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Sunday, October 25, 2026

"Ergebnis unserer Gespräche": Rubio reklamiert Verdienst für Machados Rückkehr für USA

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"Ergebnis unserer Gespräche"Rubio reklamiert Verdienst für Machados Rückkehr für USA

25.10.2026, 22:33 Uhr

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US-Außenminister Rubio sieht Venezuela auf dem Weg in eine dauerhafte Demokratie. (Foto: picture alliance/dpa/Pool Reuters)

Seit der Entführung des venezolanischen Machthabers Maduro orchestrieren die USA eine neue politische Ordnung in dem Land. US-Außenminister Rubio erklärt, dass die Rückkehr von Friedensnobelpreisträgerin Machado Teil dieser "Versöhnungsgespräche" sei.

US-Außenminister Marco Rubio hat die Rückkehr der venezolanischen Oppositionspolitikerin María Corina Machado aus dem Exil auf von Washington unterstützte Gespräche über die politische Zukunft des Landes zurückgeführt. Die Voraussetzungen für ihre sichere Heimkehr seien "das direkte Ergebnis der von den USA unterstützten Versöhnungsgespräche", erklärte Rubio in Onlinediensten. Im Zuge dieser Gespräche seien bereits hunderte politische Gefangene freigekommen und hunderte Oppositionelle aus dem Exil zurückgekehrt. 

Rubio rief alle politischen Kräfte Venezuelas auf, die Verhandlungen zu unterstützen. Sie böten dem Land "die beste Chance seit 30 Jahren", auf friedlichem Wege nicht nur freie und faire Wahlen, sondern auch eine dauerhafte Demokratie zu erreichen. Die USA hatten vergangene Woche bereits den Abschluss der jüngsten Verhandlungsrunde zwischen der Übergangsregierung und der Opposition gelobt. 

Auch die an den Verhandlungen beteiligte venezolanische Opposition begrüßte Machados "Rückkehr in Freiheit". Ihre Heimkehr sei ein Ergebnis der unter US-Unterstützung geführten Gespräche mit der Übergangsregierung, erklärte die Leiterin der Oppositionsdelegation, Dinorah Figuera, im Onlinedienst X. 

"Ich bin hier. Bei euch"

Die Friedensnobelpreisträgerin Machado hatte zuvor nach knapp einem Jahr im Exil ihre Rückkehr nach Venezuela bekanntgegeben. "Ich bin hier. Bei euch", schrieb sie auf X. Nach Angaben ihres Presseteams nahm sie bereits an einer Veranstaltung mit Anhängern im Bundesstaat Lara teil. 

Machado hatte Venezuela im Dezember vergangenen Jahres heimlich verlassen, um zur Verleihung des Friedensnobelpreises nach Oslo zu reisen. Im Januar 2026 überreichte Machado ihre Nobelpreis-Medaille schließlich in Washington dem US-Präsidenten Donald Trump, der die Auszeichnung zuvor wiederholt für sich reklamiert hatte. Trump machte sich in der Folge aber offenbar dennoch nicht dafür stark, dass Machado in ihrem Land eine führende Rolle übernimmt. 

Vor ihrer Ausreise aus Venezuela war Machado seit der umstrittenen Präsidentschaftswahl 2024 untergetaucht gewesen. Damals hatten ihr die venezolanischen Behörden eine Kandidatur untersagt. Anfang Januar nahmen US-Soldaten Venezuelas langjährigen Staatschef Nicolás Maduro gefangen und brachten ihn in die USA. Machado lobte den riskanten Einsatz. 

Seither führt dessen frühere Stellvertreterin Delcy Rodríguez die Regierung in Caracas. Ende August begannen Vertreter der Regierung und der Opposition Gespräche über die politische Zukunft des Landes und die Abhaltung von Präsidentschaftswahlen. Machado war daran nicht beteiligt. 

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