Smart Energy 201: Fritz bringt neue smarte Steckdose mit Verbrauchsmessung
Fritz erweitert sein Smart-Home-Portfolio um die schon im Zuge der IFA 2026 gezeigte schaltbare Steckdose FritzSmart Energy 201 für den Innenbereich. Sie ist kompakter als das bisherige 200er-Modell und kostet um die 50 Euro. Laut Hersteller misst sie 54 × 72 × 36 Millimeter und wiegt 109 Gramm.
Stromfresser enttarnen
Trotz der geringeren Größe, die nun eher im Bereich der Mitbewerber liegt, unterstützt der smarte DECT-Zwischenstecker das Ein- und Ausschalten angeschlossener Geräte nach Zeitplan und misst deren Energieverbrauch bis zu einer Last von 3680 Watt (16 A). Im Unterschied zum Vorgänger soll der Zwischenstecker in nahezu jede Steckdose passen, ohne die Nachbarsteckplätze zu blockieren.
Der smarte Zwischenstecker lässt sich unter anderem über die FRITZ-App Smart Home steuern.
(Bild: Fritz)
Die Steckdose funkt per DECT-ULE (DECT Ultra Low Energy) mit der Fritzbox. Die Einrichtung erfolgt über die Fritz-App Smart Home oder die Bedienoberfläche der Fritzbox. Eine Fritzbox mit DECT-Basis ist Voraussetzung. In der Fritz-App Smart Home können Nutzerinnen und Nutzer den aktuellen Stromverbrauch sowie historische Verbrauchsdaten einsehen. Ferner lassen sich über den Dienst MyFritz die Messwerte mehrerer FritzSmart-Energy-Steckdosen miteinander vergleichen. Auf diesem Wege lassen sich etwa Geräte mit einem hohen Energiebedarf oder einem hohen Standby-Verbrauch identifizieren. Apropos: Die Leistungsaufnahme im Standby liegt laut Fritz bei unter 0,2 Watt.
Viele Schaltoptionen, Matter per Bridge
Die FritzSmart Energy 201 schaltet laut Hersteller einmalig, täglich oder wochentäglich mit bis zu 140 freien Schaltpunkten pro Woche. Außerdem schaltet sie per Countdown, rhythmisch, per Astro-Funktion nach Sonnenauf- und -untergang, per Google-Kalender oder zu zufälligen Zeitpunkten. Letzteres dient etwa dazu, bei Abwesenheit potenzielle Einbrecherinnen und Einbrecher abzuschrecken. Laut Hersteller unterstützt die Steckdose auch das automatische Abschalten von Geräten im Standby-Betrieb.
Primär richtet sich die Steckdose an Nutzerinnen und Nutzer des Fritz-Ökosystems; über das FritzSmart Gateway oder die Matter-Bridge-Funktion der Fritzbox 5690 Pro, die bislang nur als Labor-Firmware vorliegt, lässt sich das Gerät aber auch in andere Smart-Home-Systeme einbinden. Damit ist laut Anbieter auch eine Sprachsteuerung über Apple Home, Google Home oder Amazon Alexa möglich. Die smarte Steckdose ist laut Hersteller ab sofort zum Preis von 49 Euro erhältlich.
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