer Kapital zugesagt und dieses Versprechen auch eingelöst. Insgesamt seien in mehreren Schritten 100 Millionen Kronen geflossen, zuletzt im Juli 2025. 

Høibys gehört die Firma Hightown AS, die die Hälfte der AAP Group hält. Diese ist mit 33,4 Prozent einer der beiden größten Anteilseigner der PFA Holding, die wiederum über die Pilot Group hinter der Flugschule steht. 

View the original on n-tv →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.